Einfluss des Internets auf die Mediennutzung
Kategorie(n): Gedanken zur Informationswelt, Neue Medien
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This is another official update to the original “Shift Happens” video. This completely new Fall 2009 version includes facts and stats focusing on the changing media landscape, including convergence and technology, and was developed in partnership with The Economist.
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Die Welt geht offline
Kategorie(n): Allgemeines, Gedanken zur Informationswelt, Neue Medien, Wissensgesellschaft
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Was wäre, wenn das Internet ausfiele? Dieser Frage ging der Autor Jens Uehleck einmal nach. Raus kam ein humoriger Artikel über das Horrorszenario unserer modernen Welt und die Erkenntnis, dass man Kriege heute auch mit Mäusen austragen kann. Mein persönliches Highlight an dem Artikel war mit Sicherheit die Einbeziehung prominenter deutscher Personen ins Geschehen. 
Mit einem ähnlichen Thema befaßte sich auch die aktuelle PM Ausgabe. Hier wird die Frage aufgeworfen was wäre, wenn es kein Plastik mehr gebe? Leider ist online nur eine Vorschau auf den Artikel verfügbar. Wer also wissen will, wie sich die Autorin die Welt ohne Platik vorstellt, muss momentan althergebracht zum Kiosk seines Vertrauens gehen, um den kompletten Artikel zu lesen.
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Privacy – Das Problem wird erkannt
Das Problem Privacy ist auch auf der CeBIT angekommen. Dort veranstaltet das Potsdamer Hasso Plattner-Istitut für kreatives Denken eine wahre Haftzettelorgie, denn die Studenten des Instituts haben die Aufgaben, jeden Tag auf eine Aufgabe eine kreative Antwort zu finden.

Dies ist eine Gemeinschaftsaufgabe mit dem Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University. Abends um die Zeit der Stqandpartys geht wird die Aufgabe in die USA “verschifft”.

Das Hauptthema, dem sich die Studenten widmen sollen ist allerdings Privacy.
Gesucht war eine kreative Lösung für den Datenschutz von Arbeitnehmern, der nicht zuletzt wegen der Skandale bei Bahn und Telekom in die öffentliche Diskussion geraten ist.
Lösungen sollen kreativ gefunden werden und nicht im Rahmen der klassischen Gesetzgebung, wo in aller Schnelle dank Wahlkampf sowieso nichts zu erwarten ist. Mittwochabend wurde ein erster deutscher Zwischenstand präsentiert. Zwei Projekte wurden dabei schon mal ins nähere Auge gefasst. So soll es für die praktische Umsetzung in digitaler Ebene einen “Privacy Analyzer” geben, der die AGB von Web-Angeboten automatisch nach Gefahrenpunkten für den Nutzer untersucht und davor warnt, wenn das jeweilige Unternehmen die so erhaltenen Nutzerdaten weitergibt oder gar verkauft. Um außerdem die Netz-Surfer für das Problem zu sensibilisieren, hat man auf einer spielerischen Ebene ein “Privacy Paket” für den Aufklärungsunterricht zusammengestellt. Dies enthält die Kleinigkeiten,
die Menschen lieber für sich behalten: Fotos von Saufgelagen, Transvestiten-Fummel, Viagra und diverse Knöllchen komplett mit einem Briefchen: “Lieber Manni, du bist immer in meinen Gedanken. Dein Internet.”
Dieser Zwischenstand ging dann nach Stanford, wo sich die Designer ans Werk machten. Hier kritisiert der Autor des zugrundeliegenden Artikels zurecht:
In der Nacht machten sich die Designer in Stanford ans Werk. Würden sie den Ausgangsgedanken vom Arbeitnehmerdatenschutz aufgreifen können, der dem deutschen Team etwas entglitten war? Fehlanzeige: Am Donnerstagmorgen wurden das Voodoo Eye und der “Virtual Identity Report” vorgestellt. Das künstliche Auge soll im Nacken des Anwenders sitzen und immer dann heiß werden, wenn dieser persönliche Dinge im Internet freigibt. Der Identitätsreport entpuppte sich als aggregierte Sammlung all jener Dinge, die man über Google, die Wikipedia, Facebook/Xing/LinkedIn oder Yasni über eine Person herausfinden kann. Neben dem Report erfanden die Studenten einen Internet Eraser, der all diese schlimmen Fakten wirklich aus dem Internet löschen kann.
Mit der Frage eines innovativen Arbeitnehmerdatenschutz wurde sich zwar nicht gesondert beschäftigt, aber dennoch hat die School of Desing Thinking einige Erfolge aufzuweisen.
Da gibt es beispielsweise für den Großmarkt der Metro-Gruppe die Idee eines “automatischen Abholmarktes”, der gut zu vergleichen ist mit den Packstation der Post. So kann man einen 24-Stundenservice bieten – bestellen übers Internet und abholen, wenn man Zeit dafür hat. Damit kann man sich der Konkurrenz durch Supermärkte besser stellen.
Auch für das Problem, den Informationsstress von Managern abzubauen, fand man ein passende Idee. Wie wäre es mit einem “Handy-Sitter”, der stundenweise Blackburry und iPhone betreut?
Die ersten Fazits zu den Aktionen des HPI sind äußerst positiv und man kann die Tage der Studenten auf der CeBIT auch über das dazugehörige Blog mitverfolgen. Auch nach der CeBIT sollen alle darüber informiert werden, ob die auf der Messe gefundenen Lösungen auch wirklich angenommen werden.
Quelle:
Borchers, Detlef: Junge Querdenker machen sich Gedanken über Privacy auf heise online
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Was Google über uns weiß …
Kategorie(n): Gedanken zur Informationswelt, Suchmaschine, Suchverhalten
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Dass Google die Suche personalisiert ist nichts Neues. Doch was weiß Google eigentlich wirklich über uns? Schauen wir uns mal einige Angebote von Google an und betrachten mal dabei das Verhalten eine aktiven Google-Nutzers wie Hänschen Dummy.
Hänschen sitzt in Berlin und sucht nach Tipp und Tricks der Websiteprogrammierung natürlich mit der normalen Suche von Google. Die Suchmaschine erfährt folgende Informationen (die Angaben der Aufzählungen sind größtenteils aus den unten angegebenen Quellen übernommen worden):
- Länder Code
- die Suchanfrage
- Nutzung alternativer Suchvorschläge
- IP Adresse
- Sprache
- Anzahl der Ergebnisse
- Safe search an/aus
- Klicks auf die Links der Suchanfrage
- Nutzung Werbelinks
Um bequem weitere Dienste von Google nutzen zu können, hat sich Hänschen ein Konto bei Google angelegt. Fleißig protokolliert der Gigant mit:
- das Registrierungsdatum
- seinen Benutzernamen
- sein Passwort
- eine alternative E-Mail-Adresse
- sein Land
- Anzahl der Logins
- welche der Google Dienste er nutzt.
Hänschen will um eine Suche zu starten nicht immer erst Google aufrufen. Als Website-Anbieter ist er auch neugierig, welchen Pagerank die Websites haben, die er besucht, weil sie ähnliche Inhalte wie er anbieten. Deshalb hat er die Google Toolbar installiert und erlaubt, dass Google den Pagerank anzeigt. Diese Bequemlichkeit bezahlt er damit, dass Google neben den Informationen, die aus der Suche gewonnen werden nachvollziehen kann:
- welche Webseiten er besucht (ALLE – unabhängig davon, ob Hänschen von Google kommt oder nicht)
- auf welche 404-Seiten Hänschen gestoßen ist und welche der alternativen Suchangebote er angenommen hat (Klickbestätigung)
- die Nutzung der Synchronisationsfunktion mit dem Googleaccount
- welche Lesezeichen Hänschen abgespeichert hat
- und ob er mehrere Rechner nutzt
Selbst wenn Hänschen deshalb auf die Toolbar verzichtet, gewinnt Google über den Browserverlauf folgende Daten:
- Webseite von der Google Suche
- Datum
- Zeit
- Suchergebnis
- welche Werbung geklickt worden ist
Hänschen hat festgestellt, dass er aktuelle Informationen und Trends nicht unbedingt in deutscher Srache findet. Da er aber nicht sehr sicher ist beim Übersetzen, nutzt er Googles Sprachtools, um englische, französische und holländische Texte zu übersetzen. Google erfährt so:
- alle übersetzten Texte
- und den Sprachradius genutzter Texte
Nach getaner Arbeit stellt Hänschen seinen PC nicht aus, sondern vernügt sich erstmal bei Youtube. Der Dienst ist kostenlos, aber Hänschen verrät dabei:
- E-Mail Adresse
- Passwort
- Benutzername
- Land
- alle hochgeladenen Videos
- alle Kommentare
- gemeldete Videos
- Gruppen
- Favoriten
- Kontakte
- angesehene Videos
- Datentransfer
- Klickverhalten
Bequem über das Google-Konto angemeldet verschickt Hänschen per GMail (Google-Mail) E-Mails an seine Freunde und liest noch rasch einen erhaltenen Newsletter. Die Entscheidung für Google Mail hat ihm Google mit dem riesigen Speicherplatz einfach gemacht. Dafür erhält Google
- alle E-Mails
- Kontoaktivitäten
- Speicherplatzverbrauch
- Anzahl der Logins
- Links, die angeklickt wurden
- Kontaktlisten
- Spamtrends
- Datenverkehr
- Datengröße
- Kontaktdaten
Hänschen ist außerdem ein aktiver Blogger. Er schreibt mindestens einmal die Woche einen Blogbeitrag zu Themen, die ihn bewegen und kommentiert munter in den Blogs seiner Bloggerfreunde. Dazu nutzt er dankbar die Plattform Blogger und verrät Google weitere Informationen:
- Benutzerfoto
- Geburtstag
- Land
- Datentransfer
- Datengröße
- Klicks
- Posts
- Kontakte
Für seine Arbeit nutzt er seinen Rechner Zuhause, auf Arbeit, einen Laptop eines Freundes und Bibliotheksrechner. Um einen zentralen Ort für seine Dokumente zu haben, nutzt er Google Docs, zumal er hier auch mit anderen kooperativ an den Dokumenten arbeiten kann. Google erhält dadurch:
- E-Mail Adresse
- Anzahl der Logins
- Anzahl der Aktionen
- Datengröße
- Klicks
- den/die gesamte(n) Text/Daten/Präsentation
- alle Bilder
- alle Änderungen
- Informationen zu den Kooperationspartnern
Da Hänschen zudem viel unterwegs ist, informiert er sich im Vorfeld bei Google Maps über Routen von seiner Heimatstadt zu seinen Zielorten. Dafür nutzt er auch den Service auch mit seinem Handy. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Google hier personalisierte Dienste anbietet und so auch ein Bewegungsprofil von Hänschen erstellen kann.
Google weiß noch viel mehr über Hänschen Dummy. Datenwachschutz|Blog von Carsten Hoppe zeigt immer wieder, was mit den Informationen passiert, die wir wie Hänschen freiwillig weitergeben.
Gratis ist gut. Gratis ist klasse. Gerne nutzen wir Gratis-Angebote und fragen nicht, warum jemand etwas umsonst anbietet. – - – Umsonst? Nein, umsonst bietet niemand etwas an. Google erhält Daten, viele persönliche Daten über uns.
Daten sind das Zahlungsmittel im heutigen Informationszeitalter. Der Suchmaschinengigant Google versteht dieses Geschäft wie kein anderer Konzern und pflegt sein Image als welt- und menschenverbundenes Unternehmen, das sich für die Gesellschaft engagiert, indem es Programme und Services kostenlos zur Verfügung stellt. Völlig kostenlos sind die Programme freilich nicht, denn der Nutzer bezahlt mit seinem persönlichen Daten- und Webnutzungsprofil.
Aber auch wenn man sehr bewußt mit seinen Daten umgeht, Angebote hinterfragt, sie kritisch nutzt und auch Nutzungsalternativen sucht –
Selbst wenn man dezidiert Googles Datenradar entkommen will, fällt das dem Normalnutzer nicht leicht. So ist das Unternehmen mit Analytics mittlerweile auf vielen Webseiten präsent und leistet dort Nutzer-Analysedienste für den Webseitenbetreiber, ohne dass der Besucher dies im Normalfall mitbekommt.
Hänschen nutzt diesen Service in seinem Webangebot und zieht somit auch andere weiter in die Arme der Datenkrake Google.
Viele der Informationen sind für das gute Angebot von Google notwendig und für die Verbesserung der Dienste auch nützlich.
Das muss teilweise natürlich auch sein, weil sonst einige Dienste ja nicht funktionieren können. Wer aber sehr viele Dienste nutzt, der kann einsortiert und kategorisiert werden. Google kann und wird in Zukunft diese Daten auch nutzen.
Als Folgen heute zu sehen sind die Verwendung der Daten für die lokalisierte und personalisierte Werbung, mit der Google viel Geld verdient, denn die Personalisierung erhöht die Relevanz der Werbung für entsprechende Zielperson. Die Personalisierung ermöglicht es Google im Gegenzug bei Nutzung des Google-Accounts auch eine Anzeige besserer und relevanterer Suchergebnisse durch Profilbildung.
Hoppe kommt zum Fazit:
Die Frage wird hier sein ob ein User das überhaupt will, das er in eine Schublade gesteckt wird ??? Es hat mit Sicherheit viele Vorteile da Suchergebnisse besser angepasst/personalisiert werden.
Die Entscheidung kann jemand wie Hänschen nur treffen, wenn er auf die Gefahren hingewiesen wird und sich kritisch damit auseinandersetzt. Aber selbst wenn er die Gefahren kennt, kann er ihnen nur aus dem Weg gehen, wenn er Alternativen und ihre Vorteile gegenüber Google entdeckt. Er benötigt hier Informationskompetenz.
Man kann auf Googles Motto “Don’t be evil’ vertrauen oder sich bewußt machen, dass die Möglichkeiten dieser Informationsmassen auch die nettesten Firmen korrumpieren können.
Quellen:
Was Google alles über Sie weiss im Tagesanzeiger.ch Digital
Hoppe, Carsten: Welche Daten sammelt Google, ein interessanter Überblick im Datenwachschutz|Blog
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[Zitat] Kommentiert – 2008
Kategorie(n): Gedanken zur Informationswelt, Zitate rund um den Buchstaben
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Eines der schwierigsten Probleme bei der Suche nach Fachinformation liegt in der Bewältigung der Informationsflut, die vor allem durch das Internet entstanden ist.
Quelle: Gorski, Martin, Informationskompetenz im Spannungsfeld zwischen Schule und Universität – Beobachtungen zum Informations- und Suchverhalten in der gymnasialen Oberstufe und im Studium, In: Bibliotheksdienst, 42 (2008) 7, S. 740
Gorski bezieht sich dabei auf Boekhorst, P. te, Kays, M., Poll, R.: Nutzeranalyse des Systems der überregionalen Literatur- und Informationsversorgung – Teil I: Informationsverhalten und Informationsbedarf der Wissenschaft, Münster 2003. (in der Schnelle nicht beschaffbar, da nicht online
)
Schade ist, dass er dabei nicht bedenkt, dass an dieser Stelle das Internet weder die Ursache für die Informationsüberflutung ist noch der Auslöser. Im Gegenteil, ohne das Internet wäre die Flut der Information noch weniger zu beherrschen. Ein Problem, dass durch das Internet verstärkt wird und eine höhere Anforderung an Informationskompetenz stellt, ist die Tatsache, dass mehr und mehr Redundanzen durch verteilte Speicherung der Daten entsteht, die sich im Gegenteil zu gedruckten Materialien häufig nicht mehr der Ursprungsquelle zuordnen lassen. Ein verstärkendes Element sind hier die Open Access-Bewegung (natürlich mit starken Einschränkungen) und entsprechende “freie” Lizenzen. Dies ist ketzerisch gemeint, aber mit eine Ursache dafür, dass durch die Versionierung von Dateien, Artikeln, etc. nicht mehr nachvollziehbar ist, welches die letzte, gültige Version ist. Wer nur die Version Beta 3.0 findet, weil die Final Version als Post-Print dann doch einen etwas anderen Titel erhalten hat (vielleicht die einzige Änderung im Vergleich zu Beta 3.0), wird sich daher auf Beta 3.0 beziehen und freut sich, die Datei gefunden zu haben.
Was das Internet auch zur Informationsflut beiträgt nur einmal in Stichworten:
- kostengünstige Publikationsplattform
- kaum Peer-Review
- mit Web 2.0 einfache Bedienbarkeit für die Publikation
- “Plagiatismus” und wenig Kontrolle
- …
Allerdings kann man das Internet nicht als den Grund für die Informationsflut bezeichnen. Steigende Spezialisierung in den einzelnen Fachgebieten erforderten zunehmen weitere Zeitschriftenjournale und Konkurrenzjournale. Hinzu kamen immer bessere, billigere und einfachere Druckkonditionen, die zu mehr gedrucktem Material führte. Bereits vor dem Internet war es für den einzelnen Wissenschaftler doch kaum noch möglich, alle relevanten Texte zu seinem kompletten Themengebiet zu kennen, übergreifende Informationen schon gar nicht. Der Kollaps, der dadurch drohte, wurde durch das Internet und seine sich immer mehr verbessernden Suchtools nur hinausgezögert.
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Macht Google uns dumm?
Kategorie(n): Gedanken zur Informationswelt, Meinung
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Die kritischen Stimmen zu Google mehren sich oder wollen zumindest nicht verstummen. Googles bekannter Leitspruch “Don’t be evil”
hat in der letzten Zeit ein wenig an Glaubwürdigkeit verloren. Der Technologie-Kritiker Nicolas Carr fragt im Blog theAtlantic.com
provokant:
Is Google Making Us Stupid?
Die Zeit Online greift die Frage auf: Macht uns Google wirklich dumm?
Weil wir im Internet alles sekundenschnell finden, verflacht unsere Wahrnehmung. Anstatt Informationen zu speichern, konsumieren wir sie nur; die tiefe Verwurzelung unseres Wissens weicht einem flachen Stöbern im Informationspool des Internets. Was halten Sie von Carrs Ideen? Diskutieren Sie mit!
Nun, da fällt mir dazu auch die ein oder andere Frage zu ein:
- Wo wären wir ohne die Möglichkeit, Informationen bei der Informationsflut schnell zu finden?
- Wer nutzt nur Google? (Informationskompetenz ist eben nun mal eine Voraussetzung für die Nutzung des Internets.)
- Benötigen wir nicht andere Fähigkeiten, um immer mehr Information zu erfassen und zu bewerten? Dies heißt, wir müssen uns insgesamt anders mit Information auseinander setzen.
- Und wenn es so einfach mit Google ist, Informationen zu finden, warum benötigen wir dann immer noch Informationsspezialisten?
- …
Jede Technologie erfordert Spezialisierungen. Da der Mensch aber auch nur begrenzt aufnahmebereit ist, müssen andere Punkte zurückstecken. Die Schrift hat es ermöglicht, Wissen dauerhaft und relativ unverfälschbar zu speichern. Der Buchdruck machte es möglich, dieses Wissen rasant zu vervielfältigen und das Internet brachte die Schnelligkeit und vielleicht auch ein Stück “Beliebigkeit” hinzu. Die Menschen lernten immer rasch damit umzugehen.
Schon bei Goethes Faust heißt es:
Denn, was man schwarz auf weiß besitzt,
Kann man getrost nach Hause tragen.
In die heutige Zeit übertragen, sagt man dann wohl besser
:
Denn, was man nicht im Kopf hat,
kann man getrost bei Google suchen.
Quelle:
Google macht dumm? bei bib en blog
Macht uns Google wirklich dumm? via zeit.de
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ekz – Bibliothekarischer Beirat stellt 12 Thesen zur Bibliothek der Zukunft vor
Kategorie(n): Berufsbild, Gedanken zur Informationswelt
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Die erste Themensitzung, des seit März bestehenden Bibliothekarischen Beirats der ekz, stellte “Digitale Bibliothekswelten” in den Mittelpunkt. Die externen Experten Dr. Hauke Janssen, Leiter der “Spiegel”-Dokumentation und Geschäftsführer “Spiegel.Wissen”, Thorsten Schilling, Leiter des Bereichs Multimedia in der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Holger Behrens, Geschäftsführer der ekz-Tochter “DiViBib” gaben Ihre Einschätzungen zur digitalen Bibliothekszukunft ab. Der Beirat formulierte in der anschließenden Diskussion die folgenden zwölf Thesen als Leitlinie für die weitere inhaltliche Arbeit in den kommenden Monaten:
- Bibliotheken müssen sich der Herausforderung als “digitale Komplettanbieter” proaktiv
stellen. - Bibliotheken stehen auf zwei Standbeinen, einem mit Dach und Mauern und einem virtuellen.
- Bibliotheken müssen neugierig sein und eine Vorreiterrolle im Netz einnehmen und dort vorhandene Plattformen nutzen.
- Bibliotheken müssen entscheidungsfreudiger werden, da Entscheidungen und Weichenstellungen in der digitalen Welt sind schneller und kurzfristiger als je zuvor zu treffen sind. Nur so können Sie im raschen Medienwandel das Geschehen durch zeitgemäße Angebote mitbestimmen.
- Ihre Rolle als “öffentliches Gut” muss mehr ins öffentliche Bewusstsein gebracht und ausgebaut werden.
- Die Politker müssen von der Notwendigkeit digitaler Bibliotheksangebote überzeugt werden.
- Digitale Angebote müssen zielgruppenspezifisch und auch interkulturell ausgerichtet werden.
-
Bibliotheken müssen zur Schaffung einer fairen Balance zwischen Inhalte-Anbietern, Vermittlern und Nutzern beitragen.
- Ein großer Schatz der Bibliotheken ist ihr Wissen über Kundeninteressen, welches intensiv und gleichzeitig verantwortungsvoll genutzt werden sollte.
- Bibliotheken sollten sich verstärkt als Lernanbieter und Lernort anbieten (E-Learning).
- Bibliotheken müssen als Partner sozialer Bewegungen (Wikipedia, Social Tagging, etc) im Netz auftreten.
- Für Bibliothekare und Bibliothekarinnen heißt das, ihre Kompetenzen in der digitalen Welt systematisch (weiterzu)entwickeln.
Quellen:
ekz-Beirat veröffentlicht Zukunftsthesen auf ekz.de
ekz-Beirat: Zwölf Thesen zur digitalen Bibliothekszukunft via Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW
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Diskussionsbeitrag zum Strategiepapier “21 gute Gründe” (III)
Kategorie(n): Bibliothekspolitik, Gedanken zur Informationswelt
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Weil da so tolle Himmelbetten stehen
Okay. Und das ist ein Grund, in die Bibliothek zu gehen? Wenn es innovative Konzepte gibt, warum werden diese nicht als tolle Ideen betitelt? Wegen einem Himmelbett geh ich vielleicht ins Museum oder in ein Möbelhaus, jedoch nicht in die Bibliothek zum Läuseeinfangen.
Verzeihung, das soll jetzt auf keinen Fall eine Aussage zu irgendwelchen (un)hygienischen Bedingungen sein. Nein, es spielt mal wieder auf die Darstellung der Bibliothek an. Sie ist eben ein vielschichtiger Ort, der Entdeckungen ermöglicht, Spaß, Spiel, Besinnung, Unterhaltung, Freizeit, Beschäftigung, Lernen, Treffpunkt – eben ein “Himmelreich für aufgeweckte Kids”. Bibliotheken können doch ähnlich dem Überraschungsei mit “Spiel, Spass und Überraschung” werben, einer Spielwiese für jeden. Warum ein Projekt, wenn es doch tausende Ideen gibt, mit denen sich Kinder auseinander setzen können?
Bibliotheken haben jede Menge Migrationshintergrund
Uih, mal wieder eine ganz schlechte Einleitung.
Woher kommen wir, wohin gehen wir?
Philosophie ist vielleicht nicht unbedingt der beste Einstieg. Vielmehr geht es doch auch um das mit(einander)sprechen Können. Und das ist doch auf verschiedene Ebenen verteilt. Migrationshintergrund ist so ein furchtbares Modewort, das stempelnd für die wirkt, deren Muttersprache in Deutschland nicht deutsch ist.
Integration ist ein wichtiges Thema für Bibliotheken, aber sie stehen auf verlorenen Posten, wenn sie die Angebote schon wieder dadurch negativieren, dass sie mit dem Stempel “für Menschen mit Migrationshintergrund” versehen werden. Politisch mag das sicherlich ein tolles Schlagwort für die Geldgeber sein, aber die sollen ja offensichtlich nicht durch das Papier erreicht werden. Wenn ja, müsste hier insgesamt ein anderer Beschreibungsstils verwendet werden. Also raus mit diesen Stempeln.
Vielleicht sei hier auch darauf hingewiesen, dass erwiesener Maße, die Mütter dieser Kinder mit ins Boot geholt werden müssen. Ein gutes Beispiel, bei dem sich Bibliotheken beteiligen sollten, ist das Projekt “Mama lernt Deutsch”. Hier würden jüngere wie ältere potentielle “Bibliotheksbenutzer” erreicht und eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen wäre gegeben.
Bibliotheken helfen Forschung und Lehre
Oh je, da kommt der nächste Gag. Es ist bedrückend, dass mit einem Marketingkonzept “privater Sitzplatz-Service” auf die verheerende Situation in Universitätsbibliotheken oder besser gesagt Hochschulbibliotheken aufmerksam gemacht werden muss. Daraus ein Argument für Bibliotheken zu basteln ist ein wenig hirnrissig. Das klare Benennen der Bedeutung und ein Aufmerksammachen auf Missstände wäre ausreichend.
Bei allem, was ich bis jetzt gelesen habe, fand ich den Spagat zwischen Problem und Bibliothek als Lösung wenig gelungen. Die gewählte Darstellung ist als Werbematerial für Bibliotheken wenig geeignet.
Bei “21 guten Gründen für gute Bibliotheken” möchte ich zumindest nicht 13 1/2 Seiten lesen, die wie ein undurchdachtes Gedankenspiel wirken.
Zu klären ist:
- Wer soll angesprochen werden?
- Nutzer (welchen Altes) oder
- die Geldgeber (Politiker) oder
- die Bibliothekare, die sich Mut zusprechen lassen müssen
- Was ist die Hauptmitteilung dieses Pamphletes?
- Wir sind arm dran und brauchen deshalb Unterstützung.
- Wir sind so toll, deshalb müsst ihr uns benutzen.
- Wir haben für jeden das richtige Angebot. Kommt und entdeckt uns.
- Wie wollen Bibliotheken wahrgenommen werden
- als Bildungseinrichtung (aber: Können sie dem Anspruch gerecht werden?)
- als Treffpunkt mit verschiedenen Möglichkeiten (Lernort, Spielort, Freitzeitort)
- als traditionelle Einrichtung?
- Welche Problemlösungkonzepte gibt es für welche Probleme – sprich, was kann die Bibliothek alles leisten?
Es fiel mir dann ehrlich gesagt sehr schwer, weiterzulesen, da bis hierher immer wieder die gleichen Fragen auftauchten und man entweder Klischees in den Raum warf oder solche aufbaute.
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Kategorie(n): Bibliothekspolitik, Gedanken zur Informationswelt
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Weil sie uns verbinden
Dieser Absatz spielt mir persönlich zu sehr mit Klischees. Es tauchen im Text auf “der Bildungsbürger”, “der Interessierte”, “der Neugierige”, “der Aufstiegsorientierte” – ein althergebrachtes Schichtendenken. Was ist mit denen, die einfach nur Unterhaltung suchen, einen Treffpunkt benötigen, mit jemandem sprechen wollen?
Bibliotheken verbinden. Sie sind Treffpunkt, Sammelpunkt von Menschen mit verschiedensten Interessen und Hintergründen. Hier nur auf Bildung abzustellen, um eine “drohende Spaltung der Gesellschaft zu verhindern” ist unzureichend und kann als Ziel nur all jene ausschließen, die nicht “bildungshalber” eine Bibliothek aufsuchen. Eher sollte hier genau betont werden, dass sich Bibliotheken an alle richten, egal mit welcher Intention und welchem Sozial- oder Bildungsniveau sie kommen.
Gut hingegen finde ich schon die Aussage, dass jeder so an der Gesellschaft als Informierter teilnehmen kann,
solange es Bibliotheken gibt, die ihr Wissen, ihren Internetzugang und ihre Medienkompetenz [Hervorhebung d. Verf.] jedem zur Verfügung stellen. Wirklich jedem, der das möchte. Ganz ohne Kauf- und Beratungszwang.
In diesem Kontext an erster Stelle ist die “verbindende”, auf alle ausgerichtete Tätigkeit der Bibliotheken an richtiger Stelle. Es gilt die Scheu abzubauen, überhaupt in Bibliotheken zu gehen.
Sich von der Stimmungsmacherei “PISA-Schock”, “Bolognia-Prozess” in so einem Papier abhängig zu machen, mag dem derzeitigen politischen Zeitgeist entsprechen, ist kurzfristig gesehen vermutlich richtig, untauglich aber, Leute zu erreichen, die a) sich aus eigenem Interesse weiterbilden, b) sowieso kein eigenes Interesse an (Weiter-)Bildung mitbringen und in der Bibliothek auch eine – sicherlich sinnvolle – Freizeitgestaltungsmöglichkeit entdecken sollen/wollen.
Damit unsere Kinder lesen. Alle Kinder.
Oh, gruselig, ein Ort des Schreckens. Da will man Kinder hineinziehen? Die Bibliothek als Geisterhaus? Und wer ist Murphy? Habe ich da eine Wissenslücke? Ich komme mir gerade richtig dumm vor.
Besser wäre doch die Bibliothek als Schatzinsel oder Abenteuerspielplatz, wo es viel zu entdecken gibt und wo Jungs wie Mädchen gerne hinmöchten. Ich frage mich auch gerade, an wen sich dieses Papier wendet? Punkt zwei an Grundschüler? Die können das aber doch gar nicht lesen oder nicht richtig verstehen. Also gehe ich mal davon aus, man wendet sich an die Eltern und Lehrer. Die können da aber auf den “Ort des Schreckens” verzichten. Die möchten etwas erfahren über die Hilfestellungen der Bibliothek.
Außerdem, welches Bild soll von der Bibliothekarin vermittelt werden? Positiv ist das gezeichnete Bild auf keinen Fall. Sicherlich ist es toll, Vorurteile aufzubauen und zu entkräften, aber dann sollte man darauf achten, welches Bild stärker ist (und hier ist es die Knolle Murphy, die Zähne wie Eiszapfen, Arme wie ein Roboter (hat), [...] ihre Stempel wie Colts (trägt), und [...] Gasdruckpistolen haben soll, mit denen sie Kartoffeln auf Kinder schießt, wenn die sich nicht benehmen.. Da würde ich auf keinen Fall als Kind hinwollen. Dass diese Bibliothekarin (Welche Bibliothekarin heißt schon Murphy?) Spaß vermitteln soll, geht dabei unter. Es wird im Gegenteil das Bild von Nancy Pearl vermittelt.
Das ist altmodisch und abschreckend. Den erhobenen Zeigefinger will niemand mehr sehen.
Kinder sollen unabhängig vom Bildungsstand ihrer Eltern (Vgl. dazu: Haben Bücher eine Zukunft, S. 6, Abs. 5; S. 11, Abs. 1-4) zum Lesen motiviert werden. Dies ist eine schwere Aufgabe, aber hier sind Bibliotheken wirklich gefragt und hier können Bibliothekarinnen auch eine Vorbildfunktion bieten. Dafür benötigen sie innovative Konzepte und offene Bibliothekarinnen. Pädagogik und Didaktik sind notwendig, sollten aber für die Kinder auf keinen Fall in den Vordergrund gedrängt werden. Spiel und Spass sind hier die besten Motivationshelfer, nicht Lernen, Lehren und Druck.
Positive Vorbilder nützen auch nur dann etwas bei Kindern, wenn sie allerortens gesichtet werden können, d.h. im Kindergarten, in der Schule, in der Bibliothek, bei den Großeltern und Eltern. Nur wenn Lesen Alltag ist und nicht auf “einen Ort” begrenzt wird/bleibt, kann hier ein positives Leseverhalten bewirkt werden. Für Bibliotheken heißt das, um die Kinder dauerhaft zu erreichen, müssen auch die Eltern, die Schulen, das enge soziale Umfeld der Kinder mit in den Prozess einbezogen werden, was das genau das derzeitige Problem zu sein scheint. Kinder werden in Sondersituationen ans Lesen herangeführt und erreicht werden vor allem bildungsorientierte Schichten, bei denen ein Verständnis seitens der Eltern besteht.
Warum werden diese neuen Ansätze nicht als Positivum herausgearbeitet? Aber über allem steht das erschreckende Bild der “Knolle Murphy”, das keine Vielschichtigkeit und Offenheit bei den Bibliothekaren erkennen lässt?
Und noch eine Frage. Warum eigentlich auf einmal Bücherei? Herr Gerald Schleiwies stellte in seinem Kommentar zurecht fest:
“Mir fällt mir ein Mischmasch von Bibliothek und Bücherei auf, teilweise sogar in einem Grund duellierend” .
Also, wen will man ansprechen? Dementsprechend sollte man sich dann auch für den Begriff entscheiden.
Bibliothek vs. Bücherei: Zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten gibt es generell nur den Unterschied, dass Bibliothek der Fachbegriff und Bücherei umgangssprachlicher Natur ist. Früher wurden Öffentliche Bibliotheken für gewöhnlich als Bücherei bezeichnet, um diese von den Wissenschaftlichen abzugrenzen. (Quelle: Der ABD-/BID-Bereich – Glossar: Bibliotheken)
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Was hier und in den nächsten dazugehörigen Kapiteln folgt ist wenig geordnet, aber es sind die ersten Eindrücke und Fragen, die mir beim Lesen des Diskussionspapieres gekommen sind.
Bibliotheken? Stimmt. Die gibt’s ja auch noch.
Warum eigentlich? Sind die nicht heutzutage überflüssig? Wir haben doch das Internet und googeln uns alle Informationen zusammen, die wir brauchen. Unseren Kindern kaufen wir die Bücher, und außerdem spielen die Kids sowieso am liebsten mit ihrer Playstation.
Genau: Schon deshalb brauchen wir Bibliotheken. Und nicht nur deshalb.
Moment mal: Reden wir uns jetzt gleich am Anfang schlecht? Menschen wollen positiv gestimmt auf etwas eingehen und nicht negativ. Der fade Beigeschmack, den Patrick zurecht bemängelt, ist nicht nur fade sondern bitter. Bibliotheken sollten sich positiv, selbstkritisch und zukunftsorientiert darstellen. Da fällt mir der Anfang der Studie “Haben Bücher eine Zunkunft?” ein, in der es gleich im ersten Satz heißt:
Das Buch muss sich heutzutage innerhalb des dicht gewobenen Medien- und Kommunikationsnetzes der Informationsgesellschaft behaupten. (S. 3)
Hier gibt es keine Untergangsstimmung, keine künstliche Trauermimik, sondern einfach eine Tatsache, der niemand zu widersprechen wagt, die jedoch die gleiche Aufmerksamkeit erringt, vielleicht sogar noch positiver gestimmte, als die Einführung dieses BID-Papers der 21 Gründe pro bibliotheca.
Die von mir bereits zitierte Studie zum Buch kommt zum Schluss:
Bemerkenswert ist, dass das Internet nicht direkt mit dem Buch konkurriert. Wer häufig online ist, muss kein “Büchermuffel sein. [...] Vielmehr gibt es einen engen Zusammenhang zwischen starker Internetnutzung und [...] verstärkter Bücherlektüre. (S. 14)
Kommt hier der Nutzer nicht mehr in die Bibliothek, so können Gründe dafür wohl auch in der Aufstellung der Bibliotheken im Internet zu sehen sein, denn gelesen wird auch weiterhin und besonders bei den “Internetintensivnutzern”.


