Veröffentlicht am 22.02.2013 - 19:15 · AutorIn: ·
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Kategorie(n): Bibliothekspolitik, Initiativen und Projekte · Tags: , , , , ,

Bücher sollen zum Wegbegleiter werden für ein ganzes Leben, weshalb Kinder ihnen möglichst früh in ihrem Leben begegnen sollen. In Österreich gibt es dafür die Kampagne Buchstart, die unter anderem mit dem folgenden Video wirbt:

Buchstart from David Neumayr on Vimeo.

Aufmerksam geworden über:
Bücher sind großes Kino: ein Buchstart-Video-Clip, Biblio.at-Blog

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“Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.”  Heinrich Heine

2013  jährt sich die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten zum 80. Mal.

Drei Monate nach ihrer Machtübernahme (30.01.1933) begannen die Nationalsozialisten mit der Ausübung von Einschüchterungspraktiken. Einen Höhepunkt bildete die Erstellung der Liste des undeutschen Geistes. 131 Schriftsteller befanden sich auf dieser Liste.  Deren wurden am 10. Mai 1933 auf öffentlichen Plätzen, in mehr als 20 Städten, verbrannt. Neben der systematischen und organisierten Verbrennung gab es auch an vielen weiteren Orten Bücherverbrennungen, welche von lokalen Akteuren organisiert wurden. Das Literaturblog Duftender-Doppelpunkt widmet sich ebenso diesem Thema und bittet um die Vervolständigung der Liste “verbrannter Autoren”. Hierzu gibt es ein Literaturquiz und die Preise hierzu sind ironischerweise Bücher.

“Wie sehen diese Orte 80 Jahre nach den Bücherverbrennungen aus? Was passiert dort heute und betrachten wir diese Orte anders wenn wir wissen, was dort passiert ist?”

Diese Fragen stellt(e) sich Jan Schenck, ein freiberuflicher Fotograf. Er will einen Online-Atlas erstellen, der auf der Webseite verbrannte-orte.de zu sehen sein soll und Bilder und Erläuterungen enthalten soll. Dabei können interaktive Panoramen entstehen, die  es Besuchern möglich machen sich den “Verbrannten Orten” zu nähern.

Ziel ist es eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu erreichen und das Unsichtbare sichtbar zu machen. Mit dieser Crowdfunding-Kampagne will Schenck 3.000 € akquirieren, um diese Online-Plattform zu entwickeln und instand zu halten, aber auch Recherchen und Fotografien der Orte zu finanzieren.

Der Initiator bittet auch um Materialien, Erinnerungen und ZeitzeugInnenberichten zu den Bücherverbrennungen an den jeweiligen Orten. Schencks Kardinalfrage lautet, ob wir Orte und Plätze anders betrachten, wenn wir um deren Geschichte wissen. Ich habe selbst vor kurzem von einem Ort in meiner Wohnortnähe erfahren, der von der Lokalbevölkerung eher verschwiegen wird und wo vermutlich auch Bücher verbrannt wurden. Ich denke, es nicht jedem bekannt, dass nicht nur auf dem Bebelplatz in Berlin Bücher verbrannt wurden.

Es wäre wünschenswert, wenn dieses Projekt möglichst viele Anhänger finden würde, denn auch für  Heimatpfleger, Geschichtslehrer und Stadtmuseen könnten solche Orte eine notwendige und vollständige Ergänzung zum gängigen Repertoire der lokalen Ortsgeschichte sein.

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Und heute der letzte Tag:

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Endlich da:

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Veröffentlicht am 06.08.2012 - 17:42 · AutorIn: ·
3 Kommentare
Kategorie(n): Initiativen und Projekte · Tags: , , , ,

Bibliojobs ist seit dem 16.07. dicht. Nur noch Mitglieder können dort sehen, welche Stellen gerade frei sind. Auf diese Aktion wurden von vielen Seiten mit Unverständnis reagiert. Das hat aber nciht zum Einlenken geführt.

Dass die Auswertung kooperativ passieren kann, zeigt das Projekt “Open Bibliojobs”, das damit wirbt: “ein Service für alle”. Hier melden verschiedenste Einrichtungen z.B.

ihre Stellen. Weitere werden hinzu kommen.

Hinzu kommt die Auswertung einer ganzen Reihe von Mailinglisten, Job-Portale und Webseiten. Siehe dazu die noch frei zugängliche, leicht veraltete Liste des BIB und die aktualisierte Liste einzelner Einrichtungen von OpenBibliojobs (OBJ).

Jeder kann mitmachen. Wer regelmäßig eine Liste oder ein paar Webseiten auswertet und die Jobs über das Formular bei OBJ einträgt, hilft damit allen, die gerade suchen. Es sind nur sieben kleine Felder auszufüllen, was i.d.R. schnell und unkompliziert erledigt ist. Als Dank wird man dann direkt unter der Jobliste genannt. Man kann sich einfach in diesem Etherpad eintragen mit Klarname (oder Pseudonym) und der entsprechenden Quelle, die man auswerten möchte. Ein Login ist nicht notwendig.

OBJ lebt davon, dass sich möglichst viele Institutionen aber auch Privatpersonen beteiligen. Seien auch Sie dabei.

(Rechtschreibfehler korrigiert)

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[Update, 06.08.2012]

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Cycling for Libraries 2012, live-stream update 3.8.2012

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Hier eine Sammlung von Beiträgen, die mir so im Laufe der Veranstaltung Cycling for Libraries 2012 über den Weg gelaufen sind. Hinter den Beiträgen, die nicht in Deutsch oder Englisch verfasst wurden, befindet sich ein Link zur Übersetzung mit Google Übersetzer. Gerne können Sie auch auf andere Beiträge hinweisen, sollten diese hier fehlen. Neue Beiträge werden nachgetragen.

Here is a collection of postings that I have found about Cycling for Libraries 2012. They are in many different languages. Please feel free to inform about missing texts, videos, collections of pictures.

[28.08.2012] (eingetr. 29.08.2012)

[23.08.2012] (eingetr. 24.08.2012)

[18.08.2012] (eingetr. 24.08.2012)

  • [16.08.2012] (eingetr. 24.08.2012)

    [13.08.2012] (eingetr. 24.08.2012)

    [10.08.2012] (eingetr. 24.08.2012)

    [08.08.2012] (eingetr. 09.08.2012)

    [06.08.2012] (eingetr. 09.08.2012)

    [05.08.2012] (eingetr. 09.08.2012)

    [04.08.2012] (eingetr. 09.08.2012)

    [03.08.2012]

    [02.08.2012]

    [01.08.2012]

    [31.07.2012]

    [30.07.2012]

    [29.07.2012]

    [28.07.2012]

    [27.07.2012]

    [26.07.2012]

    [Vor dem 25.07.2012]


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