Die „Bibliothèque nationale de France” (BnF – Nationalbibliothek Frankreichs) sammelt das französische Dokumentenerbe, bewahrt es und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlungen der BnF sind weltweit einzigartig: vierzehn Millionen Bücher und Druckschriften, aber auch Manuskripte, Stiche, Fotografien, Karten und Pläne, Partituren, Münzen, Medaillen, Tondokumente, Videos, Multimedia, Decors, Kostüme….. Alle geistigen, künstlerischen und wissenschaftlichen Fachrichtungen sind in einem enzyklopädischen Geist vertreten.

Etwa 150.000 Dokumente erweitern jährlich den Fundus durch Pflichtexemplare, Kauf oder Schenkungen. Dank der digitalen Bibliothek Gallica sind heute über eineinhalb Millionen Dokumente abrufbar. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen zeigen diese Reichtümer und machen sie bekannt: das ganze Jahr über werden Ausstellungen, Konferenzen, Kolloquien, Konzerte und Begegnungen programmiert und von Bibliothekaren sowie von Persönlichkeiten der Kulturwelt präsentiert.

Mareike König berichtete vor kurzem über zwei bedenkliche Copyfraud-Abkommen der französischen Nationalbibliothek. Bruno Racine, der Direktor der BnF wehrte sich aber entschieden gegen Vorwürfe einer angeblichen Privatisierung der Public Domain seiner Einrichtung.

Ähnliche Beiträge

Schon letzte Woche gab es auf den Internetseiten von BOOK RIOT und HuffPost Books 16 Bibliotheksszenen aus Filmen zu sehen. Diesmal stammen einige der Szenen auch aus europäischen Filmen und nicht nur den allseits bekannten US-amerikanischen Klassikern wie z.B. “Breakfast at Tiffany’s”. Eine neue und einfache Idee von Blow up auf Arte-TV. Einige darin vorkommende Schauspieler sind Sissy Spacek, Leonardo Di Caprio, Audrey Hepburn und Otto Sander. Und dort passiert ihnen so einiges…

Aufmerksam geworden durch: Facebookseite von Berufsverband Information Bibliothek

Produzent: Caméra Lucida
Regiesseur: Luc Lagier

Ähnliche Beiträge

Paul LeClerc ist Wissenschaftler zur Französischen Aufklärung und ehemaliger Direktor der New York Public Library (1993-2011). Als Abschluss seiner langjährigen Tätigkeit gab es eine Podiumsdiskussion mit Bruno Racine, dem Präsidenten derFranzösischen Nationalbibliothek über die Zukunft von Bibliotheken im digitalen Zeitalter, die von Paul Holdengräber moderiert wurde. Die Veranstaltung wurde unter anderem von der Maison Française der Columbia University gesponsert.

Director: Jared Keane Feldman
Camera Operation: Jared Keane Feldman, Preston Hart, Mariah Rehmet
Editors: Jared Keane Feldman, Josh Solondz
Lighting & Sound: Park Boulevard Productions
Additional Music: “Dead Winter” (prestonhart.com)

 

Creative Commons Attribution 3.0 Unported This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.

Ähnliche Beiträge