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	<title>Comments on: Twittern &#8211; Etwas f&#252;r Bibliotheken?</title>
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	<description>Bibliothekarisch - die berufliche Tätigkeit eines Bibliothekars, einer Bibliothekarin betreffend.</description>
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		<title>By: Nabelschau zum 1001. Posting : Bibliothekarisch.de</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-2/#comment-574</link>
		<dc:creator>Nabelschau zum 1001. Posting : Bibliothekarisch.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 06:03:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Twittern – Etwas f&#252;r Bibliotheken? &#8211; 11 Kommentare [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Twittern – Etwas f&#252;r Bibliotheken? &#8211; 11 Kommentare [...]</p>
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		<title>By: finder</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-447</link>
		<dc:creator>finder</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 11:25:14 +0000</pubDate>
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		<description>Erw&#228;hnt bei Archivalia: 
&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/5545609/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Twittern&lt;/a&gt; (27.02.2009)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erw&#228;hnt bei Archivalia:<br />
<a href="http://archiv.twoday.net/stories/5545609/" target="_blank" class="liexternal">Twittern</a> (27.02.2009)</p>
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	</item>
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		<title>By: Bachelorarbeit zu Micro-Blogging &#171; Jakoblog — Das Weblog von Jakob Voß</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-386</link>
		<dc:creator>Bachelorarbeit zu Micro-Blogging &#171; Jakoblog — Das Weblog von Jakob Voß</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 11:24:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu Twitter&#8221; im Selbstlernkurs f&#252;r Bibliothekare und Bibliothekarisch.de fragt Twittern - etwas f&#252;r Bibliotheken? und im LIS-Wiki gibt es ein Liste von Microbloggendedn [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu Twitter&#8221; im Selbstlernkurs f&#252;r Bibliothekare und Bibliothekarisch.de fragt Twittern &#8211; etwas f&#252;r Bibliotheken? und im LIS-Wiki gibt es ein Liste von Microbloggendedn [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-356</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 12:26:26 +0000</pubDate>
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		<description>Kann man Twitter als Teil der Elektronischen Auskunft verwenden? Anders als bei Skype m&#252;sste hier keine extra Software installiert werden. Twitter als Teil eines Question- &amp; Answer-Dienstes.

Francoeur, Stephen: &lt;a href=&quot;http://www.teachinglibrarian.org/weblog/2009/03/twitter-as-q-service.html&quot;&gt;Twitter as a Q&amp;A Service &lt;/a&gt; Digital Reference</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man Twitter als Teil der Elektronischen Auskunft verwenden? Anders als bei Skype m&#252;sste hier keine extra Software installiert werden. Twitter als Teil eines Question- &#038; Answer-Dienstes.</p>
<p>Francoeur, Stephen: <a href="http://www.teachinglibrarian.org/weblog/2009/03/twitter-as-q-service.html" target="_blank" class="liexternal">Twitter as a Q&#038;A Service </a> Digital Reference</p>
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	<item>
		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-300</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 13:01:39 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Munique, lieber Herr Plieninger,
Ihre Beitr&#228;ge zeigen deutlich, dass man sich vorher sehr genau &#252;berlegen muss, was m&#246;chte man selbst, welchen Zweck erf&#252;llt ein Programm und wieviel Zeit will man investieren. Zu twittern, um dabei zu sein, ist eine Sache zum Selbstzweck und damit best&#228;tigt man wohl eher bestehende Vorstellungen von Social Websites und einer narzistischen Natur.

Gerade, wenn man instiutionell entsprechende Angebote nutzen m&#246;chte, spielen ja im Vorfeld noch einige andere Faktoren f&#252;r die Nutzung mit: arbeitsrechtliche Voraussetzungen und IT-Sicherheits-Bedenken. 

Mit der  Frage, ob sich Twitter wirklich f&#252;r Firmen- beziehbar hier auch auf die Kommunikation von Interessengruppen -  eignet, hat sich  &lt;a href=&quot;http://news.cnet.com/8301-13846_3-10184580-62.html?part=rss&amp;subj=news&amp;tag=2547-1_3-0-20&quot;&gt;Dave Rosenberg von C&#124;net&lt;/a&gt; besch&#228;ftigt.

&lt;blockquote cite=&quot;http://news.cnet.com/8301-13846_3-10184580-62.html?part=rss&amp;subj=news&amp;tag=2547-1_3-0-20&quot;&gt;My recent short-lived experience showed me that enterprise micro-blogging provides minimal benefits to the organization. If our group had been much larger and we wanted to do some kind of short announcements, it might prove useful, though hardly compelling.&lt;/blockquote&gt;

Momentan wird man wirklich erschlagen von neuen Angeboten, die alle pl&#246;tzlich In sind und dann sehr schnell wieder Out. Da hilft nur selbst reinschauen und dann entscheiden. Was man mitmachen will und mitmachen muss ist auch immer eine Entscheidung, wie man mit der Information umgehen will.

Ob man als &lt;cite&gt;“Informationstiefg&#228;nger” &lt;/cite&gt;, die es auch in der neuen Garde gibt, oder als Aggregator auftreten will, hat ebenfalls Auswirkungen auf die Wahl des Dienstes, d.h.  man muss nicht alles mitmachen. 


Ich glaube, wenn man die Kommentare hier zum Post liest, entdeckt man zum Gl&#252;ck nicht nur pure Begeisterung, sondern eine ernsthaft kritische Auseinandersetzung mit Twitter aber auch den Web 2.0 zugrundeliegenden Kommunikationsgedanken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Munique, lieber Herr Plieninger,<br />
Ihre Beitr&#228;ge zeigen deutlich, dass man sich vorher sehr genau &#252;berlegen muss, was m&#246;chte man selbst, welchen Zweck erf&#252;llt ein Programm und wieviel Zeit will man investieren. Zu twittern, um dabei zu sein, ist eine Sache zum Selbstzweck und damit best&#228;tigt man wohl eher bestehende Vorstellungen von Social Websites und einer narzistischen Natur.</p>
<p>Gerade, wenn man instiutionell entsprechende Angebote nutzen m&#246;chte, spielen ja im Vorfeld noch einige andere Faktoren f&#252;r die Nutzung mit: arbeitsrechtliche Voraussetzungen und IT-Sicherheits-Bedenken. </p>
<p>Mit der  Frage, ob sich Twitter wirklich f&#252;r Firmen- beziehbar hier auch auf die Kommunikation von Interessengruppen &#8211;  eignet, hat sich  <a href="http://news.cnet.com/8301-13846_3-10184580-62.html?part=rss&amp;subj=news&amp;tag=2547-1_3-0-20" target="_blank" class="liexternal">Dave Rosenberg von C|net</a> besch&#228;ftigt.</p>
<blockquote cite="http://news.cnet.com/8301-13846_3-10184580-62.html?part=rss&amp;subj=news&amp;tag=2547-1_3-0-20"><p>My recent short-lived experience showed me that enterprise micro-blogging provides minimal benefits to the organization. If our group had been much larger and we wanted to do some kind of short announcements, it might prove useful, though hardly compelling.</p></blockquote>
<p>Momentan wird man wirklich erschlagen von neuen Angeboten, die alle pl&#246;tzlich In sind und dann sehr schnell wieder Out. Da hilft nur selbst reinschauen und dann entscheiden. Was man mitmachen will und mitmachen muss ist auch immer eine Entscheidung, wie man mit der Information umgehen will.</p>
<p>Ob man als <cite>“Informationstiefg&#228;nger” </cite>, die es auch in der neuen Garde gibt, oder als Aggregator auftreten will, hat ebenfalls Auswirkungen auf die Wahl des Dienstes, d.h.  man muss nicht alles mitmachen. </p>
<p>Ich glaube, wenn man die Kommentare hier zum Post liest, entdeckt man zum Gl&#252;ck nicht nur pure Begeisterung, sondern eine ernsthaft kritische Auseinandersetzung mit Twitter aber auch den Web 2.0 zugrundeliegenden Kommunikationsgedanken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: ilonamunique</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-299</link>
		<dc:creator>ilonamunique</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 10:52:06 +0000</pubDate>
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		<description>Beiden Vorrednern kann ich mich in allen Punkten anschlie&#223;en. Die Notwendigkeit verschiedener Dienste, um ad&#228;quate Imagegestaltung f&#252;r Bibliotheken mit Hilfe der (elektronischen) &#214;ffentlichkeitsarbeit zu leisten und nat&#252;rlich den Nutzern einen bestm&#246;glichen Zugang zu aktuellen Informationen zu erm&#246;glichen, ist nicht in Abrede zu stellen. Ganz im Gegenteil. 
Es ist jedoch die steigende Taktfolge der einzurichtenden, zu unterhaltenden und zu beobachteten Dienste, die einen gelassenen und inhaltsreichen Arbeitsfluss immer schwerer m&#246;glich zu machen scheinen. Es sieht sogar so aus, dass es  mittlerweile mehr um die st&#228;ndige und schnelle Vernetzung von Informationen mit einem m&#246;glichst hohen Ranking ginge, als um eine differenzierte Inhaltserschlie&#223;ung oder gar die Neuerstellung von Inhalten. Oberfl&#228;chlichkeit oder Relevanz? Wer kann das noch guten Gewissens unterscheiden?

Beispiel: wenn im &lt;a href=&quot;http://fobikom.wordpress.com&quot;&gt;FobiKom-Weblog&lt;/a&gt; auf Informationen aus anderen Seiten hingewiesen wird, kann das relativ schnell erfolgen. Recherche relevanter Seiten, ein einleitender Satz, ein Zitat, Link gesetzt, fertig. Doch: welche Quellen wurden durchsucht? Sind sie ausgewogen genug? Wie gut wurde der Inhalt erfasst und demzufolge zusammengefasst? Wurde lediglich unreflektiert nachgeschw&#228;tzt oder doch nachgedacht, ob denn alles Gelesene in sich stimmig erscheint und so auch verantwortlich in Umlauf gebracht werden soll? 

Es dauert einfach seine Zeit, zu den gefundenen Informationen eine eigene Meinung anzubieten und eventuell noch erg&#228;nzende Informationen einzubinden. Noch l&#228;nger dauert es, Informationen redaktionell selbst zu erstellen, wie zum Beispiel in unserer Interviewserie &quot;Fort- und Weiterbildung im Gespr&#228;ch mit …&quot; oder bei Rezensionen. Ein echter Luxus, der im Moment auch leider mangels Zeit etwas zur&#252;ck steht.

Einen Weblog in Gang zu halten, der nicht nur Informationen verbindet, sondern auch selbst bereichernd sein m&#246;chte, kostet Zeit. Twittern wird ebenfalls Zeit kosten, auch, wenn es ein zugegeben schneller, relativ anspruchsloser Dienst ist. Daher die Frage, die sich jede/r f&#252;r ihren/seinen Arbeitsbereich selbst stellen und beantworten muss: will und brauche ich es, oder nicht. Doch diese Antwort wird einem mittlerweile von den Nutzern aus den H&#228;nden gerissen, die ganz gerne ALLES wollen.

Zum Schluss will ich einschr&#228;nkend doch noch einmal darauf hinweisen, dass sich meine Kommentare etwas mehr auf die Arbeit der BIB-Kommission f&#252;r Fortbildung und auf die Arbeit in der Fort- und Weiterbildung bezog, nicht so sehr auf die klassische Bibliotheksarbeit. Auch J&#252;rgen hat ja den Bogen gespannt zum Bildungsbereich und der Frage, ob Twittern hier bereits jetzt genutzt werden sollte. 

In Anbetracht der (dem vorletzten Absatz widersprechenden) Tatsache, dass bei zu schulenden BibliothekarInnen nicht einmal Schulungsplattformen besonders beliebt sind, kann ich getrost aufatmen: die meisten meiner Seminarteilnehmenden sind es vollauf zufrieden, wenn sie eine Fotodokumentation erhalten – sich vor oder nach dem Seminar miteinander auszutauschen, etwa ein Wiki nutzen, ach, egal &#252;ber welche Dienste den Informationsbackround mitzugestalten ... dazu haben bzw. nehmen sich die wenigsten Zeit. Eine Ausnahme bieten nat&#252;rlich Schulungen zum Beispiel zu Web 2.0 &amp; Co.

Fazit, sowohl f&#252;r die FobiKom als auch f&#252;r Bibliotheken: 
alles, was machbar ist, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter eingefordert. Reine Informationsbroker werden sich keinem Trend verschlie&#223;en – das d&#252;rfte die Facette der Quantit&#228;t sein.
&quot;Informationstiefg&#228;nger&quot; (die alte Garde?!?) bedauern die Schnelllebigkeit eher und setzen eigene Qualit&#228;tskriterien und Priorit&#228;ten. Sie jagen der aktuellen Sau eher weniger hinterher, sondern beobachten das muntere Treiben aus sicherer Distanz heraus und werden erst aktiv, wenn sich die Viecherei zu lohnen scheint.

Gebraucht werden sicherlich beide, und in der Erg&#228;nzung und gegenseitiger Achtung liegt die Kraft. Manche Menschen schaffen – m&#246;glicherweise auch wegen geeigneter Rahmenbedingungen – den Spagat zwischen beiden Welten. Beiden Welten? Drei sogar: Treiber, Getriebener und Beobachter zugleich.
So einer ist offensichtlich unser Kollege J&#252;rgen Plieninger. Gut, dass wir ihn haben.

P. S.: dieser ausf&#252;hrliche, meinungsbildende Kommentar ging zu Lasten einer m&#246;glicherweise n&#228;heren Besch&#228;ftigung mit den Vor- und Nachteilen zu Twitter &amp; Co. Die nachfolgende Sonntagsbesch&#228;ftigung privater Natur ebenfalls. Mal sehen … morgen ist schlie&#223;lich auch noch ein Tag … &lt;em&gt;und wenn ich dann endlich einsehe, wie praktisch die neuen Dienste doch sind, tu ich wieder so, als h&#228;tte ich immer schon damit gearbeitet und verstehe gar nicht, warum die anderen ... also, die ewig Gestrigen, ... ist doch alles ganz einfach ... und praktisch ... wie haben wir denn blo&#223; fr&#252;her gearbeitet? Ne, unfassbar, ...&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beiden Vorrednern kann ich mich in allen Punkten anschlie&#223;en. Die Notwendigkeit verschiedener Dienste, um ad&#228;quate Imagegestaltung f&#252;r Bibliotheken mit Hilfe der (elektronischen) &#214;ffentlichkeitsarbeit zu leisten und nat&#252;rlich den Nutzern einen bestm&#246;glichen Zugang zu aktuellen Informationen zu erm&#246;glichen, ist nicht in Abrede zu stellen. Ganz im Gegenteil.<br />
Es ist jedoch die steigende Taktfolge der einzurichtenden, zu unterhaltenden und zu beobachteten Dienste, die einen gelassenen und inhaltsreichen Arbeitsfluss immer schwerer m&#246;glich zu machen scheinen. Es sieht sogar so aus, dass es  mittlerweile mehr um die st&#228;ndige und schnelle Vernetzung von Informationen mit einem m&#246;glichst hohen Ranking ginge, als um eine differenzierte Inhaltserschlie&#223;ung oder gar die Neuerstellung von Inhalten. Oberfl&#228;chlichkeit oder Relevanz? Wer kann das noch guten Gewissens unterscheiden?</p>
<p>Beispiel: wenn im <a href="http://fobikom.wordpress.com" target="_blank" class="liexternal">FobiKom-Weblog</a> auf Informationen aus anderen Seiten hingewiesen wird, kann das relativ schnell erfolgen. Recherche relevanter Seiten, ein einleitender Satz, ein Zitat, Link gesetzt, fertig. Doch: welche Quellen wurden durchsucht? Sind sie ausgewogen genug? Wie gut wurde der Inhalt erfasst und demzufolge zusammengefasst? Wurde lediglich unreflektiert nachgeschw&#228;tzt oder doch nachgedacht, ob denn alles Gelesene in sich stimmig erscheint und so auch verantwortlich in Umlauf gebracht werden soll? </p>
<p>Es dauert einfach seine Zeit, zu den gefundenen Informationen eine eigene Meinung anzubieten und eventuell noch erg&#228;nzende Informationen einzubinden. Noch l&#228;nger dauert es, Informationen redaktionell selbst zu erstellen, wie zum Beispiel in unserer Interviewserie &#8220;Fort- und Weiterbildung im Gespr&#228;ch mit …&#8221; oder bei Rezensionen. Ein echter Luxus, der im Moment auch leider mangels Zeit etwas zur&#252;ck steht.</p>
<p>Einen Weblog in Gang zu halten, der nicht nur Informationen verbindet, sondern auch selbst bereichernd sein m&#246;chte, kostet Zeit. Twittern wird ebenfalls Zeit kosten, auch, wenn es ein zugegeben schneller, relativ anspruchsloser Dienst ist. Daher die Frage, die sich jede/r f&#252;r ihren/seinen Arbeitsbereich selbst stellen und beantworten muss: will und brauche ich es, oder nicht. Doch diese Antwort wird einem mittlerweile von den Nutzern aus den H&#228;nden gerissen, die ganz gerne ALLES wollen.</p>
<p>Zum Schluss will ich einschr&#228;nkend doch noch einmal darauf hinweisen, dass sich meine Kommentare etwas mehr auf die Arbeit der <acronym title="Berufsverband Information Bibliothek">BIB</acronym>-Kommission f&#252;r Fortbildung und auf die Arbeit in der Fort- und Weiterbildung bezog, nicht so sehr auf die klassische Bibliotheksarbeit. Auch J&#252;rgen hat ja den Bogen gespannt zum Bildungsbereich und der Frage, ob Twittern hier bereits jetzt genutzt werden sollte. </p>
<p>In Anbetracht der (dem vorletzten Absatz widersprechenden) Tatsache, dass bei zu schulenden BibliothekarInnen nicht einmal Schulungsplattformen besonders beliebt sind, kann ich getrost aufatmen: die meisten meiner Seminarteilnehmenden sind es vollauf zufrieden, wenn sie eine Fotodokumentation erhalten – sich vor oder nach dem Seminar miteinander auszutauschen, etwa ein Wiki nutzen, ach, egal &#252;ber welche Dienste den Informationsbackround mitzugestalten &#8230; dazu haben bzw. nehmen sich die wenigsten Zeit. Eine Ausnahme bieten nat&#252;rlich Schulungen zum Beispiel zu Web 2.0 &amp; Co.</p>
<p>Fazit, sowohl f&#252;r die FobiKom als auch f&#252;r Bibliotheken:<br />
alles, was machbar ist, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter eingefordert. Reine Informationsbroker werden sich keinem Trend verschlie&#223;en – das d&#252;rfte die Facette der Quantit&#228;t sein.<br />
&#8220;Informationstiefg&#228;nger&#8221; (die alte Garde?!?) bedauern die Schnelllebigkeit eher und setzen eigene Qualit&#228;tskriterien und Priorit&#228;ten. Sie jagen der aktuellen Sau eher weniger hinterher, sondern beobachten das muntere Treiben aus sicherer Distanz heraus und werden erst aktiv, wenn sich die Viecherei zu lohnen scheint.</p>
<p>Gebraucht werden sicherlich beide, und in der Erg&#228;nzung und gegenseitiger Achtung liegt die Kraft. Manche Menschen schaffen – m&#246;glicherweise auch wegen geeigneter Rahmenbedingungen – den Spagat zwischen beiden Welten. Beiden Welten? Drei sogar: Treiber, Getriebener und Beobachter zugleich.<br />
So einer ist offensichtlich unser Kollege J&#252;rgen Plieninger. Gut, dass wir ihn haben.</p>
<p>P. S.: dieser ausf&#252;hrliche, meinungsbildende Kommentar ging zu Lasten einer m&#246;glicherweise n&#228;heren Besch&#228;ftigung mit den Vor- und Nachteilen zu Twitter &amp; Co. Die nachfolgende Sonntagsbesch&#228;ftigung privater Natur ebenfalls. Mal sehen … morgen ist schlie&#223;lich auch noch ein Tag … <em>und wenn ich dann endlich einsehe, wie praktisch die neuen Dienste doch sind, tu ich wieder so, als h&#228;tte ich immer schon damit gearbeitet und verstehe gar nicht, warum die anderen &#8230; also, die ewig Gestrigen, &#8230; ist doch alles ganz einfach &#8230; und praktisch &#8230; wie haben wir denn blo&#223; fr&#252;her gearbeitet? Ne, unfassbar, &#8230;</em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: jplie</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-298</link>
		<dc:creator>jplie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 09:58:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo allerseits,
das sind sehr interessante Gedanken, die hier ausgetauscht werden. Herzlichen Dank, Frau B&#246;hner, dass Sie meinen Ursprungsartikel, der dezidiert auf den Bereich Fortbildung gem&#252;nzt war, als Anla&#223; genommen haben, das Thema in Richtung Bibliotheken zu interpretieren. Einige &#220;berlegungen, die mir jetzt beim Lesen der Kommentare kamen:
- wenn kurze Twitter-Meldungen sich f&#252;r die Bibliothek nicht anbieten, kann man ja auch durchaus &#252;berlegen, ob man einen Twitter-Account nicht f&#252;r die Tr&#228;gerorganisation einrichtet, bei der sicher mehr Meldungen anfallen als f&#252;r die Bibliothek allein. Ich f&#252;hre beispielsweise seit 14 Tagen einen Twitter-Account f&#252;r mein Institut und allein gemessen an der Zahl derjenigen, die den Account als Twitter-User (&quot;Follower&quot;) abonniert haben, kann man ablesen, dass zumindest bei der Zielgruppe Studierende sich der Aufwand lohnt
- leider kann man so management/marketingm&#228;&#223;ig im Vorhinein nicht richtig absch&#228;tzen, ob man so einen Account richtig f&#252;llen kann, denn a la Gandhi entsteht der Weg beim Gehen. Meine Erfahrung: Wenn man einmal so etwas eingerichtet und Freude am Schreiben hat, dann fallen einem viel mehr Dinge ein, die meldenswert sind, als man gedacht hat.
- @ilona: Die Homepage wird nicht &#252;berfl&#252;ssig. Ich sehe sie als Grundlage des Informationsangebotes einer Bibliothek, in der die notwendigen Informationen und Anleitungen in strukturierter Art und Weise angeboten werden. Weblogs, Wikis, RSS und auch Twitter sind erg&#228;nzende, dynamische Teile des Informationsangebotes einer Bibliothek, die einen anderen Mehrwert bieten als die Homepage. Klar kann ich mit Hilfe eines Weblogs eine Homepage nachbilden, ich wei&#223; aber nicht, ob es so sinnvoll ist, hier basteln zu m&#252;ssen, was dort schon steht
- @tobias zeumer: Ich sehe es auch so, dass RSS erstmal die Grundlage ist. Da jedoch Twitter auch RSS bietet, habe ich die M&#246;glichkeit, hier einen zweiten Feed anzubieten, der eben mehr und k&#252;rzere Meldungen bringt. Das ist ein Schritt mehr auf dem Weg dorthin, dass jede Benutzerin und jeder Benutzer entscheiden kann, was sie/er will:l&#228;ngere, illustrierte Meldungen in gr&#246;&#223;erem Abstand oder k&#252;rzere, aktuellere Meldungen in kurzem. Oder beides. ;-)
Und vielleicht an alle, denen Twitter suspekt ist: Ging mir auch so. Geht mir zum Teil immer noch so. Man ist immer am Entdecken, am &#220;berlegen, am Ausprobieren und - eventuell schlussendlich - am Implementieren. Die Sache bleibt spannend, oder?
In diesem Sinne gr&#252;&#223;t
J&#252;rgen Plieninger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,<br />
das sind sehr interessante Gedanken, die hier ausgetauscht werden. Herzlichen Dank, Frau B&#246;hner, dass Sie meinen Ursprungsartikel, der dezidiert auf den Bereich Fortbildung gem&#252;nzt war, als Anla&#223; genommen haben, das Thema in Richtung Bibliotheken zu interpretieren. Einige &#220;berlegungen, die mir jetzt beim Lesen der Kommentare kamen:<br />
- wenn kurze Twitter-Meldungen sich f&#252;r die Bibliothek nicht anbieten, kann man ja auch durchaus &#252;berlegen, ob man einen Twitter-Account nicht f&#252;r die Tr&#228;gerorganisation einrichtet, bei der sicher mehr Meldungen anfallen als f&#252;r die Bibliothek allein. Ich f&#252;hre beispielsweise seit 14 Tagen einen Twitter-Account f&#252;r mein Institut und allein gemessen an der Zahl derjenigen, die den Account als Twitter-User (&#8220;Follower&#8221;) abonniert haben, kann man ablesen, dass zumindest bei der Zielgruppe Studierende sich der Aufwand lohnt<br />
- leider kann man so management/marketingm&#228;&#223;ig im Vorhinein nicht richtig absch&#228;tzen, ob man so einen Account richtig f&#252;llen kann, denn a la Gandhi entsteht der Weg beim Gehen. Meine Erfahrung: Wenn man einmal so etwas eingerichtet und Freude am Schreiben hat, dann fallen einem viel mehr Dinge ein, die meldenswert sind, als man gedacht hat.<br />
- @ilona: Die Homepage wird nicht &#252;berfl&#252;ssig. Ich sehe sie als Grundlage des Informationsangebotes einer Bibliothek, in der die notwendigen Informationen und Anleitungen in strukturierter Art und Weise angeboten werden. Weblogs, Wikis, <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> und auch Twitter sind erg&#228;nzende, dynamische Teile des Informationsangebotes einer Bibliothek, die einen anderen Mehrwert bieten als die Homepage. Klar kann ich mit Hilfe eines Weblogs eine Homepage nachbilden, ich wei&#223; aber nicht, ob es so sinnvoll ist, hier basteln zu m&#252;ssen, was dort schon steht<br />
- @tobias zeumer: Ich sehe es auch so, dass <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> erstmal die Grundlage ist. Da jedoch Twitter auch <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> bietet, habe ich die M&#246;glichkeit, hier einen zweiten Feed anzubieten, der eben mehr und k&#252;rzere Meldungen bringt. Das ist ein Schritt mehr auf dem Weg dorthin, dass jede Benutzerin und jeder Benutzer entscheiden kann, was sie/er will:l&#228;ngere, illustrierte Meldungen in gr&#246;&#223;erem Abstand oder k&#252;rzere, aktuellere Meldungen in kurzem. Oder beides. ;-)<br />
Und vielleicht an alle, denen Twitter suspekt ist: Ging mir auch so. Geht mir zum Teil immer noch so. Man ist immer am Entdecken, am &#220;berlegen, am Ausprobieren und &#8211; eventuell schlussendlich &#8211; am Implementieren. Die Sache bleibt spannend, oder?<br />
In diesem Sinne gr&#252;&#223;t<br />
J&#252;rgen Plieninger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-295</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 13:49:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1279#comment-295</guid>
		<description>Das sind mal wieder sehr interessante Fragen. Hauptfrage ist dabei, wie m&#252;ssen die Angebote der Bibliotheke gestaltet werden, dass sie als Service beim Nutzer ankommen. Ein Punkt ist die Pluralit&#228;t der Informationsangebote, die von Bibliotheken kommen m&#252;ssen. Das Handy(abo) ist da sicherlich auch nur ein weiterer Punkt - auch hier ist eine Anmeldung des Bibliotheksangebotsnutzers Voraussetzung.

Generell sollten wir &#252;berlegen, wie Services gestaltet werden m&#252;ssen, dass sie da ankommen, wo sie ben&#246;tigt werden. Und da steht man im Alltag manchesmal recht hilflos da. Wenn Bibliothek in Seminaren immer nur als Pflichtveranstaltung stattfindet, als Ort, wo man zwangsweise hin muss, um B&#252;cher zu holen und dort eigentlich immer nur mit Regeln &quot;drangsaliert&quot; wird, ist es schwierig, gegen so eine Wand ein neues Serviceangebot zu etablieren. Daher ist es notwendig zu schauen, wo sich die meisten Nutzer aufhalten und sie dort abzuholen. Das kann Twitter sein, aber auch StudiVZ. Wichtig ist, dass die Angebote letzendlich auch an einer zentralen Stelle geb&#252;ndelt werden.
Und damit sind wir wieder bei einer Frage: Bibliothek als Ort oder Bibliothek als Virtueller Raum? Wo sind hier unsere St&#228;rken und wie k&#246;nnen wir sie einfach und nachfragegerecht umsetzen?

Die Nutzeraktivierung ist ein Problem, wenn wir es nicht schaffen, ein Bed&#252;rfnis, das besteht zu befriedigen. Allerdings haben wir da ein Problem. Zum Beispiel:  Das Bed&#252;rfnis, kompetent mit Informationen umzugehen besteht, wird allerdings erst erkannt, wenn es daf&#252;r fast zu sp&#228;t ist - n&#228;mlich dann, wenn die Abschlussarbeit nicht so vorangeht, wie man sich das w&#252;nscht. Informationen sind so allgegenw&#228;rtig, dass man gar nicht vorher erkennt, dass die Informationen, die man wirklich ben&#246;tigt, nicht so einfach zu beschaffen sind. Und wir stehen dann an der Stelle - wir haben Angebote gemacht, die nicht wahrgenommen worden sind, weil eben das Bed&#252;rfnis zu dem Zeitpunkt nicht erkannt wurde. 

Wie k&#246;nnen wir also die Nutzer rechtzeitig!!! f&#252;r diese Probleme sensibilisieren? Aber er muss sensibilisiert sein, um Angebote der Bibliothek als Hilfestellung wahrzunehmen, nicht als etwas, was er eben machen muss, weil esTeil des Lehrplanes ist oder eine zus&#228;tzliche Zwangsveranstaltung seines Studiums. - Das hei&#223;t, eigentlich m&#252;ssen wir an dieser Stelle auch unser Image &#252;berdenken. Und vielleicht hilft uns hier eine verteilte Sichtbarkeit in einem Medium, wo sich unsere Kunden relativ viel aufhalten. Dass es die eine L&#246;sung gibt, &#252;ber die wir unsere Nutzer erreichen, halte ich f&#252;r ausgeschlossen, da sich die Informationskan&#228;le weiter pluralisieren. Twiitter ist da nur eine M&#246;glichkeit von vielen, pr&#228;sent zu sein. Sie muss wie alle Angebote, die wir nutzen k&#246;nnen und derzeit nutzen auf ihre Effektivit&#228;t &#252;berpr&#252;ft werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind mal wieder sehr interessante Fragen. Hauptfrage ist dabei, wie m&#252;ssen die Angebote der Bibliotheke gestaltet werden, dass sie als Service beim Nutzer ankommen. Ein Punkt ist die Pluralit&#228;t der Informationsangebote, die von Bibliotheken kommen m&#252;ssen. Das Handy(abo) ist da sicherlich auch nur ein weiterer Punkt &#8211; auch hier ist eine Anmeldung des Bibliotheksangebotsnutzers Voraussetzung.</p>
<p>Generell sollten wir &#252;berlegen, wie Services gestaltet werden m&#252;ssen, dass sie da ankommen, wo sie ben&#246;tigt werden. Und da steht man im Alltag manchesmal recht hilflos da. Wenn Bibliothek in Seminaren immer nur als Pflichtveranstaltung stattfindet, als Ort, wo man zwangsweise hin muss, um B&#252;cher zu holen und dort eigentlich immer nur mit Regeln &#8220;drangsaliert&#8221; wird, ist es schwierig, gegen so eine Wand ein neues Serviceangebot zu etablieren. Daher ist es notwendig zu schauen, wo sich die meisten Nutzer aufhalten und sie dort abzuholen. Das kann Twitter sein, aber auch StudiVZ. Wichtig ist, dass die Angebote letzendlich auch an einer zentralen Stelle geb&#252;ndelt werden.<br />
Und damit sind wir wieder bei einer Frage: Bibliothek als Ort oder Bibliothek als Virtueller Raum? Wo sind hier unsere St&#228;rken und wie k&#246;nnen wir sie einfach und nachfragegerecht umsetzen?</p>
<p>Die Nutzeraktivierung ist ein Problem, wenn wir es nicht schaffen, ein Bed&#252;rfnis, das besteht zu befriedigen. Allerdings haben wir da ein Problem. Zum Beispiel:  Das Bed&#252;rfnis, kompetent mit Informationen umzugehen besteht, wird allerdings erst erkannt, wenn es daf&#252;r fast zu sp&#228;t ist &#8211; n&#228;mlich dann, wenn die Abschlussarbeit nicht so vorangeht, wie man sich das w&#252;nscht. Informationen sind so allgegenw&#228;rtig, dass man gar nicht vorher erkennt, dass die Informationen, die man wirklich ben&#246;tigt, nicht so einfach zu beschaffen sind. Und wir stehen dann an der Stelle &#8211; wir haben Angebote gemacht, die nicht wahrgenommen worden sind, weil eben das Bed&#252;rfnis zu dem Zeitpunkt nicht erkannt wurde. </p>
<p>Wie k&#246;nnen wir also die Nutzer rechtzeitig!!! f&#252;r diese Probleme sensibilisieren? Aber er muss sensibilisiert sein, um Angebote der Bibliothek als Hilfestellung wahrzunehmen, nicht als etwas, was er eben machen muss, weil esTeil des Lehrplanes ist oder eine zus&#228;tzliche Zwangsveranstaltung seines Studiums. &#8211; Das hei&#223;t, eigentlich m&#252;ssen wir an dieser Stelle auch unser Image &#252;berdenken. Und vielleicht hilft uns hier eine verteilte Sichtbarkeit in einem Medium, wo sich unsere Kunden relativ viel aufhalten. Dass es die eine L&#246;sung gibt, &#252;ber die wir unsere Nutzer erreichen, halte ich f&#252;r ausgeschlossen, da sich die Informationskan&#228;le weiter pluralisieren. Twiitter ist da nur eine M&#246;glichkeit von vielen, pr&#228;sent zu sein. Sie muss wie alle Angebote, die wir nutzen k&#246;nnen und derzeit nutzen auf ihre Effektivit&#228;t &#252;berpr&#252;ft werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tobias Zeumer</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-294</link>
		<dc:creator>Tobias Zeumer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 00:16:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1279#comment-294</guid>
		<description>Danke f&#252;r den interessanten Beitrag. 

&lt;cite&gt;Ich pers&#246;nlich nutze Twitter, um wenigsten auf die Texte aufmerksam zu machen, die ich hier gerne genauer unter die Lupe genommen h&#228;tte, wof&#252;r mir aber letztendlich die Zeit gefehlt hat.&lt;/cite&gt;
Genau sowas - Kurzmeldung, die nach einer bestimmten Kriterien zusammengefasst werden und auch bei thematischer Abweichung nicht &quot;zu viel Raum&quot; einnehmen -  wollte ich auch schon immer haben, aber die meisten Ans&#228;tze f&#252;r Wordpress waren zu umst&#228;ndlich oder unpraktisch. Ich probier das jetzt mal mit Twitter, weil es in 5 Minuten eingebunden ist und l&#228;uft. Lieber w&#228;re mir aber schon, wenn alles in meiner Hand bliebe (Zeichenl&#228;nge und auch ggf. Bearbeitung und L&#246;schung von Tweets), aber zur Not mi&#223;brauche ich auch Twitter. :-)

Zum Einsatz in Bibliotheken w&#252;rde ich erst mal einen Gang zur&#252;ckschalten, denn vom Prinzip her bietet bereits RSS das interessanteste Grundfeature, aber zu besseren Konditionen: Pull-Verfahren (bei Twitter quasi das Follow). Ich sag mal, dass dies das interessanteste sei, weil letztlich muss der Nutzer sowohl bei Twitter als auch bei RSS entscheiden, ob er von irgendwem (z.B. einer Bibliothek) weitere Informationen beziehen will und insofern bleibt das Grundproblem das selbe (&quot;Wie kriegen wir jetzt die Bibliotheksnutzer dazu, diese Angebote auch zu konsumieren/nutzen/dabei mitzuwirken?&quot;). Die Frage ist halt das Grundproblem (obwohl genaugenommen eher die Frage ist, ob Nutzer die &#252;berhaupt potentiell Interesse daran haben k&#246;nnten, entsprechend versorgt werde) und so gesehen ist das Problem aber zun&#228;chst auch weitgehend von RSS und Twitter unabh&#228;ngig. Insofern f&#228;nde ich die Frage interessanter, ob man das (privatwirtschaftliche) Produkt Twitter, das Prinzip Twitter oder nur die Pull-M&#246;glichkeit mit zentralem Anlauf haben will (oder...?). 

Vielleicht &#228;ndert Twitter aber auch vor allem einfach langsam - &#228;hnlich wie Handys und SMS ;-) - die allgemeine Anspruchshaltung, frei nach dem Motto &quot;Warum twittern die von der Bibliothek mir nicht, dass sie heut geschlossen haben auf mein Handy(-abo)?&quot;. Vielleicht entstehen so erst die potentiell interessierten Kunden, weil sie nun die M&#246;glichkeiten kennen, die man ihnen mit RSS allein/speziell (und den M&#246;glichkeiten drumherum) nie so recht hat vermitteln k&#246;nnen und die einfach (genauer: transparent) sind. 

So gesehen ist die Antwort zur Nutzeraktivierung im wesentlichen vielleicht auch, dass das Ergebnis am besten zu &quot;steigern&quot; ist, wenn man die Hilfsmittel einfach(er) gestaltet. Usability allein ist es sicher nicht, aber r&#252;ckt vielleicht auch manchmal zu schnell in den Hintergrund...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den interessanten Beitrag. </p>
<p><cite>Ich pers&#246;nlich nutze Twitter, um wenigsten auf die Texte aufmerksam zu machen, die ich hier gerne genauer unter die Lupe genommen h&#228;tte, wof&#252;r mir aber letztendlich die Zeit gefehlt hat.</cite><br />
Genau sowas &#8211; Kurzmeldung, die nach einer bestimmten Kriterien zusammengefasst werden und auch bei thematischer Abweichung nicht &#8220;zu viel Raum&#8221; einnehmen &#8211;  wollte ich auch schon immer haben, aber die meisten Ans&#228;tze f&#252;r WordPress waren zu umst&#228;ndlich oder unpraktisch. Ich probier das jetzt mal mit Twitter, weil es in 5 Minuten eingebunden ist und l&#228;uft. Lieber w&#228;re mir aber schon, wenn alles in meiner Hand bliebe (Zeichenl&#228;nge und auch ggf. Bearbeitung und L&#246;schung von Tweets), aber zur Not mi&#223;brauche ich auch Twitter. <img src='http://bibliothekarisch.de/blog/wp-includes/images/smilies/froh.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Einsatz in Bibliotheken w&#252;rde ich erst mal einen Gang zur&#252;ckschalten, denn vom Prinzip her bietet bereits <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> das interessanteste Grundfeature, aber zu besseren Konditionen: Pull-Verfahren (bei Twitter quasi das Follow). Ich sag mal, dass dies das interessanteste sei, weil letztlich muss der Nutzer sowohl bei Twitter als auch bei <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> entscheiden, ob er von irgendwem (z.B. einer Bibliothek) weitere Informationen beziehen will und insofern bleibt das Grundproblem das selbe (&#8220;Wie kriegen wir jetzt die Bibliotheksnutzer dazu, diese Angebote auch zu konsumieren/nutzen/dabei mitzuwirken?&#8221;). Die Frage ist halt das Grundproblem (obwohl genaugenommen eher die Frage ist, ob Nutzer die &#252;berhaupt potentiell Interesse daran haben k&#246;nnten, entsprechend versorgt werde) und so gesehen ist das Problem aber zun&#228;chst auch weitgehend von <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> und Twitter unabh&#228;ngig. Insofern f&#228;nde ich die Frage interessanter, ob man das (privatwirtschaftliche) Produkt Twitter, das Prinzip Twitter oder nur die Pull-M&#246;glichkeit mit zentralem Anlauf haben will (oder&#8230;?). </p>
<p>Vielleicht &#228;ndert Twitter aber auch vor allem einfach langsam &#8211; &#228;hnlich wie Handys und SMS ;-) &#8211; die allgemeine Anspruchshaltung, frei nach dem Motto &#8220;Warum twittern die von der Bibliothek mir nicht, dass sie heut geschlossen haben auf mein Handy(-abo)?&#8221;. Vielleicht entstehen so erst die potentiell interessierten Kunden, weil sie nun die M&#246;glichkeiten kennen, die man ihnen mit <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym> allein/speziell (und den M&#246;glichkeiten drumherum) nie so recht hat vermitteln k&#246;nnen und die einfach (genauer: transparent) sind. </p>
<p>So gesehen ist die Antwort zur Nutzeraktivierung im wesentlichen vielleicht auch, dass das Ergebnis am besten zu &#8220;steigern&#8221; ist, wenn man die Hilfsmittel einfach(er) gestaltet. Usability allein ist es sicher nicht, aber r&#252;ckt vielleicht auch manchmal zu schnell in den Hintergrund&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Dörte Böhner</title>
		<link>http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/comment-page-1/#comment-293</link>
		<dc:creator>Dörte Böhner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 21:26:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bibliothekarisch.de/blog/?p=1279#comment-293</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar, Frau Munique. Ich habe meinen Fehler gleich im Post berichtigt.  Ich fand den Artikel sehr interessant und habe wohl ein wenig die Kritik, die er enth&#228;lt, &#252;berh&#246;rt.
Die hohe Taktfolge hat wohl eine schnellere Verbreitung von Informationen zur Folge, die f&#252;r das Tagesgesch&#228;ft nicht unbedingt notwendig ist. Allerdings in mittelbarer Hinsicht sollte man Twitter vielleicht nicht untersch&#228;tzen, auch wenn die Information, die damit &#252;bermittelt wird, einen Tag &#228;lter ist. Ich vermute stark, dass sich das Twittern auf die Sichtbarkeit der eigenen Informationsangebote hat. Google ist eine Suchmaschine, die nach Aktualit&#228;t schaut, wenn es um das Ranking geht. Hiermit kann man mit Twitter bibliotheksrelevante Inhalte sicherlich weiter vorne plazieren. Auch die Reichweite weiterer eigener Informationsangebote kann so sicherlich erh&#246;ht werden. Wichtig ist an der Stelle eine konsequente Verkn&#252;pfung dieser Angebote. Ich denke, es macht wenig Sinn, nur in Twitter Nachrichten zu ver&#246;ffentlichen oder nur das Blog daf&#252;r zu nutzen. Die Neuigkeiten aus Twitter sind durch RSS-Feed schneller und vor allem einfacher in eine statische Website zu integrieren, als es eine manuelle Verlinkung w&#228;re, die man dann auch noch regelm&#228;&#223;ig &#252;berarbeiten muss.

Man sollte nicht alles mitmachen (m&#252;ssen), sondern klar entscheiden, was kann dieser Dienst, welche Risiken verbergen sich dahinter oder welche Vorteile. F&#252;r mich war klar, Twitter ist die L&#246;sung f&#252;r Lesehinweise zu Texten, die ich nicht im Blog verarbeiten wollte, die ich aber interessant fand.
Was eine Website angeht, denke ich nicht, dass sie sich als Blog tarnen muss oder dass ihre Zeit vorbei ist. Man muss das entsprechende &lt;a href=&quot;http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/20/wie-muss-die-bibliothekswebsite-der-zukunft-aussehen/&quot;&gt;Konzept der Website&lt;/a&gt; nur kritisch &#252;berdenken. Es wird dabei auch auf die Kombination der verschiedensten M&#246;glichkeiten ankommen. Die Fragen sind auch: Mit welchen Informationen will ich wie sichtbar sein. Aktualit&#228;t ist f&#252;r Google dabei ein sehr wichtiges Argument, eine Seite weit vorne sichtbar zu machen.

Was Twitter &#252;berraschend gezeigt hat - und ich bin erst seit einer Woche bei Twitter - ich kann eine gro&#223;e Vielzahl von Quellen in sehr kurzer Zeit nach relevanten Inhalten scannen. Vielleicht hat mich das Twitter-Fieber erwischt, aber ich finde es momentan sehr zeitsparend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar, Frau Munique. Ich habe meinen Fehler gleich im Post berichtigt.  Ich fand den Artikel sehr interessant und habe wohl ein wenig die Kritik, die er enth&#228;lt, &#252;berh&#246;rt.<br />
Die hohe Taktfolge hat wohl eine schnellere Verbreitung von Informationen zur Folge, die f&#252;r das Tagesgesch&#228;ft nicht unbedingt notwendig ist. Allerdings in mittelbarer Hinsicht sollte man Twitter vielleicht nicht untersch&#228;tzen, auch wenn die Information, die damit &#252;bermittelt wird, einen Tag &#228;lter ist. Ich vermute stark, dass sich das Twittern auf die Sichtbarkeit der eigenen Informationsangebote hat. Google ist eine Suchmaschine, die nach Aktualit&#228;t schaut, wenn es um das Ranking geht. Hiermit kann man mit Twitter bibliotheksrelevante Inhalte sicherlich weiter vorne plazieren. Auch die Reichweite weiterer eigener Informationsangebote kann so sicherlich erh&#246;ht werden. Wichtig ist an der Stelle eine konsequente Verkn&#252;pfung dieser Angebote. Ich denke, es macht wenig Sinn, nur in Twitter Nachrichten zu ver&#246;ffentlichen oder nur das Blog daf&#252;r zu nutzen. Die Neuigkeiten aus Twitter sind durch <acronym title="Really Simple Syndication - RSS Feed">RSS</acronym>-Feed schneller und vor allem einfacher in eine statische Website zu integrieren, als es eine manuelle Verlinkung w&#228;re, die man dann auch noch regelm&#228;&#223;ig &#252;berarbeiten muss.</p>
<p>Man sollte nicht alles mitmachen (m&#252;ssen), sondern klar entscheiden, was kann dieser Dienst, welche Risiken verbergen sich dahinter oder welche Vorteile. F&#252;r mich war klar, Twitter ist die L&#246;sung f&#252;r Lesehinweise zu Texten, die ich nicht im Blog verarbeiten wollte, die ich aber interessant fand.<br />
Was eine Website angeht, denke ich nicht, dass sie sich als Blog tarnen muss oder dass ihre Zeit vorbei ist. Man muss das entsprechende <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/20/wie-muss-die-bibliothekswebsite-der-zukunft-aussehen/" class="liinternal">Konzept der Website</a> nur kritisch &#252;berdenken. Es wird dabei auch auf die Kombination der verschiedensten M&#246;glichkeiten ankommen. Die Fragen sind auch: Mit welchen Informationen will ich wie sichtbar sein. Aktualit&#228;t ist f&#252;r Google dabei ein sehr wichtiges Argument, eine Seite weit vorne sichtbar zu machen.</p>
<p>Was Twitter &#252;berraschend gezeigt hat &#8211; und ich bin erst seit einer Woche bei Twitter &#8211; ich kann eine gro&#223;e Vielzahl von Quellen in sehr kurzer Zeit nach relevanten Inhalten scannen. Vielleicht hat mich das Twitter-Fieber erwischt, aber ich finde es momentan sehr zeitsparend.</p>
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