Hell, lichtdurchflutet, modern. Der neue Lesesaal der Staatsbibliothek Unter den Linden ist das genaue Gegenteil des Klischees einer verstaubten, dunklen Bücherhalle – mit hellem Holz, leuchtend orangenen Böden und Stühlen und vor allem einem: Raum.” Veronique Leheis

Foto: Staatsbibliothek zu Berlin - PK / Jörg F. Müller

Der erleuchtete Lesesaal am Abend, im Vordergrund das Dach des Rara-Lesesaals

Ein “Hochaltar des Lesens“, Bücherpalast, „Kathedrale des Wissens“ (Hermann Parzinger), “Palast der Worte“, Berlins “Superhirn” -  selten gab es soviele Liebkosungen und Superlative für zwei neue Lesesäle in Deutschland. Heute wurde der neue Lesesaal der Staatsbibliothek Berlin im Ostteil der Stadt “Unter den Linden” eröffnet und bejubelt. Ein lichtdurchfluteter Kubus, mitten im alten Gemäuer des wilhelminischen Riesenbaus von 1914. Entworfen vom Architekten HG Merz, der die Ausschreibung hierzu vor 13 Jahren gewann. Nun hat es 69 Jahre gedauert, bis der im 2. Weltkrieg zerstörte Lesesaal wieder neu aufgebaut wurde. Der Präsident der  Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger und Wolfgang Thierse eröffneten nach zehn Jahren Bauzeit den vom Architekten HG Merz entworfenen neuen Lesesaal. Wäre damit nun künftig das Platzproblem im Jakob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum gelöst? :-)

Heute abend lief auf dem Lokalfernsehsender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) eine 45-minütige Dokumentation “Berlins Superhirn” über die Staatsbibliothek mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte des Gebäudes Unter den Linden. Die Doku ist unter folgendem Link auf der RBB-Seite verfügbar.

Ab dem 21. März können auch Besucher den Lesesaal nach 10-jähriger Bauzeit betreten. Im Lesesaal befinden sich 130.000 Bücher, was etwa einem Anteil von einem Prozent der größten Universalbibliothek Deutschland entspricht. Er bietet 250 Arbeitsplätze und 19 Carrels.Darüber hinaus gibt es noch einen kleinen Rara-Lesesaal, neue Tresormagazine und ein neues Freihandmagazin. Lesen wird hier als Event inszeniert, wie die Berliner Morgenpost am 17.03. schrieb, denn es gibt eine Lounge mit weichen Sofas und  einen Kaffeeautomaten in nächster Nähe. Nach Fertigstellung der Renovierung des Altbaus im Jahr 2016 werden hierfür insgesamt 500 Millionen Euro hierfür ausgeben werden, die vom Bund übernommen werden. Der zweite Bauabschnitt umfasst weitere neue Lesesäle für die Sondersammlungen mit 230 Arbeitsplätzen, viele Rechercheplätze und ein Bibliotheksmuseum eingerichtet. Die “FSK”-Regelung ab 16 Jahren leuchtet mir nicht ein. Es gibt doch tatsächlich auch (“normale”) Schüler, Hochbegabte und wissenschaftliche Interessierte Menschen, die jünger als 16 Jahre alt sind und Interesse hätten diese Bibliothek zu nutzen.

Nun wird hoffentlich Wim Wenders doch noch “Der Himmel über Berlin” Teil 2 drehen können. :-)

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Schon letzte Woche gab es auf den Internetseiten von BOOK RIOT und HuffPost Books 16 Bibliotheksszenen aus Filmen zu sehen. Diesmal stammen einige der Szenen auch aus europäischen Filmen und nicht nur den allseits bekannten US-amerikanischen Klassikern wie z.B. “Breakfast at Tiffany’s”. Eine neue und einfache Idee von Blow up auf Arte-TV. Einige darin vorkommende Schauspieler sind Sissy Spacek, Leonardo Di Caprio, Audrey Hepburn und Otto Sander. Und dort passiert ihnen so einiges…

Aufmerksam geworden durch: Facebookseite von Berufsverband Information Bibliothek

Produzent: Caméra Lucida
Regiesseur: Luc Lagier

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Durch Zufall wurde ich gestern im niederländischen Bibliotheekblaad auf das Video zur Eröffnung aufmerksam. In dieser Bibliothekszeitschrift gibt es eine Rubrik, die sich mit Aktualitäten des Bibliothekswesens im Ausland befasst. Wie am 12.05. bereits berichtet, wurde die Peter-Sodann-Bibliothek in Staucha eröffnet. Das folgende 22-minütige Video, in dem viele Laudationes gehalten werden, machte deutlich, dass diese Bibliothek keinesfalls nur “ostalgische” Gründe hat. Ernst Röhl fragte ähnlich wie es manch einer von alten Radio-Eriwan-Witze kennt, warum in der Bildungsrepublik Deutschland so viele Bibliotheken geschlossen werden. Die Antwort lautete, weil “Lesen bildet”. Dies soll an dieser Stelle nicht weiter kommentiert werden, weil es Satire ist, welche die Gründe vereinfach darstellt. Es kommt unter anderem der Sohn von Peter Sodann zu Wort, Eberhard Gönner, Elmar Faber, Walter Niklaus und Gregor Gysi. Am deutlichsten zeigt Christoph Links vom gleichnamigen Verlag auf, was verschiedene Institutionen, Bürger und die Wissenschaft an dieser Bibliothek an Mehrwert haben. Er verweist auf die Buchwissenschaften, Historiker und der historischen Kommission des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler in Frankfurt, die künftig in der Peter-Sodann-Bibliothek arbeiten wird, um die Geschichte der DDR-Verlagslandschaft zu erforschen. Leider tauchen in diesem Video keine Bibliothekar_Innen als Laudatoren und Redner auf. Ob die Crème de la Crème der Bibliothekar_Innen aus Verbänden, Hochschulen und Forschungsbibliotheken aus dieser Region in Sachsen dem Ereignis fernblieb und/oder eben auch “Westdeutsche” unter den Gästen waren, geht aus dem Video nicht hervor. Mittlerweile verfügt die Bibliothek über eine eingängige URL (www.psb-staucha.de) und einen OPAC (http://psb.allegronet.de), der auch extern für Neugierige und potentielle Ausleiher verfügbar ist. Die zahlreichen 850 Spender werden im rechten Bereich der Webseite aufgelistet.

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Veröffentlicht am 09.06.2010 - 19:55 · AutorIn: ·
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Kategorie(n): Bibliotheksbestand · Tags: , , ,

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Luther-Sammung der Preußischen Staatsbibliothek (heute Staatsbibliothek zu Berlin) mit 5641 Drucken die größte der Welt, doch seit dem Krieg ist die einmalige Sammlung verschollen. Diese einzigartige Sammlung enthielt vor allem zeitgenössische Einzeldrucke in allen Varianten aus unterschieldichen Provienzen. Auch eine kleine Bibliothek aus dem Nachlass Luthers, welche von einem Enkel erworben wurde, gehörte mit zum Gründungsbestand. Ergänzt wurde diese durch gezielte Ankäufe theologischer Spezialsammlungen, z.B. von Johann Karl Friedrich Knaake, William Jackson und der Kirchenministerialbibliothek aus Celle.

Natürlich setzt die Stabi Berlin alles daran, die wichtigsten Schriften des Reformators im Rahmen ihres Bestandsschwerpunktes zur Reformationsgeschichte wiederzubeschaffen. Dabei werden Druck mit besonderer Relevanz erworben, um sie der Forschung wieder zugänglich zu machen. Dennoch wird eine Rekonstruktion gerade des zeitgenössischen Teils der Sammlung in dieser Form nicht mehr möglich sein. Inzwischen zählen bereits wieder 900 Drucke zu dieser Sammlung. Kürzlich konnte die Stabi Berlin einen weiteren Druck der Sammlung hinzufügen.

So erwarb die Bibliothek auf einer berliner Auktion den ersten Druck der ersten Baseler Ausgabe von “Sermon vom Wucherer”:

Ein mercklich|| nütz predig wie man|| on verschuldung mit zytliche[n] guot vmb||gan sol. Jtem von dem zinßkauff|| oder iärlicher gülte, auch vo[n]|| dem wuocher. Durch|| D.Martinum Luther beschriben (Basel : Petri, 1520).

Darin vertrat Luther die Auffassung vertrat, dass gute Christen gemäß Matthäus 5,42 zinslos leihen sollten.

Hier die Ausgabe der Bayerischen Staatsbibliothek in München bei Google:

Quellen:
Lutherdruck erworben – Kriegsverlust ausgeglichen, Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
Luther-Sammlung, Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz

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Veröffentlicht am 08.06.2010 - 19:19 · AutorIn: ·
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Kategorie(n): Bibliotheksbestand · Tags: , , , , ,

Der Tübinger Wissenschaftsverlag Mohr Siebeck wird am Donnerstag, 18.00 Uhr sein Archiv an die Staatsbibliothek zu Berlin übergeben. Der Verlag wurde 1801 zusammen mit einer Buchhandlung in Frankfurt a.M. gegründet und 1878 durch die Verlege Kötzle und Siebeck übernommen, die ihn nach Tübingen und Freiburg verlegt haben. Bekannteste Wissenschaftler und Gelehrt, die in diesem Verlag publizierten waren unter anderem Adolf von Harnack und Max Weber. Themenschwerpunkte des Verlagen sind Theologie, Jura, Philosophie, Geschichte, Wirtschaftwissenschaften und Judaistik.

Das Archiv geht als Schenkung des Verlagseigentümers Georg Siebeck an die Staatsbibliothek. und spiegelt 175 Jahre deutscher Verlags- und Wissenschaftsgeschichte wider. Besonders wertvoll ist das Archiv, da es keine Kriegsverluste erlitt. In den rund 1181 Kartons sind Materialien von 1801 – 1975 enthalten, darunter Korrespondenzen mit den Autoren, Rezensionen von Wissenschaftlern, Briefe, Manuskripte und Verträge sowie Papiere zur Unternehmensentwicklung. Die Erschließung dieser wird ca. fünf Jahre dauern.

Quellen:
Wissenschaftsverlag Mohr Siebeck übergibt Archiv an Staatsbibliothek Ad-hoc-News.de
Staatsbibliothek erhält Mohr-Siebeck-Archiv , FR-Online, 20.05.2010
Lamble, Jeanette: Presseeinladung für 10.6., 18 Uhr : Tübinger Wissenschaftsverlag Mohr Siebeck übergibt Verlagsarchiv

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Eigentlich kann sich jede Bibliothek glücklich schätzen, wenn sie ihre Daseinsberechtigung mit phantastischen Nutzer- und Ausleihzahlen rechtfertigen kann. In Berlin werden diese aber immer mehr zum Problem. Das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, welches schnell den Spitznamen „Märchen-Zentrum“ erhielt, ist die am 12.Oktober 2009 eröffnete neue Zentralbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit dieser bekommt die UB der HU erstmals in seiner Geschichte ein eigenes Gebäude. Vorher war sie 100 Jahre Untermieterin in der Staatsbibliothek zu Berlin. Mit dem Neubau kehrt die UB außerdem zurück in die unmittelbare Nähe des Campus in Mitte.

Das momentane Hauptproblem der Bibliothek sind ihre Nutzer. Diese haben die Bibliothek mehr als nur gut angenommen: sie stürmen die UB geradezu. Hätte man mit diesem Ansturm rechnen müssen? Diese Frage kann man sowohl mit Ja als auch mit einem Nein beantworten. Ja, in dem Sinn, dass in das neue Gebäude der UB zahlreiche Zweigbibliotheken integriert wurden, darunter die Bibliotheken sehr lese-intensiver Fächer wie Geschichte oder Philosophie. Nein, wenn man bedenkt, dass man die Platzkapazitäten mit etwa 1200 Lesesaalplätzen mehr als verdoppelt hat. Dennoch scheinen diese nicht auszureichen. So musste die Bibliothek Anfang Mai 2010 bekanntgeben, dass es ab sofort nicht mehr möglich ist, Einzelarbeitsplätze zu reservieren. Diese sind bis ins nächste Jahr ausgebucht. Doch nicht nur die Einzelarbeitskabinen sind ausgebucht, auch im Lesesaal findet man dieser Tage selten ein freies Plätzchen.

Mittlerweile wurde das Platzproblem sogar durch die Presse wahrgenommen. Diese berichtet von Quotierungen, gar ominösen Parkscheiben, verschobene Abgabeterminen von Hausarbeiten und Protesten von Studenten anderer Hochschulen. Was ist los im „Märchen-Zentrum“?
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Die Staatsbibliothek zu Berlin hat am Montag zwei historische Drucke an die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam abgegeben. Bei der Bearbeitung ihrer Altbestände sind den Mitarbeitern die beiden Drucke aus dem 17. Jahrhundert des Grafen zu Lynar, die durch ein goldenes Besitzerwappen auf der Vorder- und Rückseite gekennzeichnet sind, aufgefallen. Da die Bibliothek in Potsdam die Sammlung «Gräflich zu Lynarschen Fideikommiß Bibliothek» aufbewahrt, hat man sich dazu entschieden diese beiden Exemplare der Sammlung zu zuführen.

Die beiden Werke waren 1972 an die damalige Deutsche Staatsbibliothek gelangt, hatten dort einen Besitzstempel und eine Signatur erhalten. Sie wurden allerdings nicht im Katalog verzeichnet. Die Mitarbeiter vermuten, dass die beiden Bücher durch die «Zentralstelle für wissenschaftliche Altbestände» in die Staatsbibliothek gelangt sind. Diese wurde 1953 geschaffen und hatte den Auftrag, die Buchbestände zu betreuen, welche in der DDR durch Enteignung, Aussonderungen aus bestehenden Büchereien oder Auflösungen von Bibliotheken keinen Besitzer mehr hatten. Die Zentralstelle hat die Werke an wissenschaftliche Bibliotheken in der DDR zur Nutzung abgegeben.

Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin gibt historische Drucke zurück In: Berlin Online

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Veröffentlicht am 27.01.2009 - 22:01 · AutorIn: ·
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Kategorie(n): Bibliothek · Tags: , , , , ,

Die Staatsbibliothek ist eine allgemein zugängliche Forschungs- und Informationsbibliothek mit universalen historischen und aktuellen Sammlungen und breitgefächerten Dienstleistungen [...]

So zu lesen auf der Homepage der Staatsbibliothek.

Dies sieht Frau Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek gefährdet. Um ihre Sammlungen aufzubauen und ihre die Dienstleistungen ermöglichen zu können, benötigt die Stabi Geld. Der Tagesspiegel wird in seiner morgigen Ausgabe darüber schreiben:

Man konnte unlängst einen bislang unpublizierten Brief Jacob Grimms aus dem Jahr 1830 über einen Antiquaritatshandel erwerben – Alltagsgeschäft einer großen Bibliothek.Barbara Schneider-Kempf zeigt dem Reporter einen beliebigen Angebotskatalog der Antiquariate, der Objekte im Wert von 500 bis 1200 Euro enthält. Solche Preise sind aus dem diesjährigen Erwerbungsetat nicht mehr zu bezahlen.

„Wir können unsere Aufgabe nicht mehr erfüllen, das kulturelle Erbe zu pflegen“, sagt Schneider-Kempf gegenüber dem Tagesspiegel.

Es bedeutet, dass in diesem Jahr weder Handschriften ersteigert noch Nachlässe, die der Bibliothek angeboten werden, erworben werden können. Schon die Streichung derTageszeitungsauslage hat für Unruhe gesorgt. Hoffen wir mal, dass mit diesem Artikel nicht nur Verärgerung breit macht, sondern ein Sturm der Entrüstung die Stadt darauf aufmerksam macht, dass die Staatsbibliothek die Sammlungen zum Kulturerbe nicht mehr vervollständigen kann.

2008 war die Finanzlücke der Stabi nicht ganz so groß. Eine Sonderzuwendung in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers half Lücken im Bibliotheksetat zu stopfen. Diese Gelder werden zwar für die Erhaltung des „kulturellen Erbes“ vergeben, nicht jedoch als frei verfügbarer Erwerbungsetat für Neuerscheinungen aller Fachgebiete.

Problematisch ist, dass die Erwerbungsmittel dramatisch sinken. Zwar enthält der Haushaltsplan dieses Jahr noch 7,7 Millionen Euro, was der Größenordnung des Vorjahres entspricht. Letztendlich zur Verfügung stehen voraussichtlich nur 4,6 Millionen. Die Differenz von 3,1 Millionen werden wohl für die Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst verwendet. Auf Dauer ist dies aus dem über die Jahre arg geschrumpften Betriebshaushalt der Bibliothek nicht mehr zu finanzieren.

Es muss gezeigt werden, dass neben der bedrothen Pflege des kulturellen Erbes auch das Tagesgeschäft stark beeinträchtigt wird und die ureigenste Aufgabe der Stabi gefährdet ist – nämlich auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften “up to date” zu bleiben und alle Neuerscheinungen zu erwerben.

Besonders im Bereich des Alltagsgeschäftes fehlt es immer stärker an Geld. Ein Punkt, wo es sich zuerst bemerkbar machte, war in der Abbestellung der Zeitschriftenabonnements, die innerhalb von 4 Jahren von durchschnittlich 194 auf 278 Euro pro Jahr stiegen. Zeitschriften und andere als Paket gebuchte Veröffentlichungsreihen nehmen einen festen Posten im Haushalt ein. Sie sind noch planbar und der “Rest” des Geldes steht dann für den Erwerb von Monographien zur Verfügung.

Das Profil der Stabi hat sich besonders aus Kostenzwängen geändert. So wurden Mittel im Bereich Naturwissenschaften und Medizin reduziert und in das Kerngeschäft der Geistes- und Sozialwissenschaften investiert. Auch bei den Zeitschriften hat sich das Profil geändert. Wurden 1999 noch 38.000 Zeitschriften abonniert, sind es jetzt knapp 26.000. Allerdings gibt es jetzt mehr E-Journals. All diese Änderungen und Anpassungen des Profils wären jedoch vergebens, sollten die Mittel weiterhin drastisch gekürzt werden.

Quelle:
Schulz, Bernhard: Was die Stabi nicht mehr kann via tagesspiegel (vom 28.01.09)

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