Monatsarchiv vom 05.2009
30.05.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
WissenschaftlerInnen der Geistes- und Sozialwissenschaften werden gebeten an dieser Umfrage teilzunehmen, um so Einfluss auf die Entwicklung des EU-geförderten Projekts OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) zu nehmen. OAPEN soll die Entwicklung und Bereitstellung eines OA-Publikationsmodells für Veröffentlichungen aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften realisieren.
The project will find useful, exciting and beneficial ways of publishing scholarly work in Open Access, enhancing access to important peer reviewed research from across Europe. Most importantly it will find a financial model which is appropriate to scholarly humanities monographs, a publishing platform which is beneficial to all users and create a network of publishing partners across Europe and the rest of the world.
Investieren Sie bitte 15 Minuten Zeit, um die 23 Fragen zu beantworten und deutlich zu machen, welche Anforderungen Sie an ein solches Modell stellen. Sie können mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage das Projekt sinnvoll migestalten.
Mithilfe öffentlicher Mittel gewonnenes wissenschaftliches Wissen wird im Rahmen von Open Access für alle Interessierten frei im Internet zur Verfügung gestellt.
An diesem Projekt sind folgende Institutionen beteiligt:
Amsterdam University Press
Georg-August Universität Göttingen
Museum Tusculanum Press
Manchester University Press
Presses Universitaires de Lyon
Firenze University Press
University of Amsterdam
Leiden University
Quelle:
Nehmen Sie teil: Online-Umfrage zu Open Access
OAPEN
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30.05.2009 | von digest-service | Comments Off |
Künftige Datenspeicher für die digitale Archivierung
Nach einer IDC Studie vom März 2007 überschritt die Menge der weltweit produzierten Daten erstmals bereits im Jahr 2007 die Kapazität der weltweit verfügbaren digitalen Speicher....
(tags: Langzeitarchivierung Speicher Speicherkapazität Speicherformen)
Metadata Standards – ein Weg zur Repository übergreifenden Suche?
Metadaten sind wörtlich Daten über Daten. Ohne diese beschreibenden Daten wären Informationsobjekte nicht zu ordnen und wiederzufinden....
(tags: Metadata Standards Digitalisierung Interoparabilität Repository Metasuche)
Wenn Social Networks Bundesländer wären ...
Wenn Social Networks Bundesländer wären … Wo lägen WKW, StudieVZ und Facebook im Vergleich zu den Bundesländern, würde man Teilnehmerzahlen mit Einwohnerzahlen gleichsetzen?
...
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29.05.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Es steht nach etlichen Verhandlungen fest, dass die umfassende Büchersammlung von Georg P. Salzmann, an die Universitätsbibliothek Augsburg kommt. Die als "Bibliothek der verbrannten Bücher" bekannte Sammlung könne schon bald allen Interessierten zugänglich gemacht werden, teilte Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) am Donnerstag in München mit. Sie biete einen repräsentativen Überblick über die in der NS-Zeit geächtete deutschsprachige Belletristik und sei damit auch ein bedeutendes Zeitzeugnis.
Bisher scheiterten Versuche (Quelle von 2006), die Bibliothek unterzubringen an Geldmangel oder entsprechenden Forderungen von Herrn Salzmann.
Die Sammlung wurde von dem Münchner Georg Salzmann in mehr als 30 Jahren aufgebaut. Gesammelt werden jene Bücher als Erstausgabe, die den Bücherverbrennungen Mai 1933 durch die Nazis zum Opfer fielen. Auf den schwarzen Listen standen Werke jüdischer, marxistischer und pazifistisch deutschsprachiger Schriftsteller. Sie sollten aus dem Gedächtnis der Menschen gestrichen werden.
Die Bibliothek umfasst etwa 14 500 Bände. Etwa 80 Autoren sind in Salzmanns Archiv fast vollständig oder lückenlos dokumentiert, weitere 30 Autoren zumindest mit ihren wichtigsten Werken.
Die UB Augsburg punktete in derr Vergabe mit ihrem Konzept mit Blick auf eine optimale Konservierung und Erschließung. Laut Dr. Ulrich Hohoff, Leiter der Universitätsbibliothek Augsburg, konnte die UB insbesondere mit Blick auf eine Nutzung für die politisch-historische Bildungsarbeit habe überzeugen. Die Bibliothek verspricht, die Sammlung umgehend zu bearbeiten, zügig aufzustellen und allen Interessierten zugänglich zu machen. Die Sammlung soll durch einen eigens dafür eingesetzten Mitarbeiter betreut werden. Neben dem Einsatz in Forschung und Lehre der Universität, wechselnden Ausstellungen, Bibliotheksführungen und Lesungen wird auch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen, insbesondere dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg angestrebt. Auch ...
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29.05.2009 | von digest-service | Comments Off |
New blog post: Zwitscher-Digest vom 2009-05-27 http://bit.ly/153NjZ 00:52:29
New blog post: [Zitat] Unkommentiert - 1894 http://bit.ly/19Nsh9 06:03:41
New blog post: links for 2009-05-27 http://bit.ly/r22Ad 08:05:43
Das Wissenschaftsportal #b2i ( http://www.b2.de ) informiert im vascoda-Blog über den Relaunch: http://xrl.us/beugi5 RT @vascoda 12:35:05
New blog post: Buch to go http://bit.ly/FAbSJ 15:33:35
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28.05.2009 | von Katharina Lachmann | 2 Kommentare » |
Mit dem Slogan "Buch to go" könnte man die Espresso Book Machine beschreiben, die in London steht. In der Niederlassung der Blackwell-Buchhandelskette kann sich der Kunde seit April dieses Jahres aus einer halben Millionen vergriffener Titel den gewünschten Titel suchen und drucken lassen. Doch mit dem Druck endet der Service nicht, das ganze wird auch noch zu einem Buch gebunden und somit für die heimische Bibliothek regaltauglich gemacht.
Die Espresso Book Machine in London ist eine von dreien weltweit, so berichtet zumindest Zeitonline. Die erste Buchmaschine wurde am 21. Juni 2007 in der New York Public Library in Betrieb genommen. Die zum Anfang geringe Titelbreite konnte mittlerweile ausgeweitet werden, und so gehört diese seitdem zum Service der Bibliothek.
Am Ende soll noch die visuelle Darstellung der Maschine stehen:
Quelle
Hasel, Verena Friederike: Fünf Minuten via Zeitonline
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28.05.2009 | von digest-service | Comments Off |
OPUS - Veränderungen der Publikations- und Kommunikationswelt: Open Access, Google, etc.
Vorbemerkung
Beim Schreiben dieses Artikels, der auf Veränderungen der Kommunikations- und Publikationstechniken und ihre Bedeutung hinweist, ist uns mehr als je zuvor bewusst geworden, wie beschränkt das Medium Papier ist. Es gibt z. B. keine Hyperlinks, durch die man unmittelbar das Erwähnte erleben oder überprüfen kann. Ein schneller Wechsel vom Wort zum Bild, zum Ton oder Video ist nicht möglich. Wer will schon lange URLs abtippen und Medienbrüche erleiden? Wir haben uns daher entschlossen, eine textidentische Version dieses Artikels mit allen URLs – sie liegt Ihnen hier vor – elektronisch anzubieten und in der für die "Gegenworte" (BBAW) gekürzten Fassung nur durch [URL] anzudeuten, dass der Leser an dieser Stelle einfach in der elektronischen Version einen Klick ins Internet machen sollte. Und damit sind wir bereits mitten im Thema.
(tags: Publikationswelt Veränderung Martin_Grötschel Joachim_Lügger KOBV Open_Access Google)
OPUS - Zum Nutzen des Web 2.0 für „Die kleine Kollaboration“ in den Wissenschaften
Gemeinsame Web-Auftritte zu organisieren, d sich ...
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28.05.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Alle Buchstaben, die je von Menschen geschrieben, zählen!
(Christian Morgenstern 1871-1914)
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28.05.2009 | von digest-service | Comments Off |
Macht jede Lücke zu! - Bitkom: Bibliothek und Uni nicht von Netzsperren ausnehmen via @golem_de http://www.golem.de/0905/67355.html 10:07:00
Burg Kreuzenstein: Kunstschatz gestohlen - so genannte Nürnberger Chronik von 1493 vermisst: http://is.gd/GwgO 10:13:15
Und noch ein kleiner Aufreger: MdB Bernd Neumann, anlässlich der 7. Media-Night der CDU, Berlin http://is.gd/Gwjz #Urheberrecht 10:14:42
RT @verlagsreport Verlag C.H. Beck verweigert sich Google. http://bit.ly/gRmwQ RT @bckaemper 11:44:40
Neustart des Portals b2i für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften - http://is.gd/GIX9 13:02:53
Veränderungen der Publikations- und Kommunikationswelt: Open Access, Google, etc. - http://opus.kobv.de/zib/volltexte/2009/1170/ 13:47:56
New blog post: Zwitscher-Digest vom 2009-05-26 http://bit.ly/194Vtd 17:51:37
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27.05.2009 | von digest-service | Comments Off |
New blog post: In eigener Sache http://bit.ly/JcRTo 06:03:50
New blog post: Werden Sie aktiv liebe Autorin, lieber Autor! http://bit.ly/N1Xgi 19:08:21
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26.05.2009 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
VG Wort schießt übers Ziel hinaus und schadet Ihnen damit.
Thomas Hoeren fordert: VG Wort und Google: Widerspruch gegen Änderung des Wahrnehmungsvertrags einlegen!
Es wird Zeit, Widerspruch bei der VG Wort einzulegen.
Und zurecht bemängelt Klaus Graf in seinem Beitrag VG Wort und Google: Verlage siegten, herbe Niederlage für die Wissenschaft (und die Autoren), dass vor allem die Wissenschaftler und unerfahrene "Googlenutzer" unter diesem Blödsinn leiden werden. Es ist auch nicht gesagt, dass dadurch Ihre Rechte besser gewahrt werden, denn schließlich kauft niemand die Katze im Sack.
Und Ilja Braun gibt in seinem Blogartikel "VG Wort positioniert sich gegenüber Google" zu bedenken:
Dass eine Rechteeinräumung durch eine Änderung des Wahrnehmungsvertrags auf einer Mitgliederversammlung der VG Wort wirksam erfolgen kann, ohne dass der einzelne Wahrnehmungsberechtigte eine Unterschrift leistet, erscheint zumindest fragwürdig (vergl. Hoeren).
Werden Sie sichtbar und hörbar. Haben Sie keine Angst vorm Netz, sondern begreifen Sie das Internet und Google als Chance und gutes Marketinginstrument für Ihre Publikationen. Widersprechen Sie dem Verhalten der VG Wort vehement.
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