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	<title>Comments on: Gefahr f&#252;rs E-Book: DRM und Formatestreit</title>
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	<description>Bibliothekarisch - die berufliche Tätigkeit eines Bibliothekars, einer Bibliothekarin betreffend.</description>
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		<title>By: beam - Kostenlose E-Books im E-Book-Shop - Bücher Online Lesen</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-496</link>
		<dc:creator>beam - Kostenlose E-Books im E-Book-Shop - Bücher Online Lesen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:01:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Tatsache, dass alle B&#252;cher ohne das umstrittene und mittlerweile doch eher verp&#246;nte DRM angeboten werden. F&#252;r mich ein dicker Pluspunkt. &#220;ber die Preise kann man sich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Tatsache, dass alle B&uuml;cher ohne das umstrittene und mittlerweile doch eher verp&ouml;nte <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> angeboten werden. F&uuml;r mich ein dicker Pluspunkt. &Uuml;ber die Preise kann man sich [...]</p>
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		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-486</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 22:56:47 +0000</pubDate>
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		<description>Sie erwerben mit dem fertigen E-Book heute wohl eher gesparte Zeit, in der Sie Ihre Vorlage sonst digitalisiert h&#228;tten. Auch wenn es heute gute Ger&#228;te und idiotensichere Software gibt, so ist der Zeitfaktor und das Ergebnis des Gescannten sicher ein Punkt, warum Ihnen da viele nicht nacheifern werden. Aber es gibt Punkte bei E-Readern und E-Books, die auch ich kritisch sehe - weshalb ich derzeit noch kein Geld in einen eigenen Reader investiert habe.

1. Preis-Leistungsverh&#228;ltnis E-Reader
Dreihundert Euro f&#252;r ein durchschnittliches Ger&#228;t zu investieren, dass mehr oder weniger gut nur Texte und evtl. Grafiken anzeigt, ist mir zu viel, zumal wenn das Ger&#228;t mit seinen beschr&#228;nkten Funktionen gerade dazu ausreicht, Texte zur Unterhaltung zu lesen, aber f&#252;r einen wissenschaftlichen Gebrauch nicht ausreicht. Belletristische Texte lese ich dann lieber doch als normales Buch.

2. Formate
Derzeit scheinen mir die Formate bei den B&#252;chern auch noch nicht ausgereift. PDF als E-Book-Format halte ich f&#252;r ungeeignet. B&#252;cher im epub-Format haben sich noch nicht durchgesetzt und propriet&#228;re Formate sind ein hohes Risiko, sp&#228;ter nicht mehr lesbare Daten zu seien. Word von Microsoft hat das ja nachhaltig bewiesen. DRM und propriet&#228;re Formate sind eine Gefahr f&#252;r die R&#252;ckw&#228;rtskompatibilit&#228;t der Daten, die ich ja auch vieleicht noch in drei oder zehn Jahren nutzen m&#246;chte. Kein Problem beim Buch.

3. Rechtliche Sicherheit
Ich verzichte ungern auf die M&#246;glichkeiten, die mir durch das Urheberrecht f&#252;r das wissenschaftliche Arbeiten einger&#228;umt werden. Ausgehebelten Urheberrechtsschranken stehen keine Mehrwerte entgegen (vielleicht Nutzungserlaubnisse, die &#252;ber die gesetzliche Erlaubnis hinausgehen), die diesen Verlust ausgleichen. Hartes DRM muss ausgefeilter Rechte definieren, Urheberrechtsschranken beachten und die Benutzbarkeit der Daten komfortabler gestalten, um wirklich akzeptierbar zu sein. In der digitalen Welt m&#252;ssen alle Rechte definiert werden, was teuer, umst&#228;ndlich und aufwendig ist und daher in den meisten F&#228;llen sehr restriktiv ausf&#228;llt. Solang dies der Fall ist und kein Vertrauen in das rechtskonforme Verhalten der eigenen Kunden gesetzt wird, machen E-Books f&#252;r mich keinen Sinn. In diesen F&#228;llen diskriminiert DRM den Lesenden als potentiellen Urheberrechtsverletzer statt f&#252;r Rechtssicherheit zu sorgen.

4. Zugang
Das umst&#228;ndliche und komplizierte DRM und die Festlegung auf einen Anbieter (z.B. Kindle u. Amazon als Buchverk&#228;ufer) st&#246;ren genauso mein Vertrauen in die Sache, wie die letzte Aktion von Amazon, einfach Daten auf Ger&#228;ten zu l&#246;schen, die Ihnen nicht geh&#246;ren. Ein gewisser dauerhafter Zugang (Zugang erlischt, wenn ich darauf verzichte und nicht, wenn es der Verlag bestimmt) ist ein Minimum an Forderung.

Die Bibliothek ist ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um E-Books geht, die ich dort vor Ort, auf einem geliehenen E-Book-Reader oder auf meinem B&#252;ro- bzw. Heimatrechner anschauen kann. Allerdings m&#252;ssen die dort angebotenen B&#252;cher nutzbar sein, d.h. qualitativ hochwertig (in der Darstellung und Nutzung) und gut kompatibel (d.h. nutzbar auf verschiedensten Ger&#228;ten, z.B. Reader, Mac oder PC). Sie d&#252;rfen auch keine weiteren versteckten Kosten f&#252;r zus&#228;tzliche Rechte bedingen, z.B. keine Kosten f&#252;r das Recht auf Kopien. Schwierig und unsinnig erscheinen mir auch Angebote, die eine stark r&#228;umliche und/oder zeitliche Beschr&#228;nkung beinhalten. Eine Nutzung im digitalen Umfeld mit den Vorteilen digitaler Medien muss erhalten geblieben sein.

Hartes DRM ben&#246;tigt Geld f&#252;r die Entwicklung, die Anpassung an rechtliche Bedingungen, die laufenden Kosten von Rechteservern u.&#228;. und verursacht zus&#228;tzliche Kosten bei fehlender Interoperabilit&#228;t und R&#252;ckw&#228;rtskompatiblit&#228;t. Auch kann man davon ausgehen, dass ein hoher volkswirtschaftlicher Schaden durch unausgereiftes DRM entstehen wird durch zus&#228;tzliche Kosten bei der Langzeitarchivierung, h&#246;here Kosten beim Kauf und Sch&#228;den, durch eine Nichtbenutzbarkeit bei  techischen Problemen, etc. 

Ergebnis meiner &#220;berlegungen: Hartes DRM schreckt ab, n&#228;mlich vom Kauf eines E-Books.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie erwerben mit dem fertigen E-Book heute wohl eher gesparte Zeit, in der Sie Ihre Vorlage sonst digitalisiert h&#228;tten. Auch wenn es heute gute Ger&#228;te und idiotensichere Software gibt, so ist der Zeitfaktor und das Ergebnis des Gescannten sicher ein Punkt, warum Ihnen da viele nicht nacheifern werden. Aber es gibt Punkte bei E-Readern und E-Books, die auch ich kritisch sehe &#8211; weshalb ich derzeit noch kein Geld in einen eigenen Reader investiert habe.</p>
<p>1. Preis-Leistungsverh&#228;ltnis E-Reader<br />
Dreihundert Euro f&#252;r ein durchschnittliches Ger&#228;t zu investieren, dass mehr oder weniger gut nur Texte und evtl. Grafiken anzeigt, ist mir zu viel, zumal wenn das Ger&#228;t mit seinen beschr&#228;nkten Funktionen gerade dazu ausreicht, Texte zur Unterhaltung zu lesen, aber f&#252;r einen wissenschaftlichen Gebrauch nicht ausreicht. Belletristische Texte lese ich dann lieber doch als normales Buch.</p>
<p>2. Formate<br />
Derzeit scheinen mir die Formate bei den B&#252;chern auch noch nicht ausgereift. <acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym> als E-Book-Format halte ich f&#252;r ungeeignet. B&#252;cher im epub-Format haben sich noch nicht durchgesetzt und propriet&#228;re Formate sind ein hohes Risiko, sp&#228;ter nicht mehr lesbare Daten zu seien. Word von Microsoft hat das ja nachhaltig bewiesen. <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> und propriet&#228;re Formate sind eine Gefahr f&#252;r die R&#252;ckw&#228;rtskompatibilit&#228;t der Daten, die ich ja auch vieleicht noch in drei oder zehn Jahren nutzen m&#246;chte. Kein Problem beim Buch.</p>
<p>3. Rechtliche Sicherheit<br />
Ich verzichte ungern auf die M&#246;glichkeiten, die mir durch das Urheberrecht f&#252;r das wissenschaftliche Arbeiten einger&#228;umt werden. Ausgehebelten Urheberrechtsschranken stehen keine Mehrwerte entgegen (vielleicht Nutzungserlaubnisse, die &#252;ber die gesetzliche Erlaubnis hinausgehen), die diesen Verlust ausgleichen. Hartes <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> muss ausgefeilter Rechte definieren, Urheberrechtsschranken beachten und die Benutzbarkeit der Daten komfortabler gestalten, um wirklich akzeptierbar zu sein. In der digitalen Welt m&#252;ssen alle Rechte definiert werden, was teuer, umst&#228;ndlich und aufwendig ist und daher in den meisten F&#228;llen sehr restriktiv ausf&#228;llt. Solang dies der Fall ist und kein Vertrauen in das rechtskonforme Verhalten der eigenen Kunden gesetzt wird, machen E-Books f&#252;r mich keinen Sinn. In diesen F&#228;llen diskriminiert <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> den Lesenden als potentiellen Urheberrechtsverletzer statt f&#252;r Rechtssicherheit zu sorgen.</p>
<p>4. Zugang<br />
Das umst&#228;ndliche und komplizierte <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> und die Festlegung auf einen Anbieter (z.B. Kindle u. Amazon als Buchverk&#228;ufer) st&#246;ren genauso mein Vertrauen in die Sache, wie die letzte Aktion von Amazon, einfach Daten auf Ger&#228;ten zu l&#246;schen, die Ihnen nicht geh&#246;ren. Ein gewisser dauerhafter Zugang (Zugang erlischt, wenn ich darauf verzichte und nicht, wenn es der Verlag bestimmt) ist ein Minimum an Forderung.</p>
<p>Die Bibliothek ist ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um E-Books geht, die ich dort vor Ort, auf einem geliehenen E-Book-Reader oder auf meinem B&#252;ro- bzw. Heimatrechner anschauen kann. Allerdings m&#252;ssen die dort angebotenen B&#252;cher nutzbar sein, d.h. qualitativ hochwertig (in der Darstellung und Nutzung) und gut kompatibel (d.h. nutzbar auf verschiedensten Ger&#228;ten, z.B. Reader, Mac oder PC). Sie d&#252;rfen auch keine weiteren versteckten Kosten f&#252;r zus&#228;tzliche Rechte bedingen, z.B. keine Kosten f&#252;r das Recht auf Kopien. Schwierig und unsinnig erscheinen mir auch Angebote, die eine stark r&#228;umliche und/oder zeitliche Beschr&#228;nkung beinhalten. Eine Nutzung im digitalen Umfeld mit den Vorteilen digitaler Medien muss erhalten geblieben sein.</p>
<p>Hartes <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> ben&#246;tigt Geld f&#252;r die Entwicklung, die Anpassung an rechtliche Bedingungen, die laufenden Kosten von Rechteservern u.&#228;. und verursacht zus&#228;tzliche Kosten bei fehlender Interoperabilit&#228;t und R&#252;ckw&#228;rtskompatiblit&#228;t. Auch kann man davon ausgehen, dass ein hoher volkswirtschaftlicher Schaden durch unausgereiftes <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> entstehen wird durch zus&#228;tzliche Kosten bei der Langzeitarchivierung, h&#246;here Kosten beim Kauf und Sch&#228;den, durch eine Nichtbenutzbarkeit bei  techischen Problemen, etc. </p>
<p>Ergebnis meiner &#220;berlegungen: Hartes <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> schreckt ab, n&#228;mlich vom Kauf eines E-Books.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Joachim Losehand</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-484</link>
		<dc:creator>Joachim Losehand</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 17:05:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1240#comment-484</guid>
		<description>Nach der  Amazon-1984-Katastrophe ist f&#252;r mich das Thema &quot;Bundle: E-Book &amp; Leseger&#228;t&quot; sowieso vom Tisch. 

Digitalisate oder E-Books sind f&#252;r mich auch kein Substitut, sondern zus&#228;tzliches Medium; ich scanne auch B&#252;cher, die ich kaufe (und nicht &quot;nur&quot; ausleihe). Angesichts der leicht eigenartigen Preisgestaltung f&#252;r die &quot;Leseerlaubnis&quot; von Digitalen Buchausgaben lohnt es sich eigentlich immer, anstelle diese online zu erwerben, in die Bibliothek zu gehen. 

In meiner Sicht will ich keine &quot;Leseerlaubnis&quot;, sondern die Datei (Vervielf&#228;ltigungsst&#252;ck) selbst erwerben - und dann damit auf sovielen Ger&#228;ten arbeiten wie lange auch immer von mir aus n&#246;tig. Alles andere halte ich f&#252;r Kokolores.

(Digitalisieren/Scannen ist heute wie Kopieren, dazu mu&#223; man nicht technikaffin sein, da gibt es entsprechend idiotensichere Software, die sogar ich auf Anhieb verstanden habe.)

Im Grunde glaube ich auch nicht, da&#223; die private Vervielf&#228;ltigung und Verbreitung den entscheidenden Schaden f&#252;r die Medienbranche darstellt. So ist die Rechnung der Musikindustrie &quot;Was-h&#228;tten-wir-verkauft-wenn-es-keine-Raubkopiererey-g&#228;be&quot; eine Milchm&#228;dchenrechnung. Wie mit dem Geld, was man f&#252;r Werbung ausgibt - 50% sind immer f&#252;r die Tonne, man wei&#223; nur nicht, welche H&#228;lfte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der  Amazon-1984-Katastrophe ist f&#252;r mich das Thema &#8220;Bundle: E-Book &amp; Leseger&#228;t&#8221; sowieso vom Tisch. </p>
<p>Digitalisate oder E-Books sind f&#252;r mich auch kein Substitut, sondern zus&#228;tzliches Medium; ich scanne auch B&#252;cher, die ich kaufe (und nicht &#8220;nur&#8221; ausleihe). Angesichts der leicht eigenartigen Preisgestaltung f&#252;r die &#8220;Leseerlaubnis&#8221; von Digitalen Buchausgaben lohnt es sich eigentlich immer, anstelle diese online zu erwerben, in die Bibliothek zu gehen. </p>
<p>In meiner Sicht will ich keine &#8220;Leseerlaubnis&#8221;, sondern die Datei (Vervielf&#228;ltigungsst&#252;ck) selbst erwerben &#8211; und dann damit auf sovielen Ger&#228;ten arbeiten wie lange auch immer von mir aus n&#246;tig. Alles andere halte ich f&#252;r Kokolores.</p>
<p>(Digitalisieren/Scannen ist heute wie Kopieren, dazu mu&#223; man nicht technikaffin sein, da gibt es entsprechend idiotensichere Software, die sogar ich auf Anhieb verstanden habe.)</p>
<p>Im Grunde glaube ich auch nicht, da&#223; die private Vervielf&#228;ltigung und Verbreitung den entscheidenden Schaden f&#252;r die Medienbranche darstellt. So ist die Rechnung der Musikindustrie &#8220;Was-h&#228;tten-wir-verkauft-wenn-es-keine-Raubkopiererey-g&#228;be&#8221; eine Milchm&#228;dchenrechnung. Wie mit dem Geld, was man f&#252;r Werbung ausgibt &#8211; 50% sind immer f&#252;r die Tonne, man wei&#223; nur nicht, welche H&#228;lfte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-483</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:25:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1240#comment-483</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Losehand,

der Lerneifer in Bezug auf DRM oder besser gesagt, dem eingesetzten Digital Rights Enforcment (DRE)-Komponenten,  h&#228;lt sich aus Angst vor Piraterie (das Ausma&#223; w&#228;re erst noch zu beweisen) gerade bei E-Books scheinbar noch in bedr&#252;ckenden Grenzen. Vermutlich muss man hier das Problem DRM erst am eigenen Leib bzw. bei den eigenen Ausgaben und Einnahmen erleben, um &#252;ber geeignetere Gesch&#228;ftsmodelle und &quot;psychologisch&quot; wirksame Schutzma&#223;nahmen nachzudenken.

Leidtragende sind in allererster Linie jene Leser und E-Book-Nutzer, die nicht sonderlich technikaffin sind und eben ihre B&#252;cher nicht kurzerhand selbst in brauchbarer Qualit&#228;t digitalisieren k&#246;nnen.

Killerkriterium DRM halte ich f&#252;r schwierig, wenn ich auf dringend ben&#246;tigte Informationen, auf die ich mit DRM zwar zugreifen k&#246;nnte, verzichten m&#252;sste. In der Hinsicht ist es immer eine freiwillige Entscheidung, ob ich etwas verwende oder nicht und je wichtiger die Information, desto eher k&#246;nnte man beim Einsatz von DRE auch &#252;ber Erpressung reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Losehand,</p>
<p>der Lerneifer in Bezug auf <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> oder besser gesagt, dem eingesetzten Digital Rights Enforcment (<acronym title="Digital Rights Enforcement">DRE</acronym>)-Komponenten,  h&#228;lt sich aus Angst vor Piraterie (das Ausma&#223; w&#228;re erst noch zu beweisen) gerade bei E-Books scheinbar noch in bedr&#252;ckenden Grenzen. Vermutlich muss man hier das Problem <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> erst am eigenen Leib bzw. bei den eigenen Ausgaben und Einnahmen erleben, um &#252;ber geeignetere Gesch&#228;ftsmodelle und &#8220;psychologisch&#8221; wirksame Schutzma&#223;nahmen nachzudenken.</p>
<p>Leidtragende sind in allererster Linie jene Leser und E-Book-Nutzer, die nicht sonderlich technikaffin sind und eben ihre B&#252;cher nicht kurzerhand selbst in brauchbarer Qualit&#228;t digitalisieren k&#246;nnen.</p>
<p>Killerkriterium <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> halte ich f&#252;r schwierig, wenn ich auf dringend ben&#246;tigte Informationen, auf die ich mit <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> zwar zugreifen k&#246;nnte, verzichten m&#252;sste. In der Hinsicht ist es immer eine freiwillige Entscheidung, ob ich etwas verwende oder nicht und je wichtiger die Information, desto eher k&#246;nnte man beim Einsatz von <acronym title="Digital Rights Enforcement">DRE</acronym> auch &#252;ber Erpressung reden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Joachim Losehand</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-480</link>
		<dc:creator>Joachim Losehand</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:59:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1240#comment-480</guid>
		<description>Ich habe derzeit drei Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen parallel im eigenen Einsatz und ich tausche wenigsten alle zwei Jahre Festplatten aus bzw. passe die Ger&#228;tekonfiguration dem neuesten Stand der Technik an. (Vom Verschlei&#223; durch schlampige Handhabung von iPods und anderem Kleinvieh nicht zu reden.)

DRM ist f&#252;r mich als Anwender schlicht ein Killerkriterium bei einer Kaufentscheidung. 

Schon die urspr&#252;nglich DRM-gesch&#252;tzten Tracks, die ich &#252;ber den iTunes-Shop erworben habe, mu&#223;te ich nach kurzer Zeit erneut systemintern aufnehmen, um die DRM-Sperre so legal zu &quot;umgehen&quot; (Privatkopie von legal erworbenem Werkst&#252;ck), damit ich auf anderen - &#228;lteren - Ger&#228;ten die Musik h&#246;ren konnte. Mit den Katastrophen mit DRM gesch&#252;tzten DVDs und CDs kann man auch B&#228;nde und Blogs f&#252;llen.

&quot;Sozial DRM&quot; meinetwegen, ich habe auch in allen meinen B&#252;chern ein ex libiris mit Datumsangaben, was aber wenig hilft, wenn ich vergesse, wem ich welche Exemplare ausgeliehen habe.

Kurzum: Bis DRM bei E-Books nicht vom Tisch ist und ich sicher bin, da&#223; keine &#220;berraschungen im Kleingedruckten meiner harren, interessierten mit E-Books nicht die Bohne. Ich digitalisiere wenn, denn selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe derzeit drei Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen parallel im eigenen Einsatz und ich tausche wenigsten alle zwei Jahre Festplatten aus bzw. passe die Ger&#228;tekonfiguration dem neuesten Stand der Technik an. (Vom Verschlei&#223; durch schlampige Handhabung von iPods und anderem Kleinvieh nicht zu reden.)</p>
<p><acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> ist f&#252;r mich als Anwender schlicht ein Killerkriterium bei einer Kaufentscheidung. </p>
<p>Schon die urspr&#252;nglich <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym>-gesch&#252;tzten Tracks, die ich &#252;ber den iTunes-Shop erworben habe, mu&#223;te ich nach kurzer Zeit erneut systemintern aufnehmen, um die <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym>-Sperre so legal zu &#8220;umgehen&#8221; (Privatkopie von legal erworbenem Werkst&#252;ck), damit ich auf anderen &#8211; &#228;lteren &#8211; Ger&#228;ten die Musik h&#246;ren konnte. Mit den Katastrophen mit <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> gesch&#252;tzten DVDs und CDs kann man auch B&#228;nde und Blogs f&#252;llen.</p>
<p>&#8220;Sozial <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym>&#8221; meinetwegen, ich habe auch in allen meinen B&#252;chern ein ex libiris mit Datumsangaben, was aber wenig hilft, wenn ich vergesse, wem ich welche Exemplare ausgeliehen habe.</p>
<p>Kurzum: Bis <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> bei E-Books nicht vom Tisch ist und ich sicher bin, da&#223; keine &#220;berraschungen im Kleingedruckten meiner harren, interessierten mit E-Books nicht die Bohne. Ich digitalisiere wenn, denn selbst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: links for 2009-07-23 : Bibliothekarisch.de</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-476</link>
		<dc:creator>links for 2009-07-23 : Bibliothekarisch.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 06:04:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Gefahr f&#252;rs E-Book: DRM und Formatestreit : Bibliothekarisch.de Als eine L&#246;sung des Problem mit DRM wird “Social DRM” angesehen. In diesem Rahmen sollen die E-Books &#228;hnlich wie in der Musik digitale Wasserzeichen erhalten, die kein Digital Rights Enforcement beinhalten. Die Wasserzeichen schrecken viele bereits davon ab, diese Dateien illegal weiterzugeben. (tags: DRM E-Book Digital_rights_management formatstreit Digital_rights_enforcement 02/2009 2009 posting bibliothekarisch.de D&#246;rte_B&#246;hner) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gefahr f&#252;rs E-Book: <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> und Formatestreit : Bibliothekarisch.de Als eine L&#246;sung des Problem mit <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> wird “Social <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym>” angesehen. In diesem Rahmen sollen die E-Books &#228;hnlich wie in der Musik digitale Wasserzeichen erhalten, die kein Digital Rights Enforcement beinhalten. Die Wasserzeichen schrecken viele bereits davon ab, diese Dateien illegal weiterzugeben. (tags: <acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> E-Book Digital_rights_management formatstreit Digital_rights_enforcement 02/2009 2009 posting bibliothekarisch.de D&#246;rte_B&#246;hner) [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-349</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 09:48:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1240#comment-349</guid>
		<description>Das ist halt erstmal mehr als andere anbieten. Ein wirklich gutes Angebot ist was anderes. Man kann aber mit gewisser Schaumschl&#228;gerei mehr an Zuspruch und Aufmerksamkeit erreichen.  Wer w&#252;rde hinter dem Positiven &quot;Erlaubnis&quot; das knallharte Digital Rights Enforcement vermuten, das diese Einschr&#228;nkungen durchsetzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist halt erstmal mehr als andere anbieten. Ein wirklich gutes Angebot ist was anderes. Man kann aber mit gewisser Schaumschl&#228;gerei mehr an Zuspruch und Aufmerksamkeit erreichen.  Wer w&#252;rde hinter dem Positiven &#8220;Erlaubnis&#8221; das knallharte Digital Rights Enforcement vermuten, das diese Einschr&#228;nkungen durchsetzt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: free</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/25/gefahr-fuers-e-book-drm-und-formatestreit/comment-page-1/#comment-347</link>
		<dc:creator>free</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 09:21:35 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Das w&#252;rde es erlauben, den Inhalt auch zu tauschen, ohne dass sich da Restriktionen :engl: bemerkbar machten.

Und immer im Hinterkopf behalten: du darfst es nur 6x irgendwohin kopieren.
W&#252;rde ich ein buch kaufen, das ich nur an 6 verschiedenen Stellen ablegen und Personen geben darf bevor es zerf&#228;llt? Mein Reader, Backup, Freundin - und schon sind 3 weg ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Das w&#252;rde es erlauben, den Inhalt auch zu tauschen, ohne dass sich da Restriktionen <img src='http://bibliothekarisch.de/blog/wp-includes/images/smilies/engl.png' alt=':engl:' class='wp-smiley' /> bemerkbar machten.</p>
<p>Und immer im Hinterkopf behalten: du darfst es nur 6x irgendwohin kopieren.<br />
W&#252;rde ich ein buch kaufen, das ich nur an 6 verschiedenen Stellen ablegen und Personen geben darf bevor es zerf&#228;llt? Mein Reader, Backup, Freundin &#8211; und schon sind 3 weg &#8230;</p>
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