#bibtag21 – Mitschrift zu “Projektplanung und strategisches Management” (Vorträge 1-4)

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Disclaimer: Dies ist eine Mitschrift. Sie ist weder vollständig noch sind die Informationen von mir zusammengestellt, sondern nur während der folgend genannten Veranstaltung von mir mitgeschrieben und zeitnah ohne Überarbeitung hier veröffentlicht worden.

Vor welchen Herausforderungen stehen wir und welche Antworten könnte die Bibliothekswissenschaft geben? Fünf Thesen

Olaf Eigenbrodt (Hamburg, Deutschland)

Abstract Text: Die Geschichte der “Bibliothekswissenschaft” im deutschsprachigen Raum ist von der grundsätzlichen Debatte darüber geprägt, ob es sich überhaupt um eine eigene Disziplin handelt, andererseits von wechselnden Perspektiven auf die fachliche Ausrichtung, die Methodik und die Verbindung zur bibliothekarischen Praxis. Ohne das nicht unumstrittene Konzept der “Turns” im wissenschaftlichen Umfeld zu bemühen, lässt sich feststellen, dass sich historische, verwaltungswissenschaftliche und informationstheoretische Paradigmen einander ablösten bzw, ineinander übergingen. Derzeit ist es üblich, die Bibliothekswissenschaft – wenn überhaupt – immer gemeinsam mit oder als Teil der Informationswissenschaft zu benennen. Dabei ist der Fokus einerseits auf die digitale Transformation von (wissenschaftlicher) Information und deren Bedingungen, andererseits auf das sich im selben Maß verändernde Verhältnis von “User” und Informationsdienstleister gerichtet. Dies ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung von Bibliotheken, aber ist es auch ausreichend?
Gleichzeitig lebt man in der bibliothekarischen Praxis eine theoretische Unbeschwertheit, die sich aus unterschiedlichen – meist sozial- und kulturwissenschaftlichen – Kontexten bedient, ohne diese kritisch einzuordnen oder wenigstens genau zu kennen. Dies betrifft z.B. die geradezu märchenhafte Inflation “Dritter Orte” oder auch die teils originellen Herangehensweisen an Themen wie Nutzer:innenbeteiligung oder Servicemarketing. Einerseits werden, wie von Karsten Schuldt beschrieben, Ergebnisse bibliothekswissenschaftlicher Forschung schlicht ignoriert, andererseits, so das Dilemma, finden Praktiker:innen in der Forschungsliteratur oft nicht die gesuchten Antworten.
Der Vortrag stellt vor diesem Hintergrund fünf Thesen zu ausgewählten Herausforderungen an Bibliotheken und mögliche Antworten der Bibliothekswissenschaft zur Diskussion – nicht, um einen “Turn” zu initiieren, sondern um mögliche Wege aus dem genannten Dilemma aufzuzeigen.

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/121

Als Lehrbeauftragter stellt er 5 Thesen auf

Einordnung

  • Informationswissenschaftl. Wende der BibWiss. im Verlauf der letzten 20 Jahre -> wie kann Bib die digitale Transformation unterstützen
  • Thesen keine Kritik, sondern Reflektion und erkannte Desiderate für BibWiss. im DACH-Raum
  • Aufgreifen Text von Karsten Schuldt

Man sieht “(…) immer und immer wieder, dass versucht wird, diese Ansprüche irgendwie zu erfüllen. Immer und immer wieder wird die Praxisorientierung hochgehalten. Immer und immer wieder werden Lösungen für wahrgenommene Probleme und Herausforderungen erarbeitet.”

Karsten Schuldt (Karsten Schuldt, “Zur Beziehung von Forschung und Öffentlichen Bibliotheken”. LIBREAS. Library Ideas, 37 (2020). https://doi.org/10.18452/21539 )
  • Hat kleine Schlagwortwolke aus den Forschungsprojekten der 8 Institute im DACH-Raum erstellt.

These 1

  • Bibliotheken brauchen Unterstützung bei der Entwicklung einer den aktuellen Herausforderungen entsprechenden Organisationskultur
  • Was braucht es? Methodenkasten oder strategische Leitplanken?
    Wie ist die Managementkultur? Denken wir bei der Adaption dieser Theorien darüber nach (Managementtheater vs. Managementkultur)
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#bibtag21 – Mitschrift OER-Strategien und Datenkompetenz (1. u. 3. Beitrag)

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Disclaimer: Dies ist eine Mitschrift. Sie ist weder vollständig noch sind die Informationen von mir zusammengestellt, sondern nur während der folgend genannten Veranstaltung von mir mitgeschrieben und zeitnah ohne Überarbeitung hier veröffentlicht worden.

Datenkompetenz als neue Schlüsselkompetenz – Welche Rolle haben Bibliotheken?

Simone Fühles-Ubach (Köln, Deutschland)

Abstract Text: Die Rufe nach breit aufgestellter Datenkompetenz werden immer lauter. Schon 2018 hieß es im Harvard Business Review: „Data is the new oil, Artificial Intelligence is the new electricity, The Internet of things is the new nervous system.“[1] Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat Datenkompetenz als die Schlüsselkompetenz der Zukunft bezeichnet. Die DaLI – Data Literacy Initiative der TH Köln plant in einem dreijährigen, fakultätsübergreifenden Projekt dem planvollen und sicheren Umgang mit Daten sowie ihrem bewussten und ethisch adäquaten Einsatz näher zu kommen.
DaLI entwickelt ein modulares, interdisziplinäres Programm, um Datenkompetenz systematisch und hochschulweit in Lehre und Forschung zu verankern. Zusätzlich werden mit einem DaLI Lab, Kooperationsprojekten und einer Ringvorlesung Schnittstellen zu regionalen Akteuren, Organisationen und in die Zivilgesellschaft gebildet.
Langfristige Zielsetzungen von DaLI sind die umfassende Sensibilisierung für den Umgang mit Daten in allen Disziplinen und die curriculare Einbindung einer fachübergreifenden, professionellen Ausbildung für die gesamte Hochschule. Wenn Datenkompetenz also eine Grundkompetenz aller Studierenden sein soll, dann ist die Frage, welche Anforderungen an Bibliotheken und Bibliothekare im Kontext von Datenkompetenz gestellt werden . Während die Vermittlung von Informationskompetenz bereits als etablierte Bibliotheksdienstleistung gelten kann, müssen sich Bibliotheken im Bereich der Datenkompetenz sowohl personell als auch inhaltlich erweitert aufstellen.
[1] Futurist Gerd Leonhard. Harvard Business Manager LIVE Executive Forum. Munich, April 2018.

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/167
  • nichts Neues, sondern ein Thema in den letzten 2 Jahren
  • Was kann die Hochschule da tun (Forschungsprojekt)

Definition(en) Data Literacy – Datenkompetenz

  • Fähigkeit, planvoll mit Daten umzugehen, im Kontext auf kritische Art und Weise zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anwenden zu können (2015) – Definition nach Ridsdale (auch Ethik ist wichtig)
  • Daten zu erfassen, erkunden, managen, kuratieren, analysieren, visualisieren, interpretieren, kontextualisieren, beurtelen und anzuwenden (2019) – Definition nach Stifterverband –> sehr viel weiter gefasst als die Definition von 2015)

Datenkompetenzen und Forschungsdatenzyklus

  • Datenkultur ist ein Ausgangspunkt, Datenschutz und Datenethik
  • Sammeln, Managen, Anwendung, Evaluation
  • Sammeln der Daten, Sicherstellen Datenqualität <- Bibliothek eine Schnittstelle
  • Daten organisieren, bereinigen, konvertieren, Metadatenerstellung und -nutzung, Datenpflege, Datenbereitstellung
  • Danach kommen Aufgaben der Forschenden: Tools, Grundlagen Datenanalyse
  • Kritisches Denken bei der Anwendung von Daten, Datenkultur (OA), Datenethik, Zitieren von (Forschungs-)Daten, Teilen von Daten, Bewerten von datenbasierten Entscheidung
  • Das wird vom Forschungsdatenzyklus umrundet

Gesamtprojekt Data Literacy an der TH Köln

  • gibt virtuelles Vorlesungsverzeichnis zu Data Literacy, was es da bereits an der TH Köln gibt (SS 2021)
  • Virtuelle Zulassung durch 15 Lehrende aus 5 von 12 Fakultäten möglich
  • Basis-Modul (Schlüsselmodul) für alle BA-Studierende wird erstellt (4 ECTS) + durchgängiges Datenprojekt begleitet (Umwelt) im WiSe 2021/22 mit Zertifikat (13 ECTS)
  • DaLI Lab
  • Ort und Heimat, hybrid mit Homebase in der Bibliothek – Kontext und Forschung zusammenbringen
  • Vorstellungen zum DaLI Lab sehr unterschiedlich

DaLI-Projektwoche – hochschulübergreifend

  • Learning Nugget von Studierenden für Studierenden unterschiedlichster Fakultäten
  • 2 Wochen Vorlauf (Lektüre, eLearning-Nuggets waren zu erstellen) (Videos, Präsentation, Quizzes, Podcast-Konzept, Infoheft, Computerspiel)
  • Studierende in der Evaluation zeigten Aha-Effekt (Bewusstseinsschärfung)

Data Literacy Basismodul – Welche Rolle können Bibliotheken spielen?

  • Datenkultur/-bereitstellung/-managen
  • (…), Interpretation, Einordnung jedoch projektimmanent beim Forschenden Bewusstsein schaffen -> Aufnahme in Schulungen zum wissenschaftlichen Arbeiten
  • Zugänglichmachung: Zugänge und Infrastruktur bieten
  • Tellerrand -> Homebase sein, (Reallabore, Makerspace) <– braucht Schulung
Gestaltung des Basismoduls und wo Bibliotheken verortet sind

Bibliotheken und Datenethik/Datenschutz

  • Gibt es bereits viel Material dazu -> Quellen anbieten
  • Datenschutz Aufgabe für Fachexperten, aber Beratung für Standard Use Cases sollte möglich ein (Erstberatung), wenn mit Juristen gemeinsam erstellt

Datenbereitstellung

  • Digital literacy Framework
  • Recherche nach Datenquellen, Forschungsdaten bereitstellen, Integration in eigene Systeme, Qualität der Daten prüfen/verifizieren
  • –> braucht ausgebildetes Personal

Datenmanagement

  • organisieren, konvertieren, pflegen, archivieren
  • –>Datenmanagementpläne (DMP) von Forschern einfordern
  • Einbringen in Policies, Beratung und Unterstützung der Forscher, Metadatenmanagement, Langzeitarchivierung

Generische Aspekte bieten neue Arbeitsfelder für Bibliotheken

  • Benötigt werden speziell ausgebildete Bibliothekare und IT-Kräfte
  • Direkte zusammenarbeiten mit Forschenden (Kommunikationskompetenz der Bibliothekare) – Kooperation und Kommunikation

Es braucht: kontinuierliche Weiterbildung, duales Studium für eigenen Bibliotheksbedarf, attraktive Arbeitsplätze

Ein bisschen Literatur:

Arbeitspapier Nr. 37 des Hochschulforum Digitalisierung https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/HFD_AP_Nr37_DALI_Studie.pdf


Kooperative Entwicklung von Services zu Open Educational Resources an der SLUB Dresden gemeinsam mit der TU Dresden

Anna Arndt (SLUB, Dresden, Deutschland)

Abstract Text: Im Zuge der Openness Bewegung in Bildung, Wissenschaft und Forschung entsteht aus einer gemeinsamen Initiative der Technischen Universität Dresden, des Zentrums für Interdisziplinäres Lehren und Lernen (ZiLL) der TU Dresden und der Sächsischen Landesbibliothek- Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) derzeit ein Service- und Beratungsangebot zum Thema Open Educational Resources (OER). Offene, das heißt frei zugängliche und nachnutzbare, Lehr- und Lernmaterialien sind für Lernende und Lehrende gleichermaßen attraktiv. Lernenden ermöglichen sie orts- und zeitunabhängig Zugriff auf Lerninhalte und damit einen unmittelbaren Zugang zu Wissen. Lehrende unterstützen sie bei einer effizienten Erstellung hochqualitativer Unterrichtsmaterialien und tragen zur professionellen Sichtbarkeit bei.
Nicht zuletzt die aktuelle Situation der virtuellen Semester verdeutlicht, dass ein Bekenntnis zur Offenheit in der Wissenschaft nicht nur für die aus der Forschung resultierenden Publikationen nötig ist, sondern gleichermaßen auch für die in der akademischen Lehre eingesetzten Materialien angestrebt werden sollte. Mit dem Service- und Beratungsangebot der SLUB Dresden und der TU Dresden zu OER werden Universitätsangehörige auf diesem Weg ermutigt, den Openness Gedanken sowohl auf ihre Forschung als auch in ihrer Lehre anzuwenden und somit einen partizipativen Wissenserwerb ohne gesellschaftliche Schranken zu ermöglichen. In einem 15-minütigen Kurzvortrag soll interessierten Kolleginnen und Kollegen wissenschaftlicher Bibliotheken und anderer Bildungseinrichtungen die gemeinsame Initiative und bisherige Ergebnisse vorgestellt werden. Die Referierenden präsentieren durchgeführte Veranstaltungen und die dabei gewonnenen Erfahrungen zu deren Aufbau, Konzeption und Evaluation.

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/125
  • Ist eine Momentaufnahme – man versucht sich mit der Entwicklung OER Schritt zu halten und weiterzuentwickeln
  • Openess ist der freie Zugang zu wissen
  • Open Source, Open Access, Open Data, Open Education, Open Science <- SLUB will alle Felder abdecken mit ihren Angeboten
  • Open Education noch nicht überall im Bewusstsein von Bibliotheken

Definition https://www.unesco.de/bildung/open-educational-resources
vielfältige Materialien müssen über freie Lizenz haben (Erlaubnis der Urheber)

OER an der SLUB

  • SLUBTutorials, SLUBCasts haben diese frei zur Verfügung gestellt
  • e-Tutorial auf OPAL (von Makerspace über Orientierung bis hin zu bibliothekar. Fachthemen)
  • SLUB-Casts – Erklärvideos auf YouTube (auch hier freie Lizenz) = bibliothekar. Fachthemen
  • Mit Beginn Pandemie OER Empfehlung und FAQ mit TU Dresden (CC0) (ZiLL + SLUB) – Bekenntnis an die Lehrenden -> OER Display (Plattform auf Basis github https://slub.github.io/oer-display/) als Inspiration mit Best-Practice-Beispielen (Schaufenster) – SLUB prüft Einträge nach OER-Kriterien (thematisch sonst zu vielfältig)
  • Seit Ende 2020 Beratung Lehrender zur Erstellung OER im Rahmender Wissensbar (Themen: Einführung, CC Lizenzvergabe, Didaktik, Tools zur Erstellung von OER, Plattformen zur Recherche nach und Veröffentlichung von OER) (1 Stunde)
  • Veranstaltungen zu OER (Basiswissenkurs für Lehrende, weitere Veranstaltungen in Planung, z.B. Wo veröffentlichen, wo etwas finden, Rechtsfragen)
  • Integration OER in SLUB-Katalog ist in Planung (Projekt) (Eher Verweise, z.B. aus OPAL, OERSI)
  • Eigene Webseite dazu: https://slubdd.de/oer

Fragen und Hinweise aus dem Chat

Ein Hinweis aus dem Chat: in BW betreiben wir an der UB Tübingen (noch) mit Unterstützung des MWK das zentrale OER-Repositorium für die BW- Unis und Hochschulen: https://www.oerbw.de/

Wie häufig Beratung nachgefragt
1-2x die Woche, semesterabhängig, regelmäßig Anfragen per E-Mail, aus denen sich die Beratung ergibt

Werden eigene Materialen auch OER angeboten (Eigenproduktionen der Labs) werden auf der Webseite als OER eingebundne, im Schaufenster noch nicht

Verweise auf Plattformen abhängig von Materialien (z.B. Videocampus Sachsen), aber sehr heterogen, u.a. aber auch github.io

Gibt es ein eigenes Portal (an der SLUB, regional) – SLUB nur Schaufenster, aber kein eigenes Repositorium, Sachsenweit nur der Videocampus

Katalogisierung: Wer wählt aus und erschließt? <- Im Moment nur technische Prüfung

Gibt es Anreizsysteme an der TU Dresden – in FAQ Benefits von OER erklärt, aber keine gesonderten Anreize, derzeit nur eine Empfehlung

Hinweis aus dem Chat “Zur einheitlichen Erfassung von OER wird aktuell auch ein JSON-Metadatenprofil entwickelt, dass aktuell auch kurz vor der ersten Veröffentlichung steht: https://dini-ag-kim.github.io/lrmi-profile/draft/

Ein Hinweis aus dem Chat: Barrierfreiheit bei OER – ist das ein Thema? – eher unbewusst, hier muss man sich noch bewusster werden. (Lesetip: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetze/Referentenentwuerfe/ref-barrierefreiheitsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=1)

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#bibtag21 – Mitschrift zu Beyond Discovery

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Disclaimer: Dies ist eine Mitschrift. Sie ist weder vollständig noch sind die Informationen von mir zusammengestellt, sondern nur während der folgend genannten Veranstaltung von mir mitgeschrieben und zeitnah ohne Überarbeitung hier veröffentlicht worden.

Abstract Text: Discovery Systeme sind in der Bibliothekswelt seit einigen Jahren stark etabliert. In ihrem Funktionsumfang unterscheiden sich viele dieser Bibliothekskataloge jedoch wenig von der Kernkompetenz “alter” OPAC-Katalogsysteme: der Recherche und dem Zugang zum eigenen Bestand. Unbestritten bleibt dies deren Hauptaufgabe. Leider haben Nutzende selten die Möglichkeit, weiterführende Zusammenhänge im Bestand bzw. darüber hinaus herzustellen. Auch der “one to rule them all”-Suchschlitz macht es den Nutzenden schwer, sich die Bestände in einer intuitiven Weise zugänglich zu machen. Im Zeitalter von Normdaten, (Linked) Open Data, Knowledge Graphen bzw. Open Source liegen viele der notwendigen Werkzeuge auf dem Tisch. Woran liegt es also, dass Bibliothekskataloge selten alternative und explorative Suchansätze anbieten?
Die Vortragenden möchten den im EFRE-Projekt “Linked Open Data” von der SLUB Dresden entwickelten explorativen Suchansatz vorstellen und praxisnahe Einblicke in dessen Konzeptions- und Entwicklungsphasen geben. Welche Rolle spielen maschinelle Verfahren, Konkordanzen bzw. gut gepflegte Vokabularien/Thesauri zur Aufbereitung der Daten? Warum ist eine strukturierte und intellektuelle Erschließung von Beständen auch heute dabei unerlässlich? Welche Herausforderung gibt es bei der Datenvisualisierung und der Umsetzung des Suchinterfaces? Warum ist die enge Zusammenarbeit zwischen Bibliothekaren*innen, Spezialisten*innen, Informatikern*innen bzw. Designer*innen wichtig?
Mirko Clemente ist ein freiberuflicher Designer. Er hat sich auf webbasierte Datenvisualisierungen netzwerkartiger Daten wie Wissensstrukturen und Klassifizierung spezialisiert und bereits einige Projekte im bibliothekarischen Umfeld realisiert.
Jens Nauber und Tom Schilling (SLUB Dresden) befassen sich mit der Strukturierung, Bereitstellung und maschinellen Aufbereitung bibliografischer Metadaten für unterschiedliche Informationssysteme, wie der Linked Open Data API und dem Katalog der SLUB.

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/presentations/97

IST-Zustand

auch mit Blick auf die Suche der SLUB

  • Es geht um die Entwicklung neuer Suchoberflächen, explorative Sucheinstiege
  • Analyse: Suchschlitz immer noch zentraler Sucheinstieg + Fascetten – sehr klassisches Paradigma, zumal auch durch Google derzeit bekannt
  • Smarte Bedienelemente derzeit : Vorschlagssuche, Index-Browsing, domainspezifisches Suchen -> richtige Exploration nicht möglich

Datenvisualisierung

  • Datenvisualisierung ausgewählter Datensammlungen, aber ansonsten exploratives wenig zu sehen
  • Es geht darum Daten zu verstehen – zugrundeliegend Titel- und Normdaten
  • Eigenheiten und Schwächen mussten verstanden werden (Mikro- und Makroperspektive)
  • Auswertung automatisiert und manuelle Betrachtung der Datenfelder
  • wie gut sind die abgedeckt
  • wie sind die Werte verteilt
  • sind Muster/Zusammenhänge erkennbar
  • gibt es Annomalien
  • gibt es Schnittstellen
  • Auch die gesamte Struktur der Linked Data muss verstanden werde
  • was ist prinzipiell verknüpfbar und wie fest sind die miteinander verknüpft
  • Daraus wurde der Projektfokus gestärkt
  • Titeldaten Mittelpunkt und engverbundene Normdaten (Themen und Personen)
  • Themen sind nicht nur Bezeichnung, sondern bestehen aus zusätzlichen Inhalten (Beschreibungen) -> vorgelagerte Suche ergibt eine Themenliste
  • Das eindeutigste Thema wird im Fokus der Darstellung dargestellt, dazu werden Titeldaten und weitere Themen angezeigt
  • Verwandte Themen werden auch angezeigt, nach Häufigkeit gemeinsam gefundener Inhalte
  • Kontext zeigt alternative Ergebnisse (vorgelagerte Suche) -> Navigation im horizontalen Sinne
  • Kontext nicht nur nach Datenlage nicht nur Verlagerung sondern auch Spezifizierung (vertikale Suchbewegung)
  • Zusätzliche Themen können als Einschränkung ausgewählt werden
  • Ähnliche Suchbegriffe kommen in den Daten vor und werden mit angezeigt
  • Durch Anzeige können auch Missverständnisse vermieden werden
  • Zeitraum wird radial und um Uhrzeigersinn herum angezeigt, um so zu zeigen, ob das Thema historisch oder aktuell ist.

Tolle Vorstellung des Prototypen der Explorativen Suchen

Ein kleiner Einblick 😉

Was haben sie gelernt

  • Es ist möglich, solche Konzepte zu erstellen, aber es ist aufwendig
  • enge Zusammenarbeit zwischen Bibliothekare, Techniker und Visualisierer (Nutzerinteraktion)
  • Projekt muss danach weitergepfegt werdne können
  • Datenqualität ist entscheidend (möglichst vollständig) -> ERSCHLIESSUNG muss sichergestellt werden (autmatisch, aber auch intellektuell)
  • Prototypen lohnen sich, aber auf Livedaten, da sonst Änderungen im speziellen Datensatz und damit Integration in Live-System

Fragen

  • Wann kann man es nutzen?
    • Noch Work in Progress – Alles OpenSource, aber Adaption schwierig – für SLUB-Katalog soll es adaptiert werden als Ergänzung zu Suchparadigma
    • Für das Produkt wird es noch dauern, aber der Prototyp wird abgekapselt vermutl. in den nächsten Monaten in den data.slub-dresden.de veröffentlicht
  • Verwandtschaft entsteht dadurch, wie oft ein Thema mit einem anderen auftritt (hier wird noch expermimentiert)
  • Usability-Test mit Bibliotekarinnen, Nutzerinnen geplant
  • Heterogene Daten sind großes Problem insbesondere für Erschließung
  • thematisch 69% erschlossen, aber oft nicht gut erschlossen, für Prototyp Goldstandard – Daten aus dem Verbundkatalog

Mein Fazit: Das ist eine Entwicklung, auf die ich mich sehr freue und die hoffentlich in den nächsten Jahren zu einer Marktreife gebracht werden wird.

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Der Bibliothekartag 2021 in der Biblioblogosphäre #bibtag21 #dbt21 (aktualisiert: 21.06.2021)

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Vom (15.)/16.06.-18.06. findet der 109. Bibliothekartag statt, in Zeiten der Pandemie und nach dem Ausfall des 108. Bibliothekartages 2020 mit ca. 200 Teilnehmern in Bremen und über 2400 Teilnehmern (Stand: 14.06.2021) in einem hybriden Vorort-Online-Format.

Hier die obligatorische Auflistung der gefundenen Beiträge in Blogs und Presse, welche sich so nach und nach verlängern wird.
Fehlt Ihr / Dein geschriebener Beitrag noch in dieser Liste, einfach hier im Etherpad eintragen. Ich ergänze den Beitrag dann gerne hier im Artikel, wobei es diesmal ein Weilchen dauern kann.

Für Twitter gilt der Hashtag #bibtag21. Inoffiziell wird auch der Hashtag #dbt21  und #Bibtag2021 genutzt. Eine Liste mit Twitterern, die am Bibliothekskongress teilnehmen, aktiv sind oder viel darüber twittern, gibt es ebenfalls.

Ein virtuelles Fahrbibliothekstreffen gibt es am 16.06. von 09:00-14:15 Uhr auf Instagram und auf Twitter jeweils unter dem Hashtag #FBibtag21

Christian Hauschke hat sich auch in diesem Jahr wieder um Twitterarchiv (folgt) und Netzwolke von @mhawksey zum #bibtag21 gekümmert. Jedes Jahr wieder interessant. Dankeschön dafür.

Natürlich war auch dieses Mal nicht alles mitzuerleben, da vieles parallel lief. Aber da gibt es gute Nachrichten:
Die Plattform des 109. Deutschen Bibliothekartages wird noch bis Ende Mai 2022 die Sitzungsaufnahmen vorhalten, soweit die Referent*innen der Aufnahme zugestimmt haben. Auf der BIB-OPUS werden Sie die Möglichkeit haben, nach dem Kongress auf die Präsentationen in PDF-Form zuzugreifen. Bereits ab Oktober 2021 werden allen die freigegebenen Aufzeichnungen der Sitzungen auch im AV-Portal der TIB Hannover zur Verfügung stehen.

Gesamt: 101 (+28 neu)

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#bibtag21 – Mitschrift zu “Agilität in Bibliotheken” – Öffentliches Treffen der Community of Practice (CoP)”

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Disclaimer: Dies ist eine Mitschrift. Sie ist weder vollständig noch sind die Informationen von mir zusammengestellt, sondern nur während der folgend genannten Veranstaltung von mir mitgeschrieben und zeitnah ohne Überarbeitung hier veröffentlicht worden:

Dienstag, 15. Juni, 09:00 – 11:00 Agilität in Bibliotheken” – Öffentliches Treffen der Community of Practice (CoP)
Agile Arbeitsformen stellen ein immer häufiger anzutreffendes Thema dar, bieten sie doch eine verheißungsvolle Antwort auf die Herausforderungen einer sich immer schneller verändernden Welt: Organisationen, die agil arbeiten, bleiben über einen langen Zeitraum erfolgreich, haben zufriedenere Mitarbeiter*innen, besser auf Ihre Kund*innen zugeschnittene Dienstleistungen & Produkte und können schnell und flexibel auf ständig wechselnde Herausforderungen reagieren. Was kann da also überhaupt noch schiefgehen?
So einiges, wie die Teilnehmer*innen der Community of Practice “Agilität in Bibliotheken” bestätigen können. Agile Arbeitsformen beschreiben nicht nur eine bloße Methodik der gemeinsamen Zusammenarbeit. Sie setzen ebenso sehr ganz bestimmte Werte in der täglichen Kommunikation sowie in der gesamten Organisation voraus. Folglich können sie nicht “einfach so” über Nacht eingeführt werden und führen auch nicht automatisch zum versprochenen Erfolg. Zudem ist Agilität nicht ohne Grund zunächst in der Softwareentwicklung bekannt geworden und bedarf einiger Anpassungen, um auch im Bibliothekskontext greifen zu können.
Diese und andere konkrete Umsetzungsprobleme beschäftigen seit September 2020 eine Reihe von Praktizierenden agiler Arbeitsformen aus verschiedenen Bibliotheken des deutschsprachigen Raums. 
Um einen Einblick in die Community, ihre Themen und Mitwirkungsmöglichkeiten zu geben, wird ein öffentliches Treffen der CoP zum Thema “Einführung agiler Arbeitsformen und -methoden” angeboten. Neben Inputs aus der Community besteht auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Teilnehmer*innen der CoP über Aspekte der Agilität in Bibliotheken ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die reguläre Zeit besteht Raum für weiterführende Diskussionen. 

https://dbt2021.abstractserver.com/program/#/details/sessions/14

Agilität in Bibliotheken

Padlet zur Themenfindung – https://zhbluzern.padlet.org/teamwork/igigvolnjfy2odpk

Gibt es Beispiele / Best Practices für Agilität in Bibliotheken, die nicht im IT/Software-Entwicklungsbereich stattfinden?

  • Wiederkehrende Aufgaben von Stud. Hilfskräften über Canban-Board – zum Selbstentdecken von Aufgaben und sehen, wer gerade was macht. (Physisches Board)
  • Retrospektive (strukturiertes Verfahren, um zurückzuschauen) – vielfältig einsetzbar, nicht nur Sachebene sondern auch Teamebene, bei Projekten (Halbzeit, Ende)
  • Ausbildung (Design Thinking, EduScrum, Retrospektive) – bessere Kommunikation, mehr Wertschätzung
  • Spring und Iteration
  • Changeprojekt für agiles Arbeiten – Mindset, Methoden (heimlich untergemischt) -> bei vielen kleinen Projekten wirksam

Agiles Missionieren

  • Wie kann ich andere vom agilen Arbeiten überzeugen? Wie gehe ich mit Abwehrhaltungen um? / Patricia
  • Start mit Werten und Prinzipien – aufbrechen des hierarchischen Schemas -> Gefahr der Überforderung, eigene Erfahrungen machen lassen
  • Wie kann man Zusammenarbeit verbessern (Retrospektive)
  • Angebot als Problemlöser für positive Erfahrungen, schrittweise einführen, an konkreten Problemen ausrichten
  • muss sich gut anfühlen – mehr Freiheiten und Entscheidungskompetenz <- wirkt motivierend, wenn jemand Selbstverantwortung tragen muss
  • Unzufriedenheit mit alten System kann auch zur Motiviation führen, damit zu arbeiten
  • Auf Werte schauen, statt auf die Prozesse (Mut, Respekt, Offentheit) – es entsteht eine Win-Win-Situation, weil die Freude geschürt wird
  • Anfangen, bei sich anfangen
  • Missionieren funktioniert nicht – gibt auch Rückschläge (Voldemort-Methode: nicht ansprechen, sondern einfach machen)

#agileverwaltung

  • höhere Ebenen überzeugen, schrittweise beginnen (könnte überfordern), spielerische Ansätze können zu Abwehr führen
  • Freude an der Arbeit – agiles Arbeiten muss Spaß machen bei Workshops und kleinen Projekten (Itterationen, Timeboxing) – muss nicht gelabelt werden
  • Transparenter, Openess – einzelne Dinge
  • nicht allen wird es Spaß machen, weil es mit Verantwortung zu tun hat
  • gerne auch Beobachten
  • alternative Metapher: agile Inseln schaffen, Strömungen in den Teams aufspüren und ggf. nutzen, sehen was hängen bleibt und dort weitermachen
  • bei agilen Projekten klar Methoden benennen und transparent sein, aber im Arbeitsalltag ansetzen bei den Punkten, wo schon Elemente vorhanden sind

Welche Fehler sollte man unbedingt vermeiden, wenn man das Thema Agilität als Haltung einbringen möchte? / Lucia

Was ist das Mindset, was dahinter steht
Retrospektiven abwärten, nicht ernstnehmen, verkürzen – gibt immer was zu verbessern, ggf. mal provozieren (bei uns läuft alles gut – zeigt eigentlich, dass kein Vertrauen herrscht)
Zeitfaktor – wer fest eingebunden ist, hat Probleme sich in die Methoden einzudenken
Es ist eine Lernmethode, für die es Freiräume braucht
Gefahr der Grundsatzdiskussion bei Werten und Haltung – Praxis darf nicht vergessen werden -> Werte müssen gelebt werden
SCRUM-Guide = fundamentalistische Bibel – lieber pragmatisch rangehen
Nicht Methode, nicht Tool, nicht Framework, sondern es geht um die Werte – an die muss man sich durch (Vor-)Leben herantasten
Gegenwehr muss man Ernst nehmen, aber durch Vorleben brechen, ruhig im Kleinen
Werte wichtig für gemeinsames Arbeiten, auch wenn nicht alles agil ist, alle agil arbeiten, sondern Gruppenzusammenhalt erhalten bleibt
SCRUM-Guide interpretieren (keine Bibel), eher soziales System, geschützten Rahmen schaffen
POEM – https://productownership.de/poem/

Prägendste Erfahrung

  • Was war die eine Erfahrung bei der agilen Transformation in eurer Institution, die euch am wertvollsten erschien?/Beat
  • Skepsis ist okay, vor allem wenn man nicht alle Teile sieht, aber Review kann zeigen, wie die Ergebnisse aussehen, dass man vorwärts gekommen ist -> Erleichterung, Freude, Vorfreude auf das nächste, zunehmende Motivation <- Meetings nicht Last, sondern Zwischenstopp und Motivator Projekt war heikel, viel interne Erklärung und Transparenz, alle mit einbezogen <- macht klar, dazuzulernen -> Transparenz hilft
  • Team prägt die Erfahrung, Gemeinschaft wird gestärkt
  • Agiles Arbeiten geht nicht in Verwaltung – Ball-point-Game – Spaß erleben -> kann überzeugen (https://www.projektmagazin.de/artikel/mit-dem-ball-point-game-die-agilen-prinzipien-greifbar-machen_1133206)
  • Zusammenarbeit – sich mehr Leute beteiligen, die sich einbringen – plötzlich klappt mehr
  • Erste Retro – Feedback ist wertvoll und hilft bei der Verbesserung der Zusammenarbeit
  • Jeder trägt die Verantwortung, Kommunikation (klares kommunizieren) ist ein wichtiger Schlüssel – jeder muss es verstehen <- Reviews dafür wichtig -> Lernprozess
  • Auch die Führungsposition ändert sich (gemeinsam, moderierend)

Community / Infos

Slack Community https://cop-agile-bibliothek.slack.com/ // Twitter: @agilekultur
DACH-Bibliothekswesen-Discord-Server mit Kanal für Agiles Arbeiten https://twitter.com/bibDACH
Retromat https://retromat.org/de/?id=1-116-26-88-17
Scruml.io https://scrumlr.io/

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Twitter – die Balance meiner Timeline

Ich bin seit über 12 Jahren auf Twitter und doch gibt es immer wieder die Frage: Wie machst du das mit deiner Timeline? Wem folgst du und warum? So viel Informationsflut und ach überhaupt. Ich habe mal versucht, das nach 12 Jahren mal wieder für mich zu sortieren.

Ausschlaggebend war die Diskussion, die sich auf diesen Tweet hin zwischen Doris Biesenbach und Heidrun Wiesenmüller entspannte.

(https://twitter.com/DorisBiesenbach/status/1381636296641290245)

Es gibt einige, die nach der Maßgabe fungieren: Folgst du mir, so folg ich dir und wenn ich dir folge und du mir nicht folgst, dann folge ich dir nicht mehr. Das würde für mich nicht funktionieren. Von Anfang an war mir klar, dass die Menschen und Einrichtungen, denen ich folge, Grundlage für mein Twittern sind und dass ich nur ein bestimmtes Maß an Informationen verarbeiten und filtern kann.

Derzeit folgen meinem Hauptaccount @bibliothekarin 2216 Personen, wohingegen ich ca. 470 Accounts direkt folge, was mir deutlich macht, dass ich mal wieder schauen muss, ob inaktive Accounts dabei sind oder sich das Inhaltsprofil geändert hat. Ich räume in unregelmäßigen Abständen auf, um die Zahl begrenzt zu halten. Es ist eine schwimmende Grenze, die sich in den letzten Jahren so um die 460 Accounts bewegt. Und ja, da stehen alle Accounts zur Debatte, denen ich folge. Lange inaktiv? Themenschwerpunkt verlagert und nur noch wenig Berührungspunkte mit meinen Themenschwerpunkten? Falsches Gedankengut, mit dem ich nicht in Zusammenhang gebracht werden will oder respektlose Äußerungen? Hier sage ich tschüss, auch wenn ich Accounts über 10 Jahre oder so gefolgt bin. Klingt hart, aber letztlich ist Twitter ein Arbeits- und Weiterbildungswerkzeug für mich.

Unter meinen “verfolgten” Accounts sind Viel- und Wenigtwitterer, aber die meisten kommen schon aus der Filterbubble “Information, Bibliothek und Archäologie”. Daneben gibt es noch “Lokales”, wobei das bei mir dann doch sehr weitgefächert sein kann, weil ich in Deutschland in den letzten Jahren ein bisschen herumgekommen bin. Und eine kleine Riege meiner Familie und Freunde befinden sich auch auf Twitter und da ist Folgen Pflicht ;-).

Hinzu kommen 29, meist öffentliche Listen und 3 abonnierte Listen, die aber zum Teil nur noch bestehen, weil sie doch eine beachtliche Zahl von Abonnenten haben und die für mich keinen großen Mehrwert mehr bieten. Einige temporär geschaffene Listen bestehen deshalb auch noch, obwohl sie ihren ursprünglichen Zweck verloren haben und sie bei der Erstellung eine verdammte Menge Arbeit gemacht haben. Insgesamt haben 5 der Listen es dazu gebracht, dass ich sie in der originären Twitterapp bzw. bei Twitter.com gepinnt habe, sodass ich sie relativ schnell aufrufen kann.

Zum einen sind es die Listen bibliothekarisches, bibliotheken, bibliothekarischeprojekte, überblick und eine private Liste. Hier schaue ich in der Reihenfolge drauf, wenn ich meine normale Timeline durchgeschaut habe. Zum Teil weiten Sie den Blick auf das Geschehen, welches in der bibliothekarischen Bubble stattfindet, zum Teil konzentrieren sie den Blick auf bestimmte Schwerpunkte. Sie sind aber nur eine Ergänzung und ich muss sie nicht täglich checken. Es gibt keinen Anspruch auf vollständige Durchsicht der Timeline.

Lange habe ich versucht, zumindest meine Standardtimeline so zu gestalten, dass ich es schaffe, diese täglich durchzuackern. Aber in den letzten Jahren mit gestiegener Arbeitsbelastung war dies nicht mehr möglich. Daher habe ich mich von der Idee verabschiedet. Es soll Spaß machen, aber keine Belastung werden und kein Langeweilefluchtweg. Es soll eine sinnvolle Beschäftigung bleiben. Und wenn ich stattdessen ein Buch lese, dann ist das eben so.

Hinzu kommt, dass die Wahrnehmung auf dem Smartphone, bei Twitter im Browser und auch bei Tweetdeck sich erstaunlicherweise unterscheiden und ich oft mit allen drei Optionen parallel arbeite. Dies hängt damit zusammen, wie Bilder oder Videos dargestellt werden, aber auch mit der Tweetgröße an sich. Aber auf allen Optionen arbeite ich mit der chronologischen Anzeige, denn ich filtere für mich selbst und benötige dafür keinen Algorithmus, der das für mich übernimmt. So ist es relativ einfach festzustellen, was meine “Bubble” gerade interessiert.

In diesem Zusammenhang finde ich diesen Hinweis sehr interessant und hilfreich,

Aber gerade Retweets können sehr interessant sein. Leider würde ich mit diesem Filter sehr oft rausfallen, weil viele meiner Tweets reine Retweets sind. Dieses “Konzept” hat sich für mich in all den Jahren bewährt.

Und ja, meine Bubble ist eng, aber Twitter ist eben nur eine Quelle, aus der ich meine Informationen beziehe. Es geht mir nicht um einen weiten Weltblick auf Twitter, sondern um fachlich zumindest etwas am Puls zu bleiben und zu sehen, wohin die Reise in der Bibliotheksbubble geht, in der ich mich bewege.

Soviel erstmal in der Selbstreflektion, warum die Zahl der Menschen (weniger Einrichtungen) verhältnismäßig gering ist. Aber die gute Auswahl hat mich vor vielem geschützt, was viele an Twitter nervt. Es gab keine Shitstorms, keine großartigen Werbebelästigungen, kein Blablabla oder reine Banalitäten. Im Gegenteil, gab es immer wieder gute Unterhaltungen, Anreize für Projekte und viele treue Follower. Was will man mehr auf Twitter. 🙂

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Kleine Liste deutschsprachiger Bibliotheksleiter:innen größerer Bibliotheken auf Twitter + Lehrende

Die Liste entspricht dem Etherpad “Kleine Liste deutschsprachiger Bibliotheksleiter:innen größerer Bibliotheken auf Twitter”, Stand: 10.04.2021 https://yopad.eu/p/bibdirauftwitter-365days  – Einen herzlichen Dank an die vielen Beitragenden, die die Liste miterstellt haben.

Bibliotheken

Wissenschaftliche Bibliotheken

  1. Bonte, Achim – SLUB Dresden – @slubbon https://twitter.com/slubbon, demnächst Generaldirektor Staatsbibliothek Berlin
  2. Franke, Fabian – UB Bamberg – @FFranke https://twitter.com/FFranke
  3. Mumenthaler, Rudolf – Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, zukünftig Universitätsbibliothek Zürich – @mrudolf – https://twitter.com/mrudolf
  4. Tochtermann, Klaus – ZBW – @ktochtermann https://twitter.com/ktochtermann
  5. Auer, Sören – TIB Hannover – @SoerenAuer https://twitter.com/SoerenAuer
  6. Hätscher, Petra – Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum der Universität Konstanz – @PetraHaetscher https://twitter.com/PetraHaetscher
  7. Gehrlein, Sabine – UB Mannheim – @sabine_gehrlein https://twitter.com/sabine_gehrlein (letzter Tweet 2017)
  8. Osterheld, Christian – Zentralbibliothek Zürich – Kantons-, Stadt- und Universitätsbibliothek – @oesterheld_c https://twitter.com/oesterheld_c
  9. Mittermaier, Bernhard – Zentralbibliothek Forschungszentrum Jülich – @BMittermaier https://twitter.com/BMittermaier
  10. Johannsen, Jochen – UB Siegen – @JJUBSI https://twitter.com/JJUBSI
  11. Schneider-Kempf, Barbara – Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz – @bschneiderkempf https://twitter.com/bschneiderkempf/
  12. Schwens, Ulrike – Deutsche Nationalbibliothek (Stellvertreterin) – @USchwens https://twitter.com/USchwens/ (zuletzt aktiv 2018, ungesichert)
  13. Lüth, Jan – GIGA Informationszentrum – @janlueth https://twitter.com/janlueth/
  14. Stump, Katrin – UB TU Braunschweig – @katrin_stump https://twitter.com/katrin_stump/ (privater Account)
  15. Kreische, Joachim – UB Dortmund – @JoachimKreische https://twitter.com/JoachimKreische
  16. Mittelbach, Jens – UB BTU Cottbus – @jimba https://twitter.com/jmiba
  17. Theise, Antje – UB Rostock – @AntjeTheise https://twitter.com/AntjeTheise
  18. Henriette Senst – Deutsches Archäologisches Institut  https://twitter.com/H_Senst
  19. Bertelmann, Roland – Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein – @rbertelmann https://Twitter.com/rbertelmann
  20. Neuhausen, Hubertus – USB Köln – @HNeuhausen https://twitter.com/HNeuhausen
  21. Lätzel, Martin – Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek – @MartinLaetzel https://twitter.com/MartinLaetzel/
  22. Weber, Peter –  Library MPI for Innovation and Competition / MPI for Tax Law and Public Finance – @MPIWeber https://twitter.com/MPIWeber (noch kein Tweet, wirkt inaktiv)
  23. Boschung, Angelique – Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg (CH) – @njjoye https://twitter.com/njjoye 
  24. Martin-Konle, Claudia – Universitätsbibliothek Kassel – @CMartinKo – https://twitter.com/CMartinKo
  25.  Laube, Reinhard – Herzogin Anna Amalia Bibliothek – @DirektorHAAB –  https://twitter.com/DirektorHAAB/
  26. Flämig, Benjamin – Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern – @BenjaminFlaemig – https://twitter.com/BenjaminFlaemig/

Öffentliche Bibliotheken

  1. Nötzelmann, Cordula – Stadtbibliothek Wuppertal – @cordula_noe https://twitter.com/cordula_noe – nun: Gladrow, Cordula – Stadtbibliothek Wuppertal – @cordulagladrow https://twitter.com/cordulagladrow
  2. Schleiwies, Gerald – Stadtbibliothek Lübeck – @biblioreader https://twitter.com/biblioreader
  3. Vogt, Hannelore – Stadtbibliothek Köln – @hannevogt https://twitter.com/hannevogt
  4. Schnittker, Dagmar – Leiterin Stadtbücherei Ibbenbüren – @leseDagmar https://twitter.com/leseDagmar
  5. Plümer, Dagmar – Stadtbücherei Lüdenscheid – @daplulu https://twitter.com/daplulu
  6. Lison, Barbara – Stadtbibliothek Bremen, President Elect (Vizepräsidentin) IFLA  – @lisonbarbara1 https://twitter.com/lisonbarbara1
  7. Heimansberg, Anne – Stadtbibliothek Erkrath – @postvonah https://twitter.com/postvonah
  8. Maxam, Tibor – Stadtbibliothek Springe – @tibormaxam https://twitter.com/tibormaxam
  9. Simons, Oke – Büchereizentrale Schleswig-Holtstein – @biblioke https://twitter.com/biblioke/
  10. Flicker, Anja – Stadtbibliothek Essen – @AnjaFl https://twitter.com/AnjaFl
  11. Schwering, Stephan – Zentralbibliothek Düsseldorf – @StpnLibrarian https://twitter.com/StpnLibrarian 
  12. Carslake, Annelie – Stadtbibliothek Rudolstadt – @schulplatz13 https://twitter.com/schulplatz13 (eigentl. Account verwendet für Bibliothek)
  13. Tanja Erdmenger – Stadtbücherei Augsburg – @elibtanja – https://twitter.com/elibtanja
  14. Martin Lätzel – SHLB – Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek – @MartinLaetzel –  https://twitter.com/MartinLaetzel
  15. Stephan Stober – Zentralbibliothek Gelsenkirchen – @stober_stephan https://twitter.com/stober_stephan
  16. Eisenhut, Heidi – Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden – @H_Eisenhut – https://twitter.com/H_Eisenhut
  17. Bertelsmann, Bernhard – Kantonsbibliothek Thurgau – @sonnenhuegel – https://twitter.com/sonnenhuegel || @KBThurgau- https://twitter.com/KBThurgau
  18. Lotz, Birgit – Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Frankfurt am Main – @LotzBirgit – https://twitter.com/LotzBirgit
  19. Joosten, Andrea – Stadtbücherei Emmerich am Rhein – @AndreaJoosten – https://twitter.com/AndreaJoosten

Leiter:innen kleinerer wiss. Bibliotheken

  1. Haas, Corinna – ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry Bibliothek des DZA (Deutsches Zentrum für Altersfragen) – @c4haas https://twitter.com/c4haas
  2. Danowski, Patrick – Library at IST Austria – @PatrickD https://twitter.com/PatrickD
  3. Chen, Esther – MPIW, Library – @EstherDuesberg https://twitter.com/EstherDuesberg (letzter Tweet 2018)
  4. Plieninger, Jürgen – WiSoPol-Bibliothek – @jplie https://twitter.com/jplie
  5. Rupprecht, Katja – Bibliothek des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien – @exilbohne https://twitter.com/exilbohne
  6. Obst, Helmut – Bibliotheksleiter bei Stiftung Pfennigparade, Bibliothek – @obstde https://twitter.com/obstde
  7. Obst, Oliver — Leiter der Medizin-Bibliothek der ULB Münster – @obsto https://twitter.com/obsto
  8. Büttner, Anke – Monacensia im Hildebrandthaus (Münchner Stadtbibliothek), München – @ankebuettner https://twitter.com/AnkeBuettner
  9. Gerdes, Thomas – Bibliotheksleiter, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei – @Gerdes_Thomas https://twitter.com/Gerdes_Thomas 

Behördenbibliothek

  1. Pauser, Josef – Leiter Bibliothek und Kommunikation (Abt. 6), Verfassungsgerichtshof – @pauser_at https://twitter.com/pauser_at (Österreich)

Im Ruhestand

Lehmann, Klaus-Dieter – ehemaliger Generaldirektor der Deutschen Bibliothek – @cadetleman https://twitter.com/cadetleman = Honorar-Professur am IBI Berlin

Manuelle Auswertung

Liste Bibliotheksdirektor*innen auf Wikidata https://t.co/Uvrge3wQVO 🗸 (erledigt)
https://twitter.com/bibliothekarin/lists/bibliothekarisches/members 🗸 (erledigt)
hjbove – https://twitter.com/hjbove/status/1107029916950904832
DN von Gerald Schleiwies
Danke an Olaf Brandt (https://twitter.com/olaf_brandt) für die Überführung des Etherpads

Kleine Liste von Lehrenden in bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Studiengängen

Fachhochschule Potsdam

Büttner, Stephan (Ruhestand) – @sbuett https://twitter.com/sbuett (inaktiv)
Dörk, Marian – @nrchtct https://twitter.com/nrchtct
Euler, Ellen – @EllenEuler https://twitter.com/EllenEuler
Freyberg, Linda (Wiss. MA) – @dielindada https://twitter.com/dielindada
Hobohm, Hans-Christoph – @hobohm https://twitter.com/hobohm
Kaden, Ben (Wiss. MA) – @bkaden https://twitter.com/bkaden
Michel, Antje – @EjtnaMic https://twitter.com/EjtnaMic
Preuß, Ulf (Wiss. MA) – @PreuUlf https://twitter.com/PreuUlf (neu)
Schwarz, Karin – @KarinSchwarzFHP https://twitter.com/KarinSchwarzFHP
Siemund, Melanie (Wiss. MA) – @msiemund https://twitter.com/msiemund
Wuttke, Ulrike (Wiss. MA) – @UWuttke https://twitter.com/UWuttke

HAW Hamburg

Burkhardt, Steffen – @st_ffen https://twitter.com/st_ffen
Klimpe, Hanna – @hanna_klimpe https://twitter.com/hanna_klimpe (inaktiv)
Lewandowski, Dirk – @Dirk_Lew https://twitter.com/Dirk_Lew
Schade, Frauke – @IMDHH https://twitter.com/IMDHH (inaktiv)
Schultheiß, Sebastian (Wiss. MA) – @Bas_Sch https://twitter.com/Bas_Sch
Stöcker, Christian – @ChrisStoecker https://twitter.com/ChrisStoecker

HdM Stuttgart

Eckert, Kai – @kaiec https://twitter.com/kaiec
Schmid-Ruhe, Bernd – @beschruh https://twitter.com/beschruh/
Vonhof, Cornelia – @CorneliaVonhof https://twitter.com/CorneliaVonhof
Wiesenmüller, Heidrun – @HWiesenmueller https://twitter.com/HWiesenmueller

Hochschule Darmstadt

Rittberger, Marc – @MarcRittberger https://twitter.com/MarcRittberger (inaktiv)
Schieberle, Andreas (Wiss. MA) – @ASchieberle https://twitter.com/ASchieberle
Schmunk, Stefan – @StefanSchmunk https://twitter.com/StefanSchmunk

Hochschule Hannover

Clausing, Silke – @SilkeClausing https://twitter.com/SilkeClausing
Wittich, Anke – @AnkeWittich https://twitter.com/AnkeWittich

HTW Chur

Schuldt, Karsten (Wiss. MA) – @karstens https://twitter.com/karstens

HTWK Leipzig

Dieckmann, Randolf – @Dieckmann https://twitter.com/Dieckmann
Figge, Friedrich – @friedrichfigge https://twitter.com/friedrichfigge (inaktiv)
Grossmann, Alexander – @SciPubLab https://twitter.com/SciPubLab
Hacker, Gerhard – @HackersFragen https://twitter.com/HackersFragen
Hoofacker, Gabriele – @ghooffacker https://twitter.com/ghooffacker

IBI Berlin

Eigenbrodt, Olaf – @oskarfagel https://oskarfagel
Frank, Rebecca – @frankrd https://twitter.com/frankrd
Gäde, Maria (Wiss. MA) – @mariluberlin https://twitter.com/mariluberlin
Gradman, Stefan (heute KU Leuven) – @gradmans https://twitter.com/gradmans
Greifeneder, Elke – @francobib https://twitter.com/francobib
Hillebrand, Vera (Wiss. MA) – @vera_hillebrand https://twitter.com/vera_hillebrand
Petras, Vivien – @vipetras https://twitter.com/vipetras (neu)
Rothfritz, Laura (Wiss. MA) – @ztirfhtor https://twitter.com/ztirfhtor
Seadle, Michael (Ruhestand) – @mseadle https://twitter.com/mseadle

TH Köln

Becker, Tom – @Leih_Verkehr https://twitter.com/Leih_Verkehr
Georgy, Ursula – @UrsulaGeorgy https://twitter.com/UrsulaGeorgy
Frick, Claudia – @fuzzyleapfrog https://twitter.com/fuzzyleapfrog [ab 2/2021]
Förstner, Konrad – ZB MED – @konradfoerstner https://twitter.com/konradfoerstner/
Fühles-Ubach, Simone – @FuehlesUbach https://twitter.com/FuehlesUbach (inaktiv)
Preusser, Ivonne – @ivonnepreusser https://twitter.com/ivonnepreusser
Schaer, Philipp – @phschaer https://twitter.com/phschaer
Scherfer, Konrad – @ORRler https://twitter.com/ORRler

Universität Düsseldorf (geschlossen)

Dorsch, Isabelle (Wiss. MA) – @bezwitschernd https://twitter.com/bezwitschernd
Ilhan, Aylin (Wiss. MA) – @Aylinnchen https://twitter.com/Aylinnchen
Stock, Wolfang (Ruhestand) – @WGStock https://twitter.com/WGStock

Universität Hildesheim

Griesbaum, Joachim – @griesbau https://twitter.com/griesbau (inaktiv)
Mandl, Thomas – @thmandl https://twitter.com/thmandl

Universitäz Konstanz

Grossniklaus, Michael – @zaskar https://twitter.com/zaskar
Kuhlen, Rainer (Ruhestand) – @rkinf https://twitter.com/rkinf (inaktiv)

Universität Regensburg

Elsweiler, David – @delsweil https://twitter.com/delsweil
Wolff, Chistian – @chriswolff https://twitter.com/chriswolff

Honorarprofessor:innen und Lehrbeauftragte (div. Lehrorte 😉 )

Hinte, Oliver (LB) – @Ohinte https://twitter.com/Ohinte
Lohmeier, Felix (LB) – @felixlohmeier https://twitter.com/felixlohmeier
Steinhauer, Eric – @esteinhauer https://twitter.com/esteinhauer

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Entdecktes zum 1. April 2021

Auch dieses Jahr sind die KollegInnen und der Mediendschungel mit Aprilscherzen nicht sparsam gewesen. Hier eine Auswahl dessen, was ich über den Tag so entdecken werde und entdeckt habe. Gerne können eigene Entdeckungen auch über die Kommentarfunktion hier im Blog ergänzt werden.

  1. In der Stadtbibliothek Köln wird es in der Tat und wortwörtlich schlüpfrig. So dicht ist eine Bibliothek ihren Nutzer*innen nur dann gekommen, wenn diese sich ein Tattoo haben stechen lassen.
    Trage die Stadtbibliothek auf deiner Haut
  2. Nicht ganz Aprilscherz, aber herrlich: Leihen Sie sich einen Osterhasen aus (allerdings leider nicht vorbestellbar). Bei der inhaltlichen Zuordnung waren meine Kollegen und i uns nicht ganz einig, wo man diesen hineinsystematisieren müsste.
  1. Die Stadtbibliothek Düsseldorf lässt ein Medium sprechen und sucht hier noch nach Optimierungsmöglichkeiten
  1. Nicht aus der Bibliothekswelt, aber doch sehr nett finde ich das Carbon Dating für Ältere, auf dass Miss Jones hinweist 😉
  2. Die Stadtbibliothek Göppingen beweist, wie früh sie bereits bei der Onleihe dabei waren, nämlich schon zu einem Zeitpunkt, als es die Onleihe noch gar nicht gab.
  1. Die Stadtbibliothek Münster kann nun DVDs und CDs sofort kopieren. Damit müssen sie nicht mehr ausgeliehen werden. (FB)
  2. Die Ratsbücherei Lüneburg weist in ihren Breaking News darauf hin, dass das Land Niedersachsen eine neue Kalenderordnung erlassen hat. (FB)
  3. Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen stellt für mehr Planungssicherheit für das WS 2021/22 bereits jetzt ihr neues Öffnungszeitenmodell vor. (FB)
  4. Der Auszubildende (FaMIEZ) der Bibliothek im Haus der Niederlande hat trotz Corona ein Buch zu seinem Ausbildungsverlauf veröffentlicht. (FB)
  5. Die Deutsche Nationalbibliothek verkündet die Anerkennung eines neuen UNESCO-Kulturerbes.
  1. Wiley hingegen unternimmt endlich etwas gegen die verdammten Missverständnisse bei der beliebten Dummies-Reihe.
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