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Die IFLA hatte 2010 eine Stellungnahme zum Anti-Counterfeiting Trade Agreement ACTA veröffentlicht. Damals wurde von der IFLA die geringe Transparenz der Verhandlungen kritisiert. Verlage versuchten mit Hilfe eines internationalen Handelsabkommens die Urheberrechtsfragen in den beteiligten Ländern zu umgehen. Wie sieht die aktuelle Situation aus? Gibt es eigentlich Stellungnahmen deutscher Bibliotheksverbände zu ACTA? Existiert eine Debatte in den betreffenden Kommissionen? Gehen bei ACTA ernsthafte Gefahren für die Bibliothekslandschaft hierzulande aus? Mich würde das sehr interessieren, welche konkreten Konsequenzen dies auf einzelne Bibliotheken hätte. Heute wurde das umstrittene Gesetz von einer Delegation der EU unterzeichnet. Netzpolitik berichtete ebenso darüber und hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben:
“Noch besteht Hoffnung, denn das EU-Parlament und die nationalen Parlamente können das ACTA-Abkommen noch ablehnen. Der Digitale Gesellschaft e.V. ruft zusammen mit seinen europäischen Partnern dazu auf, EU-Abgeordnete an ihre Verantwortung zu erinnern, sich für unsere Bürgerrechte und den europäischen Binnenmarkt einzusetzen und mit “Nein” zu stimmen.”
Empfehlenwert ist die Kampagne des Vereins Digitale Gesellschaft e.V.. Sie richtet sich gegen das ACTA-Abkommen. Ziel ist es EU-Abgeordnete zu telefonisch zu kontaktieren z.B. Kader Arif (PS) aus Frankreich. – wie das geht und was zu beachten ist, zeigt der folgende Link: http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta
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Detroit Public Library Animatic from michael franklin on Vimeo.
Ähnliche BeiträgeGlückwunsch den GewinnerInnen des VFI-Förderungspreises 2011.
Die Kommission zur Vergabe des VFI-Förderpreises vergab in diesem Jahr in der Kategorie „Master-Preis“ zwei zweite (je 500 Euro) und zwei dritte Preise (je 250 Euro). Der “Disserations-Preis” wurde dieses Jahr nicht vergeben.
Master-Preis
2. Preis: Kathi Woitas (Winterthur)
Thema: Bibliografische Daten, Normdaten und Metadaten im Semantic Web: Konzepte der Bibliografischen Kontrolle im Wandel. (Magisterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin, 2010).
Meinung der Jury:
Souveräne Analyse, die hinsichtlich ihres Aufbaus und Konzeptes, sowie der Detailliertheit und Qualität der Zusammenschau besonders besticht.
Hallo Kathi, herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis und liebe Grüße aus DE in die CH
!
2. Preis: Loredana Pinna ((Hamburg) und Wiebke Wessels (Westoverledingen)
Thema: Mobile Anwendungen von Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland: Studie zum aktuellen Stand und zur zukünftigen Entwicklung bibliothekarischer Dienstleistungen für mobile Endgeräte. (Masterarbeit, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 2011).
Meinung der Jury:
Umfassende, pionierhafte Untersuchung mit hohem Wert für (Öffentliche) Bibliotheken, sowohl in methodischer als auch in praktischer Hinsicht.
3. Preis: Christina Bank (Sehnde)
Thema: Die Usability von Online-Wörterbüchern und elektronischen Sprachportalen. (Magisterarbeit, Universität Hildesheim, 2010).
Meinung der Jury:
Ambitioniertes Untersuchungsdesign, Kompetenz, klare Strukturierung und hohe Anschaulichkeit der Darstellung.
3. Preis: Katrin Geist (Hildesheim)
Thema: Bildungsbezogene Informationssuche: Ergebnistypen, Qualität und Relevanz von Suchergebnissen von Universalsuchmaschinen. (Magisterarbeit, Universität Hildesheim, 2011).
Meinung der Jury:
Kompetente, konzise und überzeugende theoretische Darstellung, kombiniert mit sehr gut überlegter methodischer Vorgangsweise.
März diesen Jahres erfolgt die Ausschreibung für den VFI-Förderpreis 2012.
Quelle:
Vergabe des VFI-Förderungspreises 2011, Verein zur Förderung der Informationswissenschaft
Barmann, Monika: Preise für Abschlussarbeiten, LibraryMistress
Hekele, Martin: Vergabe des VFI-Förderungspreises 2011, Mailingliste InetBib
Greifeneder, Elke: VFI-Förderpreis 2011 geht wieder ans IBI!, IBI-Weblog
Vergabe des VFI-Förderungspreises 2011, VÖBBLOG
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Anfang Dezember habe ich bereits einen Beitrag zu RDA in Deutschland veröffentlicht. Dort hatte man sich auf die nächstliegenden Aufgaben geeinigt. Inzwischen hat sich ein wenig getan.
Die “Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW” machten darauf aufmerksam, dass die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) ihre formale Erschließung ab Mitte 2013 auf den neuen Standard Resource Description and Access (RDA) umstellen wird.
Dazu hat die DNB inzwischen ein ausführliches FAQ veröffentlicht. Zudem liegt der Abschlussbericht der IFLA Study Group on the Functional Requirements for Bibliographic Records inzwischen in der deutschen Übersetzung vor:
Weitere Informationen zu RDA erhalten Sie auf der Website des Standardisierungsausschusses der DNB.
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The Black Cat is a comic book inspired by the short story of the same name by Edgar Allan Poe.
Ed is a pet shop owner who has fallen on hard times and lashes out against his family with disastrous results.
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“Für die Zukunft Litauens ist es sehr wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir ein Teil der reichen und vielfältigen Tradition der europäischen Kultur sind. Dieses Projekt wird einen Teil des vielfarbigen Mosaiks, das Vilnius einmal war, wieder herstellen. Das wird uns dabei helfen, das kulturelle Erbe unseres Landes in seiner ganzen Bandbreite wahrzunehmen.“ Arunas Gelunas
Amos Oz beschrieb in seinem Buch “Eine Geschichte von Liebe und Finsternis” die litauische Herkunft seiner Großeltern und Eltern, die in ihrer neuen Heimat Israel eher schlecht zurecht kamen. Geistig noch verwurzelt in Wilna und Odessa haben sie die meisten ihrer Träume aufgeben müssen. Oz’ Vater wurde “nur” Bibliothekar. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren 40 Prozent der Einwohner von Vilnius Juden (220.000). Als «Jerusalem des Nordens» galt die Stadt als Mittelpunkt der jüdischen Kultur und Sprache in Nordeuropa. Während der deutschen Besatzung wurden mehr als 90 Prozent aller in Litauen lebenden Juden ermordet. Die Stadt Vilnius war ein kulturelles Zentrum für jüdische Kunst und Kultur. Es blieben nur wenig vom einst jüdischen Erbe übrig. Zahlreiche Bibliotheken verschwanden damals. Das Staatliche Jüdische Gaon-von-Vilnius-Museum und das Zentrum für Toleranz setzen sich dafür ein die Litauer über die schmerzvolle Geschichte des Holocaust aufzuklären, die bis zur Unabhängigkeit Litauens im Jahr 1990 von der Sowjetunion größtenteils geheim gehalten wurde. Auch wenn es bis heute zwischen der litauischen und jüdischen Gemeinde nach wie vor viele Missverständnisse gibt, wurde dieses Jahr offiziell zum ‘Jahr der Erinnerung an die Opfer des Holocaust in Litauen’ ausgerufen. Laut Rachelė Kostanian, der Kuratorin der Holocaust-Ausstellung im Jüdischen Museum vollziehtsich seit wenigen Jahren in der Gesellschaft ein spürbarer Wandel vollzieht: „Der Holocaust ist etwas stärker in das Bewusstsein der Menschen gerückt.“ Heute hat die jüdische Gemeinde in Vilnius nach eigenen Angaben rund 3000 Mitglieder.
Am 16.12.2011 wurde die erste Jüdische Bibliothek seit 1943 in Vilnius eröffnet. Der Initiator und Gründer der Bibliothek ist der US-Amerikaner Wyman Brent. Er, der Buchhändler ist, hat keinerlei jüdisch-litauischen Wurzeln und hatte einfach den Traum eine jüdische Bibliothek in Litauen zu gründen. Im folgenden Video aus dem Jahr 2010 wird von Brents Deutschlandreise 2010 berichtet. Es wird auch über weitere Vorbereitungsreisen in Europa berichtet, wo Wyman Brent zahlreiche Buch- und Medienspenden erhielt und die Kontakte mit jüdischen Einrichtungen herstellte.
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“If you can, sit down and watch the video of the pop-up with a child who’s used to modern toys. You will see that even with the radical technological differences between 1949 and today, kids are still kids. They enjoy running, jumping, going to the zoo, camping and, well being kids. We love this little pop-up book from 1949. It is a spiral bound edition that beautifully captures children at play before the advent of TV, video games and the like. The illustrations in this pop-up are reminiscent of the popular “Dick and Jane” storybooks of the time. The five pop-up scenes are: Playground, Zoo, Farm, Circus, and Camping.”
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Malcolm X (1925-1965)
P.S. Dieses Zitat hängt zusammen mit einem anderen Zitat von Thomas Jefferson an einer Außenwand der Universitätsbibliothek von Rhode Island
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Glückwunsch den Preisträgern des B.I.T.online-Innovationspreises 2012. Der Preis wird von der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des BIB für herausragende Abschlussarbeiten ausgelobt.
Die Preisträger in alphabetischer Reihenfolge sind:
- Bäßler, Josefine: “Wie können Bibliotheken das PR-Instrument Storytelling für ihre PR-Arbeit nutzen? Analyse erfolgreicher Fallbeispiele und Ableitung von Handlungsstrategien auf Bibliotheken” (Bachelor-Arbeit, HAW Hamburg)
- Gärtner, Katrin : „Analyse von Recommendersystemen in Deutschland“ (Diplomarbeit, FH Potsdam) (Nachricht)
- Laufs, Kristin: „Emotion Selling – ein Impuls für die Kommunikationsgestaltung in Öffentlichen Bibliotheken“, (Bachelorarbeit, HTWK Leipzig)
- mit der :
Die Preise werden auf dem 101. Bibliothekartag in Hamburg (22. – 25. Mai 2012) an die Preisträger übergeben. Und wie gewohnt wird man die preisgekrönten Arbeiten dann auch in Buchform erhalten.
Quelle:
Die Gewinner des Innovationspreises 2012 stehen fest, Bib-info.de
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