Ein Imagevideo der Österreichischen Nationalbibliothek

Die Österreichische Nationalbibliothek ist die zentrale wissenschaftliche Bibliothek der Republik Österreich und blickt auf eine traditionsreiche Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die Österreichische Nationalbibliothek versteht sich als serviceorientierte Informationseinrichtung, die auf die aktuellen Bedürfnisse der modernen Informationsgesellschaft im Zeitalter der digitalen Medien ausgerichtet ist und ihren BenützerInnen Zugang und qualifizierte Auskünfte zu ihren eigenen Beständen, aber auch zu internationalen Datenpools bietet. Zudem nimmt sie wissenschaftliche Recherchen in Auftrag und betreibt Dokumentationsstellen sowie Serviceeinrichtungen. Drei bibliothekseigene Museen präsentieren der Öffentlichkeit Objekte aus der weltweit größten Sammlung an Papyri, aus einem einzigartigen Bestand historischer Globen und einer imposanten Sammlung zur Weltsprache Esperanto. Der 1723-1726 nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtete barocke Prunksaal zählt zu den beeindruckendsten Bibliotheksbauten der Welt und erinnert an die kaiserliche Bibliothek.  Der Österreichischen Nationalbibliothek ist es ein großes Anliegen, sich einem möglichst breiten Kreis an Interessierten zu öffnen. Diesem Bestreben wird unter anderem durch regelmäßige Ausstellungen zur Bekanntmachung der Bestände sowie – teilweise in Kooperation mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen – durch Veranstaltungen wie Lesungen, Buchpräsentationen, Symposien, Konzerten entsprochen. In der Gesamtheit dieser und ihrer anderen Aktivitäten erfüllt die Österreichische Nationalbibliothek nicht nur ihren gesetzlichen Bildungsauftrag, sondern bringt dadurch auch ihr Selbstverständnis als vielseitiges und multikulturelles Bildungs- und Kulturzentrum zum Ausdruck.

Musik: Vienna Volksoper Orchestra & Peter Falk: Frühlingstimmen (Voices of Spring)

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“Redefining Research”: Eine Infografik zur heutigen Entwicklung und Nutzung von Wikipedia

“According to this infographic, you don’t matter. You are replaceable. You are overpriced. You are irrelevant in a world embracing Wikipedia. You are obsolete.” Matthew C. Winner

Nach 244 Jahren regelmäßigem Erscheinen der Encyclopedia Britannica in Printform wurde der Druck eines der bekanntesten Nachschlagewerke im März diesen Jahres eingestellt. Durch den Wettbewerbsdruck mit Wikipedia wird Encyclopedia Britannica künftig online zur Verfügung stehen.Wikipedia liefert auf 26 Millionen Seiten Inhalt und Informationen zu unterschiedlichen Themengebieten. Obwohl des Öfteren die Informationsqualität und die Glaubwürdigkeit der Quellen auf Wikipedia infrage gestellt wird, achten die Schreiberlinge bei Wikipedia auf Aktualität und Fehler. Studien haben gezeigt, dass Wikipedia inzwischen genauso fehlerfrei und präzise ist, wie die Encyclopedia Britannica. Die folgende Infografik zeigt, wie Wikipedia die Suche nach enzyklopädischem Wissen revolutioniert hat und zu einer vertrauenswürdigen Wissensquelle wurde. “The Busy Librarian“, aber auch Joyce Valenza setzten sich kritisch mit dieser Infografik auseinander, welche Behauptungen aufstellt, dass Schüler mehr Wikipedia als Bibliotheken nutzen. Die Infografik wirft in der Tat einige Fragen auf, welche sich u.a. auch auf das Nutzungsverhalten von öffentlichen Bibliotheken im Vergleich mit Wikipedia beziehen. Lassen sich eine Enzyklopädie wie Wikipedia mit öffentlichen Bibiotheken so einfach vergleichen und gegenüberstellen? Ich denke, es ist nicht jedes Detail an dieser Infografik zu hinterfragen, da durchaus einige Aussagen Tatsachen entsprechen.

Wikipedia
Via: Open-Site.org

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Ein Imagevideo der Nationalbibliothek von Kolumbien

Mehr Infos unter: http://www.bibliotecanacional.gov.co und BIBLIOTECA NACIONAL DE COLOMBIA

Bibliotecas Vivas / The World, One Click Away from Avenida Films on Vimeo.

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[Zitat] Unkommentiert – 2011

Den deutschen Bibliotheken dagegen geht es schlecht, wie man in einem jüngst vorgestellten Bericht zur Lage der Bibliotheken 2011 erfahren konnte. Seit Jahren müssen sie mit rückläufigen Einnahmen leben: In knapp einem Drittel „werden Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen realisiert“, bei weiteren 17 Prozent sind Einsparungen geplant. Stellenstreichungen, verkürzte Öffnungszeiten, ein schrumpfender Erwerbungsetat sind die Folgen. Dabei sammeln Bibliotheken schon lange nicht mehr nur Bücher und machen sie ihren Benutzern zugänglich. Seit den siebziger Jahren verstehen sie sich als Informationsdienstleister, die Zugang ebenso zu den jeweils neuen Medien ermöglichen. Das ist löblich und verständlich, aber womöglich auch Teil des Problems. […] Immer wieder belegen Untersuchungen, dass beinahe die Hälfte der Bücher in Bibliotheken nie genutzt wird. Dies mag bei einer DVD oder einem Computerspiel anders sein.[…]”

David Oels

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Ein Video über zehn wissenswerte Dinge über die Universitätsbibliotheken im Bundesstaat Tennessee

Das folgende Video wurde von Studenten der “Society of Media Arts” an der Universität Tennesse entwickelt und gedreht.

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Zwei Videos über die vielfältigen Aufgaben von BibliothekarInnen an der Nationalbibliothek von Neuseeland

Im ersten Video wird Amy Watling, eine wissenschaftliche Bibliothekarin der Alexander Turnbull Library poträtiert. Sie spricht über die Primärquellen, die sie Tag für Tag NutzerInnen zur Verfügung stellt. Watling ist genauergesagt ein sogenannter “Reference librarian”, eine berufliche Richtung für die es bei uns noch keine spezielle Ausbildung gibt.

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Was soll sich in den nächsten fünf Jahren in Bibliotheken ändern?

Das Taiga-Forum hat eine ganze Reihe neuer provokativer Aussagen formuliert, die zu Diskussionen führen sollen anstatt ein Versuch zu sein, die Zukunft der Bibliothek vorauszusagen. Dabei geht es um eine mittelfristigige Zukunft und dafür zu treffende Planungen und zu findende Entscheidungen. Es geht gar nicht darum, umfassend alle Fragen zu klären, sondern Gespräche in Gang zu bringen. Daher sind Kommentare zu den einzelnen Punkten herzlich willkommen.

Zu den Thesen:

1. Organisatorische Strukturen werden flacher
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden sich heutige universitäre Organisationsstrukturen auflösen und zu einer Abflachung der Organisationsebenen führen. Für Bibliotheken bedeutet dies einen Verlust an Autonomie. Bibliothekarische Aufgaben werden durch andere Teile der Universität übernommen.

2. Radikale Kooperationen
Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird die Verwaltung der Unis erwarten, dass Forschungsbibliotheken ihre Bibliotheksetats deutlich reduzieren, indem sie mit konkurrierenden Universitäten radikal kooperieren: durch gemeinsam besessene Sammlungen, starkes Outsourcing, geteilte Personalressourcen und gemeinsame Serviceangebote.

3. Gemeinsame Raumnutzung
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wissenschaftliche Bibliotheken sich Partner für die gemeinsame Nutzung aussuchen oder ihnen werden entsprechende Partner zugeteilt. Bibliotheken werden kaum auf die Karte “Bibliothek als Ort” setzen können, wenn sie ihre Räume nicht für ergänzende Angebote/Nutzungen öffnen.

4. Bücher als Deko
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden Studierende mit einem akademischen Abschluss und Fakultäten ihre Informationsbedürfnisse online befriedigen und dafür nicht mehr in die Bibliothek kommen. Es wird sich von Bibliotheken ein idealisiertes Bild entwickeln als “heiliger Platz für die Zwiesprache mit Büchern”. Bibliotheken werden darauf reagieren, indem sie ihre “Bücherlager” in durchgestylte Leseräume umwandeln, in denen Bücher als Dekor verwendet werden.

5. Kein Bestandsaufbau
Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird der Informationsbedarf durch Kauf auf Anfrage gedeckt. Sogenannte “Big Deals” werden verschwinden und Bestandsaufbau wird nur noch für ein paar ausgewählte Bibliotheken von Bedeutung sein.

6. Neues Modell des Verbindungsbibliothekars
Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird es Fortschritte bei der Entwicklung des Forschungsdatenmanagements geben und Pflegeservices werden zu einem neuen Modell des bibliothekarischen Verbindungsbeamten führen, der auf die institutionellen Inhalte spezialisiert ist.

7. Umverteilung der Mitarbeiter, Stellenabbau und Umschulung
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden Bibliotheken eine Bestandsaufnahme machen und sehen, welche Fähigkeiten nicht mehr benötigt werden und Lücken identifizieren und benennen. Erfolgreiche Bibliotheken werden Stellen- und Rollenpläne entwickelt haben, um ihre Mitarbeiter umzuverteilen, überflüssige Stellen abzubauen oder ihre Mitarbeiter umzuschulen. Erfolglose Bibliotheken werden es nicht geschafft haben, den Widerstand gegen Veränderungen besiegt zu haben und werden ihre besten und cleversten Köpfe verloren haben.

8. Bibliotheken in der Cloud/Wolke
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden alle Bibliothekssammlungen, -systeme und -serves in der Cloud betrieben. Dies ermöglicht auch eine Zusammenarbeit, die über den “eignenen Campus” hinaus geht.

9. Bunter Stauß an Services
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden Bibliotheken gezwungen sein zu erkennen, dass ihr bunter Strauß an Servies auf ihre Grundaufgaben beschränkt werden wird. Um gut aufgestellt zu sein, müssen Bibliotheken geplant auf bestimmte Aufgaben verzichten.

10. Überangebot an einem Master of Library and Information Science
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden durch entsprechende Ausbildungsprogramme mehr Master of Library and Information Science als geisteswissenschaftliche Doktoranden produziert und der damit dauerhaft kleinere Arbeitsmarkt übersättigt.

Diese zehn Aussagen mögen in den USA in den nächsten fünf Jahren zutreffen und einige Punkte werden sicherlich auch relativ schnell in Deutschland zu bedenken sein. Eine ausführliche Diskussion sind sie auf jeden Fall wert.

Zum Taiga-Forum:

The Taiga Forum is a community of AULs and ADs challenging the traditional boundaries in libraries. The Taiga Forum meets annually. […] Taiga 7 will be held in conjunction with the Digital Library Federation (DLF) Fall Forum, October 21-November 2, 2011

PS: Ich habe versucht die Thesen aus dem Englischen zu übertragen. Eine Diskussion ist natürlich auch hier im Blog jederzeit willkommen. Ich habe aber auf die Originalbeiträge direkt verlinkt, da an dieser Stelle bereits eine Diskussion begonnen wurde.

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Altes Wissen modern verwaltet

Computer haben Bibliotheken nachhaltig verändert – findet die Autorin, aus eigener Anschauung als Bibiltheksnutzerin [sic!].

Ja, das haben sie, wird Ihnen jede(r) BibliothekarIn bestätigen, die nicht mehr mühsam Karteikärtchen per Hand beschriften muss. Natürlich ist es ein AHA-Erlebnis für Bibliotheksbenutzer, wenn sie in eine sehr kleine Institutsbibliothek kommen und wieder an den Zettelkatalog müssen. Viele Studentengenerationen mussten sich mit dem Alphabetischen Autoren-, Titel- und Schlagwortzettelkaltalog nicht mehr auseinander setzen, sondern konnten gleich im elektronischen Katalog recherchieren, ohne großartige Vorkenntnisse dafür zu haben.

Und dann bringt die Autorin Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia natürlich auch ein paar Vorurteile, die man so Bibliotheken gegenüber hat:

Ich mochte Bibliotheken schon immer, den etwas muffigen Geruch nach Büchern, die Ruhe, die netten kleinen Überraschungen, die einen manchmal zwischen Buchdeckeln erwarten: Unterstreichungen, Besserwisser, die Tippfehler korrigieren, gelegentlich fällt auch eine Konzertkarte aus den Seiten heraus – kleine Memorabilia eines völlig anderen Lebens, das meines für einen Moment lang streift.

Und schön, dass ihr bewusst geworden ist, was für eine enorme Leistung der Erhalt und die Ordnung von Bücherbeständen bedeutet. Diese Glaube, dass dies früher schwerer gewesen ist als heute, hätte sie vielleicht sich sparen sollen. Heute sind die Anforderungen andere. Gerne möchte man die Suchmöglichkeitend er verschiedenen Zettelkatalog in den Online-Katalogen von heute ermöglichen und darüber hinaus Rechercheeinstiege schaffen, die damals nicht mögich waren. Der Aufwand für den Erhalt von Büchern heute ist durch die steigende “Sichtbarkeit” und somit Verfügbarkeit aber auch stärkere Umwelteinflüsse (Putzmittel, etc.) sicherlich nicht geringer einzuschätzen. Wir haben auch hier nur andere Möglichkeiten zur Restaurierung und Prävention.

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[Kurz] Ein ergänzendes und brandaktuelles CNN-Video zur Situation der “Bibliotheca Alexandrina”

Nach Dörtes Blogeintrag vom 31.01. und mehreren Verweisen auf Internetseiten zur Situation der “Bibliotheca Alexandrina“, will ich dem Ganzen noch ein Video hinzufügen, das heute aktuell auf der Webseite von CNN veröffentlicht wurde. Nic Robertson macht sich darin selbst ein Bild über die Lage der “Bibliotheca Alexandrina“, indem er mit dem Direktor spricht. Bemerkenswert sind  die Amateuraufnahmen, die unmittelbar nach dem Abbrennen der Polizeistation zustande kamen und deutlich machen wie schnell sich eine Zivilgesellschaft von mutigen und engagierten Freiwilligen formierte, um die Bibliothek vor Plünderungen und Chaoten zu schützen.

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