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11.07.2009 | von digest-service | Comments Off |-
Das wissenschaftliche Publikationssystem befindet sich im Umbruch. Die Bibliotheken können sich die teuren Fachzeitschriften nicht mehr leisten, und der schiere Umfang der wissenschaftlichen Textproduktion verlangt nach neuen Ansätzen für Archivierung und Lizenzierung. An österreichischen Universitäten arbeiten Experten daran, Richtlinien für das Publizieren im Internet zu schaffen.
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" In this view, librarians will not manage collections but will license the right to read from those who control information. Whether the license comes in the form of payment of dollars to a commercial vendor and a written contract that licenses access, or an FDLP designation, or a contractual "partnership" with GPO, or the anointing of permission by Google Books legal department, the result is the same. As a recent article in Library Hi Tech says, "In future, librarians will no longer manage media, they will manage rights" (Böhner, Dörte. Digital rights description as part of digital rights management: a challenge for libraries. Library Hi Tech 26, no. 4 (2008): 598-605). This view reshapes the role of librarians from information providers to information gatekeepers; from information curators to business-officers who sign contracts and pay bills.
Who would want to go into that field? "
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"Unsere Gesellschaft ist eine Mediengesellschaft. Medien bestimmen unsere Wahrnehmung, unsere Kommunikation, unsere Lebenswelt. Ohne Medien ist kein Funktionieren der Gesellschaft mehr denkbar, auf keiner Ebene. Das ist mittlerweile weithin anerkannt. Doch in Kontrast zur Erkenntnis der Bedeutung der Medien steht ihr Verständnis – was ein Medium sei, das weiß so recht niemand. Ein paar Beispiele: ein Stuhl, ein Rad, ein Spiegel (McLuhan), eine Schulklasse, ein Fußball, ein Wartezimmer (Flusser), das Wahlsystem, der Generalstreik, die Straße (Baudrillard), ein Pferd, das Dromedar, der Elefant (Virilio), Grammophon, Film, Typewriter (Kittler), Geld, Macht und Einfluß (Parsons), Kunst, Glaube und Liebe (Luhmann)."
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"Nature scheint sich vom Open Access-Modell so stark bedroht zu fühlen, dass der Verlag auch nicht vor Verzerrung der Wahrheit in der Verteidigung seines Reviers zurückschreckt. So hat Nature vor ca. einem Jahr bereits über die Einnahmen der PLoS-Gruppe berichtet, mit der Beobachtung, dass Open Access wohl gescheitert sei, weil der Verlag keine schwarzen Zahlen schreibt."
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In meinem letzten Blog-Beitrag (Piraten lieben DRM) habe ich dargestellt, warum eine ‚hartes’ Digital Rights Management (DRM) Raubkopieren eher fördert als verhindert. Welche Optionen haben nun Verleger? Den Content komplett ungeschützt ins Netz stellen und somit ein ziemlich gewagte Wette auf ihren Verlagsumsatz eingehen? Oder erst einmal abwarten und weiterhin nur P-(Print)-Books verkaufen?
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"Presseverlage machen mobil gegen die Verletzung von Urheberrechten im Internet: Heute hat der europäische Verlegerrat die "Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums" an die EU-Kommission überreicht."
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Mit dem Aufkommen von E-Books als Massenphänomen stellt sich dem Buchsektor eine Frage, mit der sich andere Medien schon seit langem plagen. Wie schützen wir digitale Produkte davor, in Tauschbörsen zu landen und hemmungslos kopiert zu werden?
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Zu den Forderungen aus dem Wahlprogramm der noch jungen politischen Vereinigung gehören ein Grundrechte-TÜV für Sicherheitsgesetze, die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung und ein Verbot von Internetfiltern.
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Langfristig wollen die Betreiber der Tauschbörse ein Urteil des Bundesgerichtshofes oder des Europäischen Gerichtshofes erwirken. In ihren Augen verfolge die GEMA eine falsche Strategie.
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In einem weiteren Videoclip vom Gran Canaria Desktop Summit erläutert Richard Stallman seine Position zu DRM, Softwarepatenten und der Programmiersprache C#.
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Der Gütersloher Medienkonzern will gemeinsam mit KKR wieder groß in das Geschäft mit Musikrechten einsteigen Die Kooperation ermöglicht… – hier klicken
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"Für seine Arbeit nutzt Rainer Erd von der Hochschule Darmstadt (HDA) das Internet täglich.
Wenn der Professor für Informationsrecht etwas wissen will, tippt er Begriffe in die Google-Suchmaschine ein, und nur eine Sekunde später spuckt ihm der Computer die gesuchten Informationen heraus. «Obwohl mit Google einiges erleichtert wird, sollte man immer einen kritischen Blick darauf haben», sagt Erd."
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"Im Kundenauftrag will die frisch gegründete CoSee GmbH nach Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet suchen. Gegenstand des Interesses sind insbesondere Musik, Hörbücher, Bilder und Videos in Dateiform, die mit einem digitalen Wasserzeichen versehen sind.
Das Unternehmen ist ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt, wo unter anderem Wasserzeichen-Technologien für Musik und Hörbücher entwickelt wurden."
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Im Vergleich zur digitalen Rechteverwaltung (DRM) setzen sich immer häufiger Wasserzeichen im Kampf gegen Raubkopien durch. Wir haben uns mit einem Informatiker und einem Mathematiker unterhalten, die beim Unternehmen Fraunhofer SIT ein solches digitales Wasserzeichen entwickelt haben. Sie tun aber noch mehr. Sie bieten ihren Kunden eine Software an, die im Internet aktiv nach markierten Werken sucht. Damit kann man problemlos den ursprünglichen Käufer der Musikdatei identifizieren und ihn juristisch verfolgen. Selbst wenn es die beiden Entwickler in dieser Form nicht wollen, das Verfahren würde sich hervorragend für Abmahnungen in Masse eignen. Was also wird in einigen Jahren im Vordergrund stehen? Die Eindämmung von zu frühen Leaks oder doch die Verfolgung der Filesharer? Wir haben Martin Steinebach und Patrick Wolf eingehend dazu befragt.
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"Der europäische Verlegerrat European Publishers Council (EPC) http://www.epceurope.org hat der EU-Kommission die "Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums" überreicht. Mit dem wegweisenden Dokument, das von insgesamt 166 europäischen Verlagen unterstützt wird, will die Verlagsbranche den Druck auf die Politik verstärken, um das digitale Leistungsschutzrecht auszuweiten."
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In der "FAZ" erinnert Rainer Hank an den Wirtschaftstheoretiker Karl Polanyi. Was ist übriggeblieben vom bürgerschaftlichen Engagement?, fragt der "Tagesspiegel" aus Anlass der jüngsten Stadtschlossdebatten. Die "taz" porträtiert den französischen Comic-Künstler Guy Delisle.

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