Ab Mai möchte auch Amazon DRM-freie MP3s über sein Portal anbieten, berichtet futurezone.ORF.at. Universal ist mit an Bord und will seinen Klassikkatalog zur Verfügung stellen. Sony BMG und Warner Music wollen jedoch weiter an DRM festhalten, weil sie befürchten, dass ihre Songs so schneller den Weg in Tauschbörsen finden. Allerdings über die Preise können noch keine Angaben gemacht werden. Vermutlich laufen die zähen Verhandlungen bis kurz vor Ultimo.

Quellen:
Amazon will ab Mai MP3s verkaufen via futurezone.ORF.at
Christman, Ed: Universal, Amazon beef up MP3 sales space:engl: Billboard, via Yahoo! News



 
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Auf der gestern einberufenen Pressekonferenz in London hat EMI das Ende von DRM eingeläutet, zumindest für ihr Premiumangebot von 1,29 € pro Song ab Mai.

EMI, bisher in Sachen Kopierschutz und Piraterie-Bekämpfung eine feste Stimme im Chor der Big Four, der vier großen Musikkonzerne, weicht von der bisher eisern verfolgten Linie ab und will das digitale EMI-Repertoire online künftig ohne digitale Kopierschutztechniken verkaufen.

Und zuerst werden diese kopierschutzfreien Stücke bei Apple erhältlich sein. Ob dies ausreicht, die EU zu überzeugen ist fraglich.

Die EU-Kommission hat gegen große europäische Online-Musikhändler ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Betroffen sind Apple, EMI, Sony BMG, die Universal Music Group und Warner Music.

Quellen:
Online-Musik: Die digitale Mauer fällt bei EMI und Apple via heise online
EMI takes locks off music tracks:engl: BBC News
EU-Kommission durchleuchtet Apple iTunes via silicon.de
Apple Unveils Higher Quality DRM-Free Music on the iTunes Store:engl: via apple.com



 
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