Archiv für die Kategorie ‘Web x.0’

Leiter der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften wechselt

31.05.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |

Der Informatik-Professor Klaus Tochtermann übernimmt heute das Amt als Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW). Er ist ein Exprerte für Wissensmanagement und Web 2.0 und will mit völlig neuen IT-Lösungen Akzente für die Wissenschaftsproduktivität der akademischen Forschung setzen. Das Internet hat nicht nur die Arbeitsplatzumgebungen der WissenschaftlerInnen revolutioniert, sondern schuf zum Beispiel mit Web-2.o-Tools auch neue Möglichkeiten der Selbstorganisation. Andererseits sehen sich die Forschenden auch mit einem Information Overload konfrontiert, bei denen es den meisten große Mühe bereitet, einen Überblick zu behalten. Wissensmanagement wird damit ein bedeutender Karrierfaktor. Auch der Prozess des Peer Reviews behält seine Bedeutung für hohe Standards in der Wissenschaft. Diese Aspekte bilden den Hintergrund, vor dem die ZBW sich als eine der bedeutendsten Wissenschaftsbibliotheken Europas als Serviceeinrichtung für die Wissenschaftsgemeineschaft neu positionieren möchte. Tochtermann will mit der ZBW den Weg ins digitale Zeitalter meisten und "die Bibliothek als zukünftiger Gestalter des Web 3.0" ins Spiel bringen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissensmanagement, Web 2.0, Semantische Technologien und Future Internet, welche er auch innerhalb seiner Professur für Medieninformatik an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel voranbringen möchte. Quelle: Dr. Siegfried, Doreen: Informatikprofessor übernimmt Ruder der weltgrößten Wirtschaftsbibliothek, Informationsdienst Wissenschaft

Meine unsortierten Eindrücke vom Bibcamp in Hannover

9.05.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Zum Gedanken Sortieren ist es vermutlich noch alles viel zu frisch, daher folgen meine Gedanken zu den vergangenen Tagen erstmal ziemlich unsortiert. Ganz deutlich gesagt, das Erlebte, der intensive Austausch, die vielen neuen und doch auch "alten" Bekannten werden noch eine Weile in meinen Gedanken herumschwirren. Ich habe viele Anregungen mitgenommen, rein praktischer Natur: "Geduldig sein" - der Einzug von Web 2.0 in das Bewusstsein der Kollegen ist ein langsamersehr schwieriger Prozess, aber er kann erfolgreich sein. "Praktisch sein" - Es reicht nicht, nur gute Beispiele anderer Bibliotheken zu zeigen, sondern diese auch direkt gleich auf die eigene Arbeit des Einzelnen, dem man es zeigt, anzupassen. "Direkt sein" - Es klingt ein wenig nach Sisyphosarbeit, aber es hilft am besten, die Leute einzeln anzusprechen und ihnen zu zeigen, welche Arbeitserleichterung das ganze für sie bedeutet. "Positiv sein" - Auch die postive Ausstrahlung, eine "nicht-missionarische" Überzeugtheit vondem, was Web 2.0 heißt, kann helfen. Freude ausstrahlen kann andere ermutigen. Spaß haben mit den Dingen. "Mutig sein" - Manchmal muss man einfach machen und andere mit den Erfolgen überzeugen. Da heißt es, selbst anpacken, wenn das geht, selber Angebote aufbauen und deutlich sichtbar später mittragen. "Organisatorisch sein" - Die Chefs müssen einen untestützen. Bestimmte Angebote sollten mit deutlicher Beführwortung (Einladung zum Workshop, Aufmerksam machen auf ein Web-Lernangebot) des Chefs oder desjenigen, der in der Bibliothek etwas zu sagen hat (Vorbilder, angesehene Kollegen) an die Belegschaft weitergereicht werden. Andere Anregungen waren eher in Richtung Motivation zu sehen: Anderen geht es nicht anders oder besser gesagt: Oh, ich bin vermutlich genauso social-web-verrückt ...

Beiträge zum Bibcamp3 in Hannover [Update 10.06.10, 19:24 Uhr]

7.05.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Fleißig wurde getwittert und gebloggt: Hier finden Sie eine Liste mit Blogbeiträgen rund um die Diskussionen des Bibcamp3 in Hannover vom 7.-8. Mai 2010: 10. Juni 2010 Das Bibcamp3 unter Genderaspekten, Haferklee [Update] 31. Mai 2010 Tschüß, auf Wiedersehen, und: Befragungs-Ergebnisse, Bibcamp [Update] 27. Mai 2010 Caesar, Ingo: Mein Bibcamp³ #bib3, BibliothekarInnen sind uncool [Update] 16. Mai 2010 Jung, Thomas: BibCamp³. Ein Fazit, SLUBlog [Update] 14. Mai 2010 Bargmann, Monika: Eindrücke vom Bibcamp #bib3, Library Mistress [Update] Bargmann, Monika: BibcÖmp in Wien? #bib3, Library Mistress [Update] Trapp, Markus: BibCamp³ Hannover: Bibliotheken nehmen Herausforderungen an, Text&Blog [Update] 12. Mai 2010 Kropf, Katrin: Creative Commons in der Musik, Stadtbibliothek Dresden auf Slideshare [Update] Stabenau, Edlef: Twitternutzung auf dem BibCamp³, netbib weblog [Update] 11. Mai 2010 Cario, Sebastian: Bibcamp³ – Zurück in die Zukunft, Social Media Optimization [Update] Fenner, Martin: Action points, Gobbledygook [Update] Hapke, Thomas: Nachdenken über … Gedanken zum Bibcamp 2010 in Hannover, Hapke-Weblog [Update] Hauschke, Christian: Bibliothekarische Fachkommunikation 2010, infobib [Update] Hoher Rücklauf von Fragebögen zur Evaluation des BibCamps, BibCamp [Update] Puschmann, Cornelius: Eine kurze Auswertung der BibCamp³-Aktivität auf Twitter (#bib3) , WissPub.net [Update] 10. Mai 2010 Bargmann, Monika: Bibliothek als Kompetenzzentrum für Web 2.0? #bib3, Library Mistress [Update] Christensen, Anne: Das Internet in den Katalog oder den Katalog ins Internet?, Beluga Blog [Update] Christensen, Anne: Der beratende Katalog, Folien zur Session, slideshare [Update] Christensen, Anne: Facebook-Kniff: Statusmeldungen und Fotos selektiv freigeben, netbib weblog ("Lifehack") [Update] Jesse, Bibcamp 3 vorbei – was bleibt…, BibliothekarInnen sind uncool [Update] Stabenau, Edlef: BibCamp³ war fantastisch!, netbib weblog [Update] 9. Mai 2010 Böhner, Dörte: Meine unsortierten Eindrücke vom Bibcamp in Hannover, Bibliothekarisch.de [Update] Meer, Dieter: wir entern die bibliothek, BibliothekarInnen sind uncool [Update] Die Selbst-Dokumentation des BibCamps läuft…, BibCamp³ – Hannover, 7.-8. ...

Warum scheitert man im Web 2.0?

4.05.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Warum scheitert man im Web 2.0? 1: Dabei sein, weil alle dabei sind! Social Media kostet Zeit, bedarf einer klaren Vorstellung was geht und was nicht. Daher sollten Ziele definiert sein. Warum nehmen wir am Social Web teil? Wie viele Leser wollen wir erreichen? Wieviel Zeit nehmen wir uns dafür? Wann stimmt für uns das Ergebnis und wann nicht? In Bibliotheken scheinen einige sich für das Mitmachen beim Web2.0 nur aus dem Grund zu entscheiden, weil Bibliothek sowieso auch dort ist. Sicherlich sollte man seinen Nutzern zeigen, dass man auch an dieser Stelle uptodate ist, aber das funktioniert auch nur mit entsprechenden Inhalten. 2: Jeder darf alles! Je mehr mitmachen, desto geringer ist der Zeitaufwand für jeden anderen. Doch je mehr mitmachen, desto deutlicher sollten Zuständigkeiten (thematisch, organisatorisch) und Themen gelärt sein. Wer schreibt worüber? (Themen) Gibt es eine redaktionelle Kontrolle? (Endfreischaltung, Kommentare) Wer betreut welche Plattform? (Blog, Facebook, Twitter) Welcher Stil sollte gewählt werden? (Du, Sie aber persönlich, Sie) Was ist das Hauptziel dieser Aktivität? (Was wollen wir als Bibliothek im Web 2.0 erreichen?) Sicherlich sollte man die Nutzung von Web2.0-Angeboten in Bibliotheken nicht zu sehr formalisieren, aber Empfehlungen sind hilfreich und können vor Fehlern bewahren. Dazu müssen sich alle Beteiligten über die thematischen, organisatorischen und formalen Regeln einig sein. 3: Zögern Social Media ziehen Massen an, d.h. ein Großteil unserer Nutzer befindet sich bereits im Web 2.0. Erfahrungen mit Web 2.0 kann man nur durch Aktivitäten sammeln. Viele Bibliotheken wagen bereits erste Schritte im Social Web. (Bspw.: Bibliotheken mit Weblogs, bei Facebook oder Twitter). Engagierte Nutzer von Web2.0-Angeboten neigen dazu, Gott und die Welt bereits dort zu vermuten. Es ist nur ...

Andere für sich arbeiten lassen

1.11.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Menschen sind verspielt. Es ist Teil ihrer Neugier und teil des Lernens. Diesen Spieltrieb nutzen verschiedenste Netzprojekte, um mit kleinen Spielchen Freiwillige sonst unlösbare Aufgaben erledigen zu lassen. Schon Tom Sawyer machte Zaunstreichen seinen Freunden schmackhaft, weil er tat, als sei dieses ein großer Spass. Danach schufteten die Freunde freiwillig für ihn und beschenkten ihn auch noch. Diesen psychologischen Trick nutzen Internetportale wie Flickr, YouTube oder del.icio.us lassen sich mit Inhalten von ihren Nutzern füttern, seien es Fotos, Filme oder Links, die dann auch gleich noch durch die Vergabe von Tags seitens der Nutzer inhaltlich erschlossen werden. Richtige Bibliothekare und Archivare würden systematisch vorgehen, wären aber teuer. Doch können diese Aufgabe mit guten Resultaten auch ganz normale Menschen bewältigen, wenn es nur genug von ihnen sind – "Social Tagging" nennt sich das. Wie man Freiwillige durch das Angebot kleiner Spiele und die Herausforderung des Wettbewerbsgeistes motiviert, einen Dienst der Gemeinschaft zu erbringen, wurde von Markus Krause und Hidir Aras von der Universität Bremen untersucht. Auch Luis van Ahn von der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh hat für seine Doktorarbeit ein kleines Online-Game entwickelt, welches als Zugabe zuverlässige Beschreibungen von Bildinhalten ausgab. Ziel des von ihm entwickelten Spiels war, dass zwei zufällig zusammengestellte Teams möglichst die gleichen Begriffe für Bilder, Töne oder Texte vergeben, um als Belohnung Punkte zu erhalten. Van Ahn berechnete, dass so alle Google Bilder innerhalb weniger Monate beschriftet sein könnten, wenn dieses Spiel eine ähnliche Popularität erreichten würde wie übliche Online-Spiele. Krause und Aras haben dieses Spielmodell leicht modifiziert, um den Prozess noch weiter ...

[Studie] Internetbasierte Kooperationen im Social Web

18.08.2009 | von Dörte Böhner | 3 Kommentare » |

Die Kulturpädagogin Christiane Schulzki-Haddouti hat eine umfangreiche Studie zum Social Web vorgelegt. Die Journalistin begutachtete dafür mehr als 1000 Anwendungen Andwendungsfällt und interviewte 47 Experten. Diese Studie "Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft" (BY-NC-SA) konnte sieben Faktoren ermitteln, die für den Efolg und die Akzeptanz eines Social-Web-Angebots notwendig sind. Dazu zählen flexible Strukturen, kontextorientierte Regeln, die Untersützung von partizipativen Identitäten, soziale Umgangsformen aller Beteiligten oder auch das Feedback. Frau Schulzki-Haddouti entwarf zudem Szenarien für Wissensmanagement in Unternehmen (mit Fallbeispielen, z.B. für IBM, Coremedia) Forschergruppen (mit Fallbeispielen, z.B. für das MPI für Wissenschaftsgeschichte) Berufliche Bildung (mit Fallbeispielen, für Das Produktions-Lern-System (PLS), Daimler AG und Business Learning, Siemens AG) Nichtstaatliche Organisationen (NGO) (mit Fallbeispielen, z.B. Ehrenamtportal Greenpeace, Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung) Das klingt nach jeder Menge Lesestoff für die nächste Zeit. Diese umfangreiche Studie ist eine Analyse für die Innovations- und Technikanalyse (ITA) im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Quelle: Studie über internetbasierende Zusammenarbeit via heise online

Twitter als Eliteschmiede

26.04.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Der Internet-Kritiker Keen, bekannt geworden durch sein Buch "Die Stunde der Stümper" zeigt sich im Spiegel-Online-Interview mit Michael Soukup geläutert. Keen verweigert sich dem Netz nicht. Er ist selbst bei Twitter unterwegs, geht aber auch auf sehr ironische Art mit dem Internet um. So warnte Keen in seinem Buch vor einer "Diktatur der Affen" und sprach immer wieder von der "Verdummung durch Web 2.0". Er steht dazu, ein Polemiker zu sein, der mit seiner Art von Humor Dinge und Probleme beschreibt. Dass dies missverständlich sein kann, zeigten die erbosten Reaktionen von Bloggern auf sein Buch. Dieses richtete sich gegen die enthusiastische Begeisterung bezüglich Web 2.0. Ein akademisch gehaltenes Buch wäre kaum aufgefallen und hätte keine Reichweite bekommen. Keen geht es nach eigener Aussage nicht darum, sich damit zu profilieren. Er wollte einfach nur das unendliche Geltungsbedürfnis und die neuen Fakten des Lebens aufzeigen. Es gibt eine neue Realität, die vielen nicht gefällt und die man dennoch akzeptieren muss. Viele Leute wollen nicht bei Web 2.0 mitmachen, weil es sie nervt. Aber sie haben keine andere Wahl. Idealismus wird durch Selbstmarketing ersetzt. Künstler, Journalisten, Musiker und Autoren der alten Schule haben keine Chance mehr. Wer überleben will, muss permanent an seinem Internet-Image feilen, seine eigene Ich-Tag aufbauen. Der Kritiker sieht im Microbloggingdienst Twitter ist ein gutes Beispiel für diese Behauptung, denn bei Twitter ist seiner Meinung nach eine neue Elite im Begriff zu entstehen. Dabei beginnt eine Hierarchie zwischen Talent und Publikum das Amateurhafte wieder zu verdrängen. Hilft Twitter das Web 2.0 zu professionalisieren? Keen selbst sieht in seinem Blogger- ...

Kindle zwischen den Fronten

9.04.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Die Kindle-Macher stehen derzeit im Kreuzfeuer. Man kann inzwischen schon fast titeln: "Immer Ärger mit dem Kindle." Kaum war der Kindle 2 auf dem Markt, da gingen Autoren und Verlage wegen der Vorlesefunktion des Gerätes auf die Barrikaden. Nach dem der US-Autorenverband Authors Guild heftig gegen die Text-to-Speech-Fähigkeit protestiert:engl: hatte, gab Amazon fast zu kampflos nach und überließ Autoren und Verlagen die Entscheidung darüber, ob der Kindle das Buch vorlesen darf. Nun kritisiert der US-Blindenverband National Federation of the Blind (NFB) Amazons Entscheidung, die Vorlesefunktion des Kindle 2 einzuschränken. Der Vorwurf lautet, dass so die Sehbehinderten und Menschen mit Leseschwäche und Lernschwierigkeiten durch Author Guild und die Verlage diskriminiert würden. Der technologische Fortschritt und die bessere Verfügbarkeit der E-Books helfen den Betroffenen, einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen zu erhalten. Da wirkt es schon sehr willkürlich, wenn Autoren und Verlage nun über einen Informationszugang entscheiden können, indem sie über die Text-to-Speechfähigkeit entscheiden können. Diese Diskriminierung könne der Verband nicht akzeptieren. Das nächste Schlachtfeld, auf dem der Wind eisiger wird, ist Amzons Preisgestaltung bei den elektronischen Büchern.Vielen Kindle-Besitzern sind die Preise der E-Books zu hoch. Auch sie protestieren bei Amazon und zwar direkt auf der Verkaufsplattform. Unter dem Motto "9.99boycott" rufen die Protestierer Gleichgesinnte dazu auf, nicht mehr als 9,99 US-Dollar für ein E-Book zu bezahlen. Alle E-Books, die teurer sind, sollen bei Amazon mit dem Hinweis "9.99boycott" versehen werden. Bibliothekarin und Kindlebesitzerin Crystal O'Brien begründete im Blog on Wired den "9.99boycott". A Kindle book is more restricted in its use than a paper book and therefore should not ...

Microsoft Carta – ein Auslaufmodell

31.03.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Wikipedia wird zum Killer renommierter Enzyklopädien. Dazu kommen Wissenssammlungen, welche durch Internet-Suchmaschinen zugänglich gemacht werden. Die Konkurrenz ist wohl für das profitable Geschäft mit der Microsoft Carta viel zu groß. Microsoft entschied sich daher, die Multimedia-Enzyklopädie Encarta komplett einzustellen. Zum 31.10. werden die Online-Seiten eingestellt, zu Ende Mai der Vertrieb von CDs. Abonnementen bekommen ihre zu viel gezahlten Abo-Gebühren erstattet. In Microsofts Erklärung heißt es: People today seek and consume information in considerably different ways than in years past. As part of Microsoft’s goal to deliver the most effective and engaging resources for today’s consumer, it has made the decision to exit the Encarta business. Der Gewinn der 1993 gestarteten Carta ging seit 2001 die Abonnement-Einnahmen kontinuierlich zurück. Der englischsprachige Wikipedia-Eintrag über die Encarta ist - wie sollte es auch anders sein - schon auf dem neusten Stand. Wieder verschwindet somit ein Stück kontrolliertes Wissen aus der Welt des Netzes. Jürgen Vielmeier meint zurecht: Nur noch einer Quelle vertrauen zu können, ist keine schöne Vorstellung Es geht also nicht nur Qualität verloren - worüber man sich sicherlich schreiten kann - sondern hier ist auch ein Verlust an Informationsvielfalt zu beklagen, der durch die Kostenlosigkeit des Netzes verursacht wird. Quellen: Microsoft stellt Enzyklopädie Encarta ein via heise online Vielmeier, Jürgen: Gegen Wikipedia chancenlos: Microsoft stellt Encarta ein auf FreshZweiNull Microsoft beerdigt Encarta bei Spiegel Online Microsoft gibt sich Wikipedia geschlagen auf Tagesschau.de Important Notice: MSN Encarta to be Discontinued via Microsoft

Umfrage: Blogs zur Unterstützung von Seminaren

29.01.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Hier ein Hinweis auf eine Umfrage von Ralf Appelt auf LOVE it or CHANGE it . com : 11 Fragen zur Gestaltung von Seminarblogs Kostet 5 Minuten Zeit... Hintergrund: Bedingt durch das vergangene Semester und den Einsatz eines Blogs als zentrale Online-Plattform zur Begleitung eines Seminars stellt sich mir in Vorbereitung auf das kommende Semester folgende Frage: Wie sieht ein optimales Seminarblog aus? Um nicht nur meine Erfahrungen im Umgang mit Blogs als Seminarplattform nutzbar zu machen starte ich hiermit eine kleine Umfrage (11 Fragen) die dazu beitragen sollen dem Ergebnis auf die Spur zu kommen. Ich würde mich sehr über zahrleiche Beteiligung und Verlinkung freuen. Im Gegenzug werden die Umfrageteilnehmer (auf Wunsch) über die Ergebnisse informiert, ausserdem werde ich die Ergebnisse selbstverständlich an dieser Stelle veröffentlichen.