Aus aktuellem Anlass: “Toute la mémoire du monde” von Alain Resnais

Le film devait être un documentaire sur la Bibliothèque Nationale : c’est devenu une réflexion sur la culture. […] Ce lent cheminement de fichier en fichier, de service en rayonnage, orchestré en un mouvement continu, (…) aboutit à une impression d’étouffement progressif, celle d’un emprisonnement définitif.” François Porcile

Am Samstag, den 1. März starb der bekannte französische Regiesseur Alain Resnais.  Im folgenden Kurzfilm aus dem Jahr 1956 “Toute la mémoire du monde” von Resnais geht es um die Organisation und Arbeit in der Bibliothèque nationale de France. Der Film ist ein Zeitzeugnis darüber, wie damals in Bibliotheken gearbeitet wurde. Im Grunde genommen gibt es weiterhin Parallelen mit der heutigen Arbeit in großen Bibliotheken, wie etwa der Staatsbibliothek zu Berlin, was bestimmte Geschäftsgänge betrifft. Es gibt für alle nicht-frankophonen Zuseher und Zuseherinnen noch Untertitel auf Englisch.

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Wie Ronald McNair Astronaut wurde: Ein Animationsfilm

Ronald McNair wuchs in Lake City, South Carolina auf. Schon frühzeitig stand sein Wunsch fest, Astronaut zu werden. Er war vermutlich der erste afroamerikanische Astronaut im Weltall, welche an der Challenger Mission am 28. Januar 1986 teilnahm, bei der es zu einem tödlichen Unglück für alle Beteiligten kam. Die folgende Geschichte geht zurück in die Kindheit von Ronald McNair. Sie wird von seinem Bruder erzählt. Der Film macht deutlich, wie entscheidend und bedeutend der Einflußfaktor der öffentlichen Bibliothek für den späteren Lebens- und Berufsweg sein kann.
Ronald McNair gelang es mit 9 Jahren die Rassentrennung zu überwinden, die 1959 auch in öffentlichen Bibliotheken in den USA zum Alltag gehörte. Am Ende durfte er das Buch doch noch ausleihen. Der kurze Animationsfilm “He Walked Into A Segregated Library. He Wanted To Be An Astronaut. Mission Accomplished” macht trotz des tragischen Ausgangs von Ronald McNair Mut in Bezug auf die wichtige Rolle von öffentlicher Bibliotheken.

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“Bildung durch Bücher – Katholische Bibliotheken heute”

Lesen bildet – diese Weisheit gilt seit Jahrtausenden, besonders auch in der Kirche. Ohne das Buch der Bücher, die Bibel, gäbe es die Kirche wahrscheinlich gar nicht. Klöster waren Orte, an denen Bücher kopiert und geschrieben wurden. Die aktuelle Ausgabe des Kirchenmagazins “Alpha & Omega” beschäftigt sich darum mit der “Bildung durch Bücher” und katholischen Bibliotheken heute. Gast im Studio ist der Leiter der Rottenburger Diözesanbibliothek, Georg Ott-Stelzner.

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CfP für LIBREAS Ausgabe #25

Vorab sei daran erinnert, dass nach wir vor die Möglichkeit besteht Beiträge für die Ausgabe #24 zum Schwerpunkt “Zukünfte” einzureichen. Die Deadline für die eben genannte Ausgabe ist der 31.01.2014.

Die 25. Ausgabe von LIBREAS wird sich den Themen “Bibliothekarin sein – Nutzerin sein. Frauen und Bibliotheken” widmen:

Einst waren Bibliotheken eine männliche Domäne, heute sind sie eine weibliche. (kontinuierlich festgestellt, siehe zum Beispiel Schiller 1974) Thomas Adametz bezeichnet in seinen 1987 und 1992 publizierten Aufsätzen Bona Peiser als „erste Volksbibliothekarin“. (Adametz 1987; 1992) […]

Bona Peiser wurde am 26. April 1864 in Berlin geboren. Folglich jährt sich ihr Geburtstag 2014 zum 150sten Mal. Für LIBREAS ist dies der Anlass, die Ausgabe #25 den Frauen im Bibliothekswesen zu widmen. Wie haben sie dieses hierzulande geprägt, wie in anderen europäischen beziehungsweise weiteren Ländern? Welche Namen sollten aus welchen Gründen präsent sein, bleiben oder werden? Wer sind die Heldinnen des Bibliothekswesens? Oder benötigen Bibliotheken keine Heldinnen? Wie gestalten Frauen die Gegenwart, wie die Zukunft der Bibliotheken? Warum ist die Bibliothek heute ein weiblicher Ort? Sicherlich gibt es ein Zusammenspiel zwischen Status, Einkommen, Berufsperspektiven und Geschlecht, aber wie genau findet dieses Zusammenspiel im Bibliothekswesen statt? Wird die Bibliothek in Zukunft ein weiblicher Ort bleiben?

Und natürlich geht es nicht nur um das Bibliothekspersonal. In vielen Bibliotheken übersteigt die Zahl der Nutzerinnen die der Nutzer. Gerade Öffentliche Bibliotheken erscheinen teilweise als weibliche Domäne. Aber stimmt das? Und wenn ja, was bedeutet das? Ist das gut oder muss das verändert werden? […]

Schließlich ergibt sich daraus auch die Frage, ob beziehungsweise wie sich das mit Bibliotheken assoziierte feminine Rollenbild auf die Männer auswirkt, die in diesen als Mitarbeiter oder Nutzer aktiv sind.

Bis zum 16.05.2014. können Berichte, Artikel und Meinungsäußerungen eingereicht werden. Formal ist wie immer alles erwünscht und möglich, von der wissenschaftlichen Analyse über das Essay bis hin zu künstlerischen Zugängen. Gerne steht die Redaktion für Diskussionen zu Textideen bereit . Darüber hinaus gibt es noch die überarbeiteten Autorenrichtlinien. Hier geht es zum vollständigen Call for Papers zur 25. Ausgabe von LIBREAS.

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[Zitat] Unkommentiert – 2005

“It is said that those who fail to remember history are doomed to repeat it. That’s not quite correct. We all forget history. The key is whether we have a way to go back to rediscover what we forget. More directly, the key is whether an objective past can keep us honest. Libraries help do that, by collecting content and keeping it, for schoolchildren, for researchers, for grandma. A free society presumes this knowledge.”

Lawrence Lessig (aus “Free Culture: the Nature and Future of Creativity”)
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Aus aktuellem Anlass: Ein Imagevideo der Stadtbibliothek Stuttgart

Heute, am Tag der Bibliotheken, wird der Stadtbibliothek Stuttgart feierlich der Preis der “Bibliothek des Jahres” verliehen. Sie erhält dann auch die 30.000 € Preisgeld der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Laut Stuttgarter Zeitung wurde der Bibliotheksbau anfangs sogar kritisiert und erhielt Spottnamen wie „Bücherknast“ oder „Stammheim II“.

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[Zitat] Unkommentiert – 1914-1998

Die Unsterblichkeit der Literaturen ist abstrakt und heißt Bibliothek.” Octavio Paz

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Ein UNICEF-Bericht aus Haiti: “Libraries open a world of opportunity”

Der UNICEF-Auslandskorrespondent Thomas Nybo berichtet im folgenden Video über ein Programm, das jungen Haitianer hilft Bücher zu bekommen.

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[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

I don’t think people realise how vital libraries are or what a colossal danger it would be if we were to lose any more. Having had a truncated school life myself, all of my education from the age of 17 has been self-taught. I wouldn’t be the person I am today if it wasn’t for the opportunities the library gave me.”

Alan Moore

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[Zitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

Life is like a library owned by the author. In it are a few books which he wrote himself, but most of them were written for him.” Harry Emerson Fosdick

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