20.08.2009 | von digest-service | Comments Off |


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Rupert Murdoch will Artikel online nicht mehr umsonst anbieten, sondern verkaufen. Lassen sich im Netz Geschäfte machen? "Wired"-Chefredakteur Anderson erklärt, welche
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Infobrief von Roger Cloesund Christopher Schappert
Auch in Deutschland hat sich die Diskussion über den weiteren Schutz von Urheberrechten im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen im Internet wieder intensiviert. Gegenwärtig werden Verwerter und Urheber vor allem mit den bisherigen Ergebnissen des neuen Projekts des Internetunternehmens Google konfrontiert. Mit der neuen Google Buchsuche ist es für jedermann weltweit möglich geworden, viele Bücher online abzurufen. Google hat hierfür bereits 2004 begonnen, gemeinfreie und urheberrechtlich geschützte Bücher amerikanischer Bibliotheken einzuscannen und im Internet einsehbar zu machen. Aus Sicht von betroffenen Autoren und Verlegern wurden dabei erheblich Urheberrechte verletzt.
Vor diesem Hintergrund hat Roland Reuß im „Heidelberger Appell“ dafür plädiert, sich für Publikationsfreiheit und die Wahrung des Urheberrechts einzusetzen, und vor Angriffen auf die europäische Kultur gewarnt.
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Für den Nachwuchs heißt das in vielen Fällen: Bis Mitte 40 ist unklar, ob man jemals dem Nachwuchs-Status entfliehen und dauerhaft im Wissenschaftsbetrieb bleiben kann. Denn auf geschätzte 120.000 wissenschaftliche Mitarbeiter und 50.000 Lehrbeauftragte kommen gerade einmal 38.000 Professuren, und nur knapp 10.000 davon sind mit einen eigenem Lehrstuhl und Mitarbeitern ausgestattet. Wer nicht irgendwann auf eine dieser Stellen berufen wird, hat ein Problem. Denn die Logik der Hochschule zwingt Wissenschaftler, sich auf ein spezielles Themengebiet zu konzentrieren. Auf dem Arbeitsmarkt außerhalb der Hochschulen wird das aber schnell als Überqualifikation ausgelegt, das Klischee vom „Dr. habil. Taxifahrer“.
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