[Kurz] Metadata – ganz kurz erklärt

28.05.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

[caption id="" align="aligncenter" width="400" caption="Metadata"][/caption] Aufmerksam geworden über: Stabenau, Edlef: Metadaten, netbib weblog (25.04.2010)

COinS und Citavi

25.09.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Vascoda war es nur eine kurze Mitteilung wert in ihren Vascoda-News, dass das Portal zukünftig Literaturverwaltungsprogramme besser unterstützt. NutzerInnen des Literaturverwaltungstools Zotero (Plugin für Firefox) oder von Citavi Picker (für IE und Firefox) können nun vascoda Treffer direkt importieren. In die Trefferübersichten und in den Detailansichten von vascoda sind die Trefferinformationen nun im COinS-Format eingebunden. COinS steht für ContextObjects in Spans. Sie werden in HTML-Seiten eingebunden und können dann durch entsprechende Programme oder PlugIns herausgelesen werden. Importiert werden COinS z.B. durch den Citavi Picker und das Literaturverwaltungs-PlugIn Zotero. Auf diese Weise können Metadaten (bibliografische Angaben) von Websiten, z.B. Bibliothekarisch.de, oder aus Katalogen wie dem OPAC der UB Augsburg oder dem Gateway Bayern, bequem in die Literaturverwaltungsprogramme übernehmen. Öffnen Sie dazu eine Seite, die COinS enthalten. Bei einem aktivierten Citavi Picker z.B. erscheint rechts unten im Browser ein kleines Fensterchen. Mit Klick auf den Link importiert das Literaturverwaltungsprogramm die Daten in das geöffnete Projekt, wo sie dann kontrolliert und weiterverarbeitet werden können. Der Picker übernimmt an dieser Stelle die in den COinS enthaltenen Metadaten. Bei Übernahme von bibliografischen Angaben zu Büchern werden die vorhandenen Daten übernommen und es wird keine ISBN-Suche durchgeführt. Beim Online-Katalog der UB Augsburg können Sie so gleich auf einmal alle 10 angezeigten Treffer importieren. Es empfiehlt sich jedoch, auf die Einzelanzeige des Treffers zu gehen, um diesen in Citavi einzuspielen und die Metadaten gleich zu überprüfen. Probleme bei der Datenübernahme gibt es jedoch, wenn die Daten aus der Merkliste übernommen werden sollen, denn dabei werden nur ISBN, Autor und Titel in Citavi importiert und die übrigen Daten müssen ...

BRaIn 3 ist online

17.06.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Volume 3 von BRaIn (Potsdamer Beiträge und Reportagen aus den Informationswissenschaften)Frage mich gerade, wieviele Informationswissenschaften es gibt? Kann mir hier jemand weiterhelfen? Laut meines Verständnisses und der "allwissenden" ;-) Wikepedia, die im Artikel von Informationswissenschaft spricht, gibt es nur eine Informationswissenschaft. Themen sind: „Informationswissenschaftler als Ökokrieger“ - Prof. Hohbohm berichtet von der „Berufsfeldtagung“ des Fachbereichs Informationswissenschaften am 24. April 2009 Von den „Leiden des jungen Werther“ bis zu Metadaten für Multimedia: Aspekte der Verknüpfung heterogener Ressourcen - diesem Thema widmet sich der neue potsdamer Prof. F. Sasaki Anastasia Schadt, Ingo Caesar und Dierk Eichel schreiben ihre Impressionen vom Bibliothekartag 2009 nieder. Weitere Impressionen gibt es zum 3. IFLA-Presidential Meeting 2009 von Katharina Droese, Dierk Eichel, Anastasia Schadt und Evelyn Weiser. Über das „Wissen(s)peicher(n)“ schreibt Katharina Klausner. Johannes Braun listet ettliche Publikationshinweise des Simon Verlags für Bibliothekswissen auf. Leider hätte die ein oder andere Rezension diesen Beitrag erheblich aufgewertet. Anja Nachtweide und Katharina Klausner beitreiben Blogwatch mit BRaIn. In dieser Ausgabe hat das BRaIn-Team, neben der Betreibung des hauseigenen Blogs, auch mal einen Blick hinaus in die weite Welt des bibliothekarischen Weblogs riskiert. Dabei haben wir uns die Diskussion um Open Access und die Verwendungsmöglichkeiten von Twitter näher angesehen und uns einer Bibliothek zugewendet, die das Medium Blog auf vielfältige Weise benutzt. Mich freut es, dass ich mit meinem Beitrag zu Twitter in diese Betrachtungen hineingerutscht bin. :) Alexander Mehwald berichtet abschließend über den 3. Konsortialtag des Friedrich-Althoff-Konsortiums. Eine interessante und thematisch gut durchmischte Ausgabe von BRaIn.

DiPP geht in die dritte Runde

10.11.2008 | von Dörte Böhner | Comments Off |

3.0 ist momentan Standard in vielen Bereichen. Ich erinnere mich da an die CC-Lizenzen in der Version 3.0 oder an den inzwischen auch immer häufiger gebrauchten Begriff Web 3.0. Citavi will, wie ich heute gelesen habe, 2009 ebenfalls mit einer Version 3.0 auf den Markt kommen. So verblüfft auch die Nachricht nicht, dass die DiPP-Lizenzen nun endlich auch als Version 3.0 zur Verfügung stehen. Neben den Creative Commons Lizenzen werden die DiPP-Lizenzen gerne übersehen. Sie bieten sich jedoch besonders für wissenschaftliche Texte im Rahmen von (Open Access-)E-Journals aus. Besonders ihre klaren Richtlinien in Bezug auf den Umgang mit Metadaten, ihre Gültigkeitserklärungen bezüglich ihrer älteren Versionen sorgen für ein hohes Maß an rechtlicher Sicherheit im wissenschaftlichen Umfeld. Hier kann keine CC-Lizenz mithalten. Die überarbeiteten Lizenzen berücksichtigen die aktuellen Veränderungen im Urheberrecht, die mit dem In-Kraft-treten des so genannten Zweiten Gesetzes zum 1. Januar 2008 zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft gelten. Ausgehend von diesen Neuerungen wurde insbesondere die Aufnahme von unbekannten Nutzungsarten ergänzt. Es hat lange gedauert, bis diese Änderungen eingearbeitet worden sind und negativ wirkt sich neben dem geringen Bekanntheitsgrad sicherlich auch die derzeitige Einsprachigkeit aus. Die Lizenzen sind zur Zeit nur deutschsprachig vorhanden. Positiv hingegen ist: Die Lizenzen regeln jetzt außerdem Kombinationen mit Werken, die bereits unter anderen Lizenzen, z.B. Creative Commons (CC), erschienen sind. Damit ist Lizenzgebern die Möglichkeit gegeben, die näheren Bedingungen einer Verbindung von eigenen Inhalten mit CC-Lizenzinhalten klarzustellen. Die einzelnen Bestimmungen sorgen für die Kompatibilität der DPPL-Lizenzen mit CC-Lizenzen und der GNU Free Documentation License. Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen worden, die eine ...

Die 10 Prinzipien für die Digitale Langzeitarchivierung

4.05.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Nach den in letzter Zeit eher zu bezeichnenden Horromeldungen zur Langzeitarchivierung will Nestor, das Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung, 10 zentrale Anforderungen an digitale Langzeitarchive gefunden haben, um als vertrauenswürdig zu gelten: Das digitale Langzeitarchiv übernimmt die Verantwortung für die dauerhafte Erhaltung und kontinuierliche Pflege der digitalen Objekte für die identifizierten Zielgruppen. Das digitale Langzeitarchiv belegt die organisatorische Beständigkeit (auch in den Bereichen Finanzierung, Personalausstattung, Prozesse), um seine Verantwortung zu erfüllen. Das digitale Langzeitarchiv verfügt über die erforderlichen Rechte (per Vertrag oder Gesetz), um seine Verantwortung zu erfüllen. Das digitale Langzeitarchiv besitzt ein effektives und effizientes Geflecht von Grundsätzen (policy). Das digitale Langzeitarchiv erwirbt und übernimmt digitale Objekte auf der Grundlage definierter Kriterien gemäß seinen Verpflichtungen und Fähigkeiten. Das digitale Langzeitarchiv stellt die Integrität, Authentizität und Nutzbarkeit der dauerhaft aufbewahrten Objekte sicher. Das digitale Langzeitarchiv dokumentiert alle Maßnahmen, die während des gesamten Lebenszyklus auf die digitalen Objekte angewendet werden, durch angemessene Metadaten. Das digitale Langzeitarchiv übernimmt die Bereitstellung der digitalen Objekte. Das digitale Langzeitarchiv verfolgt eine Strategie zur Planung und Durchführung von Langzeiterhaltungsmaßnahmen. Das digitale Langzeitarchiv besitzt eine angemessene technische Infrastruktur zur dauerhaften Erhaltung und Sicherung der digitalen Objekte. Diese Punkte stellen eine Einigung mit den Institutionen Center for Research Libraries (CRL):engl: und Digital Curation Center (DCC):engl: und dem Projekt Digital Preservation Europe (DPE) dar. Dieses Leitbild enthält die Punkte, die in dem Moment umgesetzt werden müssen, wenn die software- und hardwaretechnischen Vorraussetzungen gefunden worden sind, um Daten sicher und dauerhaft zu speichern. Doch erstmal müssen diese Speichergrundlagen und Speichersysteme entwickelt werden. Es gibt zwar bereits einen Speicher, aber der ist vielen nicht digital genug (Das ...