Ein Veranstaltungshinweis: “Gottes Werk und Googles Beitrag – Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie” am 20.01.2010 in Berlin

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Der folgende Hinweis auf eine von der Heinrich-Böll-Stiftung organisierten Veranstaltung am 20.01.10 von 19-22 Uhr in Berlin dürfte auch für BibliothekarInnen, InformationswissenschaftlerInnen und LeserInnen von Blogs und Nachrichten im Internet interessant sein. Der provokante Titel, gewählt  in Anspielung auf John Irvings’ “Gottes Werk und Teufels Beitrag”, macht auf eine hoffentlich interessante Podiumsdiskussion neuigierig:

“Gottes Werk und Googles Beitrag – Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie” in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Die Medienwelt befindet sich durch die Folgewirkungen der Digitalisierung in einem epochalen Umbruch. Die Zeitungen, einstmals stolze Träger der “vierten Gewalt”, fürchten um ihr klassisches Geschäftsmodell einer anzeigen- und abofinanzierten Bündelung journalistischer Inhalte. Denn der Wegfall der Distributionskosten und die Verweisstrukturen im Internet haben machtvolle Konkurrenz erwachsen lassen. Aggregationstechnologien, soziale Netzwerke und Blogs bieten LeserInnen vielfältige Möglichkeiten, viel gezielter nach Themen zu suchen und Beiträge im Netz mit eigenen Kommentaren und Faktenchecks anzureichern. Die Zeitungsverlage müssen auf dieses veränderte Konsumverhalten reagieren, doch bislang hat sich kein funktionierendes Modell für bezahlten Online-Journalismus herausgebildet.
Im Gegenteil: Aktuelle Nachrichten sind heute in der Regel kostenlos über das Internet oder mobile Applikationen zu beziehen. Von den damit verbundenen Werbeerlösen profitiert vor allem ein Unternehmen wie Google, das mit 85 Prozent den Markt der Suchmaschinen dominiert. Nun möchten auch deutsche Zeitungsverlage an dessen Erlösquellen beteiligt werden. Die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern müsse auch im digitalen Raum ihren Preis haben, fordert die Zeitungsbranche. Ein eigenes “Leistungsschutzrecht”, fest im schwarz-gelben Koalitionsvertrag verankert, soll ihnen dafür eine gesetzliche Grundlage geben. Wie begründen sich die Ansprüche der Verlage? Welchen Wert messen wir professionellem Journalismus heute zu?
Mit:
Dr. Till Jaeger,
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Berlin
Christoph Keese (Head of Public Affairs, Axel Springer AG, Berlin)
Dr. Eva-Maria Schnurr
(Freie Journalistin, Hamburg)
Malte Spitz (Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen, Berlin)

Moderation:
Matthias Spielkamp (Freier Journalist, Berlin)

Hierfür ist eine Anmeldung bei Frau Monika Steins (=> Telefonnr. 030-28534-244, E-mail =>  steins@boell.de) erwünscht. Der Veranstaltungsort ist der Sitz der Heinrich-Böll-Stiftung unweit des Deutschen Theaters und der Mensa-Nord in der Schumannstraße 8. Genauers unter dem folgenden Lageplan und der Adresse:

Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Raum: Kleiner Saal 1/2
10117 Berlin, Schumannstr. 8
Mit der S-Bahn oder mit der U-Bahn bis Bahnhof Friedrichstraße. Ausgang über die Spree, dann Albrechtstraße, Reinhardtstraße überqueren und nach links in die Schumannstraße.

Quelle:
Gottes Werk und Googles Beitrag
Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie
Boell.de

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Virtuelle Zweigestellen für reale Bibliotheken

1. October 2009 von Dörte Böhner · Kein Kommentar bis jetzt
Kategorie: Bibliotheksservices
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Fabienne Kneifel und Zukunftwerkstatt zu Social Networking von Bibliotheken auf dem Bibliothekartag in Erfurt 2009:

Teil 1

Teil 2

Teil3

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Facebook :)

25. August 2009 von Dörte Böhner · Kein Kommentar bis jetzt
Kategorie: Chaos privat
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Wir sind jetzt auch auf Facebook zu finden und würden uns freuen, Sie auch dort begrüßen zu dürfen.

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Die Wissenschaftsgemeinschaft erhält ihr Social Network

2. March 2009 von Dörte Böhner · 1 Kommentar
Kategorie: Social Web, Wissenschaftskommunikation
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Das neue Social Network ResearchGATE :engl: ist speziell an die Anforderungen von Wissenschaftlern angepasst worden. Das Network bietet abgestuft sichtbare Profile. So können die Mitglieder ihr Profil sehr restriktiv oder für beliebige Nutzer und Suchmaschinen offen zu gestalten. Forscher können hier Publikationslisten erstellen, ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sowie technische und methodische Kenntnisse aufführen. Außerdem können sie dort auch eine Projektvita veröffentlichen. So erhalten Wissenschaftler auf Dauer eine Online-Visitenkarte, die unabhängig von einer institutionellen Zugehörigkeit ist. Ein weiterer Vorteil könnte die Plattform mit ihrem kollaborativen Service sein.

ResearchGATE versucht herkömmliche Community-Angebote mit darüber hinausgehenden Funktionen zu verbinden, die für eine gute wissenschaftliche Kommunikation und Zusammenarbeit notwendig sind.

Seit dem Start im Mai 2008 haben sich 30.000 Forscher aus 140 Ländern dort registiert. Die Website bietet neben den üblichen Funktionen sozialer Netzwerke eine Reihe wissenschaftsspezifischer Features: So kann jeder User seine eigene Publikationsliste pflegen, die aus verschiedenen Fachdatenbanken direkt übernommen oder aus der eigenen Literaturverwaltungssoftware importiert werden kann. Eigene Publikationen können innerhalb des Systems auch anderen Forschern empfohlen werden.

Über andere Online-Communitys gehen bestimmte Gruppenfunktionen hinaus. Es gibt Möglichkeiten für Diskussionen und Umfragen. Außerdem können sie innerhalb der Community ihre Dokumente und Termine verwalten. Diese Informationen können wahlweise in offenen oder geschlossenen Gruppen erstellt und bearbeitet werden. Wie bei Wikis ist auch hier eine Versionskontrolle möglich.

Science is collaboration, so scientific social networks will facilitate and improve the way scientists collaborate. Cooperation on scientific publications can be facilitated through Wiki-like concepts.

Hinzu kommen an andere Wissenschaftler gerichtete Recommender-Funktionen:
Auf Mausklick können derzeit Publikationen empfohlen werden, die entweder Ähnlichkeiten zu eigenen Werken bzw. Forschungsschwerpunkten besitzen. Auch Verknüpfungen zu Wissenschaftlern mit ähnlichen Profilen können so herausgefunden werden. ResearchGate bietet für die Literaturempfehlungen eine Reihe angebundener Literaturdatenbanken :engl: , die unter einer Oberfläche recherchiert werden können.

ResearchGATE versucht mit den Mitteln von Web 2.0 Vision von Wissenschaft 2.0 zu schaffen. Ihr Ziel beinhaltet eine Wissenschaft ohne anonyme Reviews, die auf dem Konzept von Open Access-Journlen eine qualtiative Forschung ermöglicht.

Science 2.0’s concepts will have to be developed with the science community. Change will happen. The question is just when and how.

Und natürlich sieht sich ResearchGATE als ein wichtiger Teil der neuen Wissenschaftskommunikation.

Quellen:
Herb, Ulrich: Science 2.0: Social Network für Wissenschaftler :engl: via heise online
Towards connected science – Science 2.0 :engl: auf ResearchGATE.com

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Faszination Social Networks

22. February 2009 von Dörte Böhner · 6 Kommentare
Kategorie: Netzwelt, Social Web
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Weshalb bloggt, twittert Mensch und ist beim social networking dabei?
Cem Basman, ein türkisch-schwedischer Unternehmer aus Hamburg hat für sich sein Motto gefunden. Er betreibt sein Blog Srechblase und dort kann man es lesen:

Vogel fliegt. Fisch schwimmt. Ich blogge.

Sein Motto zeigt, wie weit Normalität die Selbstdarstellung im Internet geworden ist. Schüler und Studenten sind fast vollständig in sozialen Netzwerden zu finden und auch immer mehr Deutsche treten Networks wie Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ bei. Sie alle haben ein Profil im Netz und präsentieren sich mit Bildern, kurzen Texten, Blogartikeln oder Links. Wichtige Teile des gesellschaftlichen Lebens findet jetzt im Internet statt. Es wird viel Zeit dort investiert, die dann anderen Medienformen entzogen wird, z.B. der Lektüre von Zeitungen.

Besonders deutlich spiegelt sich dies im Sozialleben wider. Zu den sechs meistgenutzten Online-Medienangeboten in Deutschland zählen inzwischen fünf Social Networks. Was macht ihre Faszination aus.

Ist es ein flächiges Aufbranden des Narzissmus vor allem der jüngeren Generation? Ist es übertriebene Selbstliebe oder der Wunsch nach Persönlichkeitsbildung? Die Unterscheidung zwischen Internet und realer Welt ist für die meisten jungen Menschen nicht nachvollziehbar, zu sehr ist das Netz inzwischen Teil ihres realen Lebens.

Die Gesellschaft wandelt sich zunehmend zu einer digitalen Gesellschaft – Fahrkarten, Nachrichten, Steuererklärung – alles kann man bereits digital erledigen. Warum sollten auch soziale Kontakte nicht zunehmend über das Netz befriedigt werden? Entwicklungen von Konzepten zum Übertragen auch nonverbaler Kommunikationsfaktoren sind gar nicht so neu.

Eines der ersten Zeichen [...] war die Entwicklung des Smileys als schriftliches Symbol einer ironisch gemeinten Bemerkung. Verständlich, denn ein hingeworfenes „Ja, klar“ kann je nach Betonung und Gesichtsausdruck auch das genaue Gegenteil bedeuten.

Die Webciety, d.h. Internetgesellschaft, benötigt inzwischn aber weitaus differenzierte Darstellungsmöglichkeiten als die Smileys. Schneller und aktueller müssen die verschiedenen Stimmungen der Persönlichkeit dargestellt werden und das Netz entwickelt entsprechende Tools.
Das Design des eigenen Blogs und Profils entspricht dem Modebewusstsein bei der Kleidung und sendet eben entsprechende soziale Signale, die gelernt werden müssen. Microblogs wie Twitter oder Statusmeldungen in Social Networks oder bei Skype entsprechen Mimik und Gestik, so Sasha Lobo, Autor des Beitrags im Tagesspiegel.

Sachliche Kommunikation, wo der andere nicht auch etwas von sich und seiner Persönlichkeit preisgibt, wirkt befremdlich und stört die Kommunikation. Auch Bilder sind hilfreich. Mensch will sich ein auch im Netz ein Bild vom anderen machen und so machen Bilder die virtuelle Welt ein wenig realer und schafft so eine Bindungsmöglichkeit.

Die Vielzahl der verschiedenen digitalen Schichten und Geschichten, die man jeden Tag aufs Neue im Netz hinterlässt, stellen unseren digitalen Teil der Persönlichkeit dar. Weil Persönlichkeit dort ausgedrückt werden möchte, wo Gesellschaft stattfindet.

Die Darstellung im Netz hat in dem Sinne wenig mit Narzissmus zu tun, sondern es geht um die Befriedigung eines der ältesten sozialen Bedürfnisse. Es ist die Frage, wohin gehört man in der Gesellschaft und die Social Networks helfen bei der Beantwortung dieser Frage in der digitalen Gesellschaft.

Warum jedoch haben so viele Menschen nicht nur eine einzelne, persönliche Homepage, sondern sind mit wechselnder Intensität in den vielen verschiedenen Netzwerken und Diensten zu finden? Sicherlich ist das zum Teil der verteilten Struktur des Internets gefunden. War es vor drei vier Jahren gut und hipp, sich in Foren und Chats darzustellen, tut man es heute bei Facebook oder StudiVZ. Die Treffpunkte ändern sich wie die Mode und alte Treffpunkte können schlechter erreichbar werden oder sogar ganz aus dem Netz verschwinden. Lobo sieht es aber als wahrscheinlicher an, dass das Social Net sich dem sich ständig neu erfindenen Menschen anpasst.

Das Social Network zieht immer mehr Menschen wohl auch deshalb in den Bann, weil sie hier mehr und mehr in einem größeren Radius Leute entdecken können, die die gleichen Interessen wie sie haben. Das Interesse an Austausch und sozialer Bestätigung können sie im Netz einfacher erhalten als im realen Leben. Das Netz spiegelt mehr denn je die gesamte Bandbreite menschlicher Gesellschaft wider und schafft es zunehmend, soziale Bedürfnisse seiner Nutzer erfolgreich zu befriedigen. Mehr denn je ist es ein großes Netzwerk von Menschen für Menschen und zieht somit Menschen in seinen Bann.

Quelle:
Lobo, Sascha: Weshalb meine Schuhgröße im Netz steht via Tagesspiegel.de
Warum sich Menschen im Netz präsentieren via Text&Blog

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[Kurz] Social Bookmarking

8. August 2007 von Dörte Böhner · Kein Kommentar bis jetzt
Kategorie: Social Web
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Da sprießt es munter wie auf einer Wiese, lauter bunte Blümelein und über 50 hat man da mittlerweile gezogen.

SOCIAL BOOKMARKING: 50+ Social Bookmarking Sites auf Mashable.com

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Library 2.0 vor Bibliothek 1.0?

12. March 2007 von Dörte Böhner · Kein Kommentar bis jetzt
Kategorie: Bibliothek x.0
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Nun, nach Web 2.0 ist auch die Bibliothek versioniert worden. Wieder ein Begriff, der eher Augenwischerei als der Sache zuträglich ist. Library 2.0 hat seit Ende Februar ein eigenes Social Network :engl: (This network is for Library 2.0 Stuff).

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