Monatsarchiv vom 03.2009
31.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Wikipedia wird zum Killer renommierter Enzyklopädien. Dazu kommen Wissenssammlungen, welche durch Internet-Suchmaschinen zugänglich gemacht werden. Die Konkurrenz ist wohl für das profitable Geschäft mit der Microsoft Carta viel zu groß. Microsoft entschied sich daher, die Multimedia-Enzyklopädie Encarta komplett einzustellen. Zum 31.10. werden die Online-Seiten eingestellt, zu Ende Mai der Vertrieb von CDs.
Abonnementen bekommen ihre zu viel gezahlten Abo-Gebühren erstattet.
In Microsofts Erklärung heißt es:
People today seek and consume information in considerably different ways than in years past. As part of Microsoft’s goal to deliver the most effective and engaging resources for today’s consumer, it has made the decision to exit the Encarta business.
Der Gewinn der 1993 gestarteten Carta ging seit 2001 die Abonnement-Einnahmen kontinuierlich zurück.
Der englischsprachige Wikipedia-Eintrag über die Encarta ist - wie sollte es auch anders sein - schon auf dem neusten Stand.
Wieder verschwindet somit ein Stück kontrolliertes Wissen aus der Welt des Netzes. Jürgen Vielmeier meint zurecht:
Nur noch einer Quelle vertrauen zu können, ist keine schöne Vorstellung
Es geht also nicht nur Qualität verloren - worüber man sich sicherlich schreiten kann - sondern hier ist auch ein Verlust an Informationsvielfalt zu beklagen, der durch die Kostenlosigkeit des Netzes verursacht wird.
Quellen:
Microsoft stellt Enzyklopädie Encarta ein via heise online
Vielmeier, Jürgen: Gegen Wikipedia chancenlos: Microsoft stellt Encarta ein auf FreshZweiNull
Microsoft beerdigt Encarta bei Spiegel Online
Microsoft gibt sich Wikipedia geschlagen auf Tagesschau.de
Important Notice: MSN Encarta to be Discontinued via Microsoft
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31.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Quiz für Rechtschreibfitte: http://www.korrekturen.de/rechtschreibquiz.php #
Quo vadis E-Book - Wie ist der Stand der Dinge http://www.kindlez.de/?p=927 #
Hinweis auf eine Epidemie: The Twitter Followholic: An Epidemic - http://ow.ly/1IrM #
JISC-Studie: Softwaresysteme für Repositories http://www.rsp.ac.uk/software/surveyresults #
RT @bckaemper: LiveSerials ü. Twittering conferences http://ow.ly/1IkT One of the benefits to twitter is that it’s short, sweet, and quick. #
In typisch epischer Manier - Die Puhdys und Das Buch ♫ http://blip.fm/~3lqd9 #
RT @bckaemper: Der Eiertanz der VG Wort (Google Book Settlement) http://tinyurl.com/cvbcn5 - zeigt die Widersprüchlichkeit von #VG_Wort #
G. Holzer hat einen wirklich lesenswerten Beitrag Zur Relevanz bei Twitter geschrieben http://ow.ly/1GMi s.a. J. Herwig: http://ow.ly/1GMT #
Zwitscher-Digest d. gestrigen Tags (heut im Blog) dank @Archivalia_kg u. KGs Emfehlung bei Inetbib http://ow.ly/1GJi bis jetzt ca 650 Leser #
stelle gerade fest: dieser monat der erste seit bestehen des blogs, an dem es jeden tag mind. 1 blogeintrag gab - danke an d. mitautoren :-) #
Wissenschaftsorgs. sprechen sich für OA aus: "Open-Access-Foren mittlerweile als willkommene Zusatzoption" http://ow.ly/1GyV via TopNews #
RT @wimbauer: Forschern gelingt Re-Identifikation von Twitter-Nutzern http://tinyurl.com/cflet3 - erschreckend #
und die dazugehörige URL: http://ow.ly/1GxK #
Reaktion von Robin Meyer-Lucht: Digitale Kulturindustrie: Marek Lieberbergs planloser Kreuzzug gegen das Internet #
Noch ein "WRONG" bezgl: OA, Google u. WWW: Das wollt ihr nicht wirklich v. M.Lieberberg http://ow.ly/1Gxc IN: SZ - Appell an bez. Kreative #
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen früheren Direktor dera-Lasco-Bibliothek http://ow.ly/1Gvt - EPD: Untreue in zwölf Fällen #
RT @intelligentinfo: Cool: http://tinyurl.com/cmn8hc - cooler Song zu Dirty Books, Copyright und all solchen Dingen #
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30.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
you should follow @spielkamp, @Archivalia_kg, and @fabi_k. 7 more picks at http://twibes.com/?r=T1 #
everbody wants to be a librarian ♫ http://blip.fm/~3kmmj #
RT @biblioblogs: Fabilous Librarian: I’m a librarian http://tinyurl.com/cqblrd :D #
Tobias Wimbauers Blog: Open Access und Googlebuchscan aus Autorensicht http://ow.ly/1EqX - unbedingt lesenswert #
RT @buecherberg: Das Kopfzerbrechen bleibt Versuch - Ernst wird es erst beim Schädelbruch. (Eugen Roth). - :ROFL: #
RT @KatrinFraebel: Wikipedia und die VG Wort - Interview mit Mathias Schindler von Wikimedia http://ow.ly/1CcY #KF #vgwort #
How we’re laying the foundation for a culture of assessment at our university libraries http://ow.ly/1Enu via Library Connect #
RT @KatrinFraebel: VG Wort: "Bitte gestehen Sie uns eine Lernphase zu" http://ow.ly/1Cjs #KF #vgwort #
Die Bedeutung des Internets im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 - Ausarbeitung vom 18.01.2009 (23 Seiten) - http://is.gd/lSGn #
Twitter erklärt vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages http://is.gd/p3nk (PDF) #
RT @KatrinFraebel: Twitter will Abo-Gebühren kassieren http://ow.ly/1DrK #KF #twitter interessanter spiegelartikel #
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30.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
:engl:
KITTENS INSPIRED BY…KITTENS!
If you’re curious, the book is Kittens from the Color Nature Library.
Aufmerksam geworden über Doobybrain.com
Kitten book narrated by a 6-year-old:x: :engl:
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29.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Bildzitat
Eric Steinhauer auf Twitter am 23.03.2009
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29.03.2009 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
"Twitter, dieses komische und schwer erklärbare Internet-Microblogging-Plauderdings" - http://is.gd/ppCU - Google muss Twitter kaufen #
Auswertung des Bibliothekartages des letzten Jahres: http://tinyurl.com/cpbatn (PDF) #
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28.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Die Allianz-Initiative "Digitale Information", bestehend aus den im Heidelberger Appell als "Urheberenteigner" geschmähten Wissenschaftsorganisationen, hat endlich reagiert. Die Autoren der Gemeinsamen Erklärung der Wissenschaftsorganisationen bekräftigten nochmal, dass sie genau das Gegenteil der Vorwürfe verfolgen. Ihr Ziel ist es, Studierende und Forschende mit der "bestmöglichen Informationsstruktur" auszustatten, die für ihre Forschung notwendig ist.
Autoren und Verleger lehnen alle Versuche und Praktiken ab, das für Literatur, Kunst und Wissenschaft fundamentale Urheberrecht, das Grundrecht der Freiheit von Forschung und Lehre sowie die Presse- und Publikationsfreiheit zu untergraben.
In der Reaktion dern Wissenschaftsorganisationen wird klargestellt, dass Open Access nur für Schriften gefordert werden, die durch öffentliche Gelder finanziert werden, d.h. belletristische und künstlerische Literatur an dieser Stelle überhaupt nicht von dieser Forderung und dem Open Access-Gedanken betroffen ist. Dies wird eigentlich schon deutlich, wenn man die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen gelesen hätte. Joachim Eberhardt stellt im 1. Kommentar zu Ben Kadens Beitrag im IBI-Weblog zurecht fest: Hier zeigt sich gerade das perfide an Reuß’ diversen Äußerungen: er wirft alles in einen Topf, auch Belletristik und Wissenschaft.
In der Open Access-Bewegung ist auch kein Rechtsbruch zu sehen. Die OA-Politik belässt die Urheberrechte bei den Autoren, die den Anbietern ihrer Werke i.d.R. im Rahmen des Urhberrechts einfache Nutzungsrechte einräumen. An dieser Stelle werden allein Verlagsinteressen nicht in den von Verlagen gewohnten Umfang berücksichtigt. Hier sehen sich Verlage in ihrer Existenz bedroht. Allerdings kann man sagen: Die Förderung der Umstellung des wissenschaftlichen Publikationswesens geht mit der Umschichtung von Mitteln einher, die neue, Open-Access-kompatible Geschäftsmodelle ermöglichen. Hier bieten sich ...
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27.03.2009 | von Doreen Thiede | 1 Kommentar » |
So ist es in einem aktuellen Beitrag in medinfo zu lesen. Der Kollege Obst zitiert dabei eine Mail an die Subito-Kunden:
über subito können Ihnen ab dem 1. April 2009 wieder vermehrt die
Lieferung per Email angeboten werden. Die Versendung per Email wird
Ihnen als Lieferoption angeboten, wenn
- kein Lizenzvertrag zwischen subito und dem Verleger besteht und
- wenn die Prüfung des Zeitschriftentitels in der Elektronischen
Zeitschriftendatenbank (EZB) ergeben hat, dass der Verlag kein
Pay-per-View (PpV) anbietet.
Bei Subito selbst erfährt man dann noch weitere Details zur Tantieme an die VG Wort bzw. VG Kunst und Bild:
Voraussetzungen für die Emaillieferung
subito hat mit der VG Wort und der VG Kunst und Bild einen Vertrag zur "Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für den Direktversannd von Kopien abgeschlossen. Das Kernelement sind die Regelungen für die Lieferung von Ausatzkopien als PDF-Datei im Anhang einer Email
Der Vertrag umfasst alle subito Kundengruppen. Für jede Kundeengruppe wurde eine Tantieme festgelegt. Die Tantieme wird dem Benutzer in Rechnung gestellt. Es findet eine verrechnung der Tantieme zwischen subito und der VG Wort statt.. Somit werden die rechtlichen Ansprüche der Urheber abgegolten.
Damit kann Subito bei der Lieferung von Aufsatzkopien nach eigenen Aussagen beinahe an den Stand vom 31.12.2007 anknüpfen.
Das ist endlich mal eine positive Meldung nach all den Unklarheiten bezüglich der Dokumentlieferung seit Inkrafttreten des 2. Korbs des UrhG am 1.1.2008.
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26.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Der Vorteil der meisten Bücher liegt darin, daß man ohne sie auskommen kann.
George Bernard Shaw
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26.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
hoffe mein Blog macht die nächsten Tage keinen technischen Ärger - bin den Rest der Woche eher mehr als weniger offline - Berlin ruft #
RT @Lehmanns: Verschiedene Geschäftsmodelle vorstellbar http://tinyurl.com/d4u45u #twitter = Vom Wahn im Web zum Wirtschaftsfaktor #
RT @bckaemper: Freiheit oder Google - Juris liest aus der FAZ vor ... http://tinyurl.com/d75ckt -- TON an! #
RT @bckaemper: #GoogleBooks Pläne der Verwertungsgesellschaften D-A-CH (Kurier, 17.3.) http://www.kurier.at/kultur/303672.php /übersichtlich #
RT @WileyVCH: Buchhändler können aufatmen. Keine uferlose Haftung: http://tinyurl.com/cnz6gb #
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