German 23 Mobile Things – Woche 1 : Twitter (Teil 2) #ger23mthings

Wie nutzer Bibliotheken Twitter für ihre Online-Aktivitäten?

Langweilig ist es, Neuerscheinungen/-erwerbungen zu twittern. Das ist heute kein Grund mehr, einer Bibliothek zu folgen. Servicetweets kommen hingegen gut. Darunter versteht man Tweets über geänderte Öffnungszeiten, defekte Kopierer, nicht erreichbare Datenbanken, Schulungsangebote, Hilfestellungen vor Ort. Für jede Problemmeldung sollte es auch eine “Entlastungsanzeige” geben, wenn nach drei Stunden die Kopierer doch wieder funktionieren oder die Datenbank wieder erreichbar ist. Wer seine Nutzer gut kennt, findet sicherlich auch andere Themen, zu denen Informationen weitergebeben werden können. Es müssen nicht unbedingt immer bibliothekarische Themen sein. Warum nicht etwas zum wissenschaftlichen Arbeiten twittern, das aktuelle Kinoprogramm oder politische Themen, die den Alltag der Nutzer betreffen? Eine Stichwort- oder Themensammlung kann wirklich helfen.

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Horizon Report 2013 ist erschienen

New Media Consortium und EDUCAUSE Learning Initiative (ELI) haben heute den 10. NMC Horizon Report (44 S.) veröffentlicht. Fast erwartungsgemäß waren einige der in diesem Jahr ausgemachten 12 Trends (9 Seiten).
Trends, die in einem Jahr oder früher kommen werden:

  • Flipped Classroom
  • Massive Open Online Courses (MOOCs)
  • Mobile Apps und
  • Tablet Computing.

In den nächsten zwei bis drei Jahren, warden sich folgende Trends durchsetzen:

  • Augmented Reality,
  • Game-Based Learning,
  • das Internet der Dinge und
  • Learning Analytics.

Und in etwa vier bis fünf Jahren werden wir über folgende Trends nicht mehr nur sprechen:

  • 3D Printing,
  • Flexible Displays,
  • Batterien der nächsten Generation und
  • Tragbare Technologien.

Zum internationalen Advisory-Board, die diese Trends identifizierten, zählen auch einige deutschsprachige Fachleute, z.B. Helga Bechmann vom MULTIMEDIAKONTOR HAMBURG und Rudolf Mumenthaler der HTW Chur. Weitere Informationen zum Horizon Report finden Sie im dazugehörigen Wiki.

Ich bin schon auf den MOOC OPCO13 gespannt, der sich hoffentlich auch in diesem Jahr wieder findet und der sich mit dem Horizon-Report beschäftigt. Siehe dazu zum OPCO12.de, um zu sehen, was im letzten Jahr gemacht wurde.

Quelle:
Price, Gary: Horizon Report > 2013 Higher Ed Edition Released; MOOCs, Gamification, and 3D Printing Make Final Cut, Infodocet, Library Journal

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Kleine Einteilung und Beispiele für E-Tutorials

Für einen kleinen Vortrag zu E-Tutorials morgen in Erfurt habe ich eine Liste von bereits bestehenden Bibliotheksangeboten gemacht. Die Kategorisierung betrifft nur bestimmte Aspekte, die ich hervorheben wollte und ist wissenschaftlich nicht untermauert 🙂

Im Bereich E-Tutorials kann man text- und filmbasierte Tutorials unterscheiden, welche als Einmalprojekt oder unter Maßgabe einer Nachnutzbarkeit1 erstellt wurden. Diese können wiederum auf Vollständigkeit bedacht sein oder eine konkrete Fragestellung beantworten. Andere Aspekte können eine (gewisse) Vollständigkeit oder eine (absolute) problemorientierte Lösung sein.

1. Textbasiert, umfassend
Ziel: Erwerb von Informationskompetenz im Selbststudium
Voraussetzung bei der Zielgruppe: Interesse, hoher Zeitaufwand

1.1. Nachnutzbar

Das Projekt Lotse hat ein sehr umfassendes, text- und linkbasiertes Tutorial für verschiedene Fächer geschaffen, z.B. für Wirtschaftswissenschaften:
Lotse Wirtschaftwissenschaften, ortsunabhängig
Die Tutorials von Lotse können außerdem an lokale oder bibliothekstypische Spezifika angepasst werden, wobei eine enge, vorgegebene Struktur eingehalten werden muss.

1.2. Nicht nachnutzbar
Ein textbasiertes, umfassend orientiertes, aber nicht nachnutzbares Tutorial bietet z.B. die UB der Helmut-Schmidt-Universität zum Thema Informationskompetenz an.
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  1. Als nachnutzbar werden Tutorials erachtet, die ohne großen Aufwand an eigene lokale Gegebenheiten angepasst und durch entsprechende Vereinbarungen / Lizenzen nachgenutzt werden können. []

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Auskunftsvideos mit Jing

Von Ursula Helmkamp

Häufig erhält man als Auskunftsbibliothekar/in oder Fachreferent/in Anfragen per Email, die schlecht in einem Satz zu beantworten sind. Für Standardfragen gibt es an den meisten Bibliotheken FAQ oder Textbausteine, aus denen man sich bedienen kann. An der Universitätsbibliothek Dortmund gibt es darüber hinaus Videotutorials zu einigen häufig gefragten Themen. Doch wenn nach der Benutzung einzelner elektronischer Medien gefragt wird oder es Probleme bei der Recherche gibt, tippt man sich schon mal die Finger wund – und kann nur hoffen, dass der Empfänger mit der Erklärung etwas anfangen kann.

Durch einen Aufsatz in der Reference Service Review1 wurde ich vor einiger Zeit auf die kostenlose Screencasting-Software Jing aufmerksam, die an der California State University für diese Art von Anfragen verwendet wird. Im Gegensatz zu mächtigeren Screencasting-Programmen bietet Jing keine Bearbeitungsfunktionen für die vom Bildschirm abgefilmten Sequenzen. Für aufwendige Videotutorials, die nachgenutzt werden sollen, eignet es sich daher nicht. Es eignet sich aber umso besser für kurze Auskunftsvideos, die vor allem schnell erstellt werden sollen und nicht nachbearbeitet werden müssen.

Jing wird von der Firma Techsmith in einer kostenlosen Basisversion angeboten. Mit der Registrierung erhält man 2 GB Speicherplatz auf der Plattform www.screencast.com, auf die man seine Videos hochladen kann, um sie Nutzer/innen zu verlinken. Die Filmlänge ist auf 5 min beschränkt, was bei der Anwendung für Auskunftsvideos aber meist kein Problem ist. Einen möglicher Nachteil könnte das Dateiformat .swf (shock wave flash) darstellen, da es auf mobilen Apple-Geräten offiziell nicht abspielbar ist.2 Ein Upgrade auf die kostenpflichtige Vollversion Jing Pro ist für $ 15 im Jahr möglich und bietet neben dem Vorteil, Filme ohne Jing-Logo aufnehmen zu können, auch die Möglichkeit, diese im mpeg-4-Format aufzuzeichnen, Webcamaufnahmen des Aufnehmenden einzubinden und die Filme direkt auf Youtube hochzuladen (Ob diese Funktionen wirklich nötig sind, mag jeder für sich entscheiden).

Wie schnell so ein Auskunftsfilmchen mit Jing gedreht ist, möchte ich Euch und Ihnen kurz zeigen – natürlich mit einem kleinen Screencast.

Unable to display content. Adobe Flash is required.

Zur Autorin

Ursula Helmkamp betreut die Fachreferate Musik und Wirtschaftswissenschaften an der Universitätsbibliothek Dortmund und schreibt derzeit ihre Masterarbeit über Profildienste mit Bestellkomponente an der Fachhochschule Köln. Das Tutorial wurde ursprünglich für Kolleginnen erstellt, die sich für Jing interessierten.

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  1. Carr, Allison und‘Pearl Ly. “‘More than words‘: screencasting as a reference tool.” Reference services review 37.4 (2009), S. 408–421. []
  2. Offenbar gibt es aber auch hierfür bereits Möglichkeiten, vgl. http://www.livemac.info/flash-auf-ios-geraten-ja-es-geht-doch/, Abruf am 18.5.2011. Sachdienliche Hinweise von Nutzern dieser Geräte sind willkommen ;-). []

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[Leseempfehlung] E-Learning 2.0

Das Buch
Bernhardt, Thomas; Kirchner, Marcel: E-Learning 2.0 im Einsatz : „Du bist der Autor!“, vom Nutzer zum WikiBlog-Caster, Hülsbusch, 2007. ISBN: 978-3-940317-16-2

2007 haben Thomas Bernhardt (FB 12) und Marcel Kirchner (TU Ilmenau) ihre Diplomarbeit im vwh-Verlag veröffentlicht. Nach vielen Anfragen ist dieses Buch nun auch als kostenloses E-Book erhältlich.
„Du bist der Autor!“, vom Nutzer zum WikiBlog-Caster.

Das Buch ist nicht nur für E-Learning-Experten in Schulen und Hochschulen geeignet, sondern spricht auch andere interessierte Hochschullehrer, Pädagogen und E-Learning-Berater an, die gerne innovative Lehr- und Lernszenarien im Unterricht, Seminar oder Unternehmen erproben und auswerten wollen. Schließlich richtet sich das Buch auch an E-Learning-Interessierte und Studierende, die ihr Lernen gerne individuell, selbstbestimmt und eigenverantwortlich gestalten möchten — und es nicht nur an institutionell vorgegebenen Grenzen ausrichten. [Quelle]

Die Autoren füllen regelmäßig das zum Thema passende Blog E-Learning 2.0.

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Alle Lotse-Tutorials veröffentlicht

Kathrin Steiner teilte gestern über die Mailingliste InetBib mit, dass die letzten Lotse-Tutorial veröffentlicht wurden und somit das Tutorial-Angebot komplett ist.

Damit stehen nun neun Tutorials zu folgenden Rubriken und Themen zur Verfügung:

Internet nutzen

Internet nutzen

Datenbanken / Fachbibliographien

Zitieren und Plagiate vermeiden

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eLearning-Konzept der UB Würzburg unterstützt das “Studieren ohne Grenzen”

Christiane Maibach stellte am 17.06.2010 auf dem Bayerischen Bibliothekstag das E-Learning-Konzept der UB Würzburg vor. Da der Vortrag so interessant war, werde ich jetzt doch noch darüber berichten, obwohl der Bibliothekstag schon einige Wochen zurück liegt.

Das Konzept der UB Würzburg entstand in den letzten Jahren. Ziel war es, kein isoliertes Lernen zu schaffen, sonder ein integriertes. Nun kann man den Begriff eLearning sehr unterschiedlich auffassen. So kann man eLearning mittlerweile selbstverständlich als Teil der Lehre und als vernetztes Lernen begreifen. Es hat die Diskussion um Didaktik und Methodik in der Hochschullehre (Präsenzlehre) wiederbelebt. Es kann auch als ein Lernen mit neuen Mitteln verstanden werden. Durch eLearning wird ein Mehrwehrt gegenüber der Präsenzlehre geschaffen.

Um diesen oben genannten Anforderungen zu genügen setzt man auf drei verschiedene Bausteine in Würzburg, den WueCampus, CaseTrain und E-Tutorials. Hinter jedem dieser Angebote stehen verschiedene Grundideen.

1. WueCampus
Der WueCampus basiert auf Moodle, welches an der ganzen Uni eingesetzt wird. Darunter kann man einen virtuellen Kursraum verstehen. Über Moodle werden die elektronischen Semesterapparate bereitgestellt, die nur den Teilnehmern der entsprechenden Kurse zugänglich sind. Die Bibliothek nutzt WueCampus für ihre Informationskompetenzkurse mit ETCS-Erwerb. Sie dienen als Ergänzung der Präsenzlehre, sind aber auch keine reine Materialsammlung. Einerseits werden über Moodle Nachrichten und Informationen zum Kurs weitergegeben (einseitig), über ein Kursforum aber auch die Kommunikation untereinander unterstützt. Das Forum wird gut angenommen und für den kursspezifischen Informationsaustausch genutzt. Ein Glossar zur Informationskompetenz und ein FAQ können ebenfalls von den Studierenden ergänzt. Die Ergänzungen werden aber durch die Bibliothekare (Fachleute) moderiert.

Die zugrundeliegende Präsenzveranstaltung findet in 2 x 4 Stunden langen Präsenzblöcken statt. Zwischen den Blöcken gibt es eine Selbstlernphase und der Kurs endet mit einer Multiple-Choice-Klausur, die mit 50% richtig beantwortet sein muss, um den Kurs zu bestehen. Im ersten Teil erhalten die Teilnehmer Informationen zur Bibliothek, einen Rundgang, eine Vorstellung von Fachinformationsmitteln für ihr Fach und Hinweise rund um die Wissensorganisation incl. Literaturverwaltung und Urheberrecht. Dann gibt es Übungen zu den einzelnen Teilbereichen.

Für die Selbstlernphase setzt man auf CaseTrain. In Moodle selbst werden Materialien zur Verfügung gestellt, Skripte, die als Grundlage für die Klausur dienen, Übungsaufgaben, Links zu E-Tutorials, Videos und auch Podcasts. Bei den gestellten Aufgaben setzt man auf die Vermittlung von Medienkompetenz. Die Kursteilnehmer sollen sich auf einer “Spielwiese” mit verschiedenen Tools, z.B. Wikis auseinandersetzen, die das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern können.

2. CaseTrain
Bei diesem eLearning-Angebot wird auf fallbasierte Lerneinheiten gesetzt. Das Angebot selbst ist nur innerhalb des WueCampus zugänglich und wir aktiv an die Anforderungen der Präsenzlehre angepasst (Blended Learning). Die Fälle dienen der Klausurvorbereitung, der Selbstkontrolle und der Kursnachbearbeitung. Die Bibliothek benutzt dieses Angebot auch für eine halbautomatische Klausur.

Ein kleiner Avatar begleitet die Studierenden. Er gibt eine kurze Einleitung. Bei den Übungen werden Multiple-Choice-Fragen gestellt und auf Wunsch erhalt man auch eine kurze Erklärung des Ergebnisses. Ein Fall besteht dabei aus ca. 10 Fragen. Jeder Fall kann im Anschluss auch kurz evaluiert werden. Eine mit CaseTrain durchgeführte Klausur bringt einige Vorteile für die Bibliothek mit. Der Name des Prüflings wird mit der durch das Programm generierten Liste Verknüpft. Auch die Klausurergebnisse werden automatisch überprüft. Die einzelnen Fragen können so variiert werden, dass jeder Prüfling eine völlig andere Klausur erhält. Für den Prüfenden gibt es eine Auswertung, welche Fragen richtig und wie oft richtig beantwortet worden sind. So lässt sich der Schwierigkeitsgrad der Fragestellung besser überprüfen. Wenn alle die Frage richtig beantwortet haben, war sie zu leicht, wenn alle sie falsch beantwortet haben, war sie unverständlich oder zu schwer.

3. E-Tutorials der UB Würzburg
Im Gegensatz zum WueCampus und den CaseTrain sind die E-Tutorials frei zugänglich. Sie dienen als kleine Bedienungsanleitungen, um Datenbanken und andere Suchservices besser verstehen zu können. Die Tutorials sind kleine Flashfilme, die selbständig ablaufen und einfach durch zuschauen konsumiert werden. Die E-Tutorials werden dabei so verlinkt, dass sie unmittelbar beim eigentlichen Service zu finden sind, z.B. bei Datenbanken auch in DBIS. Die E-Tutorials basieren auf einer Powerpoint-Datei, die in Flash konvertiert wird, um so eine schnelle Aktualisierung, z.B. bei Layout-Änderungen zu ermöglichen.

Wichtig ist eine kontinuierliche Evaluation der einzelnen eLearning-Angebote. Welche Schwerpunkte werden von den Studierenden gewünscht. wie werden Übersichtlichkeit und Zugang beurteilt? Ist das Angebot leicht bedienbar und ist die Lerneinheit nicht zu lang? Bestehen Kommunikationsmöglichkeiten und werden diese sinnvoll genutzt? Wird das eLearning sichtbar und sinnvoll/ergänzend in die Präsenzlehre eingebunden? WueCampus und CaseTrain wurden gut beurteilt. Bei den E-Tutorials gab es bisher in Würzburg kaum Rückmeldungen. Hier läuft eine Evaluierung erst seit Mai.

Würzburg möchte WueCampus zukünftig auch für Schülerführungen einzusetzen und das Angebot stärker evaluieren. CaseTrain soll überarbeitet werden. Die E-Tutorials werden durch neue und E-Tutorials aus der Bayerischen Kooperation ergänzt und ältere Lerneinheiten werden überarbeitet.

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Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten

Screencast der Fachrichtung Informationswissenschaft Saarbrücken zum Thema “Korrektes Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten”.

Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten from infowiss on Vimeo.

Die beiden Figuren Inge und Willi erklären den zuhörenden Zuschauern recht anschaulich die wesentlichen Regeln beim Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten. Sie sprechen über den Sinn und Zweck von Zitaten, erklären den Unterschied zwischen wörtlichen und inhaltlichen Zitate sowie demonstrieren anhand von Beispielen die Formatierung von bibliographischen Angaben im Text. Mit ca. 12 Minuten muss der Zuhörer/-schauer jedoch einiges an Interesse und Zeit mitbringen. Über ein Inhaltsverzeichnis kann man jedoch im Bereich der E-Learning-AG einzelne Fragestellungen direkt anwählen.

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E-Tutorials von Bibliotheken

Was lange währt, wird endlich gut. Teil meiner Arbeit an der UB Augsburg ist es, im Rahmen einer bayernweiten Kooperation von Hochschulbibiotheken Online-Tutorials zu erstellen. Bisher haben unter anderem die Universitätsbibliotheken Würzburg, Bamberg, Technische Universität München und Regensburg erfolgreich ihre Tutorials online gestellt.
Die Universitätsbibliothek Augsburg bietet seit heute allen ihren Nutzern E-Tutorials zur Einführung in verschiedene Datenbanken und Recherchemittel an.

Ziel dieser Tutorials ist es, in einer Schritt-für-Schritt-Erklärung den Nutzern ohne bibliothekarische Fachbegriffe die Handhabung verschiedener Datenbanken und Dienste näher zu bringen und ihnen die Scheu vor Recherchen in Datenbanken wie Juris oder dem Handbook of Latin American Studies (HLAS) zu nehmen. Die entsprechenden Tutorials wurden in der Uni-Augsburg “nah” bei den einzelnen Recherchemöglichkeiten integriert. So findet man Verlinkungen zum OPAC und zu DBIS unter Literatur suchen, wo auch andere Hilfestellungen zu den Suchmöglichkeiten integriert wurden. Außerdem wurden die Tutorials, sofern möglich, in DBIS auf der Detailseite der einzelnen Datenbanken integriert, z.B. auf der Detailseite zu Juris.

Die Tutorials dienen dem Selbststudium. Die Studierenden sollen sich dabei die wichtigsten Funktionen und Recherchemöglichkeiten selbst aneignen können. Die Flash-Filme können über den Browser abgespielt werden. Wichtig ist es allerdings, einen aktuellen Flashplayer installiert zu haben. Die einzelnen Inhalte lassen sich über das eingefügte Inhaltsverzeichnis zielgerichtet anspielen. Der vorhandene Text kann auf abgespielt werden, wodurch man sich statt auf den Text besser auf die Abläufe des Film konzentrieren kann.

E-Tutorials

Grundlage der Tutorials waren zuvor erstellte Powerpoint-Präsentationen. Die Screenshots für die Powerpoint-Präsentation mussten mit hoher Genauigkeit hergestellt werden, um ein Ruckeln und Springen der Bilder zu vermeiden. Für die festlegbare Größe war neben den Einstellungsmöglichkeiten von SnagIt (Screencapture im Paket mit Camtasia vergünstigt zu erwerben) ein kleines Firefox-Plugin (Firesizer) sehr hilfreich. Die Tondateien der einzelnen Folien wurden danach durch einen professionellen Sprecher gesondert aufgenommen. Zum Schluss wurde die Präsentation mit den einzelnen Tondateien verknüpft, die Sequenzen zeitlich aufeinander abgestimmt und die Präsentation abgefilmt und mit Camtasia als Flashfilm abgespeichert.

Neben der Schritt-für-Schritt-genauen Planung der Tutorials erwies sich gerade die sprachliche Gestaltung der Texte als recht aufwendig, um Missverständnisse, Ungenauigkeiten und bibliothekarisches Kauderwelsch zu vermeiden. Ich war froh, dass wir hier als Team arbeiten und so neben einer logischen Überprüfung auch die sprachliche Form der Tutorials gegenseitig anpassen konnten.

Wir haben auch zahlreiche Tutorials von Würzburg, Regensburg und Bamberg übernommen und an unsere Gestaltung angepasst. Dies war innerhalb der Kooperation auch daher problemlos möglich, da die aktuellen Tondateien und Powerpoint-Präsentationen allen anderen Teilnehmern über ein gemeinsames Wiki, welches dankenswerter Weise von der UB Bamberg gehostet wird, bereitgestellt wurden. Auch unsere Dateien haben wir nun hochgeladen und freuen uns auf eine rege Nachnutzung, z.B. von Juris oder HLAS.

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