Neue Open-Access-LIS-Zeitschrift in der Entstehung?

Kritisch wurde in der Blogosphäre die Ankündigung von De Gruyter betrachtet, dass der BIBLIOTHEKSDIENST ab 2013 beim Verlag erscheint. Zurecht bemängelt wird die Verlängerung der Embargo-Zeit, für die Klaus Graf drastische Worte fand. Dem folgte bei der Inetbib Liste unter anderem ein Aufruf zur Gründung eines echten, eigenen Open Access-Journals für das Bibliothekswesen, der hier weiter verfolgt werden kann. (Quelle)

Die Ausprägung der Diskussion über das fehlende Open Access bei LIS-Zeitschriften ist die Schaffung einer “längst überfälligen” echten Open Access-Zeitschrift. Dafür braucht man jedoch auch Leute, die sich aktiv daran beteiligen. Die Diskussion lässt sich an drei Stellen derzeit aktiv verfolgen und unterstützen:

Die Diskussion hat auch bereits Einzug in die Blogs gefunden:

Ergänzungen (von Links) zu Diskussionen rund zu diesem Thema in den Blogs usw. jederzeit hier als Kommentar willkommen oder im Wiki auf der Startseite.

[Ergänzung] LIS steht für Library Information Science

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Vorstellung einer Bücherzelle in Horsley (Großbritannien)

“With the recent threat of library closures in the UK, what better way to restore these icons of England’s past with a rejuvenating revamp? With nothing planned on a Saturday, the idea came at about 10am. Past experience told me that projects like these can be forgotten in a flash if action isn’t immediately taken so, with lessons learned I set to work. […] Back at the Phonebox – kids watching closely – I got on with its installation and finished off by writing a message to encourage good use; and put a poster up on the local notice board.”

James Econs

James Econs, der das Video auf Vimeo einstellte, machte in einem längeren Statement deutlich, dass er kein sogenannter Bücherwurm ist. Es bedarf keines großen Aufwands eine ausgesonderte/ungenutzte Telefonzelle so umzugestalten, dass sie als Bücherzelle genutzt werden kann. Er nennt diese Art der Nutzbarmachung “Socially Beneficial Creative Vandalism”. Ähnlich wie Econs den Begriff des kreativen Vandalismus für die Bücherzelle in Horsley (Grafschaft Surrey)verwendet, betrachten Michael Clegg & Martin Guttmann offene Bücherschränke als Einrichtungen, welche einen soziale Wert für die Gemeinschaft haben:

Eine solche Bibliothek könnte als Institution zu einer Selbstdefinition der Gemeinschaft beitragen; sie würde ihre Lesegewohnheiten und intellektuellen Vorlieben widerspiegeln und wäre damit eine Art Porträt einer Gemeinschaft.”

The PhoneBoox book exchange from James Econs on Vimeo.

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“The Perfect Desk”: Ein Imagefilm der Universitätsbibliotheken in Cambridge

Wer glaubt, dass die Universität Cambridge nur über ein Bibliotheksgebäude verfügt, wird in diesem Video eines Besseren belehrt. Mit mehr als hundert Bibliotheken und vielen verschiedenen Beständen, stellt die Universität die bestmöglichen Ressourcen zur Verfügung. Dieser Film lädt Sie und uns ein herauszufinden, was das Wertvolle an der reichen Vielfalt der Universitätsbibliotheken von Cambridge ist und auf welche Art und Weise jede Biliothek nicht nur einfach zu einem aufbewahrungsort für Bücher wird, sondern zu einigartigen Raum. Mehr zu den Bibliotheken der Universität von Cambridge gibt es unter dem folgenden Link: www.lib.cam.ac.uk/libraries

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Gelesen in Biblioblogs (24.KW’12) – Vertretung Lesewolke

(zweite Autorin: Doreen Thiede)

Wir hoffen, Liane hatte einen wunderbaren Urlaub und kommt gut erholt zurück. Dies ist der letzte Urlaubsvertretungsbeitrag unsererseits. Ab nächster Woche gibt es diese Rubrik dann wieder wie üblich bei Lesewolke.

Kritisch wurde in der Blogosphäre die Ankündigung von De Gruyter betrachtet, dass der BIBLIOTHEKSDIENST ab 2013 beim Verlag erscheint. Zurecht bemängelt wird die Verlängerung der Embargo-Zeit, für die Klaus Graf drastische Worte fand. Dem folgte bei der Inetbib Liste unter anderem ein Aufruf zur Gründung eines echten, eigenen Open Access-Journals für das Bibliothekswesen, der hier weiter verfolgt werden kann.

In Sachen Urheberrecht gab es auch eine Kehrtwende bei der CDU/CSU. Auf Blogfraktion.de, dem Blog der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wird auf das “Diskussionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft” eingegangen, welches vom Aktionsbündnis
“Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” besonders begrüßt wird. Heinz Pampel von wisspub.net widmet sich in seinem Beitrag zu diesem Diskussionspapier insbesondere der Frage des Zweitveröffentlichungsrechts für eine Stärkung des Open Access. Insgesamt sehr anschaulich wird das Abwägen der einzelnen Bedingungen durch Markus Beckedahl von Netzpolitik.org dargestellt. (via Infobib)

Um ein weiteres urheberrechtliches Thema kam man diese Woche nicht drumherum: “Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse”. Heise.de meldete, dass das Justizministerium endlich einen Entwurf für das neue Leistungsschutzrecht vorlegt.

Laut dem heise online vorliegenden, mittlerweile im Internet kursierenden Papier (PDF-Datei) sollen nur Herausgeber von Zeitungen und Zeitschriften Presseerzeugnisse zu gewerblichen Zwecken im Internet veröffentlichen dürfen. Die Verlage sollen auch verlangen können, dass ihre Erzeugnisse weiter nicht unerlaubt genutzt werden. “Gewerbliche Nutzer” müssten Lizenzen erwerben. Dies gelte nicht “für die reine Verlinkung” und Zitate.

Die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht IGEL hat dazu erste Reaktionen aufgelistet. (via netbib weblog)

Daneben gab es noch etwas Technik: Jakob Voss erläuterte in seinem Jakoblog das BEACON-Format und wünscht sich Feedback zur Spezifikation des endgültigen BEACON-Standard.

Im webis-Blog hat sich Michael Hohlfeld Gedanken über die Zukunft der ViFas (Virtuelle Fachbibliotheken) gemacht, die durchaus in ihrer jetzigen Form zur Disposition stehen.

So, und jetzt, wo Deutschland im Viertelfinale steht, spielen wir den Ball zurück zu Liane 😉

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“Auprès de Toi (To Die By Your Side)”: Ein Animationsfilm für Buchliebhaber von Spike Jonze

Wer einmal nach Paris kommt, sollte sich spätestens nach dem folgenden Animationsfilm die bekannte Buchhandlung Shakespeare and Company ansehen. Sie war im vorletzten Film von Woody Allen (“Midnight in Paris”) Schauplatz, aber erlangte erstmals in den 1950er und 1960er Jahren durch Vertreter der “Beat Generation” und Henry Miller einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Buchhandlung “Shakespeare and Company” befindet sich in der “Rue de Bûcherie” im 5. Arrondissement in Reichweite der Metrostationen Cluny-la-Sorbonne oder Maubert-Mutualité (Linie 10). Auf der Webseite NOWNESS erklärt der US-amerikanische Musikvideo- und Filmregiesseur Spike Jonze (u.a. “Being John Malkovich”), wie es zur Entstehung dieses Films kam. Er traf die Handtaschendesignerin Olympia Le-Tan, die bei dem Film auch mitwirkte. An dem Stop-Motion-Film war zudem noch der junge französische Regiesseur Simon Cahn beteiligt. Insgesamt dauerte die Produktion und der Dreh dieses sechsminütigen Animationsfilm etwa 5 1/2 Monate.

Spike Jonze: Mourir Auprès de Toi on Nowness.com.

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[Zitat] Unkommentiert – 2011

Every single librarian does something special, and it doesn’t matter if they’re in a school, public library, academic, prison, commercial – any. We help to or perhaps even inspire people to read, we help people get jobs, we change lives. We make a community better. We make a community better, and yes I did repeat that, because it’s important. We help protect free speech, we help provide people with hope, and I don’t make any excuse for using such hyperbole, because it needs to be heard. It needs to be shouted.”

Phil Bradley am 13.10.2011

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Das Sommerleseprogramm der New York State Library : “Books Can Change The World, One Page At a Time”

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Ein Imagevideo der Bibliotheken in Alberta : “We’re Connected”

Die Bibliotheken in der östlichen Provinz Alberta (Kanada) arbeiten zusammen, indem sie den Menschen dort eine unglaubliche Bandbreite an Literatur- und Informationsquellen zur Verfügung stellen. Der englische Fachbegriff hierzu lautet – wie mir John Dolan auf dem vorletzten Bibliothekartag verriet – cross-sector-collaboration und meint, dass alle Bibliotheksformen (städtisch, universitär und rein historisch-wissenschaftlich, als auch andere Spezialbibliotheken) zusammenarbeiten. In Großbritannien wird schon länger darüber nachgedacht einen landesweit geltenden Bibliotheksausweis einzuführen. In der Provinz Alberta wurde dies schon verwirklicht, wie das folgende Video zeigt. Mehr Infos gibt es auf der folgenden Webseite: http://oml.prl.ab.ca/

“Today you can get almost anything at your local library. The best part is that the librarian’s love to help you!”

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“My Life in the Library – I will continue to fight for libraries”

Von Kathy Dempsey of Medford, New Jersey, USA
Arbeitsstelle und Beruf
Consultant / Inhaberin der Seite Libraries Are Essential
Herausgeberin des Newsletters Marketing Library Services
Herausgeberin des Newsletters derNew Jersey Library Association newsletter

1. How long are you a member of the library circus? (eg, the first library experience, first job in the library, etc.)?

I have had a long and satisfying library life, even though I do not have a library degree.

I used the library a lot in grade school. While in high school, I joined a club of students who worked in the library, learning and helping the librarian. When I was a college student, again, I got a job working in the university library. When I graduated with my degree in Journalism, I took a paraprofessional job in the library immediately, working there until I found a job in the journalism field.

2. What has driven you, just look for / accept a job in the library area? (your motivation)?

After college, I had jobs in both journalism and other libraries. Then in 1994, a friend told me about a job posting she saw for a publishing company called Learned Information, Inc. Everything it published was for and about libraries. It was an “a-ha!” moment. I had found my dream job, combining my journalism degree and my years of library experience. Now it is 2012 and I work there still (the company is now named Information Today, Inc.: http://www.infotoday.com).

3. What were and are your responsibilities and what has your opinion changed as most clearly?

I spent many years as the editor of Computers in Libraries magazine, and even more years as the editor of the Marketing Library Services newsletter (MLS).

In this job, the more I learned about libraries, the more I realized they needed help with marketing and promotion. Up until the 1990s, libraries were just about the only places that held information. But when the public started getting their own computers and internet access, people began to believe that they could replaces libraries. Not true! As the editor of MLS, which covers libraries around the world, I saw the battles beginning. Local governments thought they could close libraries to save money. Even universities and corporations thought they could reduce or close their libraries. Suddenly, marketing and public relations were essential to keep libraries open. As one of few experts in the field, people began calling on me to speak at conferences and to help them learn how to promote their value. My love and understanding of libraries, going back to childhood, motivated me to help fight for them.

Eventually, I resigned from Computers in Libraries magazine so I could work on library marketing full time. I still edit the MLS newsletter for Information Today, and I formed my own business, called Libraries Are Essential (LAE). I even wrote a book, The Accidental Library Marketer, for people who did not intend to do marketing work but are now trying to learn how. I travel around the US (and to other countries), giving workshops, speaking at conferences, and helping to write marketing plans. I love what I do, and I feel it is very important work, keeping libraries open. All around the world, I read of budgets being cut and of people who think libraries don’t matter in the age of the internet. This is so very wrong. In the information age, people need the expertise and tools of librarians more than ever.

The public simply does not understand that typing a word into Google and getting 1,000 results is not “research” and that the results may not be trustworthy. They don’t like asking for help. They think they can find everything on the internet. The paradox is, as we say in the US, “People don’t know what they don’t know.” They do not realize how much information they are missing.

4. What kind of role does Social Media play in your life? What does it offer for your work?

In my LAE business, I work at home, so social media is vital to me. It lets me reach people through my blog (The M Word: Marketing Libraries at http://themwordblog.blogspot.com/) and my Facebook page (https://www.facebook.com/LibrariesAreEssential). It lets me find stories from around the world, constantly update my knowledge, and work with colleagues overseas. To teach people in places I cannot reach, I can give webinars—speeches online for library groups everywhere. And LinkedIn helps more people to discover me and my services (http://www.linkedin.com/in/kathydempsey), and it helps me connect with people who can write articles about their own marketing projects.

My complete library story is here, on my website:
http://www.librariesareessential.com/kathy-dempsey/about-kathy-dempsey/
There are many other resources there to help you.


5. What priorities will emerge for the future development/evolution for your job?

My hope is that my work can help all types of libraries, everywhere, to keep funding, to stay relevant, to stay open. I want everyone to realize that libraries are still essential, today more than ever. I will continue to fight for libraries because I know they help society move forward by storing and sharing the world’s knowledge. What other job could possibly be more important?

Lang leben die Bibliotheken!

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