[Adventskalender] 19. Dezember 2010

Der Schneemann
(Entstehung: 1833, In: Fünfzig Fabeln für Kinder, Quelle)

Schneemann-Gedichts-Domino

Schneemann-Gedichts-Domino


“Seht den Mann, o große Not!
Wie er mit dem Stocke droht
gestern schon und heute noch!
Aber niemals schlägt er doch.
Schneemann, bist ein armer Wicht,
hast den Stock und wehrst dich nicht.”

Freilich ist’s ein gar armer Mann,
der nicht schlagen noch laufen kann.
Schleierweiß ist sein Gesicht.
Liebe Sonne, scheine nur nicht,
sonst wird er gar wie Butter weich
und zerfließt zu Wasser gleich.

Von:
Wilhelm Hey (1789-1854)

Die Medienwerkstatt hat dazu ein wunderbares Domino-Spiel für Grundschüler entwickelt. Dort finden Sie auch das Domino zum Ausdrucken.

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Ausflugsvorschlag für Bibliothekare zum Advent

Das Bibliotheken Adventskalender anbieten, habe ich ja schon nachgewiesen, aber eine Bibliothek in Thüringen geht noch einen Schritt weiter. Hier hat man den wunderschönen Brauch des Adventskalenders vor zehn Jahren neu interepretiert und den “schönsten Adventskalender Thüringens” gestaltet. Wichtigster Ort dafür ist die Meininger Stadt- und Kreisbibliothek “Anna Seghers”.

Es war ein Zufall, dass man auf diese Idee kam. Einer Meininger Bibliotheksbesucherin dass man in den Hausöffnungen der Bibliothek sehr gut 24 Kalenderfensterchen unterbringen könnte. 2000 erhielten die Fenster grüne Läden mit güldenen Nummern und die Haustür wurde zur großen Nummer 24. Die Oberlfäche des Kalenders war damit geschaffen. Edmond Garn, von Beruf Theatermaler, schuf Märchenmotive von Beschtein und Grimm auf Folien, die in die Fensteröffnungen eingebracht wurden. Von 16.00 – 24.00 Uhr werden diese aus der Bibliothek heraus angestrahlt. Für mehr Abwechslung gestaltee Garn für das darauffolgende Jahr einen zweiten Satz Fensterfolien mit weihnachtlichen Motiven, wie einem Schaukelpferd oder eine Weihnachtspyramide. Seit zehn Jahren pflegt er diese Folien und ergänzt farbliche Fehlstellen, so dass die Folien jedes Jahr in gleichem weihnachtlichen Glanz leuchten können.

Aber das hat man in anderen Gebäuden auch schon gesehen, nichts besonderes, aber der Adventskalender der Meininger Bibliothek geht über die reine Optik hinaus. Täglich 16.30 Uhr holt die Kinderbibliothekarin und Märchenerzählerin Silvia Prüfer im Kleid der Frau Holle die Kinder vom Weihnachtsmarkt ab, der nicht weit weg liegt. Kinder, Eltern und Großeltern können in der Märchenhöhle der Bibliothek den von Frau Holler erzählten Märchen und Geschichten lauschen. Zur vollen Stunde können das die kleinen und großen Märchenfreunde vor dem Haus staunend zusehen, wie Frau Holle ein Kalendertürchen öffnet. Sie erklärt das aktuelle Motiv. Und bis jetzt waren immer Kinder da, die neugierig auf Märchen und Kalendertürchen warteten, auch wenn es in der Märchehöhle fast zu eng war.

“Kalender gibt es viele. Aber zu sagen: Die Bibliothek ist ein Adventskalender – das ist etwas Besonderes. Die Leute finden das toll, nicht nur die kleinen”, weiß Leiterin Sylvia Gramann.

Die Tür mit der goldenen 24 wird kein statisches Bild zeigen, sondern wenn sie sich Heiligabend als letzte Tür öffnet, dürfen sich die kleinen und großen Neugierigen auf ein Märchenstück freuen. Letztes Jahr begeisterte die Meininger Jugendtheatergruppe Tohuwabohu mit ihrer Version des Märchens von Frau Holle. Dieses Jahr verkürzt der Puppenspieler Falk Pieter Ulke von “Manuart” mit seinem Stück “Die verschwundenen Wunschzettel” die Wartezeit all derer, die ungeduldig auf die Bescherung warten.

Termine:
So-Do: 16.30 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt. Frau Holle holt Sie dort ab und begleitet die Kinder zur Märchenhöhle.
Fr, 24.12.: 10.00 Uhr, Treffpunkt Bibliothek. Puppentheaterstück hinter Türchen Nr. 24.

Quelle:

Eine Bibliothek macht sich zum Adventskalender
, Freies Wort

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"The Library": Ein witziger Film über einen Jungen in der Bibliothek

Anbei ein lustiger Film über einen Jungen in der Bibliothek. Viel Vergnügen!

http://vimeo.com/1183350

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Drehort Bibliothek: Eine Szene aus dem indischen Film “1942: A Love Story”

In der folgenden Szene besingt der Darsteller Anil Kapoor seine Geliebte, gespielt von Manisha Koirala  in einer Bibliothek. Der Song heißt “Rooth Na Jaana”.

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[Kurz] Spende kommt der Fachhochschulbibliothek Schmalkalden zugute

Immer mehr ausländische Studierende sind an der Fachhochschule Schmalkalden zu finden, die hier ein Auslandssemester absolvieren und nebenbei natürlich auch Deutsch lernen sollen.

Das Untenehmen iiM AG aus Meinungen hat dem Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule eine Spende in Höhe von 500 Euro zukommen lassen. Dieses Geld wurde der Bibliothek übergeben, die daraus den Lehrbuchbestand “Deutsch als Fremdsprache” aktualisieren und erweitern konnte.

“Wir unterstützen diese Aktion, da wir selbst wissen, wie wichtig Fremdsprachen im Berufsleben sind. Daher begrüßen wir es, dass die Fachhochschule um ausländische Studierende wirbt”, so Peter Anacker und Axel Müller, Geschäftsführer des Unternehmens.

Die Meininger Messtechnikspezialisten kooperieren innerhalb des Südthüringer Forschungsverbundes seit über einem Jahr mit der Fakultät Informatik der FH Schmalkalden.

Quelle:
Meininger Messtechnikspezialist übergibt Bücherspende, Pressemitteilung der Fachhochschule Schmalkalden

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Bibliotheksbenutzung will gelernt sein

Man kann es auch kompliziert machen und Hürden aufbauschen, die vermutlich waschechte BibliothekarInnen gar nicht so sehen. Da ist es natürlich gut, wenn eine Zeitschrift wie die Süddeutsche sich das mal genauer anschaut.

In der Uni-Bibliothek das richtige Buch zu finden, ist eine Wissenschaft für sich. Denn es ist gar nicht so einfach, sich in den Datenbanken zurechtzufinden. Wer eine falsche Signatur bestellt, erhält statt Goethes Faust einen medizinischen Wälzer.

Ja, das passiert, wobei ich nicht unterschreiben möchte, dass das Finden eines bestimmten Buches in der Öffentlichen Bibliothek einfacher ist. Sicherlich kann man in kleinen Büchereien die Regale entlanggehen, bis man den richtigen Buchstaben oder das richtige Thema gefinden hat. In der ZLB in Berlin möchte ich das allerdings weniger tun als in der kleinen Hochschulbibliothek, in der ich abeite. Ja, ja, und dann bringt die Süddeutsche die vermaledeiten Zettelkataloge zurück ins Spiel, die ich in der öffentlichen Bibliothek öfter gewälzt habe als in jeder wissenschaftlichen Bibliothek, wo sie mittlerweile zu einem Fossil werden und durch elektronische Kataloge abgelöst werden. Wann hat der Autor selbst eigentlich das letzte Mal eine große Bibliothek genutzt?
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