LIBREAS Ausgabe #16 ist da

14.03.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Themenschwerpunkt der 16. Ausgabe ist "Die Zielgruppe Kind". Die Ausgabe beschäftigt sich mit der Zielgruppe Kind in Bibliotheken und versucht aufzuzeigen, dass dieses Thema in Bibliotheken kein Selbstläufer ist, sondern eine komplexe Materie. Im Editorial heißt es: Immer dann, wenn Diskurse über das Lebenslange Lernen als zu betriebswirtschaftlich, biographiefeindlich, gar systemreproduzierend angegriffen und dagegen vorgeblich positive, humane Konzepte des Lernens im Lebenslauf entworfen werden, tauchen fast schon reflexartig Bilder von Kindern auf, die in Bibliotheken lesen und spielen. Und würde es jemand bestreiten: Kinder sind die Zukunft, Zukunft der Bibliotheken und Bibliotheken sind für sie ein wichtiger Ort. Doch Libreas wäre nicht Libreas, wenn sich die Autoren diesem Thema nicht kritisch nähern würden. Susanne Brandt: Mit PISA in die Schieflage. Ein Essay Brauchen die Kinder nicht vielmehr Bibliotheken, die ihnen ehrliche und verlässliche Beziehungserfahrungen ermöglichen, in denen sie Räume, Mittel und Wege der Welterschließung finden – und Geheimnisse? Jana Haase: Was ist und was kann Bibliothekspädagogik? Anfragen auf Augenhöhe entgegenzunehmen, zu steuern und zu eigenverantwortlichem Arbeiten hinzulenken, erfordert ein hohes Einfühlungsvermögen, großes Fachwissen und gute Kommunikationsfähigkeit. All das wäre pädagogisches Handeln, begonnen bei der Ausgestaltung von Bibliotheken bis hin zur bibliothekarischen Beratung. Lernen geschieht nur aktiv, wir lernen immer durch Handeln – durch handgreifliches und durch begriffliches Handeln – durch das Hantieren mit Dingen oder das Hantieren mit Gedanken. Katharina Lachmann: Auswirkungen der Wende auf die Bibliotheksarbeit mit Kindern im Gebiet der DDR. Ein Essay In der DDR wurde der Erziehung der Kinder – natürlich im Sinne des Staates – große Beachtung geschenkt. Die Bibliothek wurde, neben ihrer Funktion als Kultureinrichtung, auch als Bildungseinrichtung verstanden ...

Katzenzielgruppe

9.02.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Menschen, auf welche die Attribute weiblich, jung, ledig und in Arbeit passen und die sich am besten noch mit einem akademischen Titel schmücken, müssen aufpassen. Eine britische Studie fand heraus, dass diese Menschen besonders leicht Opfer der samtpfötigen Meister der Manipulation werden. Die Forscher der Universität Bristol kommen in ihrer Langzeitstudie zu erschreckenden Ergebnissen. Demnach sind Katzenbesitzer im Durchschnitt intelligenter als Hundebesitzer. Bei Hochschulabsolventen besteht eine 1,38 Mal höhere Gefahr, der Manipulation durch Katzen zu erliegen als bei normalen Menschen. 2980 Versuchspersonen nahmen an der Studie teil, die jetzt im Veterinary Record Journal veröffentlicht wurde. Die Studie ist leider nicht frei zugänglich, aber einen Abstract des Artikels kann man wenigstens einsehen. Wer mehr dazu lesen will: Murray, J. K. et al.: Number and ownership profiles of cats and dogs in the UK, Vet Rec. 2010 166: 163-168. Quelle: Akademikerinnen in Gefahr : Katze sucht weibliche Intelligenzbestie auf Tagesschau.de