links for 2009-06-28
29.06.2009 | von digest-service | 1 Kommentar » |Da heute etwas lang geraten durch die Auswertung meines Feedordners der letzten zweieinhalb Monate, gibt es einen geteilten Post. Hinter mehr verstecken sich weitere sehr interessante Links. :)
-
Twitter-Follower-Checker, um Spam-Follower ausfindig zu machen.
-
Noch nie war es für Künstler so einfach ihre Werke einer Vielzahl von Menschen öffentlich zu machen. Musiker nutzen myspace, Maler und Zeichner richten virtuelle Galerien ein, durch die sich der Betrachter per Mausklick bewegen kann. Und der Schriftsteller? Das Netz besteht größtenteils doch aus Schrift, also warum erleben wir keinen Boom von Selbstveröffentlichungen und eine Welle junger Autoren, die ohne Verlag und vertreibenden Buchhandel auskommen? Björn Bischoff wirft einen Blick auf das Do-It-Yourself Potenzial des Netzes für Autoren.
-
Wenn es um den "Kurzmitteilungsdienst" geht, schwanken Medien zwischen Häme und Jovialität. Hartnäckig hält sich das Missverständnis, Twitter selbst sei ein Medium.
-
Noch sind das Buch und die Zeitung sehr lebendig. Aber die digitale Ära wird die alte Print-Kultur verändern.
-
Neulich widmete das Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ ein ganzes Sonderheft der Frage: „Wozu Zeitung?“ Das ist eine gute Frage, weil sie sich in dem gegenwärtigen Medienumbruch viele Menschen stellen – und schlimmer: einige schon nicht mehr stellen.
-
Der Presse ist ihre Macht zum Verhängnis geworden: Sie konnte sich lange Zeit dem sozialen Wandel und dem breiten öffentlichen Diskurs über ihren eigentlichen Zweck entziehen. Das Ergebnis ist ideen- und zukunftsloser, unkritischer und langweiliger Journalismus. Die Branche hat sich um ihre Begründung gebracht.
-
I've been following a fascinating 3-part series of posts this week by Greg Boutin, founder of Growthroute Ventures. The series aimed to tie together 3 big trends, all based around structured data
-
"Wer zugunsten aussterbender Arten ans Herz des Bürgers appelliert, will meist an seinen Geldbeutel. Bei uns Autoren ist das nicht anders. Auch kreativ Werktätige empfehlen sich gern als bedrohter Teil des Weltkulturerbes, wenn die Geschäfte nicht so laufen. Dagegen helfen dann Literaturstipendien.
Doch all dem branchenüblichen Gejammer zum Trotz: Urheber sind keine aussterbende Minderheit und müssen nicht um milde Gaben betteln. Im Gegenteil: Noch nie waren sie so wertvoll wie heute."
In gekürzter Form erschienen bei Welt am Sonntag -
"Wie wirkt der „Heidelberger Appell“ in den Wissenschaftsbetrieb hinein? Antworten auf einer internationalen Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts."
-
"Es gibt inzwischen tausende, hunderttausende Rezensenten im Web. Sie äußern sich auf Amazon und bei anderen Online-Buchhändlern und in ihren eigenen "Literaturblogs". Nun ist nicht jeder, der lesen kann, ein echter Rezensent (und nicht jeder, der schreiben kann, ein Schriftsteller). Leider verleiht das Web 2.0 den ganz unterschiedlichen Stimmen eine ähnliche Bedeutung. Wenn Marcel Reich-Ranicki oder Joachim Kaiser und ein literarischer Laie ein Buch besprechen und dessen Titel oder den Namen des Autors erwähnen, werden die Beiträge von der Suchmaschine unter- und damit nebeneinander gelistet. Bei unbekannten Autoren fallen einzelne Aussagen von Laien durchaus ins Gewicht. Und bei bekannten macht es die Masse."
-
"In der dieser Churer Schrift zugrundeliegenden Bachelor Thesis hat die Autorin, Laura
Tobler, den Ansatz untersucht, eine Vermittlung ebendieser Kompetenzen anhand von
Fallstudien vorzunehmen, wie sie aus den betriebswirtschaftlichen Fachbereichen bekannt
sind. Die Fallstudien sollen dazu dienen, ihren Nutzern mögliche Vorgehensweisen und
Alternativen aufzuzeigen bei einem klar definierten Informationsbedürfnis. Dies entspricht
im übertragenen Sinne einem strukturierten Blick über die Schulter des Rechercheprofis,
von dem Tipps und Tricks übernommen werden können. Laura Tobler ist es gelungen in
systematischer Weise aufzuzeigen, inwiefern sich dieser Ansatz für die Vermittlung von
Recherchekompetenz einsetzen lässt und dies anhand einiger selbst erstellter Fallstudien
zu belegen." -
Ständige Erreichbarkeit Jenseits der Stille ,Handy und Mail sind eine Art Nuckelflasche, aus der man sich süßen Brei holt: Wie wir verlernen, mit uns selbst alleine zu sein.
-
"Liblia ist eine Literaturverwaltung. Sie ermöglicht das Speichern, Suchen und Katalogisieren von Literatur, und richtet sich vor allem an das akademische Umfeld.
Liblia verwaltet Literatur über Institutionen. Einer Institutition sind Benutzer zugeordnet. Jede Institution kann – neben einigen vordefinierten – Dokumenteigenschaften und Dokumenttypen separat erweitern.
Liblia kann aus fremden Datenbanken Daten importieren (BibTeX, Z39.50, Amazon) und auch seine Daten exportieren (BibTeX, CSV, HTML, XML). " -
Untersuchungen am imb
• Wie werden digitale Medien genutzt?
• Wie ist der Stand der Informationskompetenz?
• Wo sind konkrete Defizite?
• Wie sieht ein Modell aus, das Studierende
optimal fördert? -
von Elisabeth von Lochner. – Berlin : IBI, 2008. –60 S. : – (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; 236)
"Bibliothekarisches Personal wird auch heute noch gerne mit geradezu
klassisch zu nennenden und immer wieder reproduzierten Klischees, die
in der Öffentlichkeit über diesen Beruf existieren, konfrontiert. Von sich
selbst und ihrem Berufsstand pflegen Bibliothekare jedoch eine erheblich
bessere Vorstellung. Die in der Öffentlichkeit dominierende Wahrnehmung
des Berufsstandes scheint sich einerseits sowohl in der Literatur
als auch im filmischen Genre wiederzufinden; andererseits beeinflussen
diese die öffentliche Vorstellung. Die in der vorliegenden Arbeit vorgenommene
Gegenüberstellung von Fremdwahrnehmung und Selbstkonzeption
will das in der öffentlichen Meinung vorherrschende, zweifellos
negative Bild von Bibliothekaren auf seine Ursprünge zurückführen und
die Interdependenz von fiktionaler Klischeebildung und Realitätswahrnehmung
aufzeigen." -
A curated academic search-engine, indexing 3,166 free ejournals in the arts & humanities.
-
refbase is a web-based, platform-independent, multi-user interface for managing scientific literature, references and citations
-
Literaturverwaltungsprogramme … ein neues “Geschäftsfeld” für Bibliotheken und Bibliothekare?
-
Pschhhhht!! Mit diesem Lächeln kommen Sie hier nicht herein!
-
Literaturverwaltung mit Zotero (Online) und Citavi (Offline) – kurze Arbeitsanleitung
-
If we re-interpreted John Wanamaker’s regularly quoted remark (about knowing half his advertising dollars were wasted, just not knowing which half) for the whole economy, we might say we know that a big proportion of all economic activity is social or altruistic, we just don’t know how big.
economic activity is social or altruistic, we just don’t know how big. -
Im Rahmen v Bemühungen um generelle Umstrukturierungen d IKM- Bereichs, wie sie mit Blick auf angloamerikanische Vorbilder auch in Dtl. aufgegriffen worden sind, nehmen auch Bibs im E-Learning-Bereich Aufgaben wahr. Knapp die Hälfte d dt. UBs ist in irgendeiner Form in die universitäre E-Learning-Struktur eingebunden. D verschiedenen Modelle dafür reichen von d Übernahme d vollen Services über e strategische Partnerschaft bis hin zu lockeren Kooperationsformen. Insgesamt kann d Bib ihr breites Dienstleistungsportfolio nutzen, um ihre Services in e eLearning-Umgebung einzubringen. Diese umfassen d Bereitstellung digitaler Dokumente in elektronischen Semesterapparaten oder Lernmanagementsystemen, d Etablierung d Bib als reellem und virtuellem Lernort, Hilfestellung bei Fragen d Urheberrechts, d Erschließung multimedialer Lernobjekte mit Metadaten und ihre längerfristige Zugänglichmachung sowie d Vermittlung von IK mittels E-Learning-Szenarien wie Blended Learning oder Online-Tutorials.
-
Tagesspiegel Umfragen: Berlin
-
Anhang für 21 gute Gründe für gute Bibliotheken
-
umstrittene Hochglanzbroschüre als Handreichung für die Argumentation gegenüber (lokalen) Entscheidern
-
"Deutschland ist eine Wissensgesellschaft. Wissen und Information sind Schlüsselfaktoren fr wirtschaftlichen Wohlstand und internationale Anschlussfähigkeit."
Die Vielfalt von verfügbaren Informationen in der heutigen Gesellschaft ist eine Chance, aber die schhiere Meng an Informationen auch ein Hemmnis – nicht umsonst spricht man von "Informationsflut". Das gezielte Auffinden, die stichhaltie Bewertung und die kompetente Vermittlung von Informationen verlangn Profis, gerade in Zeiten von Google und Yahoo mit ihren unzähligen Verweisen – gerade in den Zeiten von jährlich 80.000 Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Qualität und Zuverlässigkeit von Informationen erkennen zu können verlangt Erfahrung und Expertise. Bibliotheken verfügen über diese Professionalität – Informationsmanagement ist ihr eigentliches Metier." -
"In der Gesellschaft von heute gewinnt lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung.
Gründe dafür liegen unter anderem im Übergang Deutschlands zu einer wissensbasierten
Gesellschaft sowie in der demographischen Entwicklung. Auch technologische Errungenschaften wie das Internet und die elektronische Kommunikation kommen nur dann zur Geltung, wenn Menschen über die Möglichkeiten und Fähigkeiten verfügen, sich diese zunutze zu machen." -
"Bibliotheken sichern das Grundrecht auf freien Informationszugang. Durch die Vermittlung von hochwertiger Information leisten sie einen Beitrag zu Bildung und Forschung, zu politischer Teilhabe, zur Bewältigung des Alltags und zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Sie ermöglichen lebenslanges Lernen und garantieren breiten Bevölkerungsgruppen den individuellen Zugang zu Wissen. Aufgrund der fragmentierten Trägerschaften der Bibliotheken in Kommunen, Ländern und wissenschaftlichen Institutionen gibt es in Deutschland jedoch keine vorausschauende bundesweite, in die Bildungspolitik integrierte Bibliothekspolitik und ;planung. Geringe Innovationskraft, mangelnde Kooperation sowie die unbefriedigende Nutzung von Ressourcen sind die Folgen. Durch die angespannte Finanzlage vieler Trägerinstitutionen wird dies noch verschärft. Auf Grund dieser Situation sind Bibliotheken oftmals nicht in der Lage, für ihre Kunden ein Optimum an Leistung zur Verfügung zu stellen."
-
"Strategiekonzept
Im »Bibliothek 2007«-Strategiekonzept wollen die Bertelsmann Stiftung und BID zeigen, wie das deutsche Bibliothekswesen effizienter und wettbewerbsfähiger werden kann – als ein tragfähiges und unverzichtbares Glied in der Wertschöpfungskette der Wissensgesellschaft. Im Mittelpunkt der Vorschläge steht dabei das Konzept der BEA BibliotheksEntwicklungsAgentur zur länderübergreifenden Koordination und Unterstützung der Bibliotheken." -
Joachim Losehand: Eine der exponiertesten Protagonistinnen im Kampf um die Freiheit des geistigen Eigentums, um die Souveränität der Autoren über ihr Werk ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Indem sie vorrangig den Unterzeichnern des Heidelberger Appells „Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte“ eine publizistische Plattform für die Verbreitung ihres Anliegens bietet, unterstützt die Tageszeitung nachhaltig deren Sache.
-
Joachim Losehand: Einige Gedanken zur Resolution des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Berlin und der Urheberrechtstagung „Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit“ am 15.7.9 im Frankfurter Literaturhaus
-
Geistiges Eigentum und seine Verbreitung im Digitalen Zeitalter "So kritisch man den Appell sehen kann, hat er doch bewirkt, daß endlich auch hierzulande eine vitale Diskussion über das Urheberrecht im digitalen Zeitalter entstanden ist. Die Debatte wird mit heißen Federn geführt, Gegner und Befürworter von Open Access werfen sich gegenseitig vor, „Open Excess“ Tür und Tor zu öffnen."


1 Kommentar zu “links for 2009-06-28”
Von finder am 30.06.2009 | Antworten
Erwähnt bei Archivalia
Lesenswertes von Cora Stephan über den Heidelberger Appell