Das Gesamtprojekt begann vor einigen Jahren und beinhaltet die Digitalisierung von insgesamt 82.000 Manuskripten, die insgesamt 41 Millionen Seiten umfassen.


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Die 26. Ausgabe von LIBREAS ist heute mit dem Themenschwerpunkt “Bibliotheken __abseits, außerhalb der Bibliothek” erschienen. Im Editorial wird vorweggenommen, dass es keine Definitions- und Diskussionsmacht darüber gibt, was eine Bibliothek ist. Die neue Ausgabe setzt sich mit Alternativbibliotheken auseinander. Es werden folgende Fragen aufgeworfen, aber nicht vollständig beantwortet:

“Es gibt ein Bibliothekssystem. Vielleicht auch mehrere Bibliothekssysteme? Daneben gibt es nachweislich weitere Einrichtungen, die sich als Bibliotheken verstehen, aber nicht als Teil eines Bibliothekssystems. Kann das sein? Was für Institutionen sind das? Wer steht hinter solchen Einrichtungen? Haben sie ein Recht, sich Bibliothek zu nennen oder okkupieren sie diesen Begriff? Muss er ihnen abgesprochen werden? Und wenn ja, wer hat das Recht dazu und entscheidet dies auf welcher Grundlage?”

Was erwartet uns noch konkret an Artikeln in dieser Ausgabe?

Uwe Jung — Abstand als Alternative? Vom Normalen und weniger Normalen in kamerunischen Bibliotheken

Abstract: Am praktischen Beispiel des kamerunischen Bibliothekswesens werden Probleme bei der Übernahme von ‘traditionellen’ Bibliothekskonzepten in andere Kulturen verdeutlicht. Die Lösungen dieser Probleme werden zum einen in einem besseren Verständnis der handelnden Akteure, zum anderen in einer Neuausrichtung der Zusammenarbeit mit eben diesen Akteuren gesehen.

Eliane Blumer & Karsten SchuldtUrban Revitalization, Gentrification, and the Public Library. The Case of Lausanne, Switzerland

Bibliothekskollektiv Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien, “Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien”.

Unser Bloggerkollege Christian Kahle stellt in seinem Beitrag “Die Offene Bibliothek von Clegg & Guttmann” vor.

Ben Kaden — Europa als Zone der Zines. Über eine Fahrbibliothek

Weitere Beiträge:

Paul Vierkant & Maxi Kindling — Welche Institutionen betreiben Open-Access-Repositorien in Deutschland?

Snowden Commons — From the Snowden Files to the Snowden Commons. The Library as a Civic Hub (“Publics in Peril” at Slow-Politics-Conference 2014)

Gesche Schifferdecker & LIBREAS. Redaktion — WWC-WeberWorldCafé. Ein Interview

Rezensionen zu:

Karsten Schuldt — Queer as Archive. Rezension zu: Alana Kumbier (2014): Ephemeral Material – Queering the Archive. (Gender and Sexuality in Information Studies ; 5). Sacramento, CA : Litwin Books

Ben Kaden — Konzepte für den Gegenwartsdiskurs. Heute: Linguistic Capitalism. Rezension zu: Frederic Kaplan (2014) Linguistic Capitalism and Algorithmic Mediation. In: Representations, Vol. 127, No. 1 (Summer 2014), S. 57-63 & Thomas McCarthy, Simon Critchley (2014) Declaration on Digital Capitalism. In: Artforum International. October 2014, S. 254-259


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Ihr habt meine Bewunderung dafür, dass ihr auf der “Logos Hope” in Harmonie zusammen lebt. Denn ihr zeigt, dass Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen, Sprachen und ethnischen Hintergründen, doch zusammen leben können. Lasst mich meine tiefe Bewunderung und meinen Dank für eure wunderbare Arbeit aussprechen.” Ex-Präsident Jimmy Carter/USA

Ein Kreuzfahrtschiff aus Deutschland gilt als die weltweit größe schwimmende Bibliothek. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Charity-Schiff. Ob in Österreich am Wörthsee, an den Fjorden Norwegens oder eben auf den Meeren Brasiliens, es scheint sich um eine vergleichsweise Bibliotheksform zu handeln, die hierzulande noch zu wenig Aufmerksamkeit erfährt. Die vermutlich weltweit größte Bibliothek auf dem Wasser nennt sich ‘Logos Hope‘. Dieses Schiff ist weltweit unterwegs und deren ehrenamtliche Mitarbeiter fördern das Lesen, sammeln Spenden und führen Projekte durch, die den Kulturaustausch voranbringen.Unbedingt erwähnt werden muss, dass es sich dabei um ein um ein ehemaliges Fährschiff handelt, welches zur Biblio­thek umfunktioniert wurde und für eine christliche Hilfsorganisation mit dem Nahmen OM (Operation & Mobilisation) weltweit tätig ist.

Auf dem Schiff befinden sich 500.000 Bücher, die Themen, wie etwa Bildung, Technik, Geschichte, Philosophie, Kunst, Gesundheitswissenschaften, Kochen und Karriereaspekte abdecken. Darüber hinaus befinden sich auf dem Schiff auch Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung, Kinderbücher, Enzyklopädien und Romane. Betreibergesellschaft dieser Firma GBA Ships. Auf ihrer Webseite ist Folgendes zu lesen:

“Unsere Arbeit mit Hilfe von Überseeschiffen anderen zu dienen, begann 1970 mit dem Kauf der Logos. Seitdem haben die Schiffe Logos, Doulos, Logos II und nun Logos Hope über 500 verschiedene Häfen in mehr als 151 Ländern besucht. Über 43 Millionen Besucher wurden an Bord willkommen geheißen. Unser Ziel ist es, Menschen in aller Welt Bildung, Hilfe und Hoffnung zu bringen.”

So wurden beispielsweise schon Länder wie etwa Liberia, Sierra Leone, Malta und auch die gesamte Karibik angesteuert.


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Unsere Welt wird digitaler. Das DIGITAL AGENDA SCOREBOARD 2014 zeigt, dass die Kommission Digital Agenda for Europe (DAE) über 100 Punkte aktiv umsetzen will bis 2015.

Für Bibliotheken von besonderem Interesse sind “Internet Use, Digital Skills and Online Content“.

Via:
Digital Agenda Scoreboard


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This is about restoring the densely woven intellectual tapestry of our continent — a tapestry of diverse cultures and beliefs and peoples.” Valentin Inzko

Fotograf: Midhat Peturovic

22 Jahre nach der Zerstörung der Nationalbibliothek in Sarajevo wurde diese endlich vollständig renoviert und gestern zum Europatag feierlich wiedereröffnet. Hier im Blog wurde schon mehrfach über die Geschichte, die Provenienz der Bestände und über die weiter anhaltenden ethnischen Spannungen berichtet. 2012 war die Einrichtung für mehrere Monate geschlossen. Mit Hilfe von Gelder der EU und über Spenden konnte die Bibliothek in ihren ursprpünglichen Zustand wiederhergestellt werden. Für die Hälfte der Kosten von 16 Milllionen Euro kam die Europäische Union auf.


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Es geht um Tätowierungen, konkret um Tätowierungen auf Körpern von Bibliotheksmitarbeitern*innen (mir ist völlig gleich, welche Vorbildung besteht, Hauptsache in einer Bibliothek tätig und mit bibliothekarischen Aufgaben befasst).
Das Projekt geisterte schon mindestens zwei Jahre in meinem Kopf rum, der ursprüngliche Plan sah vor, daraus ein Buch zu machen. Ist es aber nicht, dafür aber ein Blog. Niemand muss Geld ausgeben und der Zugang ist problemlos. Der Blog wurde, weil beim tumblr angesiedelt, mit einem englischen Titel versehen: Tattooed Librarians (nicht bekannt oder verwandt mit der Facebook-Gruppe). Das Projekt läuft trotz allem unter dem Namen “Dutt war gestern”.
Der Inhalt spiegelt sich auch nochmal im dazugehörigen Twitter-Account: Library Tattoo.

In erster Instanz sollen Bibliohteksmitarbeiter*innen aus dem deutschsprachigen Raum angesprochen werden und natürlich auch mitmachen, also vornehmlich Deutschland, Österreich und Schweiz. Wobei ich natürlich nichts dagegen habe, wenn alle anderen auch mitmachen.
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Die Teilnahme ist simpel:
Schreibt eine Mail an: federkissen@gmail.com

Hängt das Bild eurer Tätowierung(en) an.

Folgende Infos sind erbeten, wie viel ihr konkret preisgeben wollt, überlasse ich euch.

Name (Vor- und Nachname, Vorname mit abgekürzten Nachnamen, Twittername…)
Alter oder Geburtsjahr
Arbeitsort – Stadt oder Bundesland
Bibliothekstyp
Tattookünstler, Tattooladen
Bedeutung, Inspiration, Gedanken zur Tätowierung
Tags (auch bei Tumblr kann man “verschlagworten”)

Ich werde eure Bilder dann in den Tumblr Blog einpflegen.

Alle Angaben sind freiwillig, ihr bestimmt selbst, wie viel ihr preisgeben wollt.
***********************************************************

Die Beteiligung bisher ist so lala, seit Januar sind es bisher leider nur 8 Teilnehmerinnen (!), eine davon ich selbst.

Ich bilde mir einfach mal ein, dass es an der wenig vorhandenen Verbreitung fehlt. Die Alternative wäre, dass es nur wenige tätowierte Menschen in Bibliotheken gibt, oder diese nicht teilnehmen wollen (aus verschiedenen Gründen).

Ich bitte also um zahlreiches weiterreichen der Links:
Tumblr Blog
Bibliotheksratte Blogeintrag
Twitter Account

Wenn ihr Kollegen*innen habt die tätowiert sind, dann diese vielleicht auch drauf hinweisen. Ich danke!


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2004 hatte ich im Rahmen des Umzugs des BKA-Luftschlosses vom Schloßplatz zum Ostbahnhof Berlin selbst einmal die Gelegenheit an einem derartigen Umzug in Form einer Menschenkette mitzuwirken. Vom 17.-19. Januar fand der Umzug der Nationalbibliothek Lettlands in Riga, der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt statt. Tausende von Buchlieber aus Lettland bildeten in Riga eine Menschenkette, um die Bücher von der alten Nationalbibliothek, zum neuen Standort zu transportieren. Diese Aktion bildete den Auftakt für die Kulturhauptstadt-Feierlichkeiten.


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Vorab sei daran erinnert, dass nach wir vor die Möglichkeit besteht Beiträge für die Ausgabe #24 zum Schwerpunkt “Zukünfte” einzureichen. Die Deadline für die eben genannte Ausgabe ist der 31.01.2014.

Die 25. Ausgabe von LIBREAS wird sich den Themen “Bibliothekarin sein – Nutzerin sein. Frauen und Bibliotheken” widmen:

Einst waren Bibliotheken eine männliche Domäne, heute sind sie eine weibliche. (kontinuierlich festgestellt, siehe zum Beispiel Schiller 1974) Thomas Adametz bezeichnet in seinen 1987 und 1992 publizierten Aufsätzen Bona Peiser als „erste Volksbibliothekarin“. (Adametz 1987; 1992) […]

Bona Peiser wurde am 26. April 1864 in Berlin geboren. Folglich jährt sich ihr Geburtstag 2014 zum 150sten Mal. Für LIBREAS ist dies der Anlass, die Ausgabe #25 den Frauen im Bibliothekswesen zu widmen. Wie haben sie dieses hierzulande geprägt, wie in anderen europäischen beziehungsweise weiteren Ländern? Welche Namen sollten aus welchen Gründen präsent sein, bleiben oder werden? Wer sind die Heldinnen des Bibliothekswesens? Oder benötigen Bibliotheken keine Heldinnen? Wie gestalten Frauen die Gegenwart, wie die Zukunft der Bibliotheken? Warum ist die Bibliothek heute ein weiblicher Ort? Sicherlich gibt es ein Zusammenspiel zwischen Status, Einkommen, Berufsperspektiven und Geschlecht, aber wie genau findet dieses Zusammenspiel im Bibliothekswesen statt? Wird die Bibliothek in Zukunft ein weiblicher Ort bleiben?

Und natürlich geht es nicht nur um das Bibliothekspersonal. In vielen Bibliotheken übersteigt die Zahl der Nutzerinnen die der Nutzer. Gerade Öffentliche Bibliotheken erscheinen teilweise als weibliche Domäne. Aber stimmt das? Und wenn ja, was bedeutet das? Ist das gut oder muss das verändert werden? […]

Schließlich ergibt sich daraus auch die Frage, ob beziehungsweise wie sich das mit Bibliotheken assoziierte feminine Rollenbild auf die Männer auswirkt, die in diesen als Mitarbeiter oder Nutzer aktiv sind.

Bis zum 16.05.2014. können Berichte, Artikel und Meinungsäußerungen eingereicht werden. Formal ist wie immer alles erwünscht und möglich, von der wissenschaftlichen Analyse über das Essay bis hin zu künstlerischen Zugängen. Gerne steht die Redaktion für Diskussionen zu Textideen bereit . Darüber hinaus gibt es noch die überarbeiteten Autorenrichtlinien. Hier geht es zum vollständigen Call for Papers zur 25. Ausgabe von LIBREAS.


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