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13.07.2009 | von digest-service | Comments Off |-
Der »Heidelberger Appell« verteufelt den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet als Enteignung der Autoren. Zu Unrecht.
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Das Institut für Textkritik e.V., Heidelberg, unterstützt historisch-kritische Editionen von Hebel, Kafka, Kleist, Fontane, Svevo, Faulkner, Schickele
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Offener Zugang zu allem? Die Diskussion um den „Heidelberger Appell“„Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte“: Wer würde einem so überschriebenen Appell nicht grundsätzlich zustimmen? Und so scheint es auf den ersten Blick nicht verwunderlich, dass der sogenannte Heidelberger Appell innerhalb weniger Wochen bereits über 2.500 Unterzeichner gefunden hat.
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er Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, Hans-Joachim Otto (FDP), bezeichnete die Ratifizierung beziehungsweise Umsetzung der Unesco-Übereinkommen zum Kulturgüterschutz und zum Schutz kultureller Vielfalt als wichtige Projekte des Kulturausschusses. Über die Vorgänge, die zur Aberkennung des Weltkulturerbes in Dresden führten, zeigte er sich jedoch äußerst unzufrieden: „Die Aberkennung des Weltkulturerbes ist die größte Enttäuschung für uns Kulturpolitiker während dieser Legislaturperiode. Sie beweist, dass wir sehr genau bei jedem internationalen Übereinkommen für eine lückenlose Durchsetzung unserer völkerrechtlichen Verbindlichkeiten sorgen müssen.“ Er plädierte erneut für ein Umsetzungsgesetz des Bundes oder verbindliche Vereinbarungen der Länder, um die Wirksamkeit der Konvention sicherzustellen.
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"er Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ist weiter bemüht, ein zukunftsorientiertes Vergütungssystem für Urheber umzusetzen. Eine gerechte Lösung ist nach BITKOM-Ansicht nur durch technische Schutzmechanismen und sogenannte Digital-Rights-Management-Systeme (DRM) möglich. Die Anerkennung solcher Systeme lehnen die Verwertungsgesellschaften, mit denen BITKOM seit langem über moderne Vergütungssysteme für Urheber verhandelt, aber hartnäckig ab. Pauschale Abgaben sind nach Meinung des BITKOM-Vizepräsidenten Jörg Menno Harms, ein Anachronismus im digitalen Zeitalter."
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An article by Robert Darnton from The New York Review of Books, February 12, 2009
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Wie viele Webnutzer fürchte ich, nicht satt zu werden. Ich verfolge weit mehr Quellen — meist Newsfeeds und Life-Streams —, als ich verdauen kann. Trotzdem erinnere ich mich selten an einen neuen Geschmack, dafür aber an viel Fades: Blogger, Journalisten…
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"Funktionale Rollen erlangen in Publishing-Prozessen eine
immer wichtigere Bedeutung
Konventionelle »Abteilungen« verlieren an Bedeutung
Die Rollenausprägungen werden getrieben durch die
Entwicklung neuer Markt- und Kundenbeziehungen und
deren technologischen Grundlagen
Content Provider gewinnen, wenn sie
· diese Entwicklungen sorgfältig beobachten und analysieren
· ausreichend früh ihr Geschäftsmodell (neu) bestimmen
· sich im Verhältnis dazu zukunftsfähig organisieren" -
Der europäische Verlegerrat (European Publishers Council, EPC) hat der EU-Kommission die sogenannte Hamburger Erklärung überreicht.
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s the glass half empty or half full? At the moment, German publishing circles are absorbed in a very public debate over the digital future, one that threatens to split the literary establishment from the younger generation of “digerati” and “digital natives.”
The debate was prompted in March after literature professor Roland Reuss (at left) published the Heidelberger Appell (Heidelberg Pamphlet), a document that railed against forces threatening the “freedom of literature, art and science”.
He was writing, of course, about the Internet.Is the glass half empty or half full? At the moment, German publishing circles are absorbed in a very public debat…

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