National Library Workers Day in den USA

Bibliothekar*innen in den USA kommt ein besonderes Standing zu. Die ALA (American Library Associaton) hat 2003 diesen Tag für unsere amerikanischen Kolleg*innen ausgerufen, um ihre Arbeit an kritischer Stelle zu würdigen.

In Zeiten, in denen konservative Kreise in Texas und an andere Stelle zunehmend Bücher bannen, die für sie unliebsame Inhalte aufweisen, z.B. Informationen über Homosexualität, braucht es Bibliothekar*innen mit viel Mut und Kreativität, um sich sich diesem Eingriff in den freien Zugang zu Informationen und Wissen aufrecht zu erhalten, auch wenn Banned Books in USA schon eine etwas längere Geschichte haben. Auch Budget-Kürzungen sorgen immer wieder für Probleme. Diese Probleme sind durch COVID-19 nur verstärkt worden, obwohl Bibliothekare auch hier wichtige Verbündete im Kampf gegen Missinformationen waren und lokale Ansprechpartner vor Ort. Sie hatten eine wichtige Rolle innerhalb der Pandemie für die Bevölkerung mit ihren Diensten und standen daher oft an vorderster Front.

Etwas Anerkennung schadet daher nicht!

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[Kurz] bibliothecarius sapiens – Film- und Lesestoff mit Bibliothekar*innen

Ein tolles Ranking …

50 Bibliothekar*innen (m/d/w) werden von Emily Temple auf lithub.com vorgestellt, kurz beschrieben und eingeordnet. Da gibt es sicherlich einiges zu entdecken.

50 Fictional Librarians, Ranked – Wer kennt Sie alle?

Auch in den Kommentaren werden weitere der Gattung “bibliothecarius sapiens” vorgestellt.

Wer mehr dieser Art entdecken möchte, kann auch mal bei Monika Bargmanns Bibliographie Berufsbild Bibliothekarin – Bibliothekar vorbeischauen.

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[Bildzitat] Unkommentiert – 2016

Quelle:
McConnell, Julia: Info, Metropolitan Librarian System , S. 8

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Paraschiv, Petra: 1 year of writing about libraries (and 10 things we learned about librarians), Princh.com

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Zitat unkommentiert

[Tweet] Unkommentiert – 2017

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Unterbesetzt, unterbezahlt, unterbewertet

sagt eine wissenschaftliche Studie zum “Wandel der Arbeit in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen”, (Study der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 362.) von Andrä Wolter von der Berliner Humboldt-Universität (HU) und Ulf Banscherus von der Technischen Universität Berlin (TU).

Betroffen davon sind natürlich auch die Hochschulbibliotheken (6.4 Bibliotheken, S. 130-133). Neben mehr Studierenden, die in immer kürzerer Zeit ihr Studium absolvieren sollen, kommen auch durch die Digitalisierung immer komplexere Aufgaben auf Famis und Bibliothekare zu. Durch Wegfall standardisierter Vorgänge, z.B. Selbstverbuchung von Medien zur Ausleihe, kommen nur noch Problemfälle an die Theke, häufig verbunden mit unbefriedigenden Diskussionen und Entscheidungen, bspw. Mahnungen, Buchersatz etc. Auch neue Augaben müssen bewältigt werden, z.B. Publikationsberatung, Digitalisierung von Altbeständen, Schulung von Informationskompetenz usw. Dies alles jedoch wurde i.d.R. nicht durch zusätzliches Personal abgefangen, sondern durch eine Verdichtung von Aufgaben bei vorhandenem und z.T. geringerem Personalstamm.

Nicht zu unterschätzen für die Arbeitszufriedenheit und ein Sicherheitsgefühl der Beschäftigten ist:

“Der zunehmende Legitimationsdruck, die steigende Anzahl von Befristungen und der Einsatz von studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen schließlich zur Besorgnis bei einigen Bibliotheksbeschäftigten in Bezug auf ihre Anstellung.” (S. 133)

 

Quellen:
Banscherus, Ulf u.a.: Wandel der Arbeit in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen, Study der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 362.
Hochschulen: Mehr Arbeit, gleiches Geld, Böckler Impuls, Ausgabe 16/2017
Studie untersucht Situation des wissenschaftsunterstützenden Personals, CEWES des GESIS
Selle, Annette: Unterbesetzt, unterbezahlt, unterbewertet, Welt.de

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