Monatsarchiv vom 08.2009

Happy BlogDay!

31.08.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Jeder braucht einen Feiertag und warum sollten nicht auch Blogger ihren eigenen Feiertag haben? Heute ist es so weit. BlogDay was created with the belief that bloggers should have one day dedicated to getting to know other bloggers from other countries and areas of interest. On that day Bloggers will recommend other blogs to their blog visitors. With the goal in mind, on this day every blogger will post a recommendation of 5 new blogs. This way, all blog readers will find themselves leaping around and discovering new, previously unknown blogs. [Quelle] Und ganz dieser Tradition verhaftet - Tradition darf man glaube beim 5. Jahrestag sagen - folgen jetzt 5 Blogs, die ich weiterempfehle: Schulbibliotheks-Blog - Bibliothek der Latina August Hermann Francke, Landesgymnasium in den Franckeschen Stiftungen - interessante Beiträge aus dem Alltag der Bibliothek Biblioblog der Universitätsbibliothek der Freien Universität - Posts, die sich nicht nur mit der Nabelschau der eigenen Bibliothek beschäftigen Schokolade-Blog - das Blog für gehaltvollen Content Manga zeichnen lernen - Tutorial zum Zeichnen eigener Mangas Informationsportal für die zukünftige Gemeinde Börde-Hakel - für die Gedanken an die Heimat :)

Plattform Geistiges Eigentum

31.08.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Ich bin heute angeschrieben worden von Marina Grinberg der Multiart PR-Agentur Gmbh und eigentlich lösche ich solche Mails ohne eine Antwort, aber "Plattform Geistiges Eigentum" klang zumindest interessant, wenn auch Absenderadresse und die Plattform keine Gemeinsamkeiten erkennen ließen. Nett wäre es gewesen, den Link mitgeliefert zu bekommen, aber die drei Worte bei Google eingegeben, lieferten das Projekt gleich als ersten Treffer. [caption id="" align="aligncenter" width="280" caption="Plattform Geistiges Eigentum"][/caption] Diese "Plattform Geistiges Eigentum" ist eine gemeinsame Initiative des Verbandes der Österreichischen Musikwirtschaft - IFPI Austria und des Verbandes Österreichischer Zeitungen. IFPI steht für International Federation of the Phonographic Industry, d.h. bei dem Angebot wird schwerpunktmäßig auf die Interessen der Musik- und Verlagsindustrie gesetzt. Die Seite bietet Informationen über die Aktivitäten des Verbandes der Österreichischen Musikwirtschaft sowie über Entwicklungen der österreichischen und internationalen Musikbranche Zielsetzung ist der Schutz des geistigen Eigentums. Künstlerische Kreation und wissenschaftliche Forschung sind Motore unserer Gesellschaft, die mit dem notwendigen Respekt zu begegnen sind: Respekt wiederum ist Schutz geistigen Eigentums vor Missbrauch, Diebstahl, Vereinnahmung. Bewusstsein dafür zu schaffen, ist Ziel der Plattform zum Schutz geistigen Eigentums, die sich als breite Initiative begreift, über die Grenzen Österreichs hinaus, als Sensibilisierungs- und Aufklärungsmaßnahme ebenso wie als politische Initiative. Neben der Vertiefung des öffentlichen Bewusstseins ist das Schaffen von international validen und ratifizierten Rahmenabkommen zum Schutz geistigen Eigentums und zu dessen Anerkennung gefragt. Dabei geht es um Urheberrecht im klassischen Sinne ebenso wie um Copyright und Verbietung von Ordinärem, um Fälschungen und Piraterie. Man bat mich in der Mail, einen dauerhaften Link zu dieser Plattform zu setzen. Im Vorfeld ...

links for 2009-08-30

31.08.2009 | von digest-service | Comments Off |

VG Wort und das Vertretungsrecht gegenüber Google Die VG Wort versucht derzeit von ihren Autoren das Vertretungsrecht gegen Google Books zu erhalten. Bereits Januar diesen Jahres hat VG Wort diese Aktion angekündigt, wie hier im Blog schon berichtet wurde. Die Autoren bekommen Post von der Verwertungsgesellschaft und sollen den vorgefertigten Brief der Rechteübertragung zurücksenden oder auf einer Internetseite der VG Wort diese damit beauftragen, sie in Sachen Google Books zu vertreten. Das in juristischer Sprache gehaltene Schreiben enthält einige Stolpersteine, die dem juristischen Laien nicht auffallen werden. (tags: copyright googlebooks googlesettlement Urheberrecht 08/2009 2009 vg_wort dörte_böhner posting bibliothekarisch.de) Google Book Search, Open Access und die VG Wort - H-Soz-u-Kult / Forum / Diskussionen Das Settlement hat viele problematische Aspekte [10], zu denen unter anderem gehört, dass deutsche Autoren stillschweigend zustimmen, wenn sie nicht selbst oder über die VG Wort der Einigung in den USA widersprechen. Google darf dann in den USA ihre Bücher, soweit sie vergriffen sind, vermarkten, indem Kunden Ansichtrechte einzelner Bücher oder Bibliotheken Zugänge zur ...

Sony steht zu Google

31.08.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Erst vor wenigen Tagen ging die Meldung rum, dass Google über 1 Million Bücher kostenlos im E-Pub-Format zum Download anbietet. Damit war klar, dass Amazon gewaltige Konkurrenz bekommt, denn der Kindle kann das E-Pub-Format nicht darstellen. War mit dieser Ankündigung von Google gleichzeitig ein Machtsignal verbunden, so in der Art: Achtung, wer sich gegen mich in Bezug auf das Google Settlement stellt, kann nur verlieren? Sony hingegen macht da wohl alles richtig. Schon März diesen Jahres deutete sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Sony und Google an. Und auch jetzt unterstützt Sony Google. Ein Anwalt des Unternehmens aus Japan hat vor Gericht sich für das Vorhaben von Google geäußert. Im Gegensatz zu vielen anderen sieht Sony im der Einigung mit den Autoren keine Einschränkung des Wettbewerbs sondern das genaue Gegenteil. Sony stellt sich damit als Konkurrent von Amazon auf die Seite des scheinbar stärkeren. Bei Bloomberg heißt es: Sony’s position puts it at odds with Amazon.com, which is part of a coalition that includes Microsoft Corp. and Yahoo! Inc. who argue that Google is trying to control the access and distribution of the largest database of books in the world. Die Zeit befürchtet ebenfalls, dass hier ein neuer Kriegsschauplatz eröffnet wird, dem das Google Settlement als Steilvorlage dient: Mit Sonys Teilnahme an dem Streit könnte sich die Debatte allerdings auch zu einem «Stellvertreter-Krieg» entwickeln. Denn das Unternehmen dürfte selbst großes Interesse die Nutzer von Sonys E- Book-Readern mit digitalen Buchinhalten zu versorgen. Klar ist, dass alle Reader, die in der Lage sind, E-Books im E-Pub-Format darzustellen, von diesem Angebot Googles profitieren, eine ...

Cat and Girl

31.08.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Comic-Archiv von der Katze und dem Mädchen :)

Zwitscher-Digest vom 2009-08-30

31.08.2009 | von digest-service | Comments Off |

New blog post: links for 2009-08-29 http://bit.ly/HfiD3 08:04:25 RT @klbkultur Immer wieder lesenswert: http://bibliothekarisch.de/blog/ - danke, das lob spornt an :) 12:55:36 Viele erkennen zu spät, daß man auf d Leiter des Erfolges einige Stufen überspringen kann. Aber immer nur beim Hinuntersteigen. (W Somerset) 14:54:41 New blog post: Glossar für Begriffe der Informationskompetenz http://bit.ly/alO7t 15:11:01 New blog post: VG Wort und das Vertretungsrecht gegenüber Google http://bit.ly/17NHOF 20:30:26 artikel ist fertig - ziemlich viel schreibarbeit 20:30:42 heute drei neue followers per mail angekündigt bekommen, die in der liste der followers nicht auftauchen... #komisch 21:21:44

VG Wort und das Vertretungsrecht gegenüber Google

30.08.2009 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |

Die VG Wort versucht derzeit von ihren Autoren das Vertretungsrecht gegen Google Books zu erhalten. Bereits Januar diesen Jahres hat VG Wort diese Aktion angekündigt, wie hier im Blog schon berichtet wurde. Die Autoren bekommen Post von der Verwertungsgesellschaft und sollen den vorgefertigten Brief der Rechteübertragung zurücksenden oder auf einer Internetseite der VG Wort diese damit beauftragen, sie in Sachen Google Books zu vertreten. Das in juristischer Sprache gehaltene Schreiben enthält einige Stolpersteine, die dem juristischen Laien nicht auffallen werden. Was will die VG Wort? Ihr Vorgehen richtet sich gegen Google Books. Für dieses Angebot werden Bücher aus dem "Verlagsprogramm" verwendet oder aus dem "Bibliotheksprogramm".

Glossar für Begriffe der Informationskompetenz

30.08.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Das Glossar entstand auf Initiative des BMBF-Projektes BibTutor und wurde von einer gemeinsamen Unterarbeitsgruppe der Arbeitsgruppen Netzwerk Informationskompetenz Baden-Württemberg (NIK-BW), der UB Kaiserslautern und der Arbeitsgemeinschaft Informationskompetenz Nordrhein-Westfalen weiterentwickelt. DAs Glossar soll helfen, die fachsprachiche Terminologie innerhalb von E-Learning-Angeboten wie Online-Tutorials zur Vermittlung von Informationskompetenz zu erklären. Die technische Betreuung und Entwicklung wurde dabei von der UB Kaiserslautern übernommen. Erreichbar ist das Glossar bspw. unter Informationskomptenz.de und den Seiten der UB Kaiserslautern. Es kann über eine XML-Schnittstelle heruntergeladen und darf von anderen Bibliotheken auf ihrer eigenen Homepage angeboten werden. Das Glossar selbst ist wie ein Thesaurus aufgebaut. Über eine alphabetische Liste kann man sich eine Begriffsdefinition ansehen, die die notwendigsten Infos bietet. Mit einem weiteren Klick auf den Begriff gelangt man zum ganzen Eintrag mit der vollständigen Begriffserklärung. Diese Erklärung umfasst folgende Informationen: die erweiterte Definition, in der meist auch ein Anwendungsbezug enthalten ist. Ober- und Unterbegriffe (verlinkt) Synonyme Beispiele weiterführende Links und Hinweise. Zur Zeit entsteht ein englischsprachiges Glossar, welches allerdings keine 1:1-Übersetzung der deutschen Begriffe sein wird. Dieses Glossar ist für den englsichssprachigen Markt gedacht, d.h. Stichworte und Beispiele sind auf diesen Nutzerkreis ausgerichtet. Dieses Pendant enthält daher auch Begrifflichkeiten, die für deutsche Bibliotheken keine Rolle spielen. Im Gegenzug bietet sich das gleiche Szenario auch für das deutsche Glossar, das bspw. die Namen der einzelnen Bibliotheksverbünde enthält, die im englischen Glossar nicht zu finden sein werden. Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es, 2010 das bilinguale Glossar als Open-Source-Produkt zur Nachnutzung freizugeben, wie dies bereits für die deutschsprachige Version schon möglich ist. Quelle: Nilges, Annemarie; Oberhausen, Birgit: Informationskompetenz goes international. In: Bibliotheksdienst, 43 (2009), S. ...

links for 2009-08-29

30.08.2009 | von digest-service | Comments Off |

»Die Freiheit der Autoren ist nicht bedroht« "Die Freiheit der Autoren ist durch Open Access nicht bedroht. Der „Heidelberger Appell“ hat leider sehr unglücklich, und wie ich finde auch unzulässig, die Debatten um die Google Book Search einerseits und um Open Access andererseits vermischt. Beim Open-Access- Publizieren geht es ausschließlich darum, dass Autoren als Urheber ihrer Werke den über das Internet für den Leser entgeltfreien Zugang zu ihren eigenen Schöpfungen gewähren. Somit entscheiden immer die Urheber über die Art und Weise einer Publikation." (tags: urheberrecht heidelbergerappell dfg 2009 08/2009 open_access) Urheberrecht behindert Ausbau von EU-Digitalbibliothek - Golem.de 90 Prozent der Bücher der Nationalbibliotheken dürfen nicht ins Angebot Der Ausbau der Europeana, Europas digitaler Bibliothek, wird vom altertümlichen Urheberrechtsschutz massiv behindert. Die EU-Kommission will nun eine Reform für einen einheitlichen Rechtsrahmen. (tags: europeana Digitalisierung Urheberrecht behinderung 2009 08/2009 golem.de) ...

links for 2009-08-28

29.08.2009 | von digest-service | Comments Off |

Zur Zukunft der Katalogisierung / Bernhard Eversberg 2008 "Katalogisierung" klingt in manchen Ohren altmodisch. Man redet heute von "Metadaten"! Gemeint ist zwar nichts völlig anderes, doch gibt es viele neue Formen, Praktiken und Nutzungen, während sich früher Katalogdaten fast nur in Katalogen und Bibliographien befanden, sich auf Bücher und Zeitschriften bezogen und ausschließlich von Fachkräften erstellt und gepflegt wurden, von Lesern nur passiv genutzt. "Metadaten" ist nur ein neuer Oberbegriff, aber mit einer Katalogdatenbank haben wir längst mehr und andersartige Datenelemente, Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten als bei Zettelkatalogen und wir weisen nicht mehr nur Printmedien nach. Es ist notwendig, weiter auszugreifen als es die klassischen Regelwerke, RAK und AACR, getan haben, und deren hergebrachte Konzepte sind neu zu überdenken. (tags: kataloganreicherung katalogisierung bibliothekszukunft Google deutsch) Europe Weighs Looser Rules for Putting Books Online - NYTimes.com The changes would be aimed at allowing Internet users to access out-of-print works or ones where the author cannot be found. ...