links for 2009-07-27
28.07.2009 | von digest-service | Comments Off |-
Immer mehr Universitäten und Wissenschaftsorganisationen wollen, dass Forscher ihre Forschung ins Web stellen. Toll, sagen viele – andere fürchten um ihre Rechte.
-
Was sind die Stärken des Internets, wie wir es zurzeit kennen und benutzen?
Seine Flexibilität und hoch dezentralisierte Natur. Jeder kann in nahezu allen Sprachen Inhalte produzieren und sie mit der Welt teilen. Im Netz können sich Menschen äußern, die ansonsten nie gehört worden wären. Eine weitere Stärke ist die Server-Client-Struktur. Es werden immer häufiger kleine Programme vom Server auf den Webbrowser des Nutzers geladen, um seine Surfgewohnheiten zu berücksichtigen und die Interaktivität zu unterstützen. -
Tatsächlich haben sich die Verleger mit vielen ihrer Forderungen durchgesetzt — und teils groteske und dem Wesen des Mediums widersprechende Einschränkungen im Angebot der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz erreicht, was das Geldverdienen langfristig ein bisschen einfacher machen sollte.
-
Richtig, das Thema Zugang zu wissenschaftlichen Informationen muss auch volkswirtschaftlich betrachtet werden. Nur dem Gejammer einiger Verlage und Appell(unter)schreiber zu lauschen führt definitiv nicht zu einer verbesserten Faktenlage. Daher ist Losehands Fazit uneingeschränkt zuzustimmen:
Hier valides und empirisch gesichertes Material zu erarbeiten und in die öffentliche Diskussion einzubringen, ist unzweifelhaft ein Desiderat der Forschung. In unser aller Interesse. -
Zitiervorschlag: Twittern für (One-Person) Librairansl / Jürgen Plieninger ; Edlef Stabenau … Hrsg. Berufsverband Information Bibliothek / Kommission für One-Person Librarians. – 1. Aufl. – 2009. (Checklisten ; 28) <http://www.bib-info.de/komm/opl/pub/check28.pdf>
"Twittern", Gezwitscher – ist das der neue Hype im Bibliothekswesen? Sie werden diese Frage nicht seriös beantworten können, ohne es einmal selbst ausprobiert zu haben. Man kann viele Urteile darüber abgeben; solange man es aber nicht selbst gemacht hat, ist die Besonderheit und sind die Möglichkeiten eines Einsatzes von Twitter für die Bibliothek nicht abzuschätzen. Also ist es einmal mehr derselbe Weg wie bei Weblogs, Wikis und RSS: Zuerst selbst ausprobieren, damit man ein Gefühl für die Sache bekommt! Danach können Sie sagen: Ja, das macht Sinn. Oder: Nein, der Aufwand ist zu groß, der Effekt zu klein. Beides ist zulässig, aber nur, wenn Sie das erst einmal ausprobiert haben. -
Examples of things you should be posting to a library Twitter account.
-
Gail Lovely is adamant about the nature and potential of Web-based learning tools. "Web 2.0 is about trust," she said at a recent talk. "It's about sharing and collaborating." And, she insisted, it's about putting the power to learn and create in the hands of the students.
-
Voki is a free service that allows you to create personalized speaking avatars and use them on your blog, profile, and in email messages.
-
"Cornelius Puschmann hat mit seinem Beitrag “Die Universität Düsseldorf auf Twitter” bereits das Themenspektrum dieses Blogs von dem Feld “scholarly communication” hin zu “science communication” erweitert. Ich führe diese Öffnung fort und greife das Thema Hochschulen auf Twitter auf."
-
Die Einführung macht mit den Regeln für den Schlagwortkatalog RSWK (nach der 3. Auflage 1998) bekannt. Die Grundregeln und die wichtigsten Regeln für die einzelnen Schlagwortkategorien einschließlich Sonderregeln für Kunst- und Bauwerke, Werke der Literatur und Rechtsmaterien werden dargestellt. Die Probleme bei verbaler Sacherschließung allgemein werden behandelt und hieraus Anforderungen an Regelwerke und ihre Anwendungen abgeleitet. Die Anwendung der RSWK einschließlich der Anwendung in Verbünden und der Benutzung der Schlagwortnormdatei SWD werden umrissen. Kommentierte Literaturhinweise. Es folgen Übungen zur Beschlagwortung mit Hinweisen, wie die erfolgte Beschlagwortung überprüft werden kann.
berliner handreichung, 66 -
Die Vorlesung gibt einen einführenden Überblick über Fragestellungen und Methoden der Inhaltserschließung. Behandelt werden: Indexierungsmethoden, Metadaten, kontrollierte und freie Termini; Gegenstände, Arten und Formen von Katalogen in Bibliotheken; Metatexte (dokumentarische Inhaltskondensate wie z.B. informatives, indikatives und kritisches Kurzreferat [Abstract], Literaturbericht; feuilletonistische Kritik; wissenschaftliche Rezension; bibliothekarische Begutachtung); Klassifikation; Verbale Sacherschließung, Deskriptoren und Thesaurus, Regeln für den Schlagwortkatalog; Reader Interest Classsification, Interessenkreis-Erschließung; Arbeitsorganisation; Katalogbenutzung.
berliner handreichung, 82 -
Wordnik is a new way to learn about words.
An ongoing project devoted to discovering all the words and everything about them.
"Traditional dictionaries make you wait until they've found what they consider to be "enough" information about a word before they will show it to you. Wordnik knows you don't want to wait—if you're interested in a word, we're interested too!Our goal is to show you as much information as possible, just as fast as we can find it, for every word in English, and to give you a place where you can make your own opinions about words known."
-
Amzons EinkäufeWelche Angebote gehören noch zu Amazon und was habe sie gekostet`… Eine gute grafische Übersicht
-
Aus gegebenem Anlass eine 2-Minuten-Erklärung: wie man bei einigen Verlagen die Auflage erkennt (z.B. bei dtv, Suhrkamp u.a.).
-
"The concept of the institutional repository (IR) is too narrowly focused to develop the value that universities should be extracting from its existence. Is it not possible for IRs to serve as full-fledged electronic libraries and thereby serve the greater purpose of collecting, disseminating, analyzing and exchanging useful digital information for academic purposes? Should not the IR be coupled with the full range of academic and research support services that new technologies permit? In an era of social networking, why is the university not moving quickly to develop what I call a social academic research service that can enhance the role of libraries, librarians, and IT specialists in the academic endeavor? It is the assertion and questions above that I hope to address in this presentation. Many of the points will be made by using the example of the Catherwood Library of the ILR School (School of Industrial & Labor Relations) at Cornell University."
-
"With such a shocking title you’d expect revlations of a major order, and to be honest the opening page or so does rather continue in that vein. Indeed there’s a slightly superior author style that runs through the whole paper that rather grated on me as I read it. That said Stuart does raise some interesting points on the first couple of pages about the driving forces and assumptions behind the creation of institutional repositories (IR)."
-
The proposed Google Book Search settlement creates the opportunity for unprecedented access by the public, scholars, libraries and others to a digital library containing millions of books assembled by major research libraries. But the settlement is controversial, in large part because this access is limited in major ways: instead of being truly open, this new digital library will be controlled by a single company, Google, and a newly created Book Rights Registry consisting of representatives of authors and publishers; it will include millions of so-called “orphan works” that cannot legally be included in any competing digitization and access effort, and it will be available to readers only in the United States. It need not have been this way.
-
Wer im ständig wachsenden Buchangebot der großen Suchmaschine schmökert, sollte sich bewusst sein, dass Google das Nutzerverhalten bis ins Detail mitspeichern kann.
"Wie die US-Bürgerrechtsorganisationen Electronic Frontier Foundation (EFF) und American Civil Liberties Union (ACLU) Ende vergangener Woche in einem offenen Brief an Google-Chef Eric Schmidt öffentlich machten, speichert der Konzern viel mehr, als er müsste."
-
Amazon.com handelte sich Ärger ein, weil es Buchdateien von den Lesegeräten seiner Kunden löschte. Die Wut beruht auf einem Missverständnis, macht aber ein Grundproblem deutlich.
""Ich war gar nicht auf die Idee gekommen, dass Amazon das Recht oder auch nur die Möglichkeit hat, etwas zu löschen, was ich gekauft habe", zitierte die New York Times einen Betroffenen. Die Empörung über das Vorgehen der Firma ist nun groß und verständlich, aber sie beruht auf einem Missverständnis. Ein elektronisches Buch ist mit seinem Vorgängermodell aus Papier eben nicht zu vergleichen. Was man schwarz auf weiß besitzt, darf man getrost nach Hause tragen, im Badewasser versenken und weiter verschenken."
-
Der Medien- und Nutzungswandel könnte zu einer Implosion der gesamten klassisch-kommerziellen Medienindustrie führen. Kommunikationsräume sind ohnehin viel interessanter als Einwegkommunikation. Nur: Ist das auch mainstreamfähig?
-
Positionspapier Forschungsdaten, Arbeitsgruppe „Elektronisches Publizieren“"Das digitale Zeitalter hat Forschenden neue Möglichkeiten in der Handhabung
wissenschaftlicher Daten eröffnet. Weltweit gewinnt die Forderung nach einem
verantwortungsvollen und organisierten Umgang mit Forschungsdaten, die
im Rahmen der öffentlich geförderten Forschung entstehen, an Bedeutung.
Wissenschaftliche Einrichtungen sind gefordert sich dieser Herausforderung zu
stellen. Besondere Bedeutung kommt dabei der engen Zusammenarbeit zwischen
Forschenden und Infrastruktureinrichtungen, wie Bibliotheken, Datenund
Rechenzentren zu. Dabei gilt es, kooperativ Lösungen und Wege für das
Management von Forschungsdaten zu etablieren, die den Anforderungen der
jeweiligen Disziplin entsprechen.
Dieses Positionspapier beleuchtet – aus interdisziplinärer Sicht – fünf Kernthemen:
Disziplinarität, Organisation, Zugang, Qualität und Technik, welche bei der
Annäherung an das Themenfeld Forschungsdaten von grundlegender Bedeutung
sind." -
Übersicht über die verwendeten Zitierstile von Citavi
-
Das Internet-ABC möchte Hilfestellungen bieten, wenn es darum geht, sich und Kinder fit zu machen für das Internet. Eignen Sie sich Wissen an über die Chancen und Risiken dieses Mediums und lernen Sie, wie Sie dieses Wissen gemeinsam mit Ihrem Kind nutzen können!
-
"Die Bücher sollen für etliche geplante Forschungsprojekte und kommentierte Neuauflagen zur Verfügung stehen. Schwerpunktmäßig soll die Sammlung für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden – damit, wie Ulrich Hohoff, Chef der Universitätsbibliothek sagte, “die Barbarei der Bücherverbrennung nicht in Vergessenheit gerät”."
-
Mit einer völlig neuen Geschäftsidee erreicht bookway den deutschen Büchermarkt. Dass man Bücher im Internet bestellen und kaufen kann, weiß jeder. Haben Sie aber gewusst, dass man Bestseller auch online ausleihen kann? bookway macht’s nun möglich.
-
Hey, publishers and booksellers. Let me help you solve all your problems, ’kay? Behold the perfect bookstore: The problems? You know exactly
-
"Ausgehend vom Kunden, der ganz dringend ein bestimmtes Buch benötigt und nicht die Zeit hat, auf das Medium zuwarten, wenn es im Laden nicht verfügbar ist, entwirft sie ein Konzept für die Zukunft. Es entstand eine Buchhandlung, in der nicht ein einziges Buch steht sondern Monitore, an denen sich der Kunde das gewünschte Buch sucht, anschließend drucken und binden lässt. Das Ganze soll zwischen 10 und 15 Minuten dauern und ähnelt, wenn man sich die Skizze auf der Seite anschaut, eher einem Selbstbedienungsrestaurant als einer Buchhandlung.
-
"ein erstarken des elektronischen Buchmarktes, wie es momentan in den USA zu beobachten ist, wird die Buchhandlung obsolet werden lassen, auch wenn die Branche dies noch nicht wahrhaben möchte. Denn elektronische Medien, es liegt in ihrer Natur, brauchen keine Schaufenster zum Anpreisen, brauchen kein Regalplatz um sich zu verkaufen.
Bedeutet dies den Tod der Buchhandlung? So, wie wir sie bisher flächendeckend kennen auf jeden Fall. Doch es gibt auch Ideen und Modelle, die den Blick in eine mögliche Zukunft werfen. Eine solche Idee hat kürzlich Moriah Jovan illustriert. Ihr Buchladen der Zukunft hat keinen Präsenzbestand an Büchern mehr, nur noch lokale Druckmaschinen, die bei Bestellung über ein Terminal vor Ort in wenigen Minuten das gewünschte Buch produzieren."
-
WELT DEBATTE – Kommentare – Zur unerträglichen Leichtigkeit des InternetsRegeln gelten überall, auch im weltweiten Netz. Die ignorante Argumentation gegen Internetsperren kommt von Menschen, die es sich in virtuellen Räumen bequem gemacht haben und übersieht die Opfer in der realen Welt.
-
Amazons E-Book-Geschäft Angst vor dem Großen Bruder,Über Nacht hat Amazon die E-Book-Version von Orwells ''1984'' gelöscht. Das wirft viele Fragen auf – vor allem nach der Macht, Bücher einfach per Fernbedienung verschwinden lassen zu können.
"Amazon überlässt nur ein Nutzungsrecht, das Weiterverkauf und Verleih ohnehin ausschließt. Dadurch bleibt die Firma, anders als ein herkömmlicher Buchhändler, aber auch lange nach dem Verkauf eines elektronischen Buchs juristische Partei, wann auch immer jemand dessen Verbreitung verhindern will."
-
"Was man wohl in Heidelberg zu der These sagen würde, dass die eigenen geistigen Leistungen schnöde zum Füttern einer digitalen Maschinerie dienen, der es gar nicht um die Inhalte geht, sondern darum, wie Zeichen und Zeichenketten miteinander in Beziehung stehen? Und was eine semantische Technologie wohl aus der Lyrik Paul Celans lernt? Im Resultat ständen jedenfalls noch ganz andere Celan-Provokationen."
-
"The lawsuit and its proposed settlement have generated their share of controversy. This is a site for everyone, dedicated to no particular point of view other than the advancement of dialogue and understanding. We hope that the site will help the settlement’s fans and foes dispel misunderstandings and find common ground, and that those who have not made up their minds will find the facts and explanations they need to reach informed decisions for themselves. All we ask of participants is that they be respectful of each other and work in good faith to advance the dialogue."
-
Nach dem Streit mit ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke über das Sommerloch in der „Tagesschau“ bleibt ARD-Hauptstadtstudioleiter Ulrich Deppendorf bei seiner Einstellung.

Die Kommentarfunktion ist momentan deaktiviert.