17.04.2009 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Für manche ist es eine intuitive Selbstverständlichkeit, wie sie im Internet recherchieren. Geübte Googler gibt es genug, doch manchmal tut es gut, sich die Regeln der Recherche noch einmal bewusst zu machen. Eine erfolgreiche und effiziente Suche beginnt schon vor dem Moment, wo man die ersten Buchstaben in den Suchschlitz tippt.
1. Bereiten Sie die Suche sorgfältig vor.
Eine gut vorbereitete Suche erspart Ihnen viel Suchzeit. Besonders notwendig ist diese Vorbereitung, wenn Sie über einen zeitabhängigen Internetzugang verfügen.
Eine Ad-hoc-Suche kann zu Glückstreffern führen, aber Sie werden kaum die besten Suchtreffer erhalten. Bevor Sie sich durch Bildschirm und Tastur ablenken lassen, setzen Sie sich vorher einmal mit Stift und Papier hin und legen ein kleines Mindmap an.
(auf Flickr.com von ppip unter CC: BY-NC-SA)
Ausgehend vom Thema (a), sollte man sich überlegen, was zum Thema dazu gehört (b-d) und welche Stichwörter (e-f) sich diesen zuordnen lassen. Sie werden mehr im Vorfeld finden als Sie glauben und damit Ihre Suche erheblich verbessern. (Ergänzen Sie das Mindmap ruhig im Laufe Ihrer Recherche, damit Sie einen guten Überblck über Ihr Thema behalten.)
2. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick.
Sie sollten sich, wenn Sie in das Recherchethema erst einsteigen, erste grobe Informationen suchen. Nutzen Sie dazu Lexika, Online-Enzyklopädien, Lehrbücher oder auch Internet-Suchmaschinen.
3. Sammeln Sie passende Suchbegriffe.
Seien Sie kreativ bei der Sammlung von passenden Stichwörtern, um Ihre Suche einzugrenzen. Synonyme, d.h. andere Worte mit gleichem Sinngehalt, können ebenfalls zu relevanten Treffern führen. Notieren Sie die Stichwörter, damit Sie diese bei Ihrer Recherche zur Hand haben. Mit Hilfe des Mindmaps behalten Sie einen guten Überblick ...
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4.11.2008 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
"Library 2.0 - Secrets from science librarians that can save you hours of work." titelt The Scientist. Erzählt wird die Geschichte einer Doktorandin der Medizin, die durch die Hilfe des Wissenschaftlichen Bibliothekars David Osterbur, der an der Countway Medical Library der Harvard Medical School tätig ist, bei ihrer Recherche sehr viel Zeit gespart hat.
Bibliothekare der heutigen Zeit sind nicht mehr die Dewey-Spezialisten von vor 25 Jahren, sondern
a well-versed treasure trove of knowledge, even in life sciences. "People think they know how to search for things, when they really don't know how to use some search tools efficiently," says Osterbur.
Die Erfahrung mache ich zur Zeit auch ständig, dass es Studenten gibt, die nach einer halbstündigen Einführung in die Recherche (ohne Übungen!!!) glauben, sie würden jeden Kniff beherrschen und wären Experten. Osterbur spricht hier vermutlichen vielen Recherchespezialisten aus der der Seele.
Wo muss man die Nutzer abholen, damit sie bereit sind zu lernen? Welche Unterstützung braucht man seitens der Universität und wie muss das Angebot gestaltet sein, damit es zur Problemerkennung bei den Nutzern führt? Wie kann man die folgende Erkenntnis vermitteln, wenn bei den Betroffenen kein Problembewusstsein vorhanden ist? Vielen unserer Bibliotheksbenutzer ist unbekannt, dass:
Science librarians of today can scope out particular resources for you, give your lab a tutorial session on special database searching, or hunt down ancient and obscure citations.
The Scientist geht an dieser Stelle über, Tipps rund um das Web 2.0 oder was man für wichtig dabei erachtet. So werden Hinweise für Recherchen im Bereich von PubMed gegeben, auf die Funktionen von ISI's Web ...
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23.09.2008 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
Diese Frage stellt sich die österreichische Dokumentation auf 3sat, die gestern um 23.15 ausgestrahlt wurde.
Keiner gibt es zu, aber viele tun es: Fotos, Filme und Musik aus dem Internet herunterladen, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Die in der Regel jugendlichen "Netz-Piraten" werden von Legionen von Anwälten international gejagt. Andererseits entscheiden sich immer mehr renommierte Künstler, ihre kreativen Produkte kostenlos übers Internet anzubieten und Platten- oder Filmfirmen gezielt zu übergehen.
Die Dokumentation "Ars Electronica 2008: Was kommt nach dem Copyright? - Internet und iPod könnten eine neue Ökonomie des Teilens hervorbringen" von Günter Kaindlstorfer wird am 25.09. um 6.00 Uhr auf 3sat wiederholt.
Unbedingt sehenswert für alle Verfechter und Kritiker des eng ausgelegten Urheberrechts.
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19.09.2008 | von Dörte Böhner | Comments Off |
:engl: :video: 8.43 min
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2.09.2008 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Wie gestaltet man sein Blog so, dass der Leser sich dabei wohl fühlt? Wie geht man dabei am besten vor? Nun vielleicht schaut man sich selbst erstmal eine Weile verschiedenste Blogs an. Dabei merkt man sicherlich, was einem gefällt, was einen stört und was so als Standard angesehen werden kann.
Gut Tipps, was man beachten sollte gibt Steffi Nitzpon in ihrem Blog Blogwiese. Sie zählt folgende 13 Punkte auf.
1. Werbung in Blogs
2. Sichtbarer Feedbutton bzw -link
3. Suchfeld ist wichtig
4. Emailbenachrichtigung bei Folgekommentare
5. Opt-in statt Opt-out
6. Gekürzte Feeds
7. Editfunktion für Kommentare
8. Zwangsregistrierung
9. Bild-Captcha
10. Schliessen von Beiträgen
11. Lieber heller Hintergrund statt dunkler
12. Linkvorschau
13. Nimm dir Zeit für deine Leser
Nun, dazu lassen sich sicherlich weitere Punkte finden. Strittig können auch einige der folgenden Vorstellungen sein:
Kennzeichnung von Links
Ich bevorzuge persönlich, wenn ich sehe, ob der Link auswärts geht, ob er auf ein PDF- oder Word-Dokument verweist, welche Sprache mich erwartet. Andere finden das zu viele Informationen und verzichten auf eine solche Kennzeichnung, um den Textfluss nicht zu stören oder um zu viele bunte Bilder zu vermeiden.
Öffnen in einem neuen Fenster/Tab
Immer wieder lese ich, dass es doof ist, verweisende Links ein neues Fenster öffnen zu lassen. Ich bevorzuge es, wenn ich einen längeren Blogbeitrag lese, mich interessierende Links bereits zu öffnen, aber den Text weiterlesen zu können. Bei Firefox, mit dem ich die meiste Zeit arbeite, kann man es so einstellen, dass sich die neue Seite automatisch in einem neuen Tab und nicht in einem neuen Fenster öffnet. Wenn es auch eine "Unsitte" sein soll, werden in diesem Blog verweisende, externe ...
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23.11.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Jessica Hupp stellt im Virtual Hosting Blog:engl: ihren Ultimate Guide to Blog Usability:engl: mit 26 Tipps und 10 Ressourcen vor.
Gefunden über: Blog Usability:engl: in Stephen's Lighthouse
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10.08.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |
Dass es ein "Zuviel des Guten" gibt, zeigen die Mengen an Treffern bei Google selbst bei speziellen Anfragen. Blogs schießen zudem wie Pilze aus dem Boden. Sie sind zwar einfach über RSS-Feeds abzufragen, aber dennoch ist es i.d.R. mit einem Blog zu einem Thema nicht getan. Mehr denn je funktionier die Wissenschaftskommunikation auf verschiedenen Plattformen und wesentlich verteilter, dafür sicherlich auch schneller, wenn man denn diese Informationsflut auch redundanter Information beherrschen lernt.
The Web Worker Daily gibt 21 Tipps zum Umgang mit dem Informationsüberfluss:engl: . Es ist das, was Spezialisten immer wieder herunter beten und sicherlich vielen bekannt ist, aber ein Blick drauf hilft sicherlich, sich mal wieder selbst zu prüfen, ob man die Ratschläge beherzigt.
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