Archiv für die Kategorie ‘Gedanken zur Informationswelt’
16.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
..., diesesmal aber eher vom E-Book. Dies prophezeien Umberto Eco und Jean-Claude Carrière in ihrem neuen Buch "Die große Zukunft des Buches", erschienen im C. Hanser Verlag, München 2010 für 19,90 Euro. Der Philosoph und der Drehbuchautor glauben, dass das E-Book die gedruckten Bücher nicht ersetzen können als dauerhafter Wissens- und Erkenntnisspeicher? Sind die so gespeicherten Daten zu flüchtig?
Immer mehr Bücher stehen digital zur Verfügung. Ein dramatischer Preiskampf zeigt, dass so langsam der Zukunftsmarkt heiß umkämpft wird. Gerade Fachbücher aber auch zunehmend Belletristik wird auf entsprechenden Lesegeräten oder am PC gelesen. Ist das ein Zeichen dafür, dass das gebundene Buch durchs E-Book verdrängt werden? Carrière prophezeite sogar beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2008 ein Verschwinden der Bücher, wie wir sie kennen, innerhalb der folgenden fünfzehn Jahre.
In ihrem gemeinsamen Buch haben sich der italienische Medienwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph und der französiche Drehbuchautor - beide fast achtzigjährige Buchliebhaber und -sammler (40.000 - 50.000 Bände in ihren Privatbibliotheken) - Gedanken über die Geschichte des Buches, seine Zukunft und ihre Bedeutung für den Zustand unserer Kultur gemacht. Sie sind sich einig, dass das Buch noch eine große Zukunft vor sich hat.
Der französische Journalist Jean-Philippe de Tonnac animierte sie mit seinen Fragen, sich voller Esprit über das Buch als eine Art "Rad des Wissens und des Imaginären" zu unterhalten, welches trotz technologischer Veränderungen in seiner Funktion nicht zu übertreffen sei. Teil des Gespräches war auch die persönliche Beziehung zu ihren Büchern, der damit verbundenen Sammelleidenschaft, ihren Lektürevorlieben und den Zukunftspläne für ihre Bibliotheken, wenn sie sterben.
Mit dem Buch verbunden ist ...
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17.07.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Eine Bibliothek ohne Bücher kündigte im letzten Schuljahr die Cushing Academy in Massachusetts an. Neuste Computer mit hochauflösenden Monitoren sollen die Regale mit Büchern ersetzen und den Schülern der Spitzenprivatschule Recherche und Lektüre ermmöglichen. Schulleiter James Tracy will damit ein Modell für die Schule im 21. Jahrhundert entwickeln. Das Presseecho, das so eine Ankündigung schaffen sollte, blieb aus.
Eine Bibliothek ohne Bücher war vor zwanzig Jahren nicht denkbar und mit dem Internet im Rücken möchte man meinen, man kann auf eine Bibliothek mit Büchern jetzt verzichten.
Heute scheint die Nachricht fast überfällig. Ich bin in den vergangenen Jahre häufig in Bibliotheken gewesen und habe mehr Menschen auf Computerbildschirme starren als in Büchern blättern sehen. Die wichtigste Funktion von Bibliotheken scheint heute bereits nicht mehr darin zu bestehen, den Zugang zu Druckwerken, sondern den Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Der Schulleiter will Bücher nicht verbannen, sondern will nur dem Beispiel namenhafter Universitäten wie Havard folgen. Zudem glaubt er:
“When I look at books, I see an outdated technology, like scrolls before books,’’ said James Tracy, headmaster of Cushing and chief promoter of the bookless campus.
Wie mag sich eine solche Meinung aber auf die Schüler auswirken, welche die Tragweite dieser Entscheidung noch gar nicht abschätzen können. Mit sechzehn Jahren kann man so eine Entwicklung von der lockeren Seite sehen, denn da verbindet man eine Bibliothek mit staubigen Büchern und das Lesen von Büchern gehört auch nicht unbedingt zur Lieblingsbeschäftigung von Jugendlichen.
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4.05.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Warum scheitert man im Web 2.0?
1: Dabei sein, weil alle dabei sind!
Social Media kostet Zeit, bedarf einer klaren Vorstellung was geht und was nicht. Daher sollten Ziele definiert sein.
Warum nehmen wir am Social Web teil?
Wie viele Leser wollen wir erreichen?
Wieviel Zeit nehmen wir uns dafür?
Wann stimmt für uns das Ergebnis und wann nicht?
In Bibliotheken scheinen einige sich für das Mitmachen beim Web2.0 nur aus dem Grund zu entscheiden, weil Bibliothek sowieso auch dort ist. Sicherlich sollte man seinen Nutzern zeigen, dass man auch an dieser Stelle uptodate ist, aber das funktioniert auch nur mit entsprechenden Inhalten.
2: Jeder darf alles!
Je mehr mitmachen, desto geringer ist der Zeitaufwand für jeden anderen. Doch je mehr mitmachen, desto deutlicher sollten Zuständigkeiten (thematisch, organisatorisch) und Themen gelärt sein.
Wer schreibt worüber? (Themen)
Gibt es eine redaktionelle Kontrolle? (Endfreischaltung, Kommentare)
Wer betreut welche Plattform? (Blog, Facebook, Twitter)
Welcher Stil sollte gewählt werden? (Du, Sie aber persönlich, Sie)
Was ist das Hauptziel dieser Aktivität? (Was wollen wir als Bibliothek im Web 2.0 erreichen?)
Sicherlich sollte man die Nutzung von Web2.0-Angeboten in Bibliotheken nicht zu sehr formalisieren, aber Empfehlungen sind hilfreich und können vor Fehlern bewahren. Dazu müssen sich alle Beteiligten über die thematischen, organisatorischen und formalen Regeln einig sein.
3: Zögern
Social Media ziehen Massen an, d.h. ein Großteil unserer Nutzer befindet sich bereits im Web 2.0.
Erfahrungen mit Web 2.0 kann man nur durch Aktivitäten sammeln. Viele Bibliotheken wagen bereits erste Schritte im Social Web. (Bspw.: Bibliotheken mit Weblogs, bei Facebook oder Twitter).
Engagierte Nutzer von Web2.0-Angeboten neigen dazu, Gott und die Welt bereits dort zu vermuten. Es ist nur ...
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30.10.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
This is another official update to the original "Shift Happens" video. This completely new Fall 2009 version includes facts and stats focusing on the changing media landscape, including convergence and technology, and was developed in partnership with The Economist.
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12.03.2009 | von Katharina Lachmann | Comments Off |
Was wäre, wenn das Internet ausfiele? Dieser Frage ging der Autor Jens Uehleck einmal nach. Raus kam ein humoriger Artikel über das Horrorszenario unserer modernen Welt und die Erkenntnis, dass man Kriege heute auch mit Mäusen austragen kann. Mein persönliches Highlight an dem Artikel war mit Sicherheit die Einbeziehung prominenter deutscher Personen ins Geschehen. :-)
Mit einem ähnlichen Thema befaßte sich auch die aktuelle PM Ausgabe. Hier wird die Frage aufgeworfen was wäre, wenn es kein Plastik mehr gebe? Leider ist online nur eine Vorschau auf den Artikel verfügbar. Wer also wissen will, wie sich die Autorin die Welt ohne Platik vorstellt, muss momentan althergebracht zum Kiosk seines Vertrauens gehen, um den kompletten Artikel zu lesen. :wink:
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5.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Das Problem Privacy ist auch auf der CeBIT angekommen. Dort veranstaltet das Potsdamer Hasso Plattner-Istitut für kreatives Denken eine wahre Haftzettelorgie, denn die Studenten des Instituts haben die Aufgaben, jeden Tag auf eine Aufgabe eine kreative Antwort zu finden.
Dies ist eine Gemeinschaftsaufgabe mit dem Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University. Abends um die Zeit der Stqandpartys geht wird die Aufgabe in die USA "verschifft".
Das Hauptthema, dem sich die Studenten widmen sollen ist allerdings Privacy.
Gesucht war eine kreative Lösung für den Datenschutz von Arbeitnehmern, der nicht zuletzt wegen der Skandale bei Bahn und Telekom in die öffentliche Diskussion geraten ist.
Lösungen sollen kreativ gefunden werden und nicht im Rahmen der klassischen Gesetzgebung, wo in aller Schnelle dank Wahlkampf sowieso nichts zu erwarten ist. Mittwochabend wurde ein erster deutscher Zwischenstand präsentiert. Zwei Projekte wurden dabei schon mal ins nähere Auge gefasst. So soll es für die praktische Umsetzung in digitaler Ebene einen "Privacy Analyzer" geben, der die AGB von Web-Angeboten automatisch nach Gefahrenpunkten für den Nutzer untersucht und davor warnt, wenn das jeweilige Unternehmen die so erhaltenen Nutzerdaten weitergibt oder gar verkauft. Um außerdem die Netz-Surfer für das Problem zu sensibilisieren, hat man auf einer spielerischen Ebene ein "Privacy Paket" für den Aufklärungsunterricht zusammengestellt. Dies enthält die Kleinigkeiten,
die Menschen lieber für sich behalten: Fotos von Saufgelagen, Transvestiten-Fummel, Viagra und diverse Knöllchen komplett mit einem Briefchen: "Lieber Manni, du bist immer in meinen Gedanken. Dein Internet."
Dieser Zwischenstand ging dann nach Stanford, wo sich die Designer ans Werk machten. Hier kritisiert ...
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17.02.2009 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Dass Google die Suche personalisiert ist nichts Neues. Doch was weiß Google eigentlich wirklich über uns? Schauen wir uns mal einige Angebote von Google an und betrachten mal dabei das Verhalten eine aktiven Google-Nutzers wie Hänschen Dummy.
Hänschen sitzt in Berlin und sucht nach Tipp und Tricks der Websiteprogrammierung natürlich mit der normalen Suche von Google. Die Suchmaschine erfährt folgende Informationen (die Angaben der Aufzählungen sind größtenteils aus den unten angegebenen Quellen übernommen worden):
Länder Code
die Suchanfrage
Nutzung alternativer Suchvorschläge
IP Adresse
Sprache
Anzahl der Ergebnisse
Safe search an/aus
Klicks auf die Links der Suchanfrage
Nutzung Werbelinks
Um bequem weitere Dienste von Google nutzen zu können, hat sich Hänschen ein Konto bei Google angelegt. Fleißig protokolliert der Gigant mit:
das Registrierungsdatum
seinen Benutzernamen
sein Passwort
eine alternative E-Mail-Adresse
sein Land
Anzahl der Logins
welche der Google Dienste er nutzt.
Hänschen will um eine Suche zu starten nicht immer erst Google aufrufen. Als Website-Anbieter ist er auch neugierig, welchen Pagerank die Websites haben, die er besucht, weil sie ähnliche Inhalte wie er anbieten. Deshalb hat er die Google Toolbar installiert und erlaubt, dass Google den Pagerank anzeigt. Diese Bequemlichkeit bezahlt er damit, dass Google neben den Informationen, die aus der Suche gewonnen werden nachvollziehen kann:
welche Webseiten er besucht (ALLE - unabhängig davon, ob Hänschen von Google kommt oder nicht)
auf welche 404-Seiten Hänschen gestoßen ist und welche der alternativen Suchangebote er angenommen hat (Klickbestätigung)
die Nutzung der Synchronisationsfunktion mit dem Googleaccount
welche Lesezeichen Hänschen abgespeichert hat
und ob er mehrere Rechner nutzt
Selbst wenn Hänschen deshalb auf die Toolbar verzichtet, gewinnt Google über den Browserverlauf folgende Daten:
Webseite von der ...
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17.09.2008 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Eines der schwierigsten Probleme bei der Suche nach Fachinformation liegt in der Bewältigung der Informationsflut, die vor allem durch das Internet entstanden ist.
Quelle: Gorski, Martin, Informationskompetenz im Spannungsfeld zwischen Schule und Universität - Beobachtungen zum Informations- und Suchverhalten in der gymnasialen Oberstufe und im Studium, In: Bibliotheksdienst, 42 (2008) 7, S. 740
Gorski bezieht sich dabei auf Boekhorst, P. te, Kays, M., Poll, R.: Nutzeranalyse des Systems der überregionalen Literatur- und Informationsversorgung - Teil I: Informationsverhalten und Informationsbedarf der Wissenschaft, Münster 2003. (in der Schnelle nicht beschaffbar, da nicht online :wink: )
Schade ist, dass er dabei nicht bedenkt, dass an dieser Stelle das Internet weder die Ursache für die Informationsüberflutung ist noch der Auslöser. Im Gegenteil, ohne das Internet wäre die Flut der Information noch weniger zu beherrschen. Ein Problem, dass durch das Internet verstärkt wird und eine höhere Anforderung an Informationskompetenz stellt, ist die Tatsache, dass mehr und mehr Redundanzen durch verteilte Speicherung der Daten entsteht, die sich im Gegenteil zu gedruckten Materialien häufig nicht mehr der Ursprungsquelle zuordnen lassen. Ein verstärkendes Element sind hier die Open Access-Bewegung (natürlich mit starken Einschränkungen) und entsprechende "freie" Lizenzen. Dies ist ketzerisch gemeint, aber mit eine Ursache dafür, dass durch die Versionierung von Dateien, Artikeln, etc. nicht mehr nachvollziehbar ist, welches die letzte, gültige Version ist. Wer nur die Version Beta 3.0 findet, weil die Final Version als Post-Print dann doch einen etwas anderen Titel erhalten hat (vielleicht die einzige Änderung im Vergleich zu Beta 3.0), wird sich daher auf Beta 3.0 beziehen und freut sich, die Datei ...
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12.08.2008 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Die kritischen Stimmen zu Google mehren sich oder wollen zumindest nicht verstummen. Googles bekannter Leitspruch "Don't be evil":engl: hat in der letzten Zeit ein wenig an Glaubwürdigkeit verloren. Der Technologie-Kritiker Nicolas Carr fragt im Blog theAtlantic.com:engl: provokant:
Is Google Making Us Stupid?
Die Zeit Online greift die Frage auf: Macht uns Google wirklich dumm?
Weil wir im Internet alles sekundenschnell finden, verflacht unsere Wahrnehmung. Anstatt Informationen zu speichern, konsumieren wir sie nur; die tiefe Verwurzelung unseres Wissens weicht einem flachen Stöbern im Informationspool des Internets. Was halten Sie von Carrs Ideen? Diskutieren Sie mit!
Nun, da fällt mir dazu auch die ein oder andere Frage zu ein:
Wo wären wir ohne die Möglichkeit, Informationen bei der Informationsflut schnell zu finden?
Wer nutzt nur Google? (Informationskompetenz ist eben nun mal eine Voraussetzung für die Nutzung des Internets.)
Benötigen wir nicht andere Fähigkeiten, um immer mehr Information zu erfassen und zu bewerten? Dies heißt, wir müssen uns insgesamt anders mit Information auseinander setzen.
Und wenn es so einfach mit Google ist, Informationen zu finden, warum benötigen wir dann immer noch Informationsspezialisten?
...
Jede Technologie erfordert Spezialisierungen. Da der Mensch aber auch nur begrenzt aufnahmebereit ist, müssen andere Punkte zurückstecken. Die Schrift hat es ermöglicht, Wissen dauerhaft und relativ unverfälschbar zu speichern. Der Buchdruck machte es möglich, dieses Wissen rasant zu vervielfältigen und das Internet brachte die Schnelligkeit und vielleicht auch ein Stück "Beliebigkeit" hinzu. Die Menschen lernten immer rasch damit umzugehen.
Schon bei Goethes Faust heißt es:
Denn, was man schwarz auf weiß besitzt,
Kann man getrost nach Hause tragen.
In die heutige Zeit übertragen, sagt man dann wohl besser :idea: ...
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31.07.2008 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Die erste Themensitzung, des seit März bestehenden Bibliothekarischen Beirats der ekz, stellte "Digitale Bibliothekswelten" in den Mittelpunkt. Die externen Experten Dr. Hauke Janssen, Leiter der "Spiegel"-Dokumentation und Geschäftsführer "Spiegel.Wissen", Thorsten Schilling, Leiter des Bereichs Multimedia in der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Holger Behrens, Geschäftsführer der ekz-Tochter "DiViBib" gaben Ihre Einschätzungen zur digitalen Bibliothekszukunft ab. Der Beirat formulierte in der anschließenden Diskussion die folgenden zwölf Thesen als Leitlinie für die weitere inhaltliche Arbeit in den kommenden Monaten:
Bibliotheken müssen sich der Herausforderung als "digitale Komplettanbieter" proaktiv :!: stellen.
Bibliotheken stehen auf zwei Standbeinen, einem mit Dach und Mauern und einem virtuellen.
Bibliotheken müssen neugierig sein und eine Vorreiterrolle im Netz einnehmen und dort vorhandene Plattformen nutzen.
Bibliotheken müssen entscheidungsfreudiger werden, da Entscheidungen und Weichenstellungen in der digitalen Welt sind schneller und kurzfristiger als je zuvor zu treffen sind. Nur so können Sie im raschen Medienwandel das Geschehen durch zeitgemäße Angebote mitbestimmen.
Ihre Rolle als "öffentliches Gut" muss mehr ins öffentliche Bewusstsein gebracht und ausgebaut werden.
Die Politker müssen von der Notwendigkeit digitaler Bibliotheksangebote überzeugt werden.
Digitale Angebote müssen zielgruppenspezifisch und auch interkulturell ausgerichtet werden.
Bibliotheken müssen zur Schaffung einer fairen Balance zwischen Inhalte-Anbietern, Vermittlern und Nutzern beitragen.
Ein großer Schatz der Bibliotheken ist ihr Wissen über Kundeninteressen, welches intensiv und gleichzeitig verantwortungsvoll genutzt werden sollte.
Bibliotheken sollten sich verstärkt als Lernanbieter und Lernort anbieten (E-Learning).
Bibliotheken müssen als Partner sozialer Bewegungen (Wikipedia, Social Tagging, etc) im Netz auftreten.
Für Bibliothekare und Bibliothekarinnen heißt das, ihre Kompetenzen in der digitalen Welt systematisch (weiterzu)entwickeln.
Quellen:
ekz-Beirat veröffentlicht Zukunftsthesen auf ekz.de
ekz-Beirat: Zwölf Thesen zur digitalen Bibliothekszukunft via Nachrichten für öffentliche Bibliotheken ...
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