26.08.2010 | von Wolfgang Kaiser | Keine Kommentare » |
Im Video wird auf drastische und unterhaltsame Weise dargestellt, wie sich einige Schulbibliotheken in den USA bei noch mehr Budgetkürzungen entwickeln könnten. Sollte der gegenwärtige Trend nicht gestoppt werden, schadet der Verlust und die Folgen der Entwicklung den Schülerinnen erheblich.
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21.12.2009 | von Wolfgang Kaiser | Keine Kommentare » |
Bereits im April und Mai diesen Jahres gab es Streiks verschiedenster Bibliotheken - ob an der Universität in Marne-la-Vallée oder an der Universität Paris VIII (Vincennes Saint-Denis) oder auch anderswo. Hintergrund der Streiks, die sicherlich weiter fortgesetzt werden, ist das 2007 von Nicolas Sarkozy lancierte RGPP (Révision générale des politiques publiques). Das RGPP will vor allem eine Moderniersierung und Flexibilisierung der Verwaltung und des öffentliches Beamtenapparates erreichen. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es noch sehr viele beamtete BibliothekarInnen in Frankreich. Selbst in anderen Bereichen des öffenliches Dienstes gibt es in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund von (Teil-) Privatisierungen im öffentlichen Dienst und der Schröpfung von Beamtenstellen weitaus weniger Beamte als in Frankreich. Auf dem Bild unten ist das Nationalsymbol Frankreichs - die Marianne - abgebildet, wie sie aus einer Flasche gefüllt mit "RGPP-Reformen" trinkt. Das eigentliche Nationalsymbol ist die Trikolore, aber ebenso die Marianne, welche sehr häufig mit einer Jakobinermütze abgebildet ist. Die Mütze ist eine Allegorie der Freiheit und der Republik. Das Bild soll verdeutlichen wie die Generalrevision des öffentlichen Dienstes auf Gemeingüter übergreift, die zu Frankreich gehören wie die Trikolore oder die Marianne. Selbstverständlich ist es ohne Provokation in unserer globalen Mediengesellschaft immer schwerer auf Mißstände aufmerksam zu machen. Auf dem ersten Blick sind diese Ziele meiner Ansicht nach keineswegs “streikwürdig“. Es wird auch die mangelnde Informationspolitik beklagt, da viele BibliothekarInnen sich oftmals vor vollendete Tatsachen gestellt fühlen, obwohl die Webseite der Regierung über die RGPP versucht Transparenz und Aufklärung zu vermitteln. Die Verwaltungen sollen stärker an die Bedürfnisse der Benutzer angepasst werden, was ...
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25.01.2008 | von Doreen Thiede | Comments Off |
Solche positiven Nachrichten liest man gern: In Bogenhausen wurde eine Patientenbibliothek vor der Schließung bewahrt, indem sich die "Städtische Klinikum München GmbH" und die Stadt die Finanzierung der Bibliothek teilen, meldet der Bogenhausener Anzeiger. Als Konsequenz daraus ist die Patientenbibliothek von nun an auch für die Öffentlichkeit zugänglich.In dem erwähnten Artikel findet sich noch ein interessanter Bezug zum letzten Posting zur Bibliotherapie:Die »Eskapismus«-Funktion hält auch die studierte Diplom Bibliothekarin für extrem wichtig. »Schließlich ist das Krankenhaus ein Ort, an dem niemand gerne ist. Und mit einem Buch kann man in andere Welten eintauchen und für eine gewisse Zeit vergessen, wo man sich gerade befindet«, berichtet Scherer aus ihrer fünfjährigen Erfahrung im sozialen Bibliothekswesen.via netbib
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28.11.2007 | von Doreen Thiede | Comments Off |
Die Berliner Stadtbibliothek Treptow-Köpenick führt in der Zeit vom 3. bis 8. Dezember eine Umfrage durch, die sich speziell an Nichtnutzer richtet, um deren Wünsche und Anforderungen zu erfahren. Beteiligt sind auch Studierende der Berliner Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Eine rege Teilnahme möglichst vieler Bürger ist dabei natürlich sehr wichtig.Den Hintergrund bilden u.a. die Sparvorhaben des Bezirks Treptow-Köpenick, dem leider etliche Stadtteilbibliotheken zum Opfer fallen werden. Alternativ wird daher auch über einen neuen Standort in der Nähe des S-Bahnhofs Schöneweide nachgedacht, an dem die Bestände der zu schließenden Bibliotheken zusammengeführt werden könnten. Zudem wäre die infrastrukturelle Lage dort viel günstiger. Das ist jedoch sehr vage (inoffizielle) Zukunftsmusik. Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt, wie es so schön heißt.
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7.06.2007 | von Doreen Thiede | Comments Off |
Stadtbibliothek Treptow-Köpenick von BerlinSo titelt (PDF, S. 3) die Lokalausgabe für Treptow des Berliner Abendblattes und berichtet vom Kampf der Treptower Bürger gegen die Schließung der Bibliothek des "Ratz-Fatz". Diese Bibliothek soll bereits in diesem Jahr geschlossen werden statt 2010, wenn in Köpenick eine neue Mittelpunktsbibliothek öffnet. Dabei wird die Bibliothek rege genutzt:Eine Lehrerin der Grundschule an der Feuerwache schilderte, dass die Kinder eine Doppelstunde in der Bibliothek verbringen, um ihre Lesefertigkeit zu verbessern und selbstständig neue Bücher zu erkunden.Im Moment existieren im Bezirk Treptow-Köpenick noch 13 Bibliotheken und eine Fahrbibliothek, von denen laut Bezirksstadtrat Simdorn zur Umsetzung der Einsparungen 4 zu schließen wären. Hintergrund ist die vor kurzem bekanntgewordene Feststellung des Landesrechnungshofs, dass Berlin im Bereich der Bibliotheken sparen könne. Das Beispiel des Bezirks Treptow-Köpenick zeigt leider, wie schnell solche unreflektierten und an puren Zahlen orientierten Vorschläge, wie der des Landesrechnungshofs, zur Einsparung aufgegriffen werden und welchen Schaden sie damit anrichten.Der Ausschuss für Bürgerdienste und Bildung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hat sich zumindest einstimmig gegen die Schließung der Bibliothek im "Ratz-Fatz" ausgesprochen: "Nun hat die Bezirksverordnetenversammlung das Problem auf dem Tisch."
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