21.06.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Wie "Einstieg ins Internet"? Da befinde ich mich doch schon, wenn ich das Tutorial gefunden habe. Der Titel ist auf jeden Fall unglücklich gewählt. "Einstieg in die Recherchewelt des Internets" würde zumindest klarer machen, dass es thematisch um die Recherche bei Google & Wikipedia geht. Es soll all jenen weitergeholfen werden, die bei einer schnellen Internetrecherche nicht fündig werden:
Dabei lassen sich mit ein paar Kniffen die schärfsten Klippen umschiffen, und dann bietet das Netz einen guten Einstieg für verschiedenste Themen. Im Tutorial „Einstiege ins Internet“ gehen unsere Protagonisten Sofia und Stefan auf die Suche nach ersten Informationen im Internet – und wir wollen Ihnen damit Lust machen, selbst gezielt und effizient im Internet zu suchen.
Sofia und Stefan führen in Dialogform zu Problemen und ihren Lösungen. Dabei geht es um:
Was bietet die einfache Suche bei Google? (2:14)
Wofür eignet sich Wikipedia und worauf ist zu achten? (4:03)
Welche Google-Treffer sind wirklich nützlich? (2:07)
Was bietet die erweiterte Suche bei Google? (2:08)
Zusammenfassung (0:37)
Links & Literatur (0:35)
Noch steht das Tutorial in der Beta-Version, d.h. es ist noch ohne Quiz und ohne Ton.
Technisch gelöst wurden die langen Ladezeiten und auch die optische Gestaltung hat sich verbessert. Dennoch gibt es weiterhin Probleme: Ich hätte gerne auch von hier aus direkt auf das jeweilige Tutorial verlinkt, jedoch startet immer gleich die Flash-Animation (sowohl mit Rechts- als auch Linksklick). Das ist aus meiner Sicht ungünstig. Als Bibliothekarin, die auf dieses Tutorial verweisen möchte, muss ich erst umständlich erklären, welches Tutorial, der sicherlich immer längerwerdenden Liste, ich denn nun tatsächlich meine. Aus Erfahrung weiß ich, ...
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6.04.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
und noch mehr Stoff für weitere 10787:engl: Tage
auf garfield.nfshost.com
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17.02.2009 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Dass Google die Suche personalisiert ist nichts Neues. Doch was weiß Google eigentlich wirklich über uns? Schauen wir uns mal einige Angebote von Google an und betrachten mal dabei das Verhalten eine aktiven Google-Nutzers wie Hänschen Dummy.
Hänschen sitzt in Berlin und sucht nach Tipp und Tricks der Websiteprogrammierung natürlich mit der normalen Suche von Google. Die Suchmaschine erfährt folgende Informationen (die Angaben der Aufzählungen sind größtenteils aus den unten angegebenen Quellen übernommen worden):
Länder Code
die Suchanfrage
Nutzung alternativer Suchvorschläge
IP Adresse
Sprache
Anzahl der Ergebnisse
Safe search an/aus
Klicks auf die Links der Suchanfrage
Nutzung Werbelinks
Um bequem weitere Dienste von Google nutzen zu können, hat sich Hänschen ein Konto bei Google angelegt. Fleißig protokolliert der Gigant mit:
das Registrierungsdatum
seinen Benutzernamen
sein Passwort
eine alternative E-Mail-Adresse
sein Land
Anzahl der Logins
welche der Google Dienste er nutzt.
Hänschen will um eine Suche zu starten nicht immer erst Google aufrufen. Als Website-Anbieter ist er auch neugierig, welchen Pagerank die Websites haben, die er besucht, weil sie ähnliche Inhalte wie er anbieten. Deshalb hat er die Google Toolbar installiert und erlaubt, dass Google den Pagerank anzeigt. Diese Bequemlichkeit bezahlt er damit, dass Google neben den Informationen, die aus der Suche gewonnen werden nachvollziehen kann:
welche Webseiten er besucht (ALLE - unabhängig davon, ob Hänschen von Google kommt oder nicht)
auf welche 404-Seiten Hänschen gestoßen ist und welche der alternativen Suchangebote er angenommen hat (Klickbestätigung)
die Nutzung der Synchronisationsfunktion mit dem Googleaccount
welche Lesezeichen Hänschen abgespeichert hat
und ob er mehrere Rechner nutzt
Selbst wenn Hänschen deshalb auf die Toolbar verzichtet, gewinnt Google über den Browserverlauf folgende Daten:
Webseite von der ...
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8.02.2009 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Wie sind die Sehgewohnheiten auf Websites? Wo schaut man zuerst hin und wovon wird man abgelenkt? Kurz gesagt: Wie kriegt man die gewünschte Information am besten an Frau oder Mann? Und verändern Sucherfahrungen die Art und Weise, wie man schaut?
Untersucht wurde das Suchverhalten von Probanden bei der Verwendung von Googles neuen Suchinteface "Universal Search":engl: .
We (Google, Anmerkung d. V.) ran a series of eye-tracking studies where we compared how users scan the search results pages with and without thumbnail images.
In der Studie wurde mit Hilfe der Eye-Tracking-Methode das Suchverhalten untersucht. Es wurden mit Hilfe der Blickachsenmessung sogenannte heatmaps erstellt. Anhand der Heatmaps lässt sich die Verteilung der Aufmerksamkeit bezüglich des Klickverhaltens bzw. der Klickstärke an bestimmten Stellen der Trefferseite farblich genau darstellen.
Our studies showed that the thumbnails did not strongly affect the order of scanning the results and seemed to make it easier for the participants to find the result they wanted.
Nicht neu ist die Feststellung, dass Suchende ihre Suchergebnisse zu einem bestimmten Suchbegriff in weniger als einer Sekunde visuell abscannt. Innerhalb dieser kurzen Zeit trifft er unterbewusst Entscheiidungen über die Relevanz des Ergebnisses. Ziel von Google ist es, mit Hilfe dieser Methode diese kurze Zeitspanne der Entscheidung besser zu verstehen, d.h. die genauer zu analysieren und auszuwerten. Die so gewonnenen Rückschlüsse sollen helfen, das Ranking der Suchmaschinen zu verbessern und auch das Interface für die Google-Trefferlisten zu optimieren.
Das folgende Video zeigt den Blickweg eines Suchenden.
Je länger der Nutzer auf eine bestimmte Stelle schaut, umso größer wird der rote Punk. Sehr schön ...
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25.11.2008 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Gründe dafür sucht John C. Dvorak im PC Magazine:engl: .
Once you learn how Google handles SEO, you see that getting the right results takes a miracle.
SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Ein Mythos, der sich dahinter versteckt, ist, dass man damit ein besseres Google-Ranking erhält, als man es verdient. Aber tatsächlich denken diejenigen, die SEO einsetzen eher, dass Googleergebnisse sind schlecht und sie müssen ihre Seiten mit SEO verbessern, um die Ergebnisse zu erhalten, die sie verdienen.
From a user's perspective, once you learn how Google does what it does, it's a miracle that you ever get the right results. And from my experience, the right results in many circumstances are nearly impossible to obtain—and may never be obtainable in the future.
Dvorak macht folgende Probleme mit Google fest:
Unfähigkeit, die Homepage zu identifizieren : Man sollte davon ausgehen, dass wenn man nach Art Jenkins sucht und dieser eine Homepage jenkinsart.com besitzt, sollte seine Homepage ganz weit vorne gelistet werden. Pustekuchen!
Zu viel Kommerz, nicht genug Information : Ein weit verbreiteter Irrtum gerade bei Google ist wohl, dass Menschen nur ins Internet gehen, um Geld auszugeben und zu shoppen. Wer nach Informationen über ein aktuelles Produkt, z.B. über ein Handy, sucht, findet lange Zeit erstmal nur Seiten, die ihm das Produkt verkaufen wollen. Objektiv ist da wohl sehr deutlich was anderes.
Ziel der Suche sollte es doch eigentlich sein, die beste Seite als erstes anzuzeigen, ohne dass es darum geht, viel Geld für die Suchmaschinenoptimierung auszugeben.
Geparkte Seiten : Man muss schon von Betrug sprechen, was da die Suchmaschinen mit einem machen. ...
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26.08.2008 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Nein, Google denkt nicht mit. So weit sind wir noch nicht mit unseren Suchemaschinen - wenn man das Google auch manchmal unterstellt. Aber Google startet wie einige andere Suchmaschinen damit, seinen Nutzern in Echtzeit eine Liste mit Wörtern vorzuschlagen. Dabei werden Wörter angezeigt, die eine Übereinstimmung mit den eingetippten Buchstaben aufweisen. Dabei lassen sich dann beispielsweise lange Suchbegriffe bequem aus dieser Liste auswählen und man muss nicht mehr den kompletten Begriff eintippen. Dies kennen extensive SMS-Tipper ja bereits von ihrem Handy (je nach Software und Wörterbuch auf dem Handy mal besser, mal schlechter).
Hinzu kommen Vorschläge, wie sich spezielle Suchbegriffe besser eingrenzen lassen, denn es werden auch gleichzeitig die Trefferzahlen mitangezeigt.
Klar, dass Tippfehler durch den Google-Dienst Google Suggest:engl: mit weggebügelt werden, denn natürlich enthalten die Suchvorschläge auch die Suchstrings mit der richtigen Buchstabenreihenfolge. :smile: die Funktion ist nicht unbekannt, wenn man sich da an das "Meinten Sie" der normalen Google-Suche erinnert.
Im Laufe der nächsten Woche soll der Dienst Google Suggest zur Standard-Suche bei Google werden.
Spielekinder können die "semantische Suche" von Google bereits hier ausprobieren.
Quelle:
Google macht Vorschläge via golem.de
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3.08.2008 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Für mehr Transparenz für personalisierte Suchergebnisse verrät Google, inwiefern Suchergebnisse speziell auf den angemeldeten Benutzer zugeschnitten wurden, da nicht jeder Nutzer die gleichen Suchergebnisse auf die selbe Suchanfrage sieht.
Die Suchergebnisse eines Nutzers sind abhängig von
seinem Standort
seiner Such-Historie
seinen zuletzt gestellten Anfragen
Bislang war dies nicht für den Nutzer sichtbar, wird aber jetzt nach und nach geändert.
In der rechten oberen Ecke der Suchergebnisseiten gibt Google künftig einen Hinweis darauf, dass die jeweiligen Suchergebnisse auf den Nutzer zugeschnitten wurden und welche Faktoren eine Rolle spielten.
Der Standort kann durch Nutzer mit einem Google-Account hinterlegt werden, ansonsten versucht Google anhand der IP-Adresse diesen zu ermitteln. Wenn der Standort bekannt ist, werden die Suchergebnisse auf die Region zugeschnitten.
Google versucht anhand der zuletzt gestellten Suchanfragen auf den Kontext der aktuellen Suche zu schließen. Das funktioniert bereits auch ohne, dass der Nutzer angemeldet sein muss. Google speichert dazu die Suchanfragen bereits kurzzeitig in einem Cookie.
Die Web History kann nur genutzt werden, wenn der Nutzer angemeldet ist und die Funktion aktiviert hat.
Dann kann Google anhand aller Suchanfragen der Vergangenheit versuchen, die Suchergebnisse zu optimieren. Allerdings haben Nutzer hier auch die Möglichkeit, einzelne Suchanfragen aus ihrer Web History zu löschen, denn die Daten gehören dem Nutzer, so Google.
Nicht alles, was Google hier offentlegt, ist wirklich neu. Neu ist, dass Google erstmals offenlegt, welche Suchanfragen auf welche Art und Weise personalisiert werden. Die Anpassung der Sucherergebnisse wird von Google schon lange vorgenommen. :peinlich:
Noch bekommt nicht jeder Nutzer die neuen Hinweise bereits angezeigt, aber die Funktion soll in den kommenden Tagen nach und nach ...
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10.07.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
The Top 100 Alternative Search Engines:engl:
Hier finden sich durch Nutzer beschriebene Alternativen, aber auch Newcomer werden vorgestellt, verbesserte Suchmaschinen und jene, die sich in der Beta-Phase ihrer Erprobung befinden. Sie werden einfach nur vorgestellt oder miteinander verglichen.
Und warum nicht mal diese hier ausprobieren?
:engl:
Hinweis:
The Top 100 Alternative Search Engines:engl: via Law Librarian Blog
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30.06.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Schön bunt muss es sein, einfach zu bedienen und natürlich bekannt. Google hat es richtig gemacht. Ein sauberes Image kann nicht schaden, also: "Don't be evil!" Bunt und ein schlichtes Suchfeld suggeriert Einfachheit. Schnelligkeit half eine Marke aufzubauen. Dabei ist Schnelligkeit heute nicht mehr so unbedingt einzigartig.
Wissenschaftler am State College of Information Sciences and Technology (IST:engl: ) haben in einer Studie:engl: , die auf der Computer/Human Interaction 2007 Conference:engl: vorgestellt wurde, gezeigt, dass Menschen sich auch bei der Benutzung von Suchmaschinen ganz markenorientiert verhalten. Die bekanntesten Marken wurden hier auch am besten bewertet – unabhängig vom tatsächlichen Resultat.
Die Hauptfrage der Studie war: Warum rennen die Menschen immer nur zu wenigen Suchmaschinen, obwohl es doch Tausende von ihnen gibt. Studien beweisen, dass zumindest die größeren Suchmaschinen kaum bedeutsame Qualitätsunterschiede bei den Ergebnissen aufweisen. Die Bedienungung und Darstellung hellt sich bis auf wenige Ausnahmen an einen Pseudo-Standard. Ist der Grund dafür die Marke, die die Menschen zu der gleichen Suchmaschine sehen, eine Marke, die uns bei Hosen oder Getränk auch zum Herdentier macht? Da interessieren nur noch Namen und Logo, die für eine vermeintliche Qualität bürgen. Die Leistung wird meist nicht wirklich beachtet.
Für ihren Versuch, die Wirkung von Marken auf die Bewertung von Suchergebnissen zu erfassen, verwendeten die Wissenschaftler die erste Seite der Google-Suchergebnisse für vier Begriffe ("camping Mexico", "laser removal", "manufactured home", "techno music"). Aus den Listen wurden alle Hinweise auf die Herkunft entfernt. Die vier bereinigten Listen wurden dann in das Erscheinungsbild von vier Suchmaschinen, nämlich Google , Yahoo , MSN Live Search ...
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17.04.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Google will bald Werkzeuge Werkzeuge zum Auffinden und Ausfiltern von illegalen Mediendateien auf seinen Web-Angeboten einzusetzen, so Google-Chef Eric Schmidt bei einer Podiumsgespräch auf der TV- und Medienausstellung NAB in Las Vegas. Das System "Claim your Content" soll automatisch den rechtmäßigen Besitzer von Web-Inhalten identifizieren und so nicht autorisierte Veröffentlichungen verhindern.
Bisher konnte Google nur gemeldeten Verstößen gegen das Urheberrecht nachgehen. Die Beschwerden wurden manuell überprüft und beseitigt. Das Hauptanwendungsgebiet des Pirateriefilters ist die Video-Community-Platttform Youtube, die Google im vergangenen Jahr gekauft hat. Vor Kurzem erst sind die Kalifornier vom Kabelsender Viacom wegen illegal in Youtube eingestellter TV-Mitschnitte auf Schadenersatz in Höhe von einer Milliarde Dollar verklagt worden.
Quelle:
NAB: Google will bald Piraterie-Detektor einschalten via heise online
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