Büchertapete in Chinas neuster Bibliothek


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Veranstaltungshinweis: „Lesen mit anderen Sinnen“ in Hoyerswerder

Vom 20.11.2017 13:00 Uhr bis zum 12.12.2017 können in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda Exponate der Wanderausstellung der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde (DZB) Leipzig bewundert werden. Dabei geht die Ausstellung der Frage nach, wie „sehen“ Blinde Kunst, Noten, Schrift und unterstützt dabei das Miteinander von Sehenden und Sehbeinträchtigten. Zu den Ausstellungsstücken zählen Tastbilderbücher, Reliefkarten, Noten und Bücher in Brailleschrift sowie barrierefreie Hörbücher.

Die Ausstellungstücke ergänzen die in der Bibliothek laufende Ausstellung der Regionalgruppe Hoyerswerda des Blinden- und Sehbehindertenverbandes in der Reihe „Die Bibliothek für Vereine-Vereine für die Bibliothek“, die bereits seit 21.09.2017 läuft.

Quelle:
Ausstellung : Punktschrift von Louis Braille erklärt, Lausitzer Rundschau, 18.11.2017


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[Infografik] Auftrag des Teacher-Librarians

Teacher Librarian Roles

Quelle: Grafik eingebunden von PINTEREST
Original: debschi, Teacher Librarian Roles, Piktochart


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Viel zitiert, nie geschrieben – ein Phantom

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und auch Pflicht, wenn es um wissenschaftliches Schreiben geht.

Pieter Kroonenberg von der Universität Leiden fand per Web of Science heraus, dass der folgende Artikel in 400 Fachartikeln zitiert wurde:

Van der Geer, J., Hanraads, J.A.J., Lupton, R.A., 2000. The art of writing a scientific article. J Sci. Commun. 163 (2) 51–59. [The journal name can also be found with its full title Journal of Science Communications]

Er wurde allerdings stutzig, da der erste Autor ein bekannter Kollege von ihm war, der unwahrscheinlicherweise diesen Artikel veröffentlicht haben soll. Neben der falschen Schreibweise des Autors, des ungewöhntlichen Zeitpunktes der Veröffentlichung und der ebenfalls nicht richtige Journalname ließen ihn der Sache auf den Grund gehen. Er fand diesen vielzitierten Aufsatz in fast 400 Artikeln, denen er aber häufig eine schlechte Qualität bescheinigte. Aber das zitierte Fake-Paper kam immerhin auch in 40 Arbeiten wieder, die in großen Fachpublikationen erschienen sind.

Seine Kolleging Anne-Wil Harzing berichtete in ihrem Blog darüber und machte deutlich, dass es sich bei diesem Zitat um eine Beispielreferenz handelt, die Elsevier verwendet, um den Autoren ein Zitatbeispiel an die Hand zu geben. Frau Harzing ging in ihrem Blogartikel der Frage nach, wie es soweit kommen konnte, dass dieser Fake-Artikel so oft zitiert wurde.

Frau Harzing kommt zum Schluss:

Hence, the key conclusion I would draw is: be careful before taking unusual citation levels at face value. Do some due diligence, or let someone with bibliometric knowledge do so. If something looks fishy, it probably IS fishy!

Quelle:
Harzing, Anne-Wil: The mystery of the phantom reference, Harzing.com
Nie geschriebenes Paper wurde in 400 Fachartikeln zitiert, Der Standard.at

Siehe auch:
Hauschke, Christian: Phantomzitat in den Medien, Infobib


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Ein Abschied

Bubble (2014) from Zig Lam on Vimeo.


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[Infografik] Das ABC der „Information Literacy“


Find more education infographics on e-Learning Infographics

Quelle: The ABCs of Information Literacy Infographic, E-Learning Infographics


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Katze Pedro

Pedro the Cat from Tori Marsack on Vimeo.


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[Tweet] Unkommentiert – 2017


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Hat es sich ausgeklingelt beim Bücherwecker? – Bibliotheken sind gefordert

Im Jahr 2010 berichtete Katharina Lachman hier im Blog über den Bücherwecker.

Der Erinnerungsdienst für Bibliotheksnutzer, deren eigene Bibliothek keine Erinnerungsmails über den drohenden Ablauf von Leihfristen versendet oder die mehrere Bibliotheken im Auge behalten müssen, droht nach 17 Jahren seinen Dienst einzustellen.

Sven Stefani schreibt:

Aufgrund verschiedener persönlicher Einflüsse konnte ich das Engagement für den Bücherwecker nicht auf dem Level halten, wie es sinnvoll wäre. In den letzten Jahren habe ich lediglich noch Fehler korrigiert. Es wäre eine Überarbeitung des kompletten Systems vonnöten gewesen, um neue Webtechnologien zu nutzen. Zumindest wäre eine Anpassung an aktuelle Betriebssoftware notwendig geworden.

Leider schafft Herr Stefani es nicht mehr, aus zeitlichen und und auch ein kleinwenig finanziellen Gründen, das Angebot aktuell und somit funktionsfähig zu halten. Fehlermeldungen häufen sich. Einige Bibliotheken können nicht mehr abgefragt werden. Die Arbeit wird zu viel.

Es sieht derzeit danach aus, dass ich den Bücherwecker in einigen Monaten abschalten werde. Wann das sein wird oder ob es eine andere Lösung geben wird, werde ich zu gegebener Zeit mitteilen.

Um den Fehlermeldungen her zu werden, löscht er nicht mehr erreichbare Bibliotheken und Accounts der Nutzer, die dann keine Bibliothek mehr beobachten können.

Ein bisschen Hoffnung gibt es noch:

Falls es Bibliotheken gibt, die den Bücherwecker so toll finden, dass sie sich eine Beteiligung an den Kosten einer Neuentwicklung oder der Anpassung an die aktuelle PHP-Version vorstellen können, dürfen sie sich gerne an mich wenden. Derzeit werden die Bibliotheken über die jeweilige Webseite des OPACs ausgewertet. Das ist recht fehleranfällig, wenn sich an der Seiten etwas ändert. Auch wenn das im Bibliothekswesen nicht so häufig passiert. Bessere Möglichkeiten der Abfrage, welche Medien ein Nutzer entliehen hat, bietet die PAIA-Schnittstelle, die aber bislang kaum von Bibliotheken angeboten wird. Der Bücherwecker sollte zukünftig diese Schnittstelle abfragen können. Bei der Implementation auf Seiten der Bibliotheken könnte ich ebenfalls behilflich sein.

Mit dem Bücherwecker geht nicht ein zusätzlicher Dienst verloren, sondern die Möglichkeit, gezielt über eine Stelle alle Leihfristenden zu erfahren, wenn unsere Nutzer viele verschiedene Bibliotheken besuchen. Schnell kann da eine stattliche Zahl zusammen kommen: Unibibliothek, Hochschulbibliothek, Öffentliche Stadtbibliothek, Spezialbibliothek XY … Es ist ein netter Service, der Bibliotheksnutzern einen Mehrwert bringt.

Ich habe den Bücherwecker während meiner Arbeit jederzeit gerne empfohlen. Leider bin ich des Programmierens etc. nicht mächtig, möchte daher aber auf das drohende Ende des Bücherweckers aufmerksam machen und fragen: Ist die Bibliotheksmenschcommunity ähnlich wie bei OpenBiblioJobs in der Lage, hier fachlich und ggf. programmiertechnisch zu unterstützen?


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Recherche im Karlsruher Virtuellen Katalog

Informationsbroker Michael Klems erklärt die Suche mit dem Karlsruher Virtuellen Katalog. Ein wenig lustig fand ich die Bemerkung: „Tja, jetzt sind da teilweise auch ältere Literaturquellen dabei, die elektronisch gar nicht mehr verfügbar sind.“ Sicherlich meint Herr Klems hier, dass diese noch gar nicht elektronisch verfügbar sind. Ansonsten kurz und knackig einmal die Suche im KVK:

Wer sich in die Welt des Inforbrokers ein wenig weiter vertiefen will, kann dies auf der Website von Michael Klems tun: Infobroker.de


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