Kein Vorbild, Mr. President

Der erste Präsident der USA müsste heute tief in die Tasche greifen, wenn er die Bibliothek besucht, denn George Washington ist säumig. Seit 220 Jahren wartet eine Bibliothek in New York seit dem 2. November 1789 darauf, dass der Präsident von 1789-97 ein Buch über Debatten des britischen Unterhauses und “Law of Nations” zurückbringt. Auf die Strafgebühr würde die New York Society Library sicherlich gerne verzichten, aber die Bücher hätte die Bibliothek gerne zurück.

Quelle:
George Washington schuldet Bibliothek zwei Bücher via Standard.at

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Web 2.0 ist Kommunikation!

Twitteraccounts

Das Microblog ist eine Form des Blogs, bei der dem Autor nur ein begrenzter Zeichensatz für seine Nachricht zur Verfügung steht, häufig zwischen 140-200 Zeichen.

Einige Beispiele für wissenschaftliche Bibliotheken auf Twitter (Stand: 14.04.2010):

(Eine Liste von Bibliothekaren und Bibliotheken, die beim bekanntesten Microblogging-Dienst Twitter aktiv sind, gibt es im LISWIKI oder beispielsweise bei Bibliothekarin @ Twitter.)

Wer twittert aus der engeren Umgebung der UBA?
@Mensasanierung – Studentenwerk der Uni Augsburg zur Mensasanierung
imb_Augsburg – Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg
sturawiwi – Studentenrat der Wirtschaftwissenschaft duer Universität Augsburg

Weitere Informationen zu Twitter in Bibliotheken:
Wie Zwitschern die Bibliotheken, Zukunftswerkstatt, 05.08.2009

Facebook-Fanpages

Facebook lässt sich am besten in Facebook präsentieren. Für die Innensicht gibt es den Account: Versuch Bibliothek und die dazugehörige Fanpage Learning Librarians.

Fanseiten – sichtbar in der Timeline der Facebook-Nutzer.
Offizielle Beispiele:
Universitätsbiblitohek Dortmund auf Facebook (Fanseite), Stand: 189 Fans
TIB/UB Hannover auf Facebook (Fanseite), Stand: 173 Fans

Facebook-Gruppen – nicht sichtbar – bedarf aktivem Aufsuchen durch Mitglied:
Inoffizielles Beispiel:
Auch die UBA ist auf Facebook in einer inoffiziellen Gruppe vertreten, d.h. wir sind schon da. Jetzt ist die Frage, wie reagieren wir oder können wir reagieren?

Facebook-Gruppe:
UB Augsburg. Flüsterleise!

Bibliotheksblogs

Blog der UB Konstanz: http://www.ub.uni-konstanz.de/ – Beispiel für einen Beitrag mit Kommentaren – Web2.0-Element fast unsichtbar in die Homepage der Bibliothek integriert

Blog der Staats und Universitätsbibliothek sowie der angeschlossenen Fachbibliotheken in Hamburg – http://www.sub.uni-hamburg.de/blog/ – Blog deutlich getrennt von der Homepage, aber vom Design her gut integriert.

Blog der SLUB Dresden : http://blog.slub-dresden.de/ – Gutes Beispiel für transparenten Umgang auch mit Kritik

Informationen aus der UFB Erfurt/Gotha – http://ufbinformation.wordpress.com/ – deutlich erkennbares Blog als zusätzliches Angebot der Bibliothek

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LOTSE – E-Tutorial zum Deep Web

LOTSE steht für “Library Online Tour and Self Paced Education” und soll Ihnen Informationen und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln. Sie bestimmen wie bei jedem E-Learning-Angebot Ihr persönliches Arbeitstempo.

Das Angebot von LOTSE wird nun durch Tutorials ergänzt. Als erstes fertiges E-Tutorial wurde eines zum Deep Web veröffentlicht.

“In den Tiefen des Internets (Beta-Version)” erklärt und demonstriert Ihnen folgende Inhalte:

  • Was ist das Deep Web? (1:07)
  • Welche Spezialsuchdienste gibt es? Das Beispiel Google Scholar (03:18)
  • Wie finde ich relevante Datenbanken? (3:47)
  • Welche wichtigen Fachzugänge gibt es? (1:53)
  • Zusammenfassung (00:49)

Gesamtdauer: 11:37

Im Gegensatz zu den E-Tutorials, die z.B. von der UB Augsburg erstellt werden, liegt der Schwerpunkt bei LOTSE auf dem Storytelling, d.h. es findet im Tutorial ein fiktives Gespräch statt.

Eine Audiounterlegung sowie das Intro werden dem Tutorial noch hinzugefügt. Das Quiz, welches dabei bereits im Vorspann angekündigt wird, befindet sich leider noch in Planung. Die Gesamtdauer des Tutorials ist wesentlich zu lang, auch wenn eigene Bereiche mit Zeitstempeln versehen wurden. Günstig wäre es, wenn wenigstens wie in einem Buch über ein Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Themen des Tutorials gesprungen werden könnte.

Das E-Tutorial selbst kann nachgenutzt werden. Das Skript dazu finden Sie in der Toolbox von LOTSE.

Wenn Sie Kommentare zum neuen Angebot von LOTSE machen möchten, hinterlassen Sie diese bitte Im LOTSE-Blog, welches die Phase II, d.h. die Verbesserung und Erweiterung des Angebots, bis Ende September 2009 dokumentiert.

Aufmerksam geworden über:
Voß, Viola: erstes LOTSE-Tutorial online, netbib weblog

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Die Vielfalt des Web 2.0

Damit Sie einmal einen Eindruck erhalten, wie vielfältig die Social-Media-Landschaft ist:

Social Media Prisma

Die Grafik stammt von:
Gross, Marco: German Social-Media-Landscape, My Amplog, 15.04.2010

Die Grafik steht unter einer CreativeCommons BY-SA-Lizenz.

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Wie mit Twitter beginnen und worauf achten

Twitter ist flüchtig, schnelllebig und am Anfang verwirrend…
Sie kennen anfangs dort kaum jemanden und es ist schwierig, ins “Gespräch” zu kommen. Bevor Sie ganz offiziell loslegen:
Melden Sie sich an, überspringen alle Angebote, automatisch jemandem zu folgen und schreiben Sie in Ihrem Profil etwas zu sich oder Ihrer Einrichtung, für die Sie twittern. Bitte veröffentlichen Sie auch gleich einen Tweet, damit die Twitterer, denen Sie folgen wissen, dass Sie aktiv werden möchten.

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Plagiate sind kein Kavalliersdelikt

Die Copy&Paste-Generation macht es sich einfach. Da was gefunden und mit Makieren, Kopieren und Einfügen in die Arbeit kopiert. Fällt schon keinem auf. Aber ganz so ist es nicht. Dies musste Justus (Name geändert) erkennen, als sein Lehrer im auf Recylingpapier den Ausdruck der Quelle, aus der er seine Facharbeit kopiert hatte, vorlegte. Niemand möchte mit diesem Gefühl – als Dieb entlarvt – vor anderen stehen.

Machen wir die Generation Schüler und Studenten nicht schlimmer als sie ist. Der Versuch, durch Schummeln sich die Arbeit einfacher zu machen, ist wohl so alt wie es Schule und Studium gibt oder noch älter. Doch neu ist die Qualität, mit der die passende Information zum Schummeln gefunden werden kann. Sie sind schnell und bequem per Internet in digitaler Form auffindbar und sofort verfügbar. Das erleichtert die Recherche, aber auch den Betrug. Das beginnt mit Wikipedia, das für viele als erster Einstieg gewählt wird, geht weiter mit Angeboten wie e-hausaufgaben.de oder hausaufgabe.de. Da heißt es z.B.:

Deine fertige Hausaufgabe gibt’s doch schon und zwar hier bei hausaufgabe.de in unserer Datenbank!
Warum also selbst abmühen? Hol sie dir !

Fertige Referate, Hausarbeiten, Facharbeiten und Biographien.

Wenn da die Versuchung nicht groß ist, sich bequem zu bedienen.

Mit Helene Hegemanns “Axolotl Roadkill” ist das Thema Plagiatismus wieder ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gestoßen. Der Mischmasch aus Plagiaten und Zitaten ist ein Bestsellerroman, der sogar für den Leipziger Buchpreis nomoniert war. Das ganze hat man dann hinter dem modernen Begriff “Mashup” versteckt.

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Buchpaten für die Öffentliche Bibliothek

Lesen ist wichtig. Dafür braucht man Bücher. Für Bücher benötigt man Geld. Die Stadt- und Kreisbibliothek “Hans Keilson” in Bad Freienwalde geht dort eigene Wege. Die Landtagabgeordnete Jutta Lieske (SPD) initiierte 2009/2010 eine Buchpatenaktion, bei der von 44 Spendern 1046,95 Euro zusammenkamen. Davon konnten die beiden Bibliotheksleiterinnen Dolores Swiderek und Karola Kollath 69 Bücher erwerben. Zum Dank wurden die Spender am Montagabend in die Bibliothek eingeladen und zehn von ihnen kamen.

“Ich finde, dass Lesen unheimlich wichtig ist, leider komme ich selbst zu wenig dazu”, begründete Christine Marx, die Geschäftsführerin der Stephanus-Werkstätten gGmbH ihr wiederholtes Engagement. Sie möchte, dass mehr gelesen wird und sieht in der öffentlichen Bibliothek eine wichtige Einrichtung, da sie jedem Bücher zugänglich macht, auch denen, die sich Bücher nicht leisten können.

Die Buchpatenaktion hilft der Bibliothek, ihren Bestand attraktiv zu halten. Die Bibliothek erhält jährlich einen Zuschuss von 10.000 Euro, mit denen vor allem die Belletristik auf einem aktuellen Stand gehalten wird. Die Hilfe der Buchpaten ist besonders Willkommen für den Ausbau des Bestandes der Kinder- und Jugendliteratur sowie regionaler Literatur.

In den vergangenen fünf Jahren habe die Bibliothek dank der Buchpaten 234 Medien erwerben können, zählt die Leiterin auf. Medien, das sind unter anderem Bücher, Hörbücher, CDs und Cassetten. Insgesamt konnten 149 Buchpaten gefunden werden, die zusammengerechnet 3669 Euro gespendet haben.

Als Dankeschön wurde den diesjährigen Paten eine “Büchermaus” aus ausgedienten Büchen und Broschüren überreicht.

Die Buchpatenaktion wird fortgesetzt. Eine passende Liste liegt in der Bad Freienwalder Buchhandlung “Der Bücherfreund” aus, die dieses Projekt seit mehreren Jahren unterstützt. Der Einzelne, der die Bibliothek mit etwas Geld unterstützt, kann dieses mehr oder weniger leicht entbehren, aber er hilft damit der Bibliothek und somit vielen anderen weiter.

Quelle:
Göttmann, Steffen: Privat-Hilfe für öffentliche Bibliothek, Märkische Oderzeitung

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Microblogging

Das Microblog ist eine Form des Blogs, bei der dem Autor nur ein begrenzter Zeichensatz für seine Nachricht zur Verfügung steht, häufig zwischen 140-200 Zeichen.

Einige Beispiele für wissenschaftliche Bibliotheken auf  Twitter (Stand: 14.04.2010):

(Eine Liste von Bibliothekaren und Bibliotheken, die beim bekanntesten Microblogging-Dienst Twitter aktiv sind, gibt es im LISWIKI oder beispielsweise bei Bibliothekarin @ Twitter.)

Die Bibliotheken berichten über:

  • Veranstaltungen
  • (Kurzfristigen) Änderungen von Öffnungszeiten
  • Abonnierten Zeitschriften, Datenbanken
  • Serviceangebote, wie Schulungen, Beratungen
  • Technische Schwierigkeiten in der Bibliothek
  • Netzentdeckungen
  • Eigenveröffentlichungen
  • Interessantes aus der Hochschule
  • Lokale Kulturveranstaltungen

Literatur:
Pfeifer, Galina: Twitter an deutschen Hochschulbibliotheken : Bachelorarbeit, Stand: 09/2009

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