Monatsarchiv vom 02.2009
27.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Erster Twitter-Eintrag von Google:engl: vom 26.02.2009
I'm 01100110 01100101 01100101 01101100 01101001 01101110 01100111 00100000 01101100 01110101 01100011 01101011 01111001 00001010
Erster Twitter-Eintrag von Yahoo:engl: vom 9.2.2009
Hello, world. We're going to give this Twitter thing a whirl. (Hey, better late than never)
Erster Twitter-Eintrag von Microsoft Lives-Search:engl: vom 05.09.2008
Hello... Just wanted to say Hi and thanks for following. Microsoft Live Search is now in possession of this twitter acct.
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27.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
"In Deutschland und Skandinavien hingegen treffe ich eher auf Zustimmung." - Deutschland feindlich Internetland? http://is.gd/kiq5 (FAZ.net) #
Super! Doreen ist jetzt aktive Autorin bei bibliothekarisch.de #
Gulli.com fordert: Zahlt nicht mehr als 10$ für E-Books: http://is.gd/l00y - Ein informeller Boykott organisiert sich (http://is.gd/l019) #
Hallesche Universitätsbibliothek übernimmt "Archiv für Kindertexte": Pressemitteilung http://is.gd/l0Fc , Link zum Archiv: http://is.gd/l0G8 #
Achtung Wortspiel: Das Ohne-E-Book - http://tinyurl.com/c4qgnb #Humor #
ALA & ARL: A guide for the perplexed: Libraries and the google library project settlement: http://is.gd/l2yc (PDF, Nov. 2008) #
ALA, ARL, ACRL will file an amicus brief pertaining to the pending Google Book Search settlement. http://is.gd/l2zx (Library Journal) #
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26.02.2009 | von Doreen Thiede | 1 Kommentar » |
Ich hatte letzte Woche die Möglichkeit, am 3. IFLA Presidential Meeting in Berlin teilzunehmen, das unter dem Motto "Access to Knowledge: Networking Libraries" stand und das letzte unter der Präsidentschaft von Frau Prof. Lux war, bevor Ellen Tise (Südafrika) die Präsidentschaft bis 2011 übernimmt. Diesmal lag der Schwerpunkt auf den islamisch geprägten Ländern und der kulturelle Austausch stand klar im Vordergrund. Zwar war es auch sehr spannend zu erfahren, welche Fortschritte das Bibliothekswesen beispielsweise in Ägypten, Marokko oder Syrien macht, aber genauso interessant waren die Berichte und Vorträge zum Beispiel aus Malaysia oder den Palästinensischen Autonomiegebieten, wo selbst die bibliothekarischen Basisarbeiten oft schwer zu bewerkstelligen sind.
Während der zwei Tage und besonders im Verlauf der abschließenden Podiumsdiskussion hatte man das Gefühl, dass der kulturelle Austausch wirklich nicht nur auf dem Papier stattfand, sondern vor allem zwischen den ausländischen Konferenzteilnehmern selbst.
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung!
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26.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Entwicklung besserer Arzneimittel
Fortschritte in der medizinischen Informatik
Zugang zu sauberem Wasser
Energiegewinnung durch Kernfusion
wirtschaftliche Solarenergie
Wiederherstellung und Verbesserung städtischer Infrastrukturen
Verbesserung von virtuellen Realitäten
Nachbau des menschlichen Gehirns
Erforschung natürlicher Grenzen
Verbesserung von Lehr- und Lernmethoden
Steuerung des Stickstoffkreislaufs
Sicherheit im Cyberspace
Verhinderung von Terroranschlägen mit nuklearem Material
Methoden zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre
Mehr dazu:
Die wissenschaftlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert auf golem.de, 20.02.2008
National Academy of Engineering: Introduction to the Grand Challenges for Engineering:engl: The Grand Challenges for Engineering
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26.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Bibliotheksservices sind das, was das Überleben von Bibliotheken sichert. Hier können Bibliothekare ihre Kompetenzen einbringen und werden für den Otto-Normal-Studenten und -Lehrenden sichtbar. Besonders wichtig ist dies in der Online-Welt, aber es betrifft nicht nur Informationsangebote auf Webseiten.
Im Bereich E-Learning haben sich Bibliotheken häufig das Befüllen von E-Learning-Plattformen bereits aus der Hand nehmen lassen oder stehen auch aus rechtlicher Unsicherheit eher abwartend da. Doch inzwischen entdecken Verlage diese Lücke.
Wiley bietet inzwischen mit WileyPLUS für Dozenten & Studenten eine optimale Lehr- und Lernumgebung auf Lehrbuch-Basis an. Derzeit stehen 5 Kurse auf Lehrbuchbasis aus dem Bereich Chemie zur Verfügung. Zwei der Kurse sind als Demo-Version zur Verfügung.
Man arbeitet mit Texten, Videos, PowerPoint-Präsentationen und auch reinen Audio-Mitschnitten.
Gut gemachter Auftritt, interaktiv aber kostenpflichtig. Ein Kursverantwortlicher beantragt den Zugang zum Kurs und seine Studenten erhalten von ihm dann die benötigten Informationen zum Login.
Angebotsinformationen und Preise sind auf der Website von WileyPLUS nicht erhältlich sondern nur auf direkte Nachfrage.
Auch Microsoft verstärkt mit seinem Portal Microsoft Student Experience seine Ambitionen beim Kampf um Studierende.
Der Konzern stellt im Portal Software, Vorlagen und Dokumente zur Verfügung, die ganz “uneigennützig” natürlich auf die Produkte von Microsoft zugeschnitten sind.
Also Achtung Bibliotheken (und Rechenzentren), hier macht euch jemand Konkurrenz. Wir als Bibliothekare müssen rasch mit passenden und gut gestalteten Angeboten darauf reagieren. Es kann sonst rasch passieren, dass wir an dieser Stelle mit unseren Services zu spät kommen.
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26.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Off-topic: Heinz Erhard wurde 100: http://www.heinzerhardt.de/ Süddeutsche erinnert an ihn: http://is.gd/kOhx (bereits letzten Freitag) #
wieder serverprobleme im blog bibliothekarisch.de - liegt vermutlich an den plugins #
hoffe mal, ich habe jetzt die richigen blog-plugins deaktiviert - zumindest läuft es jetzt besser #
Suchanfragen in den USA werden länger - steigende Recherchekompetenz? http://is.gd/kP0U - ein Trend, der sich seit Jahren fortsetzt #
Savikas, Andrew: Digital Rights Management vs. Enforcement; bei O'Reilly TOC (engl.) http://is.gd/jBXe #
Bibliotheken als Buchladen - Artikel im Library Journal: Bücher scannen als Book on Demand: http://is.gd/kTCD #
Hoeren-Script zum Internetrecht März 2009 (PDF) - überarbeitet: http://is.gd/kR5h #
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25.02.2009 | von Dörte Böhner | 8 Kommentare » |
Über DRM bei Musik haben sich die Konsumenten beschwert, besonders, wenn sie die CD dann nur auf einem bestimmten Gerät abgespielt werden konnte.
Aber genau damit konfrontiert Amazon.com zur Zeit seine E-Book-Konsumenten. Sie können dank DRM ihr Buch nur auf einem einzigen Gerät, dem Kindle nutzen. Der Einsatz dieses Bereichs des Digital Rights EnforcmentUnter Digital Rights Enforcement versteht man das Erzwingen der Einhaltung von Rechten, die mit digitalen Inhalten verknüpft sind. Digital Rights Management ist die digitale Verwaltung von Rechten, beinhaltet aber meines Erachtens nicht das technische von Rechten. Siehe dazu auch meine Magisterarbeit:pdf: , S. 26. soll einen Mißbrauch der DRM-Technik verhindern.
Hier zeigt sich vielleicht der größte Nachteil digitaler Bücher. Ein Buch kann ich lesen, ohne dass ich dafür eine spezielle Brille benötige. Warum wird dem Leser dann auf der anderen Seite vorgeschrieben, mit welcher Software er ein Buch zu lesen hat.
In der Musikindustrie verabschiedet sich man von Digital Rights Enforcement, da es zu teuer ist und geradezu zu einer Umgehung auffordert.
Andererseits setzt man noch immer auf DRM als Schutz vor Raubkopien bei SoftwareGerade im Bereich Games wird das zur Zeit kritisch hinterfragt., DVDs und E-Books.
Im Bereich des E-Books ist der Markt noch nicht gefestigt. Im letzten Jahr wurden 52,4 Millionen Dollar erwirtschaftet:engl: und nur wenige der führenden Verleger sind im Markt aktiv.
Sales of dedicated e-book readers such as Amazon.com Inc.'s Kindle or Sony Corp.'s Sony Reader were slightly better. Last year, just 538,000 e-book readers worth $154 million were shipped, according to the Consumer Electronics Association.
Die Kritiker der erfolgreichsten Mitspieler ...
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25.02.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Zwei Giganten kämpfen um den Markt im Internet. Wo treffen Google und Microsoft aufeinander?
Betriebssysteme
Handy-Betriebssystem (Netbook-Betriebssystem)
Googles Android Basis ist ein Vorstoß in den Markt von Microsoft. Der bedeutendste Vorteil von Android ist, dass es schlank ist und ressourcensparend arbeitet. Als Netbook-Betriebssystem wird es noch dieses Jahr erwartet und könnte sich als Alternative zu Windows etablieren (Effektivität vorausgesetzt).
Microsofts Reaktion auf Android ist die Ankündigung einer neuen, völlig überarbeiteten Version von Windows Mobile 6.5. Ein weiterer Anbieter im Handy-Betriebssystembereich ist Apple, das man nicht unterschätzen sollte.
Office Anwendungen
Marktbestimmend ist hier Microsoft. Die Nutzer setzen außerdem noch stark auf lokale Office-Pakete und sind Online-Office-Anwendungen gegenüber noch sehr skeptisch. Mit den Erfahrungen dürfte Microsoft auch bei neuen Online-Versionen die Nase vorn haben. Google muss da gegen einen (vielleicht über)mächtigen Gegner antreten.
Browser
Sehr greifbar ist das Konkurrenzgehabe im Browsergeschäft, wo Google weder mit dem Marktführer Microsoft (ca. 65% Marktanteil) noch mit dessen größten Herausforderer Mozilla(ca. 30% Marktanteil) mithalten kann. Google Chrome kann gerade 1% für sich verzeichnen.
Der Browser hat einen schlechten Ruf, woran wohl die Datenkrake Google selbst Schuld ist, in dem sie mit dem Browser Daten sammelt - ein erhebliches Image-Problem. Dahinter verschwindet das schlanke Design des Browsers und seine extreme Schnelligkeit. Das ist ein großer Vorteil bei mobilen Geräten.
Das Blog Blue Summit News kommt zum Fazit:
Die beiden [Microsoft und Google, Anm. d. Verf.] schenken sich nichts, was im Endeffekt nur sinnvoll für den User sein kann, der von dem Kampf der Mitbewerber profitieren kann. Oder ist das letztendlich doch eine persönliche Sache, in der Sergey und Larry Microsoft ...
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25.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Burkhard Strassmann, der sich selbst als suchsüchtig bezeichnet, schreibt in der Zeit Online über seine Sucherfahrungen. Er stellt in dem Artikel Googlefight.com:engl: vor. So unterliegt bei meiner Beispielsuche der Suchbegriff "bibliothek" mit 4.360.000 Treffern gegenüber "library" mit 68.700.000 Treffern. Ganz interessant ist es auch, einen fehlerhaften gegen den korrekt geschriebenen Suchbegriff "fighten" zu lassen, bspw. "kommentar" gegen "komentar". Da hilft dann schon mal Google die richtige Schreibweise finden lassen, anstatt aufzustehen und im Duden nachzuschlagen.
Auch um den Arzt zu sparen, setzt der Suchjunky schon mal Google ein. Selbstdiagnose dank auffindbarem Webangebot. Die notwendigen Medikamente lassen sich so auch gleich online bestellen. Dank Suchmaschine findet man entsprechende Online-Apotheken gleich mit.
Was die soziale Komponente angeht, ist das Internet wohl an dieser Stelle eher hinderlich. Die Suchmaschine findet die Antworten und man muss niemanden anrufen oder fragen. Expertenwissen ist zum Teil ohne große Probleme im Netz auffindbar.
Mehr in persönlicher Form geschildert:
Strassmann, Burkhard: Gott=46 Millionen Treffer auf Zeit Online
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25.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Der Kindle 2 hat einen super Start hingelegt. In den USA seit dem 6. Februar nur vorbestellbar, ging das E-Book-Lesegerät wegen der sehr starken Nachfrage bereits am 23. Februar in den Verkauf. Das ist ein Tag früher als angekündigt. In den Amazon-Verkaufscharts im Produktbereich Elektronik liegt das Lesegerät an der Spitze, aber was das genau in Zahlen heißt, verrät der Anbieter nicht.
Die erste Version des E-Book-Readers war seit November 2008 ausverkauft, nachdem die Talkshowmoderatorin Oprah Gail Winfrey den Kindle im Fernsehen vorgestellt hatte. Im Handel war der Kindle seit November 2007.
Kindle 2 - Daten für Technikbegeisterte:
Display: Diagonale 6 Zoll, Auflösung von 600 x 800 Pixeln, E-Ink-Technik, 16 Graustufen (statt vorher 4 beim Kindle 1)
Gewicht: ca. 300 g
Dicke: ca 1 cm
Speicherkapazität: 2 GB, davon 1,4 GB für Inhalte
Audioformate: .mp3, .aa - für Musik bzw. Hörbücher
Features: urheberrechtlich umstrittene:engl: Text-to-Speech-Software
Der E-Book-Reader entwickelt sich zu einem Hype-Produkt wie der iPod. Amazon arbeitet daran, dass aus einem Zusatzprodukt wird ein Nice-to-have-Angebot und da man es in die Trendszene schafft, alle darüber schreiben und nur begrenzt Zugang dazu da ist, könnte der Sprung zu einem "Must-have" geschafft werden.
Quelle:
Kindle 2 meistverkauftes elektronisches Produkt bei Amazon via golem.de
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