Der erste Twitter-Roman

17.07.2009 | von Katharina Lachmann | 6 Kommentare » |

Wie viele Tweets sind ein Buch? Es sind genau 3700. Der amerikanische Autor Matt Stewart schreibt den ersten Twitter-Roman, namens: The French Revolution. Im 15 Minuten Takt wächst das Werk und jeder kann mitlesen und kommentieren. Mit diesem Experiment versucht der Autor altes und neues Medium zu verbinden. Ob das gelingt, steht auf einem anderen Blatt, doch eins ist dem Autor gewiss: Aufmerksamkeit. Dass das Werk gut ist, heißt das aber noch lange nicht. Es ist aber eine gute Marktingstrategie, die vielleicht auch ans Medium Buch heranführt. Quelle: Hugendick, David: 3700 Tweets sind ein Buch. In: Zeit Online

Elektronisches Papier – Telekom

4.08.2008 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Die Telekom experimentiert mit einem tragbaren Lesegerät in Deutschland, das ähnlich dem Kindle von Amazon.com mit Textinhalten gefüllt werden soll. Noch ist man auf der Suche nach Inhaltslieferanten, aber ab Herbst soll ein Testprogramm in Berlin mit einigen Dutzend Kunden durchgeführt werden. Die ausgewählten Testkunden erhalten ein spezielles Gerät, um die personalisierten Nachrichten anzuzeigen. Eine Versuchsabteilung der Telekom erarbeitet zusammen mit der TU München ein e-Paper-Konzept ("elektronische Zeitung"), bei dem der Kunde ein personalisiertes Informationsangebot abrufen können sollen. Der Arbeitstitel lautet "News4Me". Nicht geplant ist es laut Spiegel, eigene Geräte zu bauen oder eigene Inhalte anzubieten. Quellen: Elektronisches Papier von der Telekom bei golem.de Telekom will ePaper-Angebot testen auf heise online Telekom testet elektronische Zeitung via Spiegel online

Verleger wollen DRM für Online-Medien

19.02.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |

Hallo heißgeliebter Kompromiss zwischen Bibliotheken und Verlagen, das war es wohl schon. Denn wenn Verleger DRM für ihre Online-Medien verlangen, haben Bibliotheken mangels fehlender Öffnungsklauseln wohl wieder das Nachsehen. Ein Grund für diese DRM-Forderungen ist Google. Immer mehr sehen sich Verlage und Medien von Newsdiensten wie Google News angegriffen. Und so sehr die Branche auch jammert, die hohen Kosten für DRM scheinen nicht abzuschrecken. Sogar Kampagnen gegen Open Access:engl: können sich die Verleger leisten. Mehr dazu: Verleger wollen DRM für Online-Medien:engl: auf Silicon.de Ihlenfeld, Jens: Kampf um Open Access: Verlage kämpfen mit allen Mitteln um ihr traditionelles Geschäftsmodell, auf Golem