“If You Love to Read “

To promote a literate, democratic society valuing lifelong learning for its diverse cultures.”

Das oben genannte Zitat ist das Leitbild der New York State Reading Association. Den Text zum Mitsingen gibt es im unteren Teil des Blogbeitrags nach dem Video. Die im Video dargestellte Sängerin ist vermutlich keine Bibliothekarin, falls ja, dann mit einer stimmlichen Qualität, wie sie nur Adele und andere bekannte Sängerinnen vorweisen können. Bei der New York State Reading Association handelt es sich um eine Art “Stiftung lesen” auf den Bundesstaat New York bezogen. Das Video ist als ein Teaser für eine Ende Oktober stattfindende Konferenz “Literacy: Common Core and Beyond!” gedacht. Hierzu gibt es ein weiteres Video über den folgenden Link und weitere über den YouTube-Kanal von Sarah Ada.
 

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Nichtnutzer in Bibliotheken – Studie von DBV und Stiftung Lesen

Der DBV hatte diese Studie bereits im Vorfeld groß angekündigt und das ist wohl allein das Thema an sich schon wert.

Studie: Ursachen und Gründe zur Nichtnutzung von Bibliotheken in Deutschland : Repräsentative Telefonbefragung von 1.301 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren, Deutscher Bibliotheksverband e.V. und Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen, 2012 (PDF, 890 KB).

Große Überraschungen hielt die Studie meiner Meinung nach nicht bereit, aber zumindest hat man die Gründe einer Nichtnutzungs erstmals gezielt erfragt und nun schwarz auf weiß stehen. Berechtigt ist die Kritik, die Karsten Schuldt in seinem Blog übt, denn bei allem, was die Studie herausfindet, scheint es mehr um “Marketingdenken statt Problembewusstsein” zu gehen. Ein wissenschaftliches Vorgehen ist nicht zu erkennen bzw. nicht dokumentiert worden.

Schuldt, Karsten: Marketingdenken statt Problembewusstsein? : eine kurze Polemik zur „Nichtnutzungsstudie“ des dbv, Bibliotheken als Bildungseinrichtungen

Recht schnell entsteht hier der Eindruck, dass die erhobenen Daten in bunte Bilder verpackt worden sind, die wiederum notdürftig und überschnell interpretiert werden. Dabei ist das Ergebnis ganz offensichtlich bereits im Vorfeld feststehend, wie die zum Teil oberflächlich hingeworfenenen, Allgemeinplätzen gleichenden Handlungsempfehlungen für Öffentliche Bibliotheken zeigen:
Als wichtig wird dabei erachtet, dass unter anderem eine Prägung im Kindesalter, in der Bibliotheken eben nicht als staubtrocken und weltfremd, streng und klischeebehaftet erlebt werden sollte und auch Eltern eine wichtige Rolle als Bibliotheksbesucher vorleben. Im späteren Altern sind dann innovative und digitale Angebote und auch eher ganz banale Dinge wie Öffnungszeiten ausschlagsgebende Kriterien für eine (Nicht-)Nutzung. Dabei ist die Zeit der Bibliothek als Insel ist vorbei. Mehr denn je spielt eine Vernetzung in alle Richtungen eine wichtige Rolle für die Wahrnehmung der Bibliothek als Bereicherung der Freizeit und im Rahmen des lebenslangen Lernens.

Hm, an einigen Stellen kann man sich hier bereits an die Werbeplätze der “21 guten Gründe für Bibliotheken” erinnert fühlen, ganz nach dem Motto: Hier nun die Gründe, warum unsere Marketingkampagne notwendig ist.

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[Kurz] Die Vorlesestudie 2011 wurde heute vorgestellt

„Die Studie zeigt überraschend eindeutig, in wie vielen Bereichen sich Kinder, denen vorgelesen wird, anders entwickeln als Kinder, denen nicht vorgelesen wird – nämlich nicht nur in ihrem Leseverhalten, sondern auch in ihrer sozialen Kompetenz, ihrem Schulerfolg und ihrer aktiven Freizeitgestaltung“

Dr. Simone C. Ehmig

Heute wurde in Berlin, die von der Stiftung Lesen, DIE ZEIT und die Deutsche Bahn finanzierte bundesweite und repräsentative Studie vorgestellt. Sie enthält wertvolle Informationen zur Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern. Bei dieser Studie wurden in standardisierten und mündlich-persönlichen Interviews 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren nach ihren eigenen Vorlese-Erfahrungen in der Kindheit befragt, aber auch zu ihren aktuellen Freizeitaktivitäten, ihrer Mediennutzung, ihrem Leseimage und –verhalten. Diesmal ist die Vorlesestudie ganzheitlicher und beschreibt nicht nur die Vorlesesituation, wie es bei bisherigen Studien der Fall war. Die Bedeutung des Lesens und Vorlesens wird dabei deutlicher, da diese und empirisch nachgewiesen wurde. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass das regelmäßiges Vorlesen in der Kindheit den „Lese-Knick“ in der Pubertät – die Abnahme der Lesehäufigkeit bei den 14- bis 19-Jährigen -, aufhalten kann. Wer Interesse an der kompletten Vorlesestudie hat, kann diese auf der rechten Seite der Webseite www.stiftunglesen.de/vorlesestudie downloaden. Außerdem besteht die Möglichkeit sich auf der Webseite selbst als VorleserIn anzumelden. Was “uns” BibliothekarInnen und anderen als Leseratten titulierten Berufsgruppen/ Menschen, die vermeintlich gerne lesen, besonders freut, ist die Tatsache, dass das Klischee des sozial isolierten ‚Lese-Nerds’ nicht zutrifft und widerlegt wurde. Kindern, denen häufig vorgelesen wurde, sind sogar häufiger sportlich aktiv.  Vorlesen wird als Teil einer ganzheitlichen Erziehung beschrieben, welche die Lebensfreude und Aktivität anregt.

 

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Lesen in der Bahn

Wem sind sie nicht schon in den Zügen der Republik begegnet, diese lesenden Mitreisenden, und wer hat sich nicht schon selber die Zeit während einer Zugfahrt mit einem Buch vertrieben? Das Buch als einfachster Weg die Reisezeit totzuschlagen: ärgerlich nur, wenn man vorm Ende seiner Reise auf der letzten Seite angelangt ist. In diesem Fall hat man natürlich nie ein Reservebuch dabei. Dieser Tage hat man aber Glück, wenn man im RE2 „Rhein-Haard-Express” sitzt, denn der Zug ist Teil der Leseförderungs-Aktion “Tausch (d)ein Buch”. Im Bistro stehen den Reisenden Bücher aller Genres zur Verfügung. Diese können im Zug gelesen und wieder zurück gegeben werden, aber es darf auch gern das eigene Buch gegen eins aus dem angeboten Bestand getauscht werden.

Dies ist eine gemeinsame Aktion der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn. Die DB ist im übrigen seit 13 Jahren Mitglied der Stiftung Lesen und bringt nun die Leseförderung auf die eigenen Schienen. Bis zum 10. September 2010 läuft die Aktion noch in ausgewählten öffentlichen Verkehrsmitteln im Ruhrgebiet. In welchen Verkehrsmittel im Ruhrgebiet fleißig gelesen und getauscht werden darf, findet man unter www.bahn.de/tauschdeinbuch und unter www.stiftunglesen.de/tauschdeinbuch .

Einziger Wermutstropfen bei der ansonsten tollen Aktion: Sie ist zeitlich und räumlich begrenzt. Es wäre wünschenswert, dass bei einem Erfolg der Aktion die Bahn diesen Service am Kunden weiter betreibt und auf andere Bundesländer ausdehnt, denn auch dort soll es Leseratten geben, die gern im Zug in einem guten Buch schmökern.

Quelle:
Fischer, Annika: Aus vollen Zügen sollen Lesesäle werden. In: Der Westen

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Ein Nachtrag: Zum 90. Geburtstag von Ray Bradbury, dem Autor von Fahrenheit 451

“You don’t have to burn books to destroy a culture. Just get people to stop reading them.” Ray Bradbury

An dieser Stelle gratuliere ich nachträglich Mr. Ray Bradbury zum Geburtstag, der gestern 90 wurde. Die Stadt Los Angeles widmet Bradbury eine “Ray Bradbury Week“.  Bradbury feierte er seinen Geburtstag – wie sollte es anders sein – in einer Bibliothek.  Die “South Pasadena Library” lud ihn gestern zu sich sein. Mehrere Zeitungen würdigten gestern das Werk Ray Bradburys und seine Verdienste. Manche behaupten, dass er zu den ersten Medienökologen zählt, obwohl sich diese Wissenschaftsdisziplin erst viel später herausbildete. Durch die “Mars-Chroniken” (1950), wurde Bradbury endgültig zum Literaten. Weitere bekannte Titel aus seinem Werk sind “Der illustrierte Mann” (1951) , “Die goldenen Äpfel der Sonne”, “Das Böse kommt auf leisen Sohlen” (1962) und der  “Der Tod ist ein einsames Geschäft” (1985). Bradbury gilt als einer der bekanntesten Vertreter des literarischen Genres der Dystopie.

In letzter Zeit engagierte sich Bradbury verstärkt für Öffentliche Bibliotheken in Kalifornien, so zum Beispiel für die “Ventura County Public Libraries“. Er tritt vor allem als Fundraiser in Erscheinung.  Nach wie vor wehrt er sich gegen eine Digitalisierung seiner Werke. Auf die Frage, warum er Bibliotheken unterstützt, antwortet Bradbury meistens Folgendes:

“Libraries raised me. I don’t believe in colleges and universities. I believe in libraries, because most students don’t have any money. When I graduated from high school, it was during the Depression and we had no money. I couldn’t go to college, so I went to the library three days a week for 10 years.”

Mir sind leider hierzulande keine SchriftstellerInnen (außer Günter Grass), Intellektuelle oder andere Kulturschaffende bekannt, die sich noch so leidenschaftlich für den Erhalt von (Öffentlichen) Bibliotheken einsetzen. Für Anregungen oder Hinweise, welche Personen des öffentlichen Lebens (z.B. Prominente) sich im deutschsprachigen Raum für den Erhalt von Bibliotheken einsetzen, wäre ich sehr dankbar. Weiterlesen

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Kampagne "Ich bin Bib(liotheks)fit"

Die von von Büchereien, Fachstellen und dem Borromäusverein durchgeführte Leseförderungskampagne “Ich bin Bib(liotheks)fit” erhielt gestern in Wiesbaden den Auslese Preis 2007 der Stiftung Lesen in der Kategorie “Förderpreis für herausragende Initiativen”. Die Auszeichnung war mit 1.000 Euro dotiert.
Die Aktion startete November 2006 und führte Kindergartenkinder an den Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten in Büchereien heran.

Bisher wurde bereits für 2.200 Kindergartengruppen Aktionspakete von den diözesanen Fachstellen und den Büchereien vor Ort eingesetzt.

Diese Aktion erfreut sich aber auch außerhalb der katholischen Büchereiarbeit einer großer Nachfrage. Daher wird die Aktion im Mai mit einer zweiter Materialstaffel mit 3.300 Aktionspaketen fortgesetzt.

Quelle:
Auszeichnung für Kampagne “Ich bin Bib(liotheks)fit” via Börsenblatt Online

Weitere Informationen unter:
Bibfit.de
Projekte der Stiftung Lesen

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