Die Idee zum Weltlachtag kommt aus der Yoga-Lachbewegung. Um Punkt 14 Uhr darf für 3 Minuten gelacht werden. Im folgenden Sketch aus dem Jahr 1988 geht es um Aufmerksamkeit und Ordnung in der Bücherei.
Vidya Books ist eine interaktive Bucherfahrung, welche über ein iPad/iPhone app läuft.Es handelt sich um einen Roman. Das besondere ist, dass es sich gleichzeitig um ein Buch und ein Spiel handelt. Bei Vidya Books kann es sich um Abenteuerromane handeln, traditionellen Romanen oder modernen Action-Games, die etwas Neues und Magisches schaffen. Mit diesen userorientierten und interaktiven Bücher bestimmt der Nutzer den Fortgang der Story. Bei einer klassischen Geschichte hat die Geschichte eine Richtung und ist von Anfang an festgelegt. Hier kommt es auf die Aufmerksamkeit an und die eigene Wahl an, wie sich eine Geschichte weiterentwickelt. Die erste Geschichte von Vidya Book ist ein episches Abenteur im Stil von Indiana Jones, Uncharted und Tomb Raider. Unser Held/Unsere Heldin reist quer über den Globus, um ein Mysterium aufzudecken, das mehrere Jahrhunderte umfasst. Die Geschichte spricht gleichermaßen Junge und Alte an. Der Titel kann frei durch jeden User gewählt werden.
Ähnliche BeiträgeKarin Kiraly von der Hauptbücherei Wien findet, dass jede Hilfe bei der Berufsentscheidung wertvoll ist und hofft mit diesem Video hierzu einen Beitrag leisten zu können. Wie lange sie schon als Bibliothekarin tätig ist und warum ihr in ihrem Job nie langweilig wird, erfahren Sie im folgenden Video.
Die Stadtbibliothek Nürnberg machte nun vor ihrer und nun nach ihrer Eröffnung im neuen Gebäude zum zweiten Mal Schlagzeilen, nachdem es bereits die “Leiht-uns-leer-Aktion” mit dem Flashmob-Aufruf via Bayern1 in den Bayerischen Rundfunk schaffte: “Leiht uns arm …”, bittet die Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg, “… damit wir weniger zum Umziehen haben.”
Am 25. Oktober 2012 wurde die neu “Stadtbibliothek Zentrum” eröffnet. Mit dem Neubau wurden die Zentralbibliothek, die Bibliothek Egidienplatz und die Musikbibliothek zusammengefasst. Hier der Link zur neuen Webseite: www.stadtbibliothek.nuernberg.de
Ab Januar 2013 wird die Ausleihe für alle Medien kostenfrei sein und es wird keine Jahresgebühr mehr geben. Das klingt zunächst Mal erstaunlich und revolutionär für eine große Stadtbibliothek in Deutschland, die zudem zu den ältesten kommunalen Bibliotheken Deutschlands zählt . In Zukunft werden sich die Nutzer und Nutzerinnen genau überlegen, wieviel sie ausleihen und wie lange, denn es gibt stattdessen bald eine sogenannte Verlängerungsgebühr.
Folgende Vorteile ergeben sie laut Stadtbibliothek in Zukunft für die KundInnen:
“1. Mediennutzung in der Bibliothek und Medienentleihung sind kostenlos.
2. Leihfristverlängerung für Kindermedien ist auch weiterhin kostenfrei.
3. Sie zahlen nur für Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen.
4. Sie können steuern, ob und in welcher Höhe Gebühren anfallen.
5. Für Sie Interessante Medien sind schneller wieder verfügbar.
6. Die neuen Gebühren sind fair, weil sie nicht zu umgehen sind und damit
7. Missbrauch zu Lasten der Allgemeinheit ausgeschlossen ist.”
Das folgende Video geht kurz auf die Eröffnung der Bibliothek nach dreijähriger Bauphase ein.
Im folgenden Video kommt vermutlich eine Fachangestellte für Medien und Information aus Berlin zu Wort, die sich offensiv mit den viel bekannten und immer wieder häufig geäußerten Vorurteilen gegenüber Bibliotheken und deren Mitarbeiter auseinandersetzt. Für uns als Bibliothekare sind diese Vorurteile allseits bekannt, aber es gibt genügend Menschen, die noch so denken und an die dieses Video gerichtet ist. Bookaholica, wie sie sich nennt, macht das sehr sympathisch, humorvoll und anschaulich, dass auch der letzte Nichtleser und Ahnungslose dieses Video gerne ansieht und ein wenig zum Nachdenken angeregt wird. “Lachen BibliothekarInnen?”, so lautete Ende 2010 ein Titel im Blog, in dem auch auf das Berufsbild und den hierzu weit verbreiteten Klischees ausführlich eingegangen wurde, wie z.B. bei der WG-Suche oder im Kontakt mit Menschen in Kneipen und in der Öffentlichkeit im Allgemeinen.
“Die Schwarmfinanzierung für alle, die ein risikoloses Abenteuer nicht scheuen. Warum nicht einmal die ausgetretenen Pfade verlassen? Spaß haben und Nervenkitzel statt Verbissenheit und überstrapazierte Geduld bei Projektanträgen. Was ist dieses Crowdfunding? Im übergeordneten Sinne: Fundraising. Der Nutzen: Projekte ins Laufen bringen, sie bestenfalls zu finanzieren, mindestens jedoch neu zu bewerten. Und die Crowd, die (virtuelle) Gemeinschaft, aktivieren, binden, nutzen. Was ist das Prinzip hinter Crowdfunding, wie funktioniert es, was ist das Wesentliche daran? Was passiert mit dem Geld, wo kommt es her und wie erfolgreich ist Crowdfunding? Beispiele zeigen: ja, es funktioniert. Anwendungsbereiche gibt es unter bestimmten Kriterien auch in Bibliotheken. Warum also nutzen unsere Bibliotheken Crowdfunding nicht?” Ilona Munique
Ilona Munique hatte vor wenigen Tagen das Thema Crowdfunding für Bibliotheken auf die Agenda gebracht und hierzu einen Artikel in der Februarausgabe 2013 in der Zeitschrift Bibliotheksforum Bayern angekündigt. Hierzu bietet sie sogar Seminare und Kurzvorträge an. Wenn Crowdfunding mittlerweile so erfolgreich in den USA mit Kickstarter und vielen anderen mit Bibliotheksprojekt funktioniert, die eher einen ungewöhnlichen und nicht öffentlich finanzierten Charakter haben, dann wäre es doch einen Versuch wert ein Wagnis einzugehen, dass am Ende durchaus erfolgsversprechend ein kann. Warum sollte es nicht auch hierzulande mit Bibliotheksprojekten wie Bücherschränken, Büchereien für Asylbewerber oder einem lokalen eigenen Projekt Ingeborg in der eigenen Stadt klappen?
Brooklyn ist ein Stadtbezirk von New York City, in dem viele Büchernarren und -liebhaber leben. Wer die Straßen an bestimmten Wohnviertel entlanggeht, wird ein informelles und anonymes Buchverleih- und Teilsystem bemerken.Es gibt haufenweise Stapel von Taschenbüchern und Bücher im Hardcoverformat, die auf Bürgersteigen or Treppenstiegen herumliegen und für jeden Passanten verfügbar sind, der nach einem guten Roman oder einem Kochbuch aus dem Jahr 1972 sucht. Diese Tradition ist der Tatsache zu verdanken, dass viele Wohnungen, Zimmer und Appartments nur begrenzten Platz bieten. Zudem spricht es dafür, dass die Menschen dort das geschriebene Wort äußerst wertschätzen, wie an zahlreichen Buchläden, Öffentlichen Bibliotheken und Cafés zu erkennen ist, da diese verhältnismäßig viele Möglichkeiten bieten mit Büchern in Berrührung zu kommen. Nun haben sich im Digitalzeitalter die Formate verändert und elektronische Lesegeräte sind auf dem Vormarsch, was das Kommunikationsverhalten und die Erfahrungen verändern, wie wir das geschriebene Wort erfahren.
“The Hundred Story House” soll ein interaktive Kunst im öffentlichen Raum sein. Es bietet darin Platz für hunderte von Büchern, die von den Anwohnern ausgeliehen werden können. Mittlerweile wurde das Projekt mit ca. 13.500 $ via Kickstarter co-finanziert. Das Prinzip lautet “take-a-book – leave-a-book”. Ziel ist es das Buch als physisches Objekt zu feiern und die Freude daran zu vermitteln, was die Vorzüge des Haptischen ausmachen.
Ähnliche BeiträgeÄhnliche Beiträge“Die kulturelle Sensibilität der Bibliotheksmitarbeiter ist für einen kompetenten Umgang mit der kulturellen Vielfalt der Bibliotheksnutzer Grundvoraussetzung. Daher sind Qualifizierungs-maßnahmen, die die Interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter schulen und ihre Fremdsprachenkompetenz erweitern, von zentraler Bedeutung.”
Seit dem Jahr 2000 stieg die Zahl der Besucher von Nutzern der Hackley Public Libraryum fast 300 %.Die Zahl der Ausleihen hat sich nahezu verdreifacht. Als nächstes gibt es den Bedarf das 120 Jahre alte Bibliotheksgebäude zu renovieren und zu reparieren. http://www.thebuildingofcharacter.org
Hackley Library: The Building of Character from Revel on Vimeo.
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Australiens Bibliotheken sind Ort des Wissens, der Kultur, des Staunens und erfüllt vom Geist der Community. Jeder ist willkommen und die meisten Dienstleistungen sind kostenfrei erhältlich.
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Regiesseur: Pete Circuitt
Autorin: Christine Olsen
Produzentin: Simone Ellis



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