13.08.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Ein Kurzfilm über die Staatliche Bibliothek Passau, ihre Geschichte, ihre Bestände, ihre Aufgaben
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27.02.2009 | von Dörte Böhner | 12 Kommentare » |
"Twittern: Wird schon wieder die nächste Sau durch’s Dorf gejagt?" fragt sich heute Ilona Munique Jürgen Plieninger von Fobikom.
Man könnte das annehmen, denn nicht nur Suchmaschinen entdecken plötzlich den kleinen schnellen Nachrichtendienst.
Unter http://www.twitter.com/ finden Sie einen Dienst, bei dem Sie sich anmelden können und dann die Möglichkeit haben, entweder privat oder öffentlich kleine Nachrichten und Links von maximal 140 Zeichen formulieren und abschicken zu können.
Wie jedoch kann man diesen Dienst nun für Bibliotheken einsetzen? Natürlich müssen die Nachrichten öffentlich sein. Hier lassen sich kleine Ereignisse zeitnah vermitteln. Vorteilhaft ist dafür auch der mit diesem Nachrichtendienst verbundene RSS-Feed, denn so können die dort erstellten Einträge von jedermann abonniert oder in andere Informationsangebote integriert werden.
So lassen sich beispielsweise Neuerwerbungen twittern. Zum Beispiel:
Die Bibliothek der Fachhochschulstudiengänge Burgenland in Eisenstadt twittert ihre Neuerwerbungen.
Das bietet sicherlich nur an, wenn die Zahl der neu erworbenen Medien überschaubar ist.
Eine zweite Möglichkeit, für die Twitter von Bibliotheken einsetzbar ist, ist die Veröffentlichung von Hinweisen zu bibliotheksrelevanten Artikeln, Ereignissen, Konferenzen etc. Beispielsweise ist da das Microblog von der Library of Congress:engl: zu nennen.
Bereits im produktiven Einsatz ist Twitter, wenn es darum geht von Konferenzen zu zwitschern, d.h. auf neudeutsch zu twittern. Auch immer mehr Verlage wie Wiley-VCH:engl: sind bei Twitter, so dass Bibliotheken sich bei ihnen über neuste Verlagsangebote auf dem Laufenden halten können. Auch bibliothekarisch interessante Zeitschrifte informieren über neu erschienene Artikel:engl: oder interessante Quellen.
Auch der fachliche Austausch lässt sich mit Twitter beschleunigen. Da liest man dann auch schon mal folgende Bemerkung, die garantiert ihre Berechtigung hat:
ist man automatisch "informationskompetent", wenn ...
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30.07.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Klar, aber der Wert von Information ist nicht mit Grundbedürfnissen wie dem Atmen und Trinken zu vergleichen. Information heißt, zu lernen, wie man sauberes Trinkwasser aufbereitet und die Luft zum Atmen nicht sinnlos vergeudet. Man kann die Qualität von Wasser aber nicht mit der von Information vergleichen.
Die alten Medien haben gar keine andere Wahl. Wie wollte man heute noch ohne digitale Medien auskommen und publizieren?
Nicholas Negroponte
Nicholas Negroponte, 63, war als Gründer und langjähriger Leiter (1985- 2006) des Media Labs am Massachusetts Institute of Technology (MIT):engl: einer der Vordenker der digitalen Revolution.
Quelle:
Graff, Bernd und Jakobs, Hans-Jürgen : Im Interview: Internet-Vordenker Nicholas Negroponte Erfolg ist der Feind in der Süddeutschen Zeitung online
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1.07.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Die Menge der in Umlauf befindlichen Botschaften war nie so groß wie heute, aber wir verfügen nur über sehr wenige Instrumente, die uns erlauben würden, die relevanten Informationen herauszufiltern und entsprechend unseren zwangsläufig subjektiven Sichtweisen und Bedürfnissen Bezüge herzustellen, uns also im Fluß der Information zurechtzufinden. Hier ist der Raum des Wissens kein protokollierbarer Gegenstand mehr, sondern wird zum Projekt. Einen Raum des Wissens errichten hieße, sich mit institutionellen, technischen und begrifflichen Instrumenten auszustatten, um Informationen "begehbar" zu machen, so daß sich jeder selbst in diesem neuen Raum lokalisieren kann und die anderen je nach seinen Interessen, Kompetenzen, Plänen, Mitteln und wechselseitigen Identitäten erkennen kann.
Pierre Lévy * 1956 in Tunis. Er ist ein französischsprachiger Philosoph.
Pierre Lévy: Die Kollektive Intelligenz. Eine Anthropologie des Cyberspace, Mannheim 1997, OT: L' intelligence collective. Pour une anthropologie du cyberspace, Paris 1995, 25
Quelle:
Cruise missiles: zu schnell zum Denken der Kritik? auf hyperdis.de
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