Non-Binary-Pride-Flag

Nicht-binäre Geschlechtsidentität in einer binären Welt

Gastbeitrag von Nik (sie, they/them), 31, Kolleg:in aus Bayern

“Ich werde nicht versuchen eine allgemeingültige Definition für den Begriff nicht-binär zu erstellen”

Normalerweise beginne ich solche Essays oder Artikel gerne mit einer Definition.
Allerdings ist die nicht-binäre Geschlechtsidentität so schwierig zu definieren, dass es dafür keine einheitliche Definition gibt. Manchmal fällt nicht-binär sein unter den Begriff Transgender, andere sehen ihn davon komplett separat. Manche Leute bezeichnen sich als nicht-binär, während andere es wiederum lieber als einen Oberbegriff für ganz viele unterschiedliche Identitäten sehen. 

Ich werde nicht versuchen eine allgemeingültige Definition für den Begriff nicht-binär zu erstellen, dies ist immerhin keine wissenschaftliche Arbeit. Eigentlich finde ich es auch ganz nett, dass es gerade für diesen Begriff keine eindeutige Definition gibt, denn in meinen Augen sagt das schon viel über diese Geschlechtsidentität aus. 

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Call for Tweets

[Kurz] Call for Tweets – “Bibliotheken und Covid-19” #twitter101dh

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

Mareike König bittet im Blog “Digital Humanities am DHIP” um Ihre/Eure Mithilfe.

Call for Tweets: Teilnehmende für Twitter-Superexperiment “Bibliotheken und Covid-19” gesucht #twitter101dh

In unserem Twitter-Labor aka Twitter-Superexperiment wollen wir verschiedenen Experimente rund um Twitterdaten durchführen und gemeinsam verschiedene Möglichkeiten des Exports und der computergestützten Netzwerk- und Inhaltsanalyse ausprobieren. Als überkuppelndes Thema haben wir uns “Bibliotheken und COVID-19” ausgewählt. Mögliche Fragen sind u. a.: Wie wandeln sich Außendarstellung und Angebote von Bibliotheken in den sozialen Medien angesichts der COVID19-Pandemie? Welche Netzwerke existieren oder entstehen auf Twitter und wie reagieren diese? Werden auf 

König, Mareike: Call for Tweets: Teilnehmende für Twitter-Superexperiment “Bibliotheken und Covid-19” gesucht #twitter101dh, Digital Humanities am DHIP, 28.02.2021

Gesucht werden 10 Teilnehmer:innen für dieses Experiment.

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Zitat unkommentiert

[Zitat] Unkommentiert – 1984

“Then I started reading. I read everything I could get my hands on, murder mysteries, The Good Earth, everything. By the time I was thirteen I had read myself out of Harlem. There were two libraries in Harlem, and by the time I was thirteen I had read every book in both libraries and I had a card downtown for Forty-Second Street… What I had to do then was bring the two things together: the possibilities the books suggested and the impossibilities of the life around me… Dickens meant a lot to me, for example, because there was a rage in Dickens which was also in me… And Uncle Tom’s Cabin meant a lot to me because there was a rage in her which was somehow in me. Something I recognized without knowing what I recognized.” James Baldwin in The Paris Review, The Art of Fiction No. 78 im Interview mit John Elgrably, Issue 91, Spring 1984

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15 Jahre und Blog-Relaunch

Am 09.02.2007 ging das Blog noch als Chaoslinie an den Start. Da auf der damaligen Plattform Kommentare nicht möglich waren, wechselte ich 2008 zu einem selbstgehosteten Blog mit Kommentarfunktion und rasch kamen weitere Autoren dazu.

In 15 Jahren – ja, so lange gibt es dieses Blog inzwischen – hat sich WordPress stark weiterentwickelt. Um mit den neuen Anforderungen der Software an die dahinterstehende Soft- und Hardwarevoraussetzungen Schritt zu halten, war ein Serverumzug dringend notwendig. Danke an meinen Cousin für die Unterstützung. Es war ein langer Sonntag und auch heute ist nach dem Job nochmal ordentlich Zeit in das Projekt gegangen.

Die Vorbereitung und Tests sahen gut aus, dann jedoch, als die Domain umgezogen ist, gab es beim Hoster einen Proxyfehler und wir mussten warten, bis dieser behoben worden war. Danach hat das Cache-Plugin zu Fehlern geführt. Plötzlich gab es keine Archivseiten mehr und auch neue Seiten ließen sich nicht veröffentlichen. Nachdem das PlugIn deaktiviert worden war, war ein Teil der Fehler behoben, aber nicht alle. Das Plugin musste nochmal aktiviert und erneut deaktiviert werden.

Nächste Aufgabe war eine Aktualisierung des Themes. Ich bin beim gleichen Theme-Anbieter geblieben, habe mich aber mit Courage für ein helleres Theme entschieden. Courage steht auch für den Mut, den dieses Jahr kosten wird. Also passt das ganz gut.

Was steht noch aus?
Um den Relaunch abzuschließen, kriegt Bibliothekarisch.de noch eine Verschlüsselung spendiert. Das dauert jedoch noch einen kleinen Moment. Das nächste Wochenende ist angepeilt, endlich den Zugriff auf das Blog sicher zu machen. Also, noch ein klein wenig warten 😉

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Zitat unkommentiert

[Zitat] Unkommentiert – 1963

You think your pain and your heartbreak are unprecedented in the history of the world, but then you read. It was books that taught me that the things that tormented me most were the very things that connected me with all the people who were alive, who had ever been alive.” — James Baldwin, The Doom and Glory of Knowing Who You Are, Life Magazine, May 24, 1963.

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Dörthe Dutt – Eröffnung der Ausstellung “Der Karneval in der Kultur”

Die Ausstellung “Der Karneval in der Kultur” des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz und des Instituts für Germanistik der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz wurde von Dörthe Dutt eröffnet. Die Ausstellung wird als Plakatausstellung an den Fenstern der Bibliothek präsentiert und um eine virtuelle Ausstellung im Netz ergänzt, die ausführlichere Texte, weitere Bilder und informative Quellen präsentiert.

Zur Ausstellung

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Warum Bibliotheken & Bibliothekar*innen in Deutschland dem Black History Month mehr Aufmerksamkeit schenken sollten

Mit dem “Black History Month” feiern Schwarze Menschen im Februar weltweit ihre Geschichte und Kultur. Entstanden ist die Initiative in den USA und Kanada. Aber auch in Deutschland werden mit verschiedenen Veranstaltungen afrodeutsche Geschichte und Persönlichkeiten gefeiert, und es wird auf Rassismus aufmerksam gemacht.

 RBB Kultur

Ja, der Monat Februar ist der Black History Month (BHM). Das Ziel hierzulande ist diesen Monat
als ein Symbol zu sehen für die Auseinandersetzung und Sichtbarmachung mit der Schwarzen Geschichte in Deutschland. Das Aufmerksammachen auf Rassismus erachte ich auch als einen sehr wichtigen Aspekt, dem mehr Bibliotheken Rechnung tragen könnten. Vor beinahe 9 Jahren, im November 2012 schrieb ich den Blogbeitrag mit dem Titel “Aufruf zur Online-Abstimmung zur Förderung der Each One Teach One Bibliothek in Berlin bis 2.12.”. Diese Bibliothek und ihr Verein etablierten sich inzwischen und sind ein wichtiges Schwarzes Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt. Weitere Handlungsfelder und Aufgaben sind Expertisenvermittlung, Literatur- und Kulturvermittlung, schulische und außerschulische Bildung, Jugendarbeit, Antidiskriminierungsberatung und -monitoring, Interessensvertretung, Vernetzung und die internationale Zusammenarbeit Schwarzer Menschen

Vieles, was dieser Blogbeitrag damals beinhaltete, büßte bis heute nichts bzw. nur wenig an seiner Aktualität ein. Die meisten Bibliotheken in Deutschland, die einen öffentlichen Auftrag haben, die Vielfalt deutscher Geschichte nicht nur aus “weißer” Sicht zu repräsentieren, ignorieren diesen Tag nach wie vor bzw. thematisieren ihn so gut wie gar nicht. Vermutlich verleitet die englischsprachige Bezeichnung “Black History Month” zu dem Gedanken, dass dieses Gedenken nur etwas mit der afroamerikanischen Geschichte der USA etwas zu tun hat und nichts mit afrodeutscher Geschichte? Die Choreografin Joana Tischkau glaubte am 06.02.21 in Deutschlandfunk Kultur, dass sich dieser Monat nicht 1:1 auf Deutschland übertragen lässt. Ich gebe ihr Recht, aber ich denke ähnlich wie sie, dass…:

„Ich glaube aber, was man übertragen kann, ist der Wunsch und den Willen zu sagen: Man rückt marginalisierte Geschichte in den Fokus – man bewegt sich abseits des gängigen Kanons, der gängigen Erzählung und schaut, was dahinter liegt.“

Bis auf die Stadtbibliothek Heilbronn, die Zentral- und Landesbibliothek Berlin und die Stadtteilbibliothek Berlin-Pankow fiel mir keine weitere öffentliche Bibliothek auf, die diesen Monat zum Anlass nahm, darauf in Form von Leselisten oder Büchertipps zumindest ein wenig darauf einzugehen. Die Stadtbibliothek Heilbronn thematisierte diesen BHM auf ihrer Facebookseite. Hier wird auf die Webseite https://afrokidsgermany.com/ verwiesen, wo Schwarze Kinder, Indigene Kinder und Kinder of Colour in der Kinderliteratur “zelebriert” werden. Ja sogar das Kulturkaufhaus Dussmann koopiert mit Each One Teach One e.V., ja es gibt sogar einen Podcast von Dussmann zur Thematik, in dem nicht nur die Geschäftsführerin zu Wort kommt, sondern es werden verschiedene Bücher vorgestellt bzw. es finden Gespräche statt. Dussmanns Literaturtipps nehme ich zum Anlass die Liste zu “#Rassismuslesen – Bücher gegen Rassismus: Ein Aufruf zum Mitmachen auf Twitter” weiter zu ergänzen und interessante Hinweise hinzuzufügen.

Das folgende Zitat wurde auch 2012 hier im Blog verwendet und aus aktuellem Anlass wird es hier erneut wieder angeführt:

“Verlauf und Ergebnisse dieser Auseinandersetzung führten dazu, dass sich der Begriff “Schwarze Deutsche” bis in die Gegenwart hinein für einen großen Teil der Öffentlichkeit als Oxymoron darstellt. Obwohl seit dem 15. Jahrhundert eine schwarze Minderheit in Deutschland lebt, groß genug zu einem “Studienobjekt” der ersten deutschen Rasseforscher zu werden, ist sie nie zu einen akzeptierten oder auch nur wahrgenommenen Teil der Bevölkerung geworden.” Fatima El-Tayeb in ihrem Buch “Schwarze Deutsche: Der Diskurs um Rasse und Nationale Identität (1890-1933)” aus dem Jahr 2001

Zum BHM gab der Bibliotheksleiter von “Each One Teach One”, der Schriftsteller Michael Götting, kürzlich dem RBB ein Interview. Der Buchbestand umfasst mittlerweile 8.000 Bücher. EOTO benannte diesen Monat übrigens in « in »Black OurStory Month« um: ” …um Hetero- und Cis-Normativität sprachlich wie konzeptuell auszuhebeln und den Februar zu einem besonderen Monat für wirklich ALLE Schwarzen afrikanischen und afrodiasporischen Communities zu machen.”

In dem Blogeintrag von 2012 stellte ich folgende Frage und gab anschließend folgende Anregungen:

“Was könn(t)en ganz “normale” Stadt(teil)bibliotheken beispielsweise von Each One Teach One e.V. und dessen Bibliothek lernen?”

“1.) => wie rassistische Schlagwörter und Sprachhandlungen insbesondere gegenüber (Schwarzen Deutschen) in Bibliothekskatalogen und in Bibliotheken als Teil des öffentlichen Raums zukünftig vermieden werden können

2.) => wie Veranstaltungen künftig dieses Thema mit einbeziehen (z.B. durch einen Black History Month) und welche Schwarze AutorInnen eingeladen werden könnten

3.) => wie die Vielfalt einer deutschen Gesellschaft auch im Bestand einer öffentlichen Bibliothek stärker zum Ausdruck kommen könnte, um Schwarze Menschen in alltäglichen Berufen, als WissenschaftlerInnen, ErfinderInnen, politische Persönlichkeiten oder KünstlerInnen zu zeigen

4.) => welche Art von Literatur rassistische Ausdrücke verwendet und Theorien gegenüber Schwarzen Menschen propagiert und somit ausgesondert werden müsste”/sollte/könnte

Der Toolbox-Blog der Freien Universität Berlin (Gender- und Diversity-Kompetenz in der Lehre) verweist auf seiner Seite auf 8 Podcasts über Schwarze Geschichte und Kultur. Am 18.02.2021 gibt es anläßlich des BHM eine Veranstaltung des Staatstheaters Nürnberg, die sich mit dem Thema afrodeutsche Geschichte und Gegenwart auseinandersetzt und über Webex übertragen wird. Der erste Teil der Veranstaltung (Podiumsdiskussion) wird auf YouTube gestreamt. Hierzu gibt es noch kostenfreie Tickets:

“Wir reden über das Theater und seine Rolle in der diversen Stadt, über Stücke und Themen des aktuellen Programms und drängende Themen unserer kulturell vielfältigen Gesellschaft!  Anlässlich des Black History Month sprechen in dieser Online-Ausgabe Vertreterinnen der Black Community Foundation Nürnberg, Tahir Della vom Bundesvorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, sowie die Historikerin, Dichterin und Aktivistin Katharina Oguntoye miteinander über die ebenso vielfältige wie ermutigende Gegenwart und lange Historie Schwarzer Menschen in einem nach wie vor von rassistischen Strukturen und Diskursen geprägten Deutschland. “

Gab es bereits derlei Veranstaltugen, welche Bibliotheken als Kultureinrichtungen mit der Schwarzen Geschichte Deutschlands in Bezug setzten?

Michael Dudley, eine Berlinerin mit afroamerikanischen Wurzeln, ging im Artikel “Schwarze Geschichte ist Menschheitsgeschichte” des Tagesspiegel vom 7. Februar der Frage nach, ob der BHM noch zeitgemäß ist. Sie plädierte unter anderem dafür die Disziplin Black Studies als eigenständigen Studiengang zu etablieren und dafür Black History/Schwarze Geschichte tagtäglich zu lehren, zu lernen und zu leben. Es wäre nach wie vor wünschenswert, wenn sich unterschiedliche Bibliotheken, Hochschulen und Ausbildungsbildungseinrichtungen für (angehende) Bibliothekar*innen/Archivar*innen mehr und intensiver mit dieser Thematik auseinandersetzen würden als das bisher der Fall ist. Das LIBREAS-Projektseminar am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin ist ein Anfang.

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Zitat unkommentiert

[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

“Erst in einem Umfeld, in dem Kinder Diversitätsbücher lesen, können andere Kulturen und Menschen als eine Selbstverständlichkeit angesehen werden.”

 

Ndey Bassine Jammeh-Siegel (Gründerin von Afrokids Germany)

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Ein Meme in Bibliotheken und Museen

Es schlägt mal wieder zu das Internet mit seinen Memes. Gegenstand ist Bernie Sanders, wie er einsam und vermummt auf einem Stuhl sitzt. Unter dem Hashtag #BernieSandersMittens gibt es inzwischen menütlich neue Beiträge.

Bibliotheken und sind auf diesen Zug aufgesprungen. Ein paar Beispiele habe ich hier mal aufgelistet.

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle fand Bernie Sanders vor der Haustür:

… und hat ihm daher einen Platz in einer ihrer Ausstellungen geschaffen:
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[Adventskalender] 24.12.2020 – Aktualisiert: Die Bibliothekarin – Miniserie: Weihnachten (2012)

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