Monatsarchiv vom 02.2010
28.02.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Ein Buch ist ja keine Drehorgel, womit uns der Invalide unter dem Fenster unerbittlich die Ohren zermartert. Ein Buch ist sogar noch zurückhaltender, als das doch immerhin mit einer gewissen offenen Begehrlichkeit von der Wand herabschauende Bildnis. Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer es nicht aufweckt, den gähnt es nicht an; wer ihm die Nase nicht gerade zwischen die Kiefern steckt, den beißts auch nicht.
Wilhelm Busch, (1832 - 1908): Eduards Traum, Abschnitt 20
Abgelegt in Zitate rund um den Buchstaben | Keine Kommentare »
26.02.2010 | von digest-service | Keine Kommentare » |
ManageTwitter - Fast & Easy Unfollowing
(tags: tool twitter 2010)
Europaparlament: Schneller digitalisieren für die Europeana - Golem.de
(tags: europaparlament europeana digitalisierung golem.de urheberrecht 02/2010 2010)
Kopierte Inhalte: Schutzlos ausgeliefert im Internet - Computer & Internet - Computer & Technik - FAZ.NET
Die Zeitungen verlieren Leser an das Internet Zugleich verwertet Google News entgeltfrei journalistische Inhalte und schöpft die Werbebudgets... - hier klicken
(tags: plagiat paid_content faz 02/2010 raubkopierer urheberrecht 2010)
...
Abgelegt in Delicious-Digest | Keine Kommentare »
25.02.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Die erste Lektion, die ich gelernt habe, als es 2000 darum ging, meine erste Homepage zu gestalten, war: Bring Inhalte auf deine Seite. Wenn du nix zu sagen hast, dann lass es. Niemand interessiert sich für deine Lebensgeschichte und deine liebe Katze, wenn du nicht Inhalte auf deiner Seite hast. Deshalb war es für mich auch wenig verwunderlich, dass die Europeana ziemlich erfolglos geblieben ist. Schon der Start lief ja alles andere als reibungslos, aber zumindest blieb der Name in der Erinnerung. Doch als dann alles lief, fehlten Inhalte, die von Otto-Normalbürger in einer digitalen Bibliothek schon mal so erwartet werden - Volltexte, Bilder, Tondateien und eher weniger irgendwelche Nachweise.
Derzeit enthält die Europeana 4,6 Millionen digitalisierte Werke, darunter Bücher, Zeitungen, Filme und Fernsehsendungen, aber auch Gemälde, Fotos und Karten sowie Musik, auf die jedoch nicht von jedem Land aus zugegriffen werden kann. Bis Ende des Jahres sollen 10 Millionen Werke sein und 2015 erwartet man eine Bibliothek mit 15 Millionen digitalen Medien. Doch bis dahin ist noch viel zu tun.
Abgelegt in Digitale Bibliothek, Digitale Projekte | Keine Kommentare »
25.02.2010 | von digest-service | Keine Kommentare » |
Deutsche Internetbibliothek
Die Deutsche Internetbibliothek ist ein Netzwerk für eine kooperativ bearbeitete Virtuelle Auskunft (Online-Auskunft) und eine Virtuelle Bibliothek (Linkdatenbank). Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) kooperiert eng mit der Deutschen Internetbibliothek und hostet den Linkkatalog und den E-Mail- Auskunftsdienst. An diesem Dienst beteiligen sich in Deutschland über 90 öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken.
(tags: bibliothekswesen katalog online-auskunft deutsche_internetbibliothek)
Heller, Lambert (2010): "Einführung in die Literaturverwaltung. Funktionen, Werkzeuge und Trends"
Personalweiterbildung Leibniz-Universität Hannover, 22.2.2010
(tags: präsentation slideschare-folien literaturverwaltung lambert_heller 02/2010 2010)
Übertext: Blog: Partizipativer Katalog, Intertextualität und Linked Data
(tags: katalog semantic_web bibliothekskatalog opendata katalog20 02/2010 2010)
...
Abgelegt in Delicious-Digest | Keine Kommentare »
24.02.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Die Schnittstelle Gehirn-Computer ist im Science-Fiction-Bereich, z.B. bei den Lesern von Romanen wie "Neuromancer" und "Mona Lisa Overdrive" von William Gibson mittlerweile gar nicht so fremd. Big Brother von Georg Orwells "1984" wird bereits zunehmend Realität und jetzt arbeiten Wissenschaftler an einem Brain Interface, damit man zukünftig sich direkt per Hirn mit seinem Computer und dem Netzwerk verbinden kann.
Computer-Gehirn-Schnittstellen werden zunehmend realer und komplexer. Sie werden heute bereits genutzt, um Prothesen zu steuern. Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der Technology Review stellten Forscher der University of Washington in verschiedenen Testreihen fest, dass sich das Gehirn erstaunlich gut an diese Systeme anpasst.
Noch ist man am Anfang der Forschungsarbeit, aber inzwischen geht man von der Elektroenzephalografie (EEG), bei der die elektrische Aktivität des Gehirns von außen gemessen wird, zu Implantaten über. Hier besteht momentan die Aufgabe, die genauen Stellen herauszufinden, an denen die Elektroden implantiert werden müssen, um das gewünschte Signal zu erfassen.
Die Studie erschien diesen Monat in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) als Open Access-Artikel. Darin wurde eine Gruppe von Epileptikern untersucht. Diesen war zur Vorbereitung einer Operation Elektroden ins Gehirn eingesetzt.
The team of computer scientists, physicists, physiologists and neurosurgeons studied eight patients awaiting epilepsy surgery at two Seattle hospitals. Patients had electrodes attached to the surface of their brains during the week leading up to the surgery and agreed to participate in research that would look at connecting brains to a computer.
Die Teilnehmer der Studie mussten bestimmte Bewegungen durchführen, z.B. ihre Arme oder ihren Oberkörper zu heben. Im zweiten Teil ...
Abgelegt in Vermischtes | Keine Kommentare »
24.02.2010 | von digest-service | Keine Kommentare » |
Digitale Aufklärung | webciety
Wir leben in seltsamen Zeiten. In Zeiten, in denen ein altgedienter Cyberspace-Protagonist mit wohlfeilen Warnungen vor dem digitalen Mob hausieren geht, in denen das Feuilleton einer großen Tageszeitung die Debatte über die durch das Internet ausgelösten gesellschaftlichen Veränderungen anführt, in denen die selbst ernannten Internet-Versteher nur noch zu ideologischen Reflexen einer präpotenten Verteidigung aller technischen Neuerungen in der Lage sind. Ja, wir leben in interessanten Zeiten, in denen alle Zeichen darauf hindeuten, dass – wie schon so oft – die Techniken, die Werkzeuge uns ungeahnte Möglichkeiten bieten, aber auch weiter sind als die Gesellschaft, die sich ihrer bedienen soll oder muss.
(tags: medienkompetenz gesellschaft 2010)
Keine Entscheidung im Google Book Settlement: Richter Denny Chin vertagt aufs Neue - Hintergründe - Feuilleton - FAZ.NET
Es war, als könnten die Aktenberge, die sich auf Richter Chins Schreibtisch türmen, auf einmal sprechen. Ohne jede digitale Hilfestellung. Und darin schon bestand eine der Ironien, an denen es der immer wieder verzögerten, nun endlich erfolgten Verhandlung über den Vergleich, den ...
Abgelegt in Delicious-Digest | Keine Kommentare »
23.02.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Seit 2005 tobt dieser erbitterte Streit um die kostenlose Internetbibliothek. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die VG Wort haben bereits heftig gegen dieses Angebot angekämpft. Im Google Books Settlement (angestrebter Vergleich zwischen amerikanischen Verlegern und dem Konzern Google) sah man einen Freibrief zum unkontrollierbaren Digitalisieren. Im derzeit laufenden Vergleichsverfahren soll die Frage geklärt werden, in welchem Umfang und mit welchen rechtlichen Hürden das Internetunternehmen vergriffene Bücher digitalisieren und online anbieten darf und ab welchem Moment die Urheberrechte der Autoren und die Verwertungsrechte der Verlage verletzt werden.
[Zu den Besonderheiten und dem bisherigen zeitlichen Ablauf des Google Books Settlement: [Bericht] Enteignung oder Infotopia – Teil 2]
Nach mehrmaligem Verschieben von Fristen hatte Google dem US-Autoren- und Verlegerverband Oktober letzten Jahres einen Kompromiss vorgeschlagen. Google will registrierte Bücher aus den USA, Großbritannien, Australien und Kanada einscannen dürfen und setzt diesem 125 Mio. Dollar für Vergütungen entgegen. Unterstützt wird diese Form des Google Books Settlements (GBS) z.B. durch den Unterhaltungskonzern Sony und dem weltgrößten Buchkonzern Random House.
Bisher gab sich der Internetkonzern hinsichtlich seines Google-Books-Angebotes kämpferisch und zuversichtlich. Doch nun droht dem Riesen eine Niederlage. Das New Yorker Gericht und Richter Denny Chin hatten das Verfahren mehrfach verschoben, auf Grund zahlreicher Einwände. Zahlreiche Unternehmen, Verbände und auch Regierungen, u.a. Vertreter der Bundesregierung, von VG Wort aber auch von Amazon oder Microsoft brachten zahlreiche Argumente gegen das GBS vor. Diese will Richter Chin in Ruhe durcharbeiten, um alle Aspekte und Argumente einordnen und beachten zu können.
Google selbst scheint unverwüstliche optimistisch zu sein:
"Wie wir bereits bei der Anhöhrung vor Gericht gesagt haben: ...
Abgelegt in Copyright | Keine Kommentare »
23.02.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Auf der Fortbildungsveranstaltung des VDB-Landesverbands Bayern "An den Schnittstellen von Bestandsentwicklung und Fachereferat: Bestandsaufbau im digitalen Zeitalter", welche am 06.10.2009 an der Unibibliothek Augsburg stattfand, fiel ein Satz. Frau Dr. Ulrike Rothe von der UB Heidelberg meinte in Zusammenhang mit den Erfahrungen der UB zu E-Books:
"Die Erfahrung zeigt zum einem, dass eine bedarfsgerechte Auswahl schwer ist, zum anderen 'schützen' DRM-Maßnahmen das E-Book oft vor Benutzung."
Diesen Satz habe ich gerade heute in den neuen VDB-Mitteilungen 2010/1 auf S. 20 gelesen und das erinnerte mich dann an einen aktuellen Artikel in der TAZ. Dort geht es nicht um E-Books aber um PC-Spiele, ein Angebot, welches gerade öffentliche Bibliotheken besonders attraktiv für eine Benutzergruppe macht, die sonst in Bibliotheken kaum zu finden ist - nämlich Jungen von 10, 12 Jahren aufwärts.
Der Hersteller Ubisoft möchte, dass seine bekannten Spielereihen wie "Die Siedler" oder "Assassin's Creed" nur noch dann spielbar sind, wenn der Nutzer einen permanenten Internet-Zugang besitzt. Mit dieser neuen Kopierschutzstrategie sollen Raubkopien in Zukunft besser verhindert werden. Um das Spiel nutzen zu können, muss es mit einem eigenen Zugang individualisiert werden. In unregelmäßigen Abständen wird dann dieser individualisierte Zugang überprüft werden. Pech, wer im Zug oder Flugzeug spielen wollte.
Sollte zwischendurch der Netzzugang unterbrochen werden, wird auch das Spiel beendet und der Betroffene muss seine Spielesession am letzten Speicherpunkt erneut starten. Zwar kann nun das Spiel komplett auf die Festplatte kopiert und die DVDs entnommen werden, aber wer will schon ständig am Gängelband hängen?
Ubisofts Konkurrent Electronic Arts hatte ebenfalls einen Aktivierungszwang im Netz zu etablieren versucht, ...
Abgelegt in Bibliotheksbestand, Digital Rights Management | 2 Kommentare »
23.02.2010 | von digest-service | Keine Kommentare » |
hbz — Recherche und mehr
hbz Werkzeugkasten ist eine Sammlung von Internetquellen zum Thema Buch und Bibliothek.
(tags: linksammlung recherche bibliothek hbz bibliothekswesen portal suchmaschine)
sciencegate.ch: Sciencegate
The aim of Sciencegate is to make scientific literature from the open access segment available free of charge on the internet. Sciencegate is an initiative of the company Point Software AG.
(tags: open_access suchmaschine katalog 2010 recherche)
Citavi bringt COinS Support für den Internet Exporer | Bibliothek 2.0 und mehr
(tags: citavi coins software windows zotero blog bibliothek20 patrick_danowski 04/2008 2008)
...
Abgelegt in Delicious-Digest | Keine Kommentare »