Jetzt haben wir glatt…
… unseren eigenen 3. Jahrestag verpasst vor so viel anderem. Das netbib weblog feiert ja heute seinen 9. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch unsererseits an alle fleißigen Autoren dieses sehr empfehlenswerten Blogs. Dieses Jubiläum habe ich mal zum Anlass genommen, zu schauen, seit wann es uns eigentlich gibt. Der erste Beitrag, der sich in diesem Blog befindet, ist vom 09.02.2007, als das Blog noch Chaoslinie.de hieß.
Inzwischen sind die Ansprüche ans Blog erheblich gewachsen, so z.B. der Mut Kommentare zuzulassen. Dies ging mit Blogger.de leider nicht, so dass zum 01.08.2008 das Blog zu Bibliothekarisch.de und bei Strato gehostet wurde. Dies ging eine Weile ganz gut, aber mit Zunahme des Traffics wurde leider das Paket zu klein und so zog das Blog schließlich nur ein knappes Jahr später wieder um und beherbergt nun Beiträge von inzwischen 5 Autoren und einen Digest-Service, der das Angebot des Blogs um Twitter- und Delicious-Links ergänzt.
Damit es so bunt weiter geht sind wir für Anregungen, Kritik und natürlich auch Lob jederzeit offen. Für einen regen Austausch finden Sie uns auch auf Facebook. Also, auf die nächsten bunten und aufregenden Jahre…
Ähnlichen Beiträge
Happy BlogDay!
Jeder braucht einen Feiertag und warum sollten nicht auch Blogger ihren eigenen Feiertag haben? Heute ist es so weit.
BlogDay was created with the belief that bloggers should have one day dedicated to getting to know other bloggers from other countries and areas of interest. On that day Bloggers will recommend other blogs to their blog visitors.
With the goal in mind, on this day every blogger will post a recommendation of 5 new blogs. This way, all blog readers will find themselves leaping around and discovering new, previously unknown blogs. [Quelle]
Und ganz dieser Tradition verhaftet – Tradition darf man glaube beim 5. Jahrestag sagen – folgen jetzt 5 Blogs, die ich weiterempfehle:
Schulbibliotheks-Blog – Bibliothek der Latina August Hermann Francke, Landesgymnasium in den Franckeschen Stiftungen – interessante Beiträge aus dem Alltag der Bibliothek
Biblioblog der Universitätsbibliothek der Freien Universität – Posts, die sich nicht nur mit der Nabelschau der eigenen Bibliothek beschäftigen
Schokolade-Blog – das Blog für gehaltvollen Content
Manga zeichnen lernen – Tutorial zum Zeichnen eigener Mangas
Informationsportal für die zukünftige Gemeinde Börde-Hakel – für die Gedanken an die Heimat :)
Ähnlichen Beiträge
In eigener Sache
Das Blog läuft. Das ist die gute Nachricht dieses Umzuges. Es hängt und ächzt noch an einigen Stellen und was meine Mitautoren angeht, müssen sie sich wohl erst an das englischsprachige Backend gewöhnen. Aber zumindest haben unserer Leser jetzt das Vergnügen, schneller an die Nachrichten zu kommen. Also trotz der Kleinigkeiten die noch getan werden müssen, ist der Providerwechsel somit als erfolgreich abgeschlossen anzusehen.
Ähnlichen Beiträge
In eigener Sache
So, ich weiß, die Geschwindigkeit ist grausam und ich bin dankbar für jeden unserer Leser, der sich die Mühe macht und die Zeit investiert, um die Seite doch anzuschauen. Doch jetzt wird es besser. Trotz derzeit fehlendem regelmäßigem Internetzugang und Umzug zieht auch das Blog demnächst zu einem anderen Anbieter und auf einen neuen Server um und ist dann schneller und hoffentlich auch zuverlässiger erreichbar.
Der Umzug soll um den ersten Juni herum passieren, so dass das Blog vorübergehend gar nicht erreichbar ist oder es zu kleineren technischen Problemen kommen kann.
Hoffen wir das beste. Die ersten Tests laufen jedenfalls schon.
Ähnlichen Beiträge
Blogtuning
Habe den Sonntagabend genutzt, um ein wenig am Blogtuning zu arbeiten. Daher sind verschiedene Widgets verschwunden, bestimmte Zusatzinformationsangebote verschwunden. Vielen Dank für die vielen Ratschläge von Edlef Stabenau über Twitter.
Das Tuning ist natürlich ein Tropfen auf den heißen Stein, da das eigentliche Problem bei Strato liegt. Die Datenbankanbindung ist das Nadelör. Eine schnelle Problembehebung ist leider nicht in Sicht, da der Vertrag mit Strato noch einige Monate geht.
Ähnlichen Beiträge
LIBREAS Ausgabe #14 ist da

Es ist soweit. Die LIBREAS-Redaktion hat ihr neues Baby in die Öffentlichkeit entlassen. Themenschwerpunkt ist “Open Access und Geisteswissenschaften”.
Editorial zur Ausgabe 14: Open Access und Geisteswissenschaften
Schwerpunkt
Postmoderne Wissensorganisation oder: Wie subversiv ist Wikipedia? – Dina Brandt | Anschlussdiskussion zwischen Ben Kaden und Dina Brandt
If Malinowski had been a Blogger – Leah Rosenblum
Open Access und Geschichtswissenschaften – Notwendigkeit, Chancen, Probleme – Lilian Landes
Not Your Parents’ History Professors: An Introduction to Three Digital Humanists – Elisabeth Mead Cavert Scheibel
Bedeutung und Praxis von Open Access an der HU-Berlin – Nicole Henschel
Antrittsvorlesungen
The Work that Vanished – Michael Seadle
Signal. Information. Zeichen. Zu den Bedingungen des Verstehens in semantischen Netzen – Stefan Gradmann
Beiträge
The Impact of Economic Recessions on Libraries: A Past, Present, and Future View from Minnesota – Anne Mostad-Jensen
21 Gute Gründe für gute Bibliotheken – Rainer Strzolka
Berichte
Bericht über den Workshop “Offener Zugang zu Daten – eine Herausforderung” im Rahmen der Open-Access-Tage 2008 am 10.10.2008 in Berlin – Heinz Pampel
BOBCATSSS 2009:
Challenges for the New Information Professional – Anne Mostad-Jensen
Rezensionen
Rezension zu: Hauke, Petra (2007) Nachdenken über den Raum der Bibliothek aus ikonologischer Perspektive – Olaf Eigenbrodt
Rezension zu: Fansa, Jonas (2008) Die Kunst des Subtilen: Das Flirten in und mit Bibliotheken – Maria-Inti Metzendorf
Review of: Haycock, Ken; Sheldon, Brooke (2008) The Portable MLIS: Insights from the Experts – Michael F. Bemis
Review of: Spieker, Sven (2008) The Big Archive: Art from Bureaucracy – Lacey Prpic Hedtke
Rezension zu: Ratzek, Wolfgang (2008) Wissenszentren – intellektualnyje centry – Beispiele deutsch-russischer Bibliothekskooperation – Agniezska Twardak
Rezension zu: Bunz, Mercedes (2008) Die Geschichte des Internet: vom Speicher zum Verteiler – Karsten Schuldt
Ausstellung
Ausstellung “Wissensstädte – Bibliotheken in Afrika”
Ankündigung
Symposium “Kinder & Bibliotheken”
Friendly Journals: Ikaros – Electronic Journal on Information Society
Das Inhaltsverzeichnis klingt wieder nach einer rundum gelungenen Ausgabe.
Libreas hat außerdem seine verschiedensten Blogs endlich unter LIBREAS.library ideas zusammengefasst. Ein cleverer Schritt für eine stärkere Konzentration der interessanten Angebote.
Ähnlichen Beiträge
Qualitätsmanagement für die Wissenschaftskommunikation
Kategorie: Wissenschaftskommunikation
Weiteres:
Qualitätsmanagement in der wissenschaftlichen Kommunikation wird häufig gleichgesetzt mit Rezensionen, Peer-Review-Verfahren oder einer Bewertung von Thesen bzw. Auffassungen auch im Onlinebereich. Neben diesen offensichtlichen und auffälligen Möglichkeiten gibt es auch unauffällige, aber sehr wirksame Verfahren des Qualitätsmanagements, die man häufig erst auf den zweiten Blick entdeckt. Das “Ein Gruppenblog” will an einigen Beispielen von Dialogverläufen (Threads) in Mailinglisten und Blogs ein paar dieser Verfahren vorstellen.
Um gute Threads zu entdecken, kann man sich auf die eigene Einschätzung als “Experte” verlassen. Ein anderer Indikator sind die entsprechenden Reaktionen von Beteiligten, die den Beitrag loben. Auch im Negativen gibt es verschiedene Hinweise, so z.B. fehlende Diskussionen, abrupte Abrüche oder entsprechende Äußerungen von Beteiligten.
Für aktiv Beteiligte oder stille Beobachter auschlaggeben sind ein anregender Thread, ein attraktives Thema, neue Gesichtspunkte, eine (hohe) Relevanz, die Erweiterung des Horizonts, die Beantwortung von Fragen (die man sich vielleicht selbst gestellt hat), ein roter Faden, ein guter und anregender Schreibstil und/oder ein gewisser Unterhaltungswert.
Es besteht die Möglichkeit, selbst die hohe Qualität der eigenen Beiträge zu beeinflussen. Um dem Leser die Möglichkeit zu geben, den Inhalt und die Form des Dargestellten richtig einzuschätzen, sollte man klarstellen, mit welchem Ziel das Blog bzw. die Mailingliste, ein bestimmter Thread betrieben wird. Ein Autor – gerade eines Blogs – schreibt zuallererst im eigenen Interesse. Dies könnte sein:
Der Teilnehmer möchte auf eine ihm interessant erscheinende Frage eine Antwort haben oder er möchte zeigen, wie clever und kenntnisreich er ist oder er möchte einem prominenten Kollegen ein Ergebnis seiner neuesten Forschungen mitteilen.
Die Urheber und Beteiligten des Themas wenden dabei sehr differenziert und systematisch Verfahren an, die ihnen helfen, gute Threads zu produzieren, auch wenn sie diese ohne unmittelbare Absicht machen. Diese Methoden sind bereits aus Alltagsgesprächen bekannt.
Die folgende Aufzählung enthält in knapper Formulierung einige der Methoden, die man für die Diskussion in Mailing-, Foren- und Blogpostings beachten sollte.
1. Poste zu Themen, die Dich selbst interessieren, die du für aktuell und wichtig hältst.
2. Reagiere auf Fragen und Behauptungen dann, wenn Du etwas von der Sache verstehst.
3. Reagiere nur auf gute, d.h. interessante, begründete, kenntnisreiche Postings.
4. Reagiere auf die Postings von guten Leuten.
5. Gehe genau auf die vorausgehenden Postings ein.
6. Bleibe beim Thema.
7. Wenn Du glaubst, dass die Dich interessierende Frage nur so sinnvoll bearbeitet werden kann, erweitere oder verändere das Thema.
8. Mache Züge, von denen Du annimmst, dass sie die Diskussion in Deinem Sinne voranbringen, z.B. gut begründete Einwände und Aufforderungen zur Klärung.
9. Schreibe so dass Du gut verstanden wirst – klar, explizit und kurz.
10. Schreibe so, dass die anderen Teilnehmer gerne mit Dir Postings wechseln.
Man wendet diese Prinzipien schon fast automatisch an, weil man sich ja nicht selbst blamieren will.
In Kooperation mit mehreren Teilnehmern, die sich alle an diese Prinzipien halten, kann dies erstaunliche Wirkungen haben.
Das kann man an vielen Aspekten von Threads zeigen, z.B. an der kreativen Themenentwicklung (Themengenerierung) und der erfolgreichen Diskussionsführung.
So kann sich durch die Zusammenarbeit in einem Thread ein interessantes Thema entdecken. Dabei kann es sich um ein neues Thema ansich handeln oder eine latent vorhandene wichtige Frage wird herauskristalilisiert. Wichtig dafür ist, dass man mit Interesse (1) beim Thema bleibt (6) und mit eigenen Fragen oder Meinungen anreichert (7). Wenn mehrere Leute konstruktiv sich mit einem Thema beschäftigen, kann daraus ein aktuelles und interessantes Thema werden. Da dies häufig schrittchenweise passiert, ist nicht immer klar, wer eigentlich den entscheidenen Beitrag geleistet hat. Hier kommen die zwei konkurrierenden Aspekte der Themenbeschränkung (6) und der Themenerweiterung (7) zum Tragen. Hier muss ein gewisses Gleichgewicht gefunden werden.
Brave Sicherung der thematischen Kohärenz ist gut, aber wenn man Seitenzweige abwürgt, tötet man vielleicht gerade das kreative neue Thema. Der erfolgreiche Thread zeichnet sich dadurch aus, dass da einige Leute am Werk sind, die diese Filigranarbeit beherrschen.
Die beschriebenen Methoden sind zwar keine Garantie für eine hohe Qualität, aber mit ihnen kann man daran arbeiten, eine hohe Qualität zu erreichen:
aber letztlich ist hohe Qualität, insbesondere Kreativität, immer auch ein Glücksfall. Wie bei vielen Spielen gilt auch für dieses wissenschaftliche Kommunikationsspiel: Man muss gute Spieler anziehen und sie dazu motivieren, lustvoll mitzuspielen.
Quellen:
Fritz, Gerd: „Boy am I glad I discovered this discussion!“ – Das geheime Qualitätsmanagement in Mailinglists und Blog-Diskussionen – auf Ein Gruppenblog
Ähnlichen Beiträge
[Zitat] Fachidiot werden
Kategorie: Leseempfehlung, Zitate rund um den Buchstaben
Weiteres:
Ein Nerd zu sein [...], hat Vorteile in der Welt der Blogger. Nicht jeder Blogger ist so ein Fachidiot, aber die, die es sind, haben einen Vorsprung. Wenn Sie Ihr reales Leben bereits aufgegeben haben, um sich ganz World of Warcraft zu widmen, dann Glückwunsch. Für Sie dürfte Bloggen das Größte seit der Erfindung des geschnittenen Brots sein.
IN: Gardner, Susannah et al.: Blogging für Dummies, 2008, S. 95
Das Buch ist flapsig geschrieben, oberflächlich und gehört in die Kategorie: Keine Leseempfehlung wert!
Ähnlichen Beiträge
Layout-Umstellung abgeschlossen
Das Blog ist nicht nur was das Layout angeht überarbeitet worden. Damit sind die Darstellungsprobleme des Blogs sowohl beim Internetexplorer als auch beim Firefox behoben. 
Inzwischen sind alle Blog-Beiträge von Chaoslinie.de
hierher übertragen worden und somit sind jetzt über 500 Beiträge hier im Blog zu finden.
Sollten irgendwelche Probleme auftreten, lassen Sie es mich wissen.
Ähnlichen Beiträge
Googles Studie mit der Eye Tracking-Methode
Wie sind die Sehgewohnheiten auf Websites? Wo schaut man zuerst hin und wovon wird man abgelenkt? Kurz gesagt: Wie kriegt man die gewünschte Information am besten an Frau oder Mann? Und verändern Sucherfahrungen die Art und Weise, wie man schaut?
Untersucht wurde das Suchverhalten von Probanden bei der Verwendung von Googles neuen Suchinteface “Universal Search”
.
We (Google, Anmerkung d. V.) ran a series of eye-tracking studies where we compared how users scan the search results pages with and without thumbnail images.
In der Studie wurde mit Hilfe der Eye-Tracking-Methode das Suchverhalten untersucht. Es wurden mit Hilfe der Blickachsenmessung sogenannte heatmaps erstellt. Anhand der Heatmaps lässt sich die Verteilung der Aufmerksamkeit bezüglich des Klickverhaltens bzw. der Klickstärke an bestimmten Stellen der Trefferseite farblich genau darstellen.
Our studies showed that the thumbnails did not strongly affect the order of scanning the results and seemed to make it easier for the participants to find the result they wanted.
Nicht neu ist die Feststellung, dass Suchende ihre Suchergebnisse zu einem bestimmten Suchbegriff in weniger als einer Sekunde visuell abscannt. Innerhalb dieser kurzen Zeit trifft er unterbewusst Entscheiidungen über die Relevanz des Ergebnisses. Ziel von Google ist es, mit Hilfe dieser Methode diese kurze Zeitspanne der Entscheidung besser zu verstehen, d.h. die genauer zu analysieren und auszuwerten. Die so gewonnenen Rückschlüsse sollen helfen, das Ranking der Suchmaschinen zu verbessern und auch das Interface für die Google-Trefferlisten zu optimieren.
Das folgende Video zeigt den Blickweg eines Suchenden.
Je länger der Nutzer auf eine bestimmte Stelle schaut, umso größer wird der rote Punk. Sehr schön ist dabei zu sehen, dass der Nutzer erst auf das erste Ergebnis reagiert. Dabei wird nicht die Überschrift oder die Beschreibung als erstes betrachtet, sondern die Ziel URL der Webseite (grün). Danach wandert formlich das Auge zu den aufgelisteten Sitelinks und später zum zweiten und dritten Ergebnis. Ohne die zweite und dritte Position genauer zu betrachten, wird scheinbar der Nutzer von den unteren vier Bildern abgelenkt (nicht direkt) und fixiert eher bestimmte Schlagwörter im Titel.
Qellen:
Aula, Anne u. Rodden, Kerry: Eye-tracking studies: more than meets the eye
im Official Google Blog
Neumann, Paul: Neue Google Eye Tracking Studie via blogtopf.de
Neumann, Paul: Google Suchverhalten – Eye-Tracking via blogtopf.de



