Archiv für die Kategorie ‘Leseempfehlung’

“Ariadne” – Januarausgabe 2010

17.02.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Die Januarausgabe 2010 :engl: von Ariadne ist jetzt online. Flinn, Andrew: ‘An attack on professionalism and scholarship’?: Democratising Archives and the Production of Knowledge Maidment-Otlet, Dicky; Redfearn, Judy: A Research Revolution: The Impact of Digital Technologies Tonkin, Emma: eBooks: Tipping or Vanishing Point?

BRaIn 4 ist online

14.12.2009 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Pünktlich vor Jahresende ist die 4. Ausgabe von BRaIn erschienen. Unter anderem können Sie etwas über den Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin geschrieben von Lydia Janotta, die Informationswissenschaft in Potsdam von Prof. Hobohm oder über studentische Projekte, wie dem LibraryCrossAge – ein Austausch zwischen den Generationen von Stefanie Rümpel und Anja Nachtweide lesen. Britta Reussings Blogwatch bietet wieder interessante Links zu Blogs und ihren Themen. Leider ist keine Kommentarfunktion freigeschaltet und auch kein Kontaktformular vorhanden, so dass ich dort nicht darauf hinweisen konnte, dass mein Beitrag Kühlt sich der Hype ums E-Book ab? nicht Juni 2008 sondern Juni 2009 erschienen ist.

LIBREAS Ausgabe #15 ist da

22.10.2009 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Mit neuem Gewand gibt es die neue Ausgabe von Libreas. Themenschwerpunkte sind: a semiotic turn und Open Access und Geisteswissenschaften „Nach der Semantik – Eine neue linguistische Kehrtwende“ Katrin Weller: Ontologien: Stand und Entwicklung der Semantik für das World Wide Web Jakob Voß: Zur Neubestimmung des Dokumentenbegriffs im rein Digitalen Cornelius Puschmann: Vom Object Web zum Discourse Web. Metaphern der digitalen Kommunikation im Wandel und ihre Auswirkungen auf die Wissenschaft Dirk Wissen: Wikigraphie und Mediographie. Zukunft der Bibliographie Kristen Radcliff Clark: Supporting Youth Boundary Crossing: Intertextuality as a Component of Design for Information and Visual Literacy „Open Access und Geisteswissenschaften“ Der zweite Schwerpunkt lässt sich als direkte Fortführung der LIBREAS-Ausgabe 14 verstehen und ist selbst ein Beispiel für die veränderten Publikationsstrukturen bei webbasierten Diskursen. Er wurde offen auf Preprint-Ebene im LIBREAS-Weblog geführt (libreas.wordpress.com) und findet in dieser Ausgabe eine vermutlich nahezu willkürlich gesetzte Fixierung, die ebenfalls als Einladung zur Weiterführung des Diskurses gedacht ist. Uwe Jochum, Joachim Eberhardt und Joachim Losehand diskutieren durchaus mit Verve und nicht zuletzt auf dem Pflaster einer den Sommer 2009 bestimmenden harten Diskussion um das Wissenschaftsurheberrecht. [Editorial] Uwe Jochum: Der Souverän Joachim Eberhardt: Wiederholung erzeugt keine Wahrheit. Jochum schreibt immer noch gegen Open Access Joachim Losehand: Moskenstraumen

Rückschau auf die Veranstaltung „Das Fremde in uns und wir im Fremden“ vom 07.10.09 im Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding

12.10.2009 | von Wolfgang Kaiser | 7 Kommentare » |

Am Mittwoch, den 7. Oktober um 18 Uhr fand die Veranstaltung „Das Fremde in uns und wir im Fremden - Wohnen im gemeinsamen Haus Integration und Partizipation“ statt. Den Anfang machte die Vorstellung der folgenden Bücher durch die anwesenden Autoren. Zu den Inhalten kann in diesem einen Beitrag nicht zu ausführlich Bezug genommen werden kann (Mehr dazu unter dem folgenden Link). Wolfgang Kaiser: Diversity Management– Eine neue Managementkultur der Vielfalt- für ein neues Image der Bibliotheken. => Diversity Management (DiM) will die Heterogenität von Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erfahrungen und wahrnehmbaren Unterschieden als Bereicherung einer (Non-)Profitorganisation nutzen. Die Bibliothek als öffentlicher Ort der Kommunikation, sollte die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Zielgerichtetes DiM könnte in Deutschlands Bibliotheken eine strukturelle Veränderung in die Wege leiten, so dass in Zukunft nicht allein ihre Dienstleistungen, sondern auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich die Vielfalt einer individualisierten und pluralistischen Gesellschaft mit unterschiedlichen Lebensstilen ethnischen und religiösen Herkünften, unterschiedlichen Altersstrukturen und Wertorientierungen widerspiegeln. Maria Kabo: Die Bibliothek als Integrationsfaktor => Der zunehmenden Forderung nach dem Zugang zu den Informationen und Informationsquellen steht immer noch die mangelnde Informationskompetenz großer Teile der Bevölkerung entgegen. Wenn die Öffnung und die Nutzung der Informationen in Zukunft auch über den wirtschaftlichen Standort der Länder und Staaten entscheiden werden, ist dies ein bedrohliches Bild, auch gesamtstaatlich. Das Buch untersucht an Beispielen die Integrationsarbeit einzelner Bibliotheken und zeigt damit Wege der Praxis, wie die Vermittlung von Informationskompetenz für Migranten neben oft hohlen Absichtserklärungen praktisch umgesetzt werden kann. Franziska Ahlfänger: Jugend – Bildung – Bibliotheken: Modelle der Finanzierung und Projektförderung. Mit praktischen ...

Weiter gegen den Abmahnwahn

2.09.2009 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Ich hatte ja bereits auf die Erste Ausgabe des kostenlosen E-Books "Wegweiser-Abmahnung" hingewiesen. Leider verschwand der Link nach einiger Zeit, aber nun gibt es ein Update zu diesem E-Book. Der Verein gegen den Abmahnwahn e. V., die Initiative Abmahnwahn-Dreipage, und Rechtsanwalt Dr. Alexander Wachs haben jetzt die 2. Auflage des eBooks "Wegweiser-Abmahnung" veröffentlicht. [caption id="" align="aligncenter" width="455" caption="Wegweiser Abmahnung"][/caption] Die Autoren Steffen Heintsch und Fred-Olaf Neiße bieten Ihnen mit diesem E-Book quasi einen "Erste-Hilfe-Koffer" für den Fall der Fälle an, der als ein Leitfaden zur Orientierung dienen soll. Das Buch kann und soll den Gang zum Fachanwalt nicht ersetzen! Ins Buch sind alle Neuerungen des Gesetzes zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums eingearbeitet worden und auch die Thematik der Störerhaftung wurde inklusive der dazu passenden Gerichtsurteile aktualisiert. Da auch Inkassofirmen durch Rechteinhaber immer öfter eingesetzt werden und so immer wichtiger im Abmahndschungel werden, gibt es nun neben der Präzisierung der modifizierten Unterlassungserklärung eine aktuelle Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man sich als Abgemahnter verhalten sollte. Laden Sie sich das PDF mit der CC-Lizenz BY-ND herunter und veröffentlichen Sie es, wie bspw. Gulli.com , damit es nicht wieder verschwindet. Quelle: Update des eBooks erschienen via gulli.com

Der erste Twitter-Roman

17.07.2009 | von Katharina Lachmann | 6 Kommentare » |

Wie viele Tweets sind ein Buch? Es sind genau 3700. Der amerikanische Autor Matt Stewart schreibt den ersten Twitter-Roman, namens: The French Revolution. Im 15 Minuten Takt wächst das Werk und jeder kann mitlesen und kommentieren. Mit diesem Experiment versucht der Autor altes und neues Medium zu verbinden. Ob das gelingt, steht auf einem anderen Blatt, doch eins ist dem Autor gewiss: Aufmerksamkeit. Dass das Werk gut ist, heißt das aber noch lange nicht. Es ist aber eine gute Marktingstrategie, die vielleicht auch ans Medium Buch heranführt. Quelle: Hugendick, David: 3700 Tweets sind ein Buch. In: Zeit Online

BRaIn 3 ist online

17.06.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Volume 3 von BRaIn (Potsdamer Beiträge und Reportagen aus den Informationswissenschaften)Frage mich gerade, wieviele Informationswissenschaften es gibt? Kann mir hier jemand weiterhelfen? Laut meines Verständnisses und der "allwissenden" ;-) Wikepedia, die im Artikel von Informationswissenschaft spricht, gibt es nur eine Informationswissenschaft. Themen sind: „Informationswissenschaftler als Ökokrieger“ - Prof. Hohbohm berichtet von der „Berufsfeldtagung“ des Fachbereichs Informationswissenschaften am 24. April 2009 Von den „Leiden des jungen Werther“ bis zu Metadaten für Multimedia: Aspekte der Verknüpfung heterogener Ressourcen - diesem Thema widmet sich der neue potsdamer Prof. F. Sasaki Anastasia Schadt, Ingo Caesar und Dierk Eichel schreiben ihre Impressionen vom Bibliothekartag 2009 nieder. Weitere Impressionen gibt es zum 3. IFLA-Presidential Meeting 2009 von Katharina Droese, Dierk Eichel, Anastasia Schadt und Evelyn Weiser. Über das „Wissen(s)peicher(n)“ schreibt Katharina Klausner. Johannes Braun listet ettliche Publikationshinweise des Simon Verlags für Bibliothekswissen auf. Leider hätte die ein oder andere Rezension diesen Beitrag erheblich aufgewertet. Anja Nachtweide und Katharina Klausner beitreiben Blogwatch mit BRaIn. In dieser Ausgabe hat das BRaIn-Team, neben der Betreibung des hauseigenen Blogs, auch mal einen Blick hinaus in die weite Welt des bibliothekarischen Weblogs riskiert. Dabei haben wir uns die Diskussion um Open Access und die Verwendungsmöglichkeiten von Twitter näher angesehen und uns einer Bibliothek zugewendet, die das Medium Blog auf vielfältige Weise benutzt. Mich freut es, dass ich mit meinem Beitrag zu Twitter in diese Betrachtungen hineingerutscht bin. :) Alexander Mehwald berichtet abschließend über den 3. Konsortialtag des Friedrich-Althoff-Konsortiums. Eine interessante und thematisch gut durchmischte Ausgabe von BRaIn.

LIBREAS Ausgabe #14 ist da

14.03.2009 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Es ist soweit. Die LIBREAS-Redaktion hat ihr neues Baby in die Öffentlichkeit entlassen. Themenschwerpunkt ist "Open Access und Geisteswissenschaften". Editorial zur Ausgabe 14: Open Access und Geisteswissenschaften Schwerpunkt Postmoderne Wissensorganisation oder: Wie subversiv ist Wikipedia? – Dina Brandt | Anschlussdiskussion zwischen Ben Kaden und Dina Brandt If Malinowski had been a Blogger – Leah Rosenblum Open Access und Geschichtswissenschaften – Notwendigkeit, Chancen, Probleme – Lilian Landes Not Your Parents' History Professors: An Introduction to Three Digital Humanists – Elisabeth Mead Cavert Scheibel Bedeutung und Praxis von Open Access an der HU-Berlin – Nicole Henschel Antrittsvorlesungen The Work that Vanished – Michael Seadle Signal. Information. Zeichen. Zu den Bedingungen des Verstehens in semantischen Netzen – Stefan Gradmann Beiträge The Impact of Economic Recessions on Libraries: A Past, Present, and Future View from Minnesota – Anne Mostad-Jensen 21 Gute Gründe für gute Bibliotheken – Rainer Strzolka Berichte Bericht über den Abschluss-Workshop des DFG-Projekts "Konzeptionelle Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur für die e-Humanities in Deutschland" am 22.01.2009 in Göttingen – Najko Jahn Bericht über den Workshop "Offener Zugang zu Daten – eine Herausforderung" im Rahmen der Open-Access-Tage 2008 am 10.10.2008 in Berlin – Heinz Pampel BOBCATSSS 2009: Challenges for the New Information Professional – Anne Mostad-Jensen Rezensionen Babel unser: Geburt und Sterben der Sprachen bei Daniel Heller-Roazen Rezension zu: Heller-Roazen, Daniel (2008) Echolalien: Über das Vergessen von Sprache – Najko Jahn Alles auf einer Karte. Franco Morettis Modellvorschlag für die Literaturwissenschaft und was ihm folgen könnte Rezension zu: Moretti, Franco ...

Die Last mit der Anleitung

11.03.2009 | von Katharina Lachmann | Keine Kommentare » |

Eine Anleitung liefert jedes neugekaufte Gerät gratis mit, doch verständlich sind die wenigsten. Was dazu führt, dass der Konsument irgendwann verzweifelt vor dem Gerät steht und das einzige richtige tut: die schlecht Übersetzte Anleitung in die Ecke knallen und auf das berühmte Pinzip learning by doining hoffen oder jemanden anrufen, der was von der Sache versteht. Woran wir in dieser Situation aber nicht denken ist, wie witzig diese Anleitungen aber manchmal auch daher kommen. Mit dieser Komik hat sich Jürgen H. Hahn auseinandergesetzt, ein schönes Buch zusammengestellt und das ganze veröffentlicht. Und weil nicht nur ich finde, dass es Zeit wurde, dass sich mal jemand dieses Alltagsproblems annimmt, hat man dem Autoren und seinem Buch bei Spiegelonline einen Artikel gewidmet, inklusive einer Bilderstrecke .

Das machen Sie mal mit einem E-Book

2.03.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

"Kein Buch" ist schon eine etwas seltsame Überschrift. Und was dann folgt sind herrliche Seiten, die aus wohlerzogenen Lesern Buchrüpel machen. leich die erste Anweisung lautet: Zerknicke den Buchrücken. Mit der zweiten Seite soll man sich die Hände abtrocknen, auf der dritten sollte ein richtig fieses Foto von einem kleben. Und so geht es weiter: Allein die Rezension in Spiegel lässt es in den Fingern zucken. Die Rezensentin endet mit: Zugegeben, "Kein Buch" macht vor allem Menschen Spaß, für die es bisher das höchste der Gefühle war, ein Buch nach der Lektüre unter ihr Kopfkissen zu legen. Und es hat einen großen Nachteil: Es steht so wenig zum Lesen drin. Wenn das nicht etwas für die kurze Lektüre für Zwischendurch ist. Bitte wählen sie einen Ort mit vielen Möglichkeiten dafür. Die Küche wäre wohl passend. KeinBuch. 86 Dinge, die du schon immer mit einem Buch tun wolltest, aber nie durftest , mixtvision Verlag, 2008, ISBN: 978-3939435181 Rezension bei Spiegel Online: Voigt, Claudia: Ganz nach Lust und Zerstörungslaune