Ähnliche Beiträge“At the moment that we persuade a child, any child, to cross that threshold, that magic threshold into a library, we change their lives forever, for the better.” Barack Obama
”Books too can broaden the mind, just like good wine.” Massimo Bartolini
Der italienische Künstler Massimo Bartolini, der nebenbei bemerkt auch dieses Jahr auf der Documenta in Kassel vertreten war, hatte für die Stadt Gent etwas ganz Besonderes entworfen. Neben Wein wurden in einem Klostergarten der Sint-Pieters-Abtei anlässlich des Städtischen Kunstfestivals “Track: A Contemporary City Conversation” Gent, Bücher “angebaut”. Das Festival dauerte dieses Jahr vier Monate und bot eine gesellschaftlicher Auseinandersetzung, die durch verschiedene Künstler initiiert wurden. Die Stadt Gent war Schauplatz neuer, vergessener und überraschender Sichtweisen. »TRACK bewegt, spielt, liest, lauscht, schaut, sieht und bietet ein Kunsterlebnis ohne Grenzen «, hieß dies bei den Ausstellungsmachern. Laut Zeit-Online waren dies insgesamt ca. 30.000 Bücher in der Freilichtbibliothek und 12 Regale, wie auf dem Foto und in dem Kurzfilm zu sehen ist. Dennoch gibt es dort auch noch Weinreben, die zwischen den Regalen angebaut werden. Die Salzburger Nachrichten zitierten hierzu Jesus: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.” Beides sei Lesestoff, sowohl Bücher, als auch Wein. Lesen sei Gedankenerweiterung und Weintrinken deren Fortsetzung mit anderen Mitteln. Besucher konnten Bücher ausleihen, mitbringen, kaufen oder tauschen. Bis 16. September dauerte das Festival Track an und vermutlich stehen die Regale nun nicht mehr oder mit weniger Büchern im Klostergarten. In einem Land, in dem es vermutlich mehr regnet oder zumindest so viel wie bei uns, wurden die Bücher doch hoffentlich geschützt vor der Nässe. Auf dem im Mai diesen Jahres eröffneten Kunstfestival gab es insgesamt 41 Kunstwerke zu sehen, die oftmals im öffentlichen Raum bestaunt werden konnten. Die IFLA Special Interest Group “Environmental Sustainability and Libraries” verwendet ein Foto dieser Freiluftbibliothek als Hintergrundseite auf ihrer Facebookfanseite.
“Eine ganze Bibliothek in der Tasche” so lautete der WISO-Tipp, der Anfang Oktober diesen Jahres ausgestrahlt wurde. Im Grunde genommen geht es um die Frage, ob E-Books die Zukunft des Lesens sind. Besonders lesenswert sind die Ansichten und Meinungen der User auf der YouTube-Seite des ZDF, auf der das Video eingestellt wurde.
Ähnliche Beiträge“To promote a literate, democratic society valuing lifelong learning for its diverse cultures.”
Das oben genannte Zitat ist das Leitbild der New York State Reading Association. Den Text zum Mitsingen gibt es im unteren Teil des Blogbeitrags nach dem Video. Die im Video dargestellte Sängerin ist vermutlich keine Bibliothekarin, falls ja, dann mit einer stimmlichen Qualität, wie sie nur Adele und andere bekannte Sängerinnen vorweisen können. Bei der New York State Reading Association handelt es sich um eine Art “Stiftung lesen” auf den Bundesstaat New York bezogen. Das Video ist als ein Teaser für eine Ende Oktober stattfindende Konferenz ”Literacy: Common Core and Beyond!” gedacht. Hierzu gibt es ein weiteres Video über den folgenden Link und weitere über den YouTube-Kanal von Sarah Ada.
Die Mediathek in Roubaix verteilt sich im Sommer in verschiedenen Parks, um den Kindern das Lesen während der Ferien näher zu bringen. Das Besondere ist dabei, dass der Kontext nicht-schulisch ist und die Regeln weniger streng sind.
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported.
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“With the recent threat of library closures in the UK, what better way to restore these icons of England’s past with a rejuvenating revamp? With nothing planned on a Saturday, the idea came at about 10am. Past experience told me that projects like these can be forgotten in a flash if action isn’t immediately taken so, with lessons learned I set to work. [...] Back at the Phonebox – kids watching closely – I got on with its installation and finished off by writing a message to encourage good use; and put a poster up on the local notice board.”
James Econs, der das Video auf Vimeo einstellte, machte in einem längeren Statement deutlich, dass er kein sogenannter Bücherwurm ist. Es bedarf keines großen Aufwands eine ausgesonderte/ungenutzte Telefonzelle so umzugestalten, dass sie als Bücherzelle genutzt werden kann. Er nennt diese Art der Nutzbarmachung “Socially Beneficial Creative Vandalism”. Ähnlich wie Econs den Begriff des kreativen Vandalismus für die Bücherzelle in Horsley (Grafschaft Surrey)verwendet, betrachten Michael Clegg & Martin Guttmann offene Bücherschränke als Einrichtungen, welche einen soziale Wert für die Gemeinschaft haben:
“Eine solche Bibliothek könnte als Institution zu einer Selbstdefinition der Gemeinschaft beitragen; sie würde ihre Lesegewohnheiten und intellektuellen Vorlieben widerspiegeln und wäre damit eine Art Porträt einer Gemeinschaft.”
The PhoneBoox book exchange from James Econs on Vimeo.
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Projektleiterin Martina Adelsberger präsentiert “Kirangolini”, die Veranstaltungsreihe im Rahmen von “Buchstart”, einer Initiative zur frühkindlichen Leseförderung. „Kirangolini” widmet sich der Lesefrühförderung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr. In zahlreichen Zweigstellen in ganz Wien wird ein- bis zweimal im Monat mit den jungen BesucherInnen gesungen, getanzt, musiziert und erzählt.
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Dörte und ich berichteten ja bereits eifrig über die erste Flughafenbibliothek der Welt am Amsterdamer Schiphol Airport, welche im Oktober 2010 eröffnet wurde. Die Bibliothek trägt der Tatsache Rechnung, dass sie sich an einem Ort der Internationalität und Mehrsprachigkeit befindet. Zudem berücksichtigt sie, wie das folgende Video deutlich macht, dass neben Erwachsenen auch Kinder diesen Ort gerne aufsuchen und frühzeitig ans Lesen herangeführt werden. Das Vorlesen aus “analogen” Büchern für Kinder sollte laut einer Studie (am 28.12.2011 auf der Facebookfanseite von mir gepostet) weiterhin gefördert werden und keinesfalls darf das Printbuch durch ein elektronisches “Vorlesegerät” ersetzt werden. Das sogenannte “dialogische Lesen” komme beim traditionellen Buch nach wie vor stärker zum Ausdruck.
Laut einer 2006 durchgeführten Studie der Temple University ist die Kommunikationsbereitschaft der Eltern beim Vorlesen aus traditionellen Printbüchern höher. Statt sich mit den Kindern über den Inhalt der Bücher zu unterhalten, fanden die Forscher heraus, dass Eltern bei iPADs oder anderen elektronischen Lesegeräten die Inter-aktion eher unterbinden:
“They were trying to control their children’s behavior” to get them to move through the story chronologically, she explained.[...] Readers with an e-reader were focused on the device, not the story. Children whose parents talk to them about what they’re reading gain reading skills faster, but children reading with parents from digital rather than physical books aren’t getting as much of that kind of interaction.”
Die Assistenzprofessorin dieser Studie, Mollie F. Collins appelierte an Eltern sich dieser Tatsache bewußt zu werden, dass das Vorlesen aus E-Books bestimmte Konsequenzen haben kann, dass Eltern dadurch ihre Interaktion mit dem Kind einschränken.
“We shouldn’t use e-books to replace traditional books, and we shouldn’t expect them to do something that they don’t. They’re not substitutes for a human being.”
Wäre eine Flughafenbibliothek nicht auch eine nötige Anschaffung für den sich im Entstehen befindlichen Berliner Großflughafen Berlin-Brandenburg? Auf der größte Flughafen-Baustelle Europas dürfte doch sicherlich noch Platz für eine solche Einrichtung sein. :)
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