Archiv für die Kategorie ‘Bibliotheksservices’
21.07.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Die Bibliothek als Raum verändert sich. Die Entwicklung ist kaum aufzuhalten, oder wie erklärt man, dass eine Bibliothek ohne Auskunftstheke auskommt? Der Raum wird den sich ändernden Anforderungen an die Bibliothek und ihre Bibliothekare angepasst.
Die McMaster University Library verzichtet nach sehr vielen Planungen und harter Arbeit zuletzt doch auf ihre Auskunftstheke. Heißt das, dass man nun in der Bibliothek keine Auskunft mehr bekommt? Nein, man hat das Konzept auf "Blended Services" umgestellt. Bibliothekshilfestellungen und andere Bibliotheksservices werden an einem Servicepunkt zusammengefasst. Dort kann der Nutzer ausleihen, Hilfe und Beratung erhalten und seine Fernleihbestellungen tätigen.
Zwischen 2009 und 2010 wurden am "Research Help Desk" 21771 Fragen beantwortet. Auffällig ist, dass damit die Zahl erheblich gesunken ist. 2005-2006 waren die Anfragen mit 40934 Fragen doppelt so hoch und die Zahlen sinken kontinuierlich weiter. Die Nutzer gehen diese Veränderungen mit und akzeptieren sowohl den einzelnen Servicepunkt als auch, dass die Zeit, welche die Bibliothekare in die Zusammenarbeit mit Laboren, Büros und ganzen Klassenzimmmern investieren, sinnvoller genutzt ist.
Die Diskussion über die Notwendigkeit einer eigenen Infotheke kenne ich, allerdings genau aus einer anderen Richtung, nämlich pro extra Auskunftstheke, um genug Zeit für die Beratung des einzelnen Nutzer zu haben, sollte seine Frage über eine einfache Fakten- oder Ortsauskunft hinaus gehen und die Ausleihtheke zu entlasten. An kleineren Bibliotheken in Deutschland gibt es ja meistens einen Servicepunkt, der bereits alle "Blended Services" umfasst.
Quelle
Trzeciak, Jeffrey G.: Reference desk – GONE, McMaster University Library
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13.07.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Christiane Maibach stellte am 17.06.2010 auf dem Bayerischen Bibliothekstag das E-Learning-Konzept der UB Würzburg vor. Da der Vortrag so interessant war, werde ich jetzt doch noch darüber berichten, obwohl der Bibliothekstag schon einige Wochen zurück liegt.
Das Konzept der UB Würzburg entstand in den letzten Jahren. Ziel war es, kein isoliertes Lernen zu schaffen, sonder ein integriertes. Nun kann man den Begriff eLearning sehr unterschiedlich auffassen. So kann man eLearning mittlerweile selbstverständlich als Teil der Lehre und als vernetztes Lernen begreifen. Es hat die Diskussion um Didaktik und Methodik in der Hochschullehre (Präsenzlehre) wiederbelebt. Es kann auch als ein Lernen mit neuen Mitteln verstanden werden. Durch eLearning wird ein Mehrwehrt gegenüber der Präsenzlehre geschaffen.
Um diesen oben genannten Anforderungen zu genügen setzt man auf drei verschiedene Bausteine in Würzburg, den WueCampus, CaseTrain und E-Tutorials. Hinter jedem dieser Angebote stehen verschiedene Grundideen.
1. WueCampus
Der WueCampus basiert auf Moodle, welches an der ganzen Uni eingesetzt wird. Darunter kann man einen virtuellen Kursraum verstehen. Über Moodle werden die elektronischen Semesterapparate bereitgestellt, die nur den Teilnehmern der entsprechenden Kurse zugänglich sind. Die Bibliothek nutzt WueCampus für ihre Informationskompetenzkurse mit ETCS-Erwerb. Sie dienen als Ergänzung der Präsenzlehre, sind aber auch keine reine Materialsammlung. Einerseits werden über Moodle Nachrichten und Informationen zum Kurs weitergegeben (einseitig), über ein Kursforum aber auch die Kommunikation untereinander unterstützt. Das Forum wird gut angenommen und für den kursspezifischen Informationsaustausch genutzt. Ein Glossar zur Informationskompetenz und ein FAQ können ebenfalls von den Studierenden ergänzt. Die Ergänzungen werden aber durch die Bibliothekare (Fachleute) moderiert.
Die zugrundeliegende Präsenzveranstaltung findet in ...
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28.06.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Heute nutzt kaum jemand eine Bibliothek, von der er gar nicht weiß, was er dort finden kann. Im Internetzeitalter heißt dies, dass den Bibliotheken viele Nutzer verloren gehen, die ihre Bestände nicht online sichtbar machen. Das hat die Siebenbürgische Bibliothek inzwischen wohl erkannt. Es war nicht so, dass Bestände nicht online suchbar waren, aber sie waren nie vollständig von außerhalb sichtbar. Bisher waren alle Titel und Medien, die seit 1995 in den Bestand der Siebenbürgischen Bibliothek aufgenommen wurden, über das Onlineportal des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) abrufbar. Allerdings ist dies nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was die Bibliothek tatsächlich zu einem gewünschten Thema besitzt. Seit kurzem kann über die Webseite des Siebenbürgen-Instituts über "Bibliotheksrecherche" der eigene Online-Katalog der Siebenbürgischen Bibliothek aufgerufen werden.
Der Gundelsheimer OPAC wird zukünftig den Periodika-Bestand besser sichtbar machen. Ziel ist es, noch in diesem Jahr die Bestände der rund 2.700 Zeitschriften, Zeitungen, Jahrbücher genauer zu erfassen und in den OPAC einzuarbeiten. Bisher ist dieser Bestand nur summarisch im Gastportal des SBW abgebildet. Parallel zum Tagesgeschäft werden auch die Altbestände (Zugänge vor 1995) retrokatalogisiert. Bisher vollständig erfasst sind die Signaturgruppen A I (Bibliographien) bis K I (Kulturgeschichte und Kunst). Somit sind derzeit 75.000 Medieneinheiten in SWB und OPAC sichtbar.
Das Archiv ist größtenteils noch nicht im Internet sichtbar.
Christian Reinerth, dessen Tod uns schmerzlich getroffen hat, konnte indes in den letzten Jahren von insgesamt 144 Familien- und Personennachlässen (bzw. Vorlässen) den Großteil ordnen. Auf einer Liste, die er uns hinterlassen hat, sind zu 53 Nachlässen Findbücher vermerkt, zu weiteren 40 Karteikarten, das heißt 93 Nachlässe sind ...
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27.05.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Anleitung für die Bibliothek an der STH Basel
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25.05.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Viellesern ist der Service, den RSS-Feeds bieten, gut bekannt. Für jene, die sich mit dieser Materie noch nicht so auskennen: RSS steht für „really simple syndication“ und ermöglicht tatsächlich eine „wirklich einfache Verbreitung“ von Inhalten. Mit Hilfe von RSS können Sie aktualisierte Inhalte einer Website (z.B. News, Blogeinträge) abonnieren. Die Bereitstellung der Daten erfolgt über sogenannte RSS-Feeds, die Sie als dynamische Lesezeichen oder mit einem Feed-Reader (offline, online) abonnieren können.
RSS-Feeds unterstützen das Teilen und Liefern von Informationen, so dass man eigentlich nützliche Einsatzgebiete innerhalb der Bibliothek dafür entdecken kann.
RSS-Feeds für Neuerwerbungen im Online-Katalog, z.B. mit Hilfe von MyBibRSS erstellbar. Ein anderes Beispiel zeigt die Liste der RSS-Feeds der Fachhochschulbibliothek Hannover.
RSS-Feeds für ausgewählte Zeitschriften: Table-of-Content-Dienste, z.B. "Individualisierter Zeitschrifteninhaltsdienst über RSS-Feeds in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung"
Einsatz im Konto des Bibliothekskataloges, um über Ablauf von Leihfristen, eingegangene Bestellungen usw. zu informieren (Ersatz der technisch unzuverlässigeren Benachrichtigungsmails)
RSS-Feeds für aktuelle Schulungen, Veranstaltungen, Ausstellungen (z.B. Feed der UB der LMU München
RSS-Feed für neue elektronische Medien (z.B. RSS-Feed der UB Regensburg für E-Books)
RSS-Feeds für digitale Services der Bibliothek, z.B. OPUS (z.B. RSS-Feed für OPUS des ZIB Berlin), elektronische Semesterapparate, Sammlungen (z.B. Liste von RSS-Feeds des Münchner Digitalisierungszentrums), etc.
RSS-Feed für den digitalen Newsletter der Bibliothek, z.B. ZIK-newsletter - Bibliothek aktuell der Bibliothek der FH Münster
RSS-Feed für Pressemitteilungen und Pressespiegel der Einrichtung
RSS-Feed für Öffnungszeiten und Ausleihzeiten, incl. für "Notfallschließungen"
RSS-Feed für Jobangebote der eigenen Einrichtung, z.B. der TIB Hannover, global gibt es in Deutschland einen RSS-Feed für Bibliojobs (leider nicht sehr nutzerfreundlich)
RSS-Feed einer Sammlung anderer Feeds, z.B. lokale Websites von Newsanbietern, aller Feeds der ...
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23.05.2010 | von Wolfgang Kaiser | 2 Kommentare » |
The purpose of our public libraries is to serve the public. It is time to realise that the public is more diverse than the white, Christian, heterosexual man. Library and information science have a responsibility to proceed in this area, acknowledge the problem and bring LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual) into their field of research. (Anna Johansson in Libreas 01/2008)
In ihrem Artikel machte Johansson deutlich, dass in Schwedens öffentlichen Bibliotheken die heterosexuelle Norm aufrechterhalten wird, indem durch verschiedenen Standards (u.a. Klassifikationen), das Auffinden und das Sichtbarmachen von Literatur für die LGBT-Community erschwert wird. Wie ist das eigentlich hierzulande? Natürlich ist es begrüßenswert, dass Libreas diesen Artikel der schwedischen Bibliothekswissenschaftlerin veröffentlichte, aber warum gab es in den letzten 10 Jahren kaum deutschsprachige BibliothekarInnen, welche diese Aspekte in Form von Artikeln und Vorträgen auf die Agenda brachten? Oder irre ich mich? Ist bei uns alles in Ordnung? Sollte man sich in Zeiten finanzieller Krisen in den Kommunen und anderswo nicht mit wichtigeren Themen beschäftigen?
Durch Zufall wurde ich vor kurzem auf einen Blogeintrag eines französischen Bibliothekars aus Lyon aufmerksam, ...
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4.05.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Warum scheitert man im Web 2.0?
1: Dabei sein, weil alle dabei sind!
Social Media kostet Zeit, bedarf einer klaren Vorstellung was geht und was nicht. Daher sollten Ziele definiert sein.
Warum nehmen wir am Social Web teil?
Wie viele Leser wollen wir erreichen?
Wieviel Zeit nehmen wir uns dafür?
Wann stimmt für uns das Ergebnis und wann nicht?
In Bibliotheken scheinen einige sich für das Mitmachen beim Web2.0 nur aus dem Grund zu entscheiden, weil Bibliothek sowieso auch dort ist. Sicherlich sollte man seinen Nutzern zeigen, dass man auch an dieser Stelle uptodate ist, aber das funktioniert auch nur mit entsprechenden Inhalten.
2: Jeder darf alles!
Je mehr mitmachen, desto geringer ist der Zeitaufwand für jeden anderen. Doch je mehr mitmachen, desto deutlicher sollten Zuständigkeiten (thematisch, organisatorisch) und Themen gelärt sein.
Wer schreibt worüber? (Themen)
Gibt es eine redaktionelle Kontrolle? (Endfreischaltung, Kommentare)
Wer betreut welche Plattform? (Blog, Facebook, Twitter)
Welcher Stil sollte gewählt werden? (Du, Sie aber persönlich, Sie)
Was ist das Hauptziel dieser Aktivität? (Was wollen wir als Bibliothek im Web 2.0 erreichen?)
Sicherlich sollte man die Nutzung von Web2.0-Angeboten in Bibliotheken nicht zu sehr formalisieren, aber Empfehlungen sind hilfreich und können vor Fehlern bewahren. Dazu müssen sich alle Beteiligten über die thematischen, organisatorischen und formalen Regeln einig sein.
3: Zögern
Social Media ziehen Massen an, d.h. ein Großteil unserer Nutzer befindet sich bereits im Web 2.0.
Erfahrungen mit Web 2.0 kann man nur durch Aktivitäten sammeln. Viele Bibliotheken wagen bereits erste Schritte im Social Web. (Bspw.: Bibliotheken mit Weblogs, bei Facebook oder Twitter).
Engagierte Nutzer von Web2.0-Angeboten neigen dazu, Gott und die Welt bereits dort zu vermuten. Es ist nur ...
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30.04.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt seit Herbst 2009 die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) beim Projekt "Leibniz", bei dem es um die Umsetzung der gesellschaftlichen Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen im beruflichen oder akademischen Umfeld geht. Dafür soll in den nächsten drei Jahren ein universelles Werkzeug entwickelt werden, welches es schafft, dem Nutzer der DZB dringend benötigte Fachinformationen in einer Form zur Verfügung zu stellen, die seinen individuellen Bedürfnissen entspricht.
Die Aufbereitung neu erschienender Medien für blinde und sehbehinderte Menschen ist aufwendig und kostenintensiv und von den inzwischen über 100.000 Neuerscheinungen im Jahr können nur 2.000 - vor allem belletristischer Natur - durch die zehn deutschen Anbieter in geeignete Formen übertragen werden. Fachwissen, notwendig für ein selbständiges und bewusstes Agieren in der Gesselschaft, ist so nur schwer zugänglich. Dadurch wird Bildung erschwert, denn den Sehbehinderten und Blinden wird der Zugang zur Information erheblich erschwert. Mit dem Projekt »Leibniz« sucht die DZB Leipzig nach technischen Möglichkeiten, diesen Zugang zu verbessern.
Dazu soll ein IT-Verfahren für die individuelle Übertragungsdienstleistungen von Sach- und Fachbüchern für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt werden. Die programmierte Software, soll dann Text, Bilder, Diagramme, Tabellen - also auch graphische Details - automatisiert und effektiv übertragen. Außerdem sollen Kooperationen mit Kooperationen mit Verlagen und Dienstleistungsfirmen aktiv ausgebaut werden. Partner aus der Verlagsbranche unterstützen die DZB bei Testverfahren oder tauschen Erfahrungen auf dem Gebiet Barrierefreiheit aus.
Vollmundig kündigt der Börsenverein an:
Die E-Book-Plattform libreka! unterstützt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) im Rahmen des Projekts "Leibniz" beim Aufbau einer Bibliothek für blinde ...
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15.04.2010 | von Dörte Böhner | 3 Kommentare » |
LOTSE steht für "Library Online Tour and Self Paced Education" und soll Ihnen Informationen und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln. Sie bestimmen wie bei jedem E-Learning-Angebot Ihr persönliches Arbeitstempo.
Das Angebot von LOTSE wird nun durch Tutorials ergänzt. Als erstes fertiges E-Tutorial wurde eines zum Deep Web veröffentlicht.
"In den Tiefen des Internets (Beta-Version)" erklärt und demonstriert Ihnen folgende Inhalte:
Was ist das Deep Web? (1:07)
Welche Spezialsuchdienste gibt es? Das Beispiel Google Scholar (03:18)
Wie finde ich relevante Datenbanken? (3:47)
Welche wichtigen Fachzugänge gibt es? (1:53)
Zusammenfassung (00:49)
Gesamtdauer: 11:37
Im Gegensatz zu den E-Tutorials, die z.B. von der UB Augsburg erstellt werden, liegt der Schwerpunkt bei LOTSE auf dem Storytelling, d.h. es findet im Tutorial ein fiktives Gespräch statt.
Eine Audiounterlegung sowie das Intro werden dem Tutorial noch hinzugefügt. Das Quiz, welches dabei bereits im Vorspann angekündigt wird, befindet sich leider noch in Planung. Die Gesamtdauer des Tutorials ist wesentlich zu lang, auch wenn eigene Bereiche mit Zeitstempeln versehen wurden. Günstig wäre es, wenn wenigstens wie in einem Buch über ein Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Themen des Tutorials gesprungen werden könnte.
Das E-Tutorial selbst kann nachgenutzt werden. Das Skript dazu finden Sie in der Toolbox von LOTSE.
Wenn Sie Kommentare zum neuen Angebot von LOTSE machen möchten, hinterlassen Sie diese bitte Im LOTSE-Blog, welches die Phase II, d.h. die Verbesserung und Erweiterung des Angebots, bis Ende September 2009 dokumentiert.
Aufmerksam geworden über:
Voß, Viola: erstes LOTSE-Tutorial online, netbib weblog
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8.04.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Heute bin ich mal wieder zufällig über einen tollen Service einer Bibliothek gestolpert. Wer sich über Neuerwerbungen der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Harburg für sein Fachgebiet auf dem Laufenden halten möchte, kann dies mit MyBibRSS machen.
Dieser Service ist bereits seit 2008 für andere Bibliotheken nachnutzbar. Die TUBHH stellt die von ihr entwickelte Software anderen Bibliotheken unter einer GPL-Lizenz 2.0 zur Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung. Jedoch gilt zu beachten:
MyBibRSS auf PICA ausgelegt ist. Es werden Routinen zum Verarbeiten der Titeldaten aus dem PICA-eigenen XML-Format verwendet. Daher ist eine Verwendung der Software in Kombination mit anderen Bibliothekssystemen vermutlich nicht ohne Modifikation der Quellen möglich.
Eine stabile Variante kann man unter http://www.tub.tu-harburg.de/mybibrss/mybibrss-latest.tar.gz downloaden.
Als Leuchtturmprojekt ist mir MyBibRSS der TUBHH immer mal wieder begegnet. Leider ist mir nicht bekannt, ob anderen Bibliotheken dieses Angebot wirklich nachnutzen und ihren wissenschaftlich arbeitenden Nutzern die Möglichkeit geben, auf diesem Wege aktuelle Neuerwerbungen verfolgen zu können.
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