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#bibtag21 – Mitschrift OER-Strategien und Datenkompetenz (1. u. 3. Beitrag)

Disclaimer: Dies ist eine Mitschrift. Sie ist weder vollständig noch sind die Informationen von mir zusammengestellt, sondern nur während der folgend genannten Veranstaltung von mir mitgeschrieben und zeitnah ohne Überarbeitung hier veröffentlicht worden.

Datenkompetenz als neue Schlüsselkompetenz – Welche Rolle haben Bibliotheken?

Simone Fühles-Ubach (Köln, Deutschland)

Abstract Text: Die Rufe nach breit aufgestellter Datenkompetenz werden immer lauter. Schon 2018 hieß es im Harvard Business Review: „Data is the new oil, Artificial Intelligence is the new electricity, The Internet of things is the new nervous system.“[1] Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat Datenkompetenz als die Schlüsselkompetenz der Zukunft bezeichnet. Die DaLI – Data Literacy Initiative der TH Köln plant in einem dreijährigen, fakultätsübergreifenden Projekt dem planvollen und sicheren Umgang mit Daten sowie ihrem bewussten und ethisch adäquaten Einsatz näher zu kommen.
DaLI entwickelt ein modulares, interdisziplinäres Programm, um Datenkompetenz systematisch und hochschulweit in Lehre und Forschung zu verankern. Zusätzlich werden mit einem DaLI Lab, Kooperationsprojekten und einer Ringvorlesung Schnittstellen zu regionalen Akteuren, Organisationen und in die Zivilgesellschaft gebildet.
Langfristige Zielsetzungen von DaLI sind die umfassende Sensibilisierung für den Umgang mit Daten in allen Disziplinen und die curriculare Einbindung einer fachübergreifenden, professionellen Ausbildung für die gesamte Hochschule. Wenn Datenkompetenz also eine Grundkompetenz aller Studierenden sein soll, dann ist die Frage, welche Anforderungen an Bibliotheken und Bibliothekare im Kontext von Datenkompetenz gestellt werden . Während die Vermittlung von Informationskompetenz bereits als etablierte Bibliotheksdienstleistung gelten kann, müssen sich Bibliotheken im Bereich der Datenkompetenz sowohl personell als auch inhaltlich erweitert aufstellen.
[1] Futurist Gerd Leonhard. Harvard Business Manager LIVE Executive Forum. Munich, April 2018.

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/167
  • nichts Neues, sondern ein Thema in den letzten 2 Jahren
  • Was kann die Hochschule da tun (Forschungsprojekt)

Definition(en) Data Literacy – Datenkompetenz

  • Fähigkeit, planvoll mit Daten umzugehen, im Kontext auf kritische Art und Weise zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anwenden zu können (2015) – Definition nach Ridsdale (auch Ethik ist wichtig)
  • Daten zu erfassen, erkunden, managen, kuratieren, analysieren, visualisieren, interpretieren, kontextualisieren, beurtelen und anzuwenden (2019) – Definition nach Stifterverband –> sehr viel weiter gefasst als die Definition von 2015)

Datenkompetenzen und Forschungsdatenzyklus

  • Datenkultur ist ein Ausgangspunkt, Datenschutz und Datenethik
  • Sammeln, Managen, Anwendung, Evaluation
  • Sammeln der Daten, Sicherstellen Datenqualität <- Bibliothek eine Schnittstelle
  • Daten organisieren, bereinigen, konvertieren, Metadatenerstellung und -nutzung, Datenpflege, Datenbereitstellung
  • Danach kommen Aufgaben der Forschenden: Tools, Grundlagen Datenanalyse
  • Kritisches Denken bei der Anwendung von Daten, Datenkultur (OA), Datenethik, Zitieren von (Forschungs-)Daten, Teilen von Daten, Bewerten von datenbasierten Entscheidung
  • Das wird vom Forschungsdatenzyklus umrundet

Gesamtprojekt Data Literacy an der TH Köln

  • gibt virtuelles Vorlesungsverzeichnis zu Data Literacy, was es da bereits an der TH Köln gibt (SS 2021)
  • Virtuelle Zulassung durch 15 Lehrende aus 5 von 12 Fakultäten möglich
  • Basis-Modul (Schlüsselmodul) für alle BA-Studierende wird erstellt (4 ECTS) + durchgängiges Datenprojekt begleitet (Umwelt) im WiSe 2021/22 mit Zertifikat (13 ECTS)
  • DaLI Lab
  • Ort und Heimat, hybrid mit Homebase in der Bibliothek – Kontext und Forschung zusammenbringen
  • Vorstellungen zum DaLI Lab sehr unterschiedlich

DaLI-Projektwoche – hochschulübergreifend

  • Learning Nugget von Studierenden für Studierenden unterschiedlichster Fakultäten
  • 2 Wochen Vorlauf (Lektüre, eLearning-Nuggets waren zu erstellen) (Videos, Präsentation, Quizzes, Podcast-Konzept, Infoheft, Computerspiel)
  • Studierende in der Evaluation zeigten Aha-Effekt (Bewusstseinsschärfung)

Data Literacy Basismodul – Welche Rolle können Bibliotheken spielen?

  • Datenkultur/-bereitstellung/-managen
  • (…), Interpretation, Einordnung jedoch projektimmanent beim Forschenden Bewusstsein schaffen -> Aufnahme in Schulungen zum wissenschaftlichen Arbeiten
  • Zugänglichmachung: Zugänge und Infrastruktur bieten
  • Tellerrand -> Homebase sein, (Reallabore, Makerspace) <– braucht Schulung
Gestaltung des Basismoduls und wo Bibliotheken verortet sind

Bibliotheken und Datenethik/Datenschutz

  • Gibt es bereits viel Material dazu -> Quellen anbieten
  • Datenschutz Aufgabe für Fachexperten, aber Beratung für Standard Use Cases sollte möglich ein (Erstberatung), wenn mit Juristen gemeinsam erstellt

Datenbereitstellung

  • Digital literacy Framework
  • Recherche nach Datenquellen, Forschungsdaten bereitstellen, Integration in eigene Systeme, Qualität der Daten prüfen/verifizieren
  • –> braucht ausgebildetes Personal

Datenmanagement

  • organisieren, konvertieren, pflegen, archivieren
  • –>Datenmanagementpläne (DMP) von Forschern einfordern
  • Einbringen in Policies, Beratung und Unterstützung der Forscher, Metadatenmanagement, Langzeitarchivierung

Generische Aspekte bieten neue Arbeitsfelder für Bibliotheken

  • Benötigt werden speziell ausgebildete Bibliothekare und IT-Kräfte
  • Direkte zusammenarbeiten mit Forschenden (Kommunikationskompetenz der Bibliothekare) – Kooperation und Kommunikation

Es braucht: kontinuierliche Weiterbildung, duales Studium für eigenen Bibliotheksbedarf, attraktive Arbeitsplätze

Ein bisschen Literatur:

Arbeitspapier Nr. 37 des Hochschulforum Digitalisierung https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/HFD_AP_Nr37_DALI_Studie.pdf


Kooperative Entwicklung von Services zu Open Educational Resources an der SLUB Dresden gemeinsam mit der TU Dresden

Anna Arndt (SLUB, Dresden, Deutschland)

Abstract Text: Im Zuge der Openness Bewegung in Bildung, Wissenschaft und Forschung entsteht aus einer gemeinsamen Initiative der Technischen Universität Dresden, des Zentrums für Interdisziplinäres Lehren und Lernen (ZiLL) der TU Dresden und der Sächsischen Landesbibliothek- Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) derzeit ein Service- und Beratungsangebot zum Thema Open Educational Resources (OER). Offene, das heißt frei zugängliche und nachnutzbare, Lehr- und Lernmaterialien sind für Lernende und Lehrende gleichermaßen attraktiv. Lernenden ermöglichen sie orts- und zeitunabhängig Zugriff auf Lerninhalte und damit einen unmittelbaren Zugang zu Wissen. Lehrende unterstützen sie bei einer effizienten Erstellung hochqualitativer Unterrichtsmaterialien und tragen zur professionellen Sichtbarkeit bei.
Nicht zuletzt die aktuelle Situation der virtuellen Semester verdeutlicht, dass ein Bekenntnis zur Offenheit in der Wissenschaft nicht nur für die aus der Forschung resultierenden Publikationen nötig ist, sondern gleichermaßen auch für die in der akademischen Lehre eingesetzten Materialien angestrebt werden sollte. Mit dem Service- und Beratungsangebot der SLUB Dresden und der TU Dresden zu OER werden Universitätsangehörige auf diesem Weg ermutigt, den Openness Gedanken sowohl auf ihre Forschung als auch in ihrer Lehre anzuwenden und somit einen partizipativen Wissenserwerb ohne gesellschaftliche Schranken zu ermöglichen. In einem 15-minütigen Kurzvortrag soll interessierten Kolleginnen und Kollegen wissenschaftlicher Bibliotheken und anderer Bildungseinrichtungen die gemeinsame Initiative und bisherige Ergebnisse vorgestellt werden. Die Referierenden präsentieren durchgeführte Veranstaltungen und die dabei gewonnenen Erfahrungen zu deren Aufbau, Konzeption und Evaluation.

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/125
  • Ist eine Momentaufnahme – man versucht sich mit der Entwicklung OER Schritt zu halten und weiterzuentwickeln
  • Openess ist der freie Zugang zu wissen
  • Open Source, Open Access, Open Data, Open Education, Open Science <- SLUB will alle Felder abdecken mit ihren Angeboten
  • Open Education noch nicht überall im Bewusstsein von Bibliotheken

Definition https://www.unesco.de/bildung/open-educational-resources
vielfältige Materialien müssen über freie Lizenz haben (Erlaubnis der Urheber)

OER an der SLUB

  • SLUBTutorials, SLUBCasts haben diese frei zur Verfügung gestellt
  • e-Tutorial auf OPAL (von Makerspace über Orientierung bis hin zu bibliothekar. Fachthemen)
  • SLUB-Casts – Erklärvideos auf YouTube (auch hier freie Lizenz) = bibliothekar. Fachthemen
  • Mit Beginn Pandemie OER Empfehlung und FAQ mit TU Dresden (CC0) (ZiLL + SLUB) – Bekenntnis an die Lehrenden -> OER Display (Plattform auf Basis github https://slub.github.io/oer-display/) als Inspiration mit Best-Practice-Beispielen (Schaufenster) – SLUB prüft Einträge nach OER-Kriterien (thematisch sonst zu vielfältig)
  • Seit Ende 2020 Beratung Lehrender zur Erstellung OER im Rahmender Wissensbar (Themen: Einführung, CC Lizenzvergabe, Didaktik, Tools zur Erstellung von OER, Plattformen zur Recherche nach und Veröffentlichung von OER) (1 Stunde)
  • Veranstaltungen zu OER (Basiswissenkurs für Lehrende, weitere Veranstaltungen in Planung, z.B. Wo veröffentlichen, wo etwas finden, Rechtsfragen)
  • Integration OER in SLUB-Katalog ist in Planung (Projekt) (Eher Verweise, z.B. aus OPAL, OERSI)
  • Eigene Webseite dazu: https://slubdd.de/oer

Fragen und Hinweise aus dem Chat

Ein Hinweis aus dem Chat: in BW betreiben wir an der UB Tübingen (noch) mit Unterstützung des MWK das zentrale OER-Repositorium für die BW- Unis und Hochschulen: https://www.oerbw.de/

Wie häufig Beratung nachgefragt
1-2x die Woche, semesterabhängig, regelmäßig Anfragen per E-Mail, aus denen sich die Beratung ergibt

Werden eigene Materialen auch OER angeboten (Eigenproduktionen der Labs) werden auf der Webseite als OER eingebundne, im Schaufenster noch nicht

Verweise auf Plattformen abhängig von Materialien (z.B. Videocampus Sachsen), aber sehr heterogen, u.a. aber auch github.io

Gibt es ein eigenes Portal (an der SLUB, regional) – SLUB nur Schaufenster, aber kein eigenes Repositorium, Sachsenweit nur der Videocampus

Katalogisierung: Wer wählt aus und erschließt? <- Im Moment nur technische Prüfung

Gibt es Anreizsysteme an der TU Dresden – in FAQ Benefits von OER erklärt, aber keine gesonderten Anreize, derzeit nur eine Empfehlung

Hinweis aus dem Chat “Zur einheitlichen Erfassung von OER wird aktuell auch ein JSON-Metadatenprofil entwickelt, dass aktuell auch kurz vor der ersten Veröffentlichung steht: https://dini-ag-kim.github.io/lrmi-profile/draft/

Ein Hinweis aus dem Chat: Barrierfreiheit bei OER – ist das ein Thema? – eher unbewusst, hier muss man sich noch bewusster werden. (Lesetip: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetze/Referentenentwuerfe/ref-barrierefreiheitsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=1)

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Leseempfehlung: „Bausteine Forschungsdatenmanagement – Empfehlungen und Erfahrungsberichte für die Praxis von Forschungsdatenmanagerinnen und -managern“

Bausteine Forschungsdatenmanagement – Empfehlungen und Erfahrungsberichte für die Praxis von Forschungsdatenmanagerinnen und -managern“ wird von der gemeinsamen Arbeitsgruppe “Forschungsdaten” der Deutschen Initiative für Netzwerkinformationen e.V. (DINI) und von nestor – Deutsches Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung herausgegeben.

Beiträge können alle einreichen, die professionell Forschungsdaten managen und die Forscherinnen und Forscher im Umgang mit diesen Daten beraten und unterstützen. Dabei stehen praktische Handlungsempfehlungen im Vordergrund. Mögliche Themen sind:

  • Wissen vermitteln über den Umgang mit Forschungsdaten
  • Rolle und Aufgabe von Forschungsdaten-Beauftragten
  • Aufbau und Umsetzung von Informations- und Beratungsangeboten über FDM für Forschende
  • Erarbeitung und Umsetzung einer institutionellen Forschungsdatenpolicy
  • Fortbildungs- und Informationsmöglichkeiten für Forschungsdatenmanagerinnen und -manager
  • Aufbau technischer Infrastruktur

Inhalte der ersten Ausgabe sind:

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Was sind Datenmanagementpläne?

Helbig, Kerstin; Krause, Katja; Kruse, Carolin; Rehak, Florian; Tari, Gianpiero (2017): Was sind Datenmanagementpläne? Video. Humboldt-Universität zu Berlin, Medien-Repositorium.
https://doi.org/10.18450/dataman/91, CC BY 4.0

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[Infografik] Forschungsdatenmanagement und Bibliothek


via:
LibraryConnect von Elsevier

Mehr dazu: Anita de Waard, Daniel Rotman and Mike Lauruhn: Research data management at institutions: Visions, bottlenecks and ways forward, Elsevier Library Connect

Quelle: Download the infographic: Research data starter steps for libraries, Elsevier Library Connect

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Datensicherheit für Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften

Digitale Forschungsdaten müssen professionell gesichert und gepflegt werden, auch über das übliche Angebot von Rechenzentren hinaus (Stichwort data curation und Langzeitverfügbarkeit). In einer digitalen Forschungsinfrastruktur können (Forschungs-)Daten sicher, langfristig und vor unbefugtem Zugriff geschützt aufbewahrt werden.

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‘Unsere Kinder, die Forschungsdaten’ und ihr Erziehungsberater

Wissenschaftler produzieren Forschungsdaten. Aber was soll mit den Daten passieren, wie stelle ich sie am besten der Allgemeinheit zur Verfügung? Paul Vierkant erklärt uns beim 38. Science Slam Berlin, wie man am besten mit seinen Forschungsdaten umgeht: hegt und pflegt sie wie eure eigenen Kinder!

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[Infografik] Die Entwicklung der Zukunft von Bibliotheken

Um für den Masterstudiengang Management in Library and Information Science zu werben, entstand die folgende Infografik der University of South California. Der Titel hierzu lautet: Library Industry Outlook. Diese visualisierte Grafik ist nicht nur für all jene interessant, welche die Zukunft von Bibliotheken planen, sondern auch für die, welche sich um die Zukunft von Bibliotheken sorgen. Die Infografik enthält interessante Erkenntnisse darüber, wie Smartphones und E-Reader die Entwicklung von Bibliotheken beeinflußen können.

Quelle Ebookfriendly und University of Sothern California

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LIBREAS Ausgabe #23 erschienen

Forschungsdaten sind das täglich Brot der Wissenschaft. Bisher werden sie jedoch in Bibliotheken oft nicht verfügbar gemacht, da Strukturen fehl(t)en, Bibliotheken in der Verfügbarmachung keine Aufgabe sahen oder man davon ausging, dass WissenschaftlerInnen diese Daten nur ungern zur Verfügung stellen und daher ihren Verbleib selbst managen. Derzeit ist jedoch Bewegung in die Aufgabe des Forschungsdatenmanagements gekommen. Wie heiß das Thema ist, hat wohl die MacherInnen hinter LIBREAS selbst ein wenig überrascht. Daher gibt es dieses Mal eine sehr umfangreiche neue Ausgabe der Zeitschrift noch dazu in einem neuen, aufgefrischten Layout.

Schwerpunkt: Daten. Metadaten. Noch mehr Daten. Forschungsdatenmanagement

  • Jakob Voß Was sind eigentlich Daten?

    Abstract: Daten und ihre Nutzung als Linked Data, Big Data, Forschungsdaten, etc. erfahren aktuell verstärkte Aufmerksamkeit. Bei genauerer Betrachtung lässt sich dieses Interesse bis zu den Anfängen der Computernutzung zurückverfolgen, jedoch ohne dass ein eigenständiges, theoretisches Konzept von ‘Daten’ erkennbar wäre. Der folgende Beitrag gibt eine kurze Einführung in verschiedene Datenbegriffe aus philosophischer Sicht und verbindet diese mit dem Konzept des Dokuments in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

  • Christiane Laura Martin Wissenschaftliche Bibliotheken als Akteure im Forschungsdatenmanagement

    Abstract: Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung der Wissenschaft steigt das Aufkommen an Daten, die in wissenschaftlichen Forschungsprozessen entstanden sind bzw. permanent entstehen, rasant an. Wissenschaftspolitische Akteure erwarten zunehmend einen organisierten Umgang mit Forschungsdaten. Mit dem Management von Forschungsdaten sind allerdings vielfältige und disziplinspezifische Herausforderungen verbunden, die es zu bewältigen gilt. Digitale Forschungsdaten als spezifisches Potential nutzbar und nachnutzbar zu machen, eröffnet wissenschaftlichen Bibliotheken neue Gestaltungsräume und modifizierte Aufgabenfelder. Verschiedene spezifische Potentiale und Kompetenzen lassen sie als prädestiniert erscheinen, sich als funktionaler Partner der Wissenschaft im Forschungsdatenmanagement zu positionieren.

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