Autorenarchiv

[Zitat] Unkommentiert – 03.09.2010

3.09.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Ich mag alte Bücher, die Sprache, die mehr über eine Mentalität einer ganzen Generation verrät, als jedes Geschichtsbuch. Ich mag den Geruch alter Bücher, habe Ehrfurcht, wenn ich in ihnen blättere. Heike Koschyk In: Bin ich von gestern?

Wie zitiert man richtig um Plagiatsvorwürfe zu vermeiden?

2.09.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Nachdem LOTSE mit seinem Tutorial "Plagiate - (k)ein Problem?" schon die Problematik angesprochen hat, werden nun Hilfestellungen zum Zitieren gegeben, um sich gar nicht erst einem Plagiatsvorwurf auszusetzen. Das neue Tutorial stellt unterschiedliche Zitierstandards vor und zeigt an einem konkreten Beispiel, wie eine gute Zitierweise aussehen kann. (Leider kann das Tutorial auf den Seiten bei LOTSE noch immer nicht gezielt per Link angesprochen werden. Also bis ans Ende der Seite scrollen). Stefan und die Bibliothekarin widmen sich einigen kniffligen Fragen – alles Wichtige haben wir außerdem im dazugehörigen Skript zusammengestellt. Das Tutorial kann wie immer an die fachlichen Standards angepasst werden. Es enthält fachliche Platzhalter, so dass die RedakteurInnen die Möglichkeit haben, fachspezifische Details in das Tutorial zu integrieren, zum Beispiel in puncto Zitierstandards. Diese können sich ja schon in einer einzigen Diszplin erheblich voneinander unterscheiden. Wie zu allen Tutorials gibt es auch hier ein entsprechendes Skript. Diesesmal wird bereits im Lotse-Moodle ein kleines Quiz mitgeliefert (Anmeldung erforderlich), so dass der Lernende sich selbst noch einmal zu vergegenwärtigen, was im Tutorial angesprochen wurde. Gerne hätten die KollegInnen von LOTSE ein Feedback zu dem Tutorial. Die Daten lassen sich inzwischen über einen XML-Export übernehmen und in das eigene Bibliotheksangebot integrieren. Zudem werden aktive BibliothekarInnen gesucht, die sich aktiv an dem Projekten von LOTSE mit beteiligen.

[Kurz] Digitalisierungslizenzen für vergriffene Bücher

31.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Die Meldung ist schon ein paar Tage alt, aber sie ist ein wenig untergegangen in meinem Umzugstress. Das Börsenblatt berichtete, dass die VG Wort Lizenzen für die Digitalisierung vergriffener Bücher vergeben möchte. Diese Änderung des Wahrnehmungsvertrages wurde auf der Mitgliederversammlung der Verwertungsgesellschaft beschlossen. Dies gilt für Bücher die nach dem 31.12.1965 erscheinen sind und gewerblich genutzt werden sollen. Natürlich gilt an dieser Stelle der Vorbehalt der vorherigen Einwilligung der Rechteinhaber. Dies ist keine Lösung für "verwaiste Werke", die auf diese Art nicht zugänglich gemacht werden können, da schließlich eine vorherige Einwilligung der Rechteinhaber (- sie sind schließlich verwaist-) eingeholt werden kann. Quelle: Lizenzvorstoß bei vergriffenen Titeln, Börsenblatt.net, 11.08.2010 Aufmerksam geworden über: VG Wort: Lizenzvergabe für Digitalisierung vergriffener Bücher, Nachrichten für Öffentliche Bibliotheken, 13.08.2010

Überraschung für die Katze

30.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Surprise for Cat from scrinkl on Vimeo.

Wilde Bücher in Hamburg

25.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Auf Hamburgs Straßen rollen fast so viele Bücher wie die Bücherhalle von Rahlstedt (40.174) oder Barmbek (42.445) täglich in rund 100 Bussen durch die Stadt. Bereits seit einem halben Jahr (wir berichteten im April an dieser Stelle darüber), können die Hamburger sich kostenlos an einem Bücherregal im Bus bedienen, während der Fahrt in den Büchern schmökern oder sie mit nach Hause nehmen. Genauso besteht die Möglichkeit, an dieser Stelle eigene, ausgelesene Bücher in die Stadtwildnis zu entlassen. Die freilaufenden Bücher stammen aus den STILBRUCH-Filialen in Altona und Wandsbek, aber auch ausgewilderte Bücher von Fahrgästen haben ihren Weg in die Regale gefunden. Gerne ist STILBRUCH auch bereit, Bücher zum Auswildern entgegen zu nehmen. Sie können in den beiden oben genannten Filialen oder auch in den Bussen abgegeben werden. Warum nicht die Sommersause des Gebrauchtwarenkaufhauses in Wandsbek am 28. August dafür nutzen, Gutes tun und das dann auch noch feiern? Quelle: 40.000 Bücher von STILBRUCH, Pressemitteilung der Stadtreinigung Hamburg So viel zum spassigen und interessanten Anlass. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Beitrag aus einer Pressemitteilung entstanden ist, die wir als Kommentar erhalten, aber nicht freigeschaltet haben. Nun möchten wir aber keine unpersönlichen Pressemitteilungen mit Schwerpunkt auf Sommersausen bei uns im Blog veröffentlichen. Auch ist nicht immer Zeit, diese Texte blogfreundlich zu formulieren und umzugestalten. Die Autoren von Bibliothekarisch.de haben sich daher entschieden, die Regeln für Kommentare zu änderen. Danach werden zukünftig Presseerklärungen, die als Kommentare re-postet werden, wie dies in diesem Fall hier versucht worden ist, nicht freigeschaltet. Wir sehen uns nicht als ein Verteilerkanal für Inhalte, ...

Wider das Zeitungssterben – Änderungswünsche für das US-Copyright

24.08.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |

Sie sind sich sicher, der Hochschullehrer und der Anwalt in den USA. Ihre Schuldigen sind Google und andere News-Aggregatoren. In ihnen sehen sie den Grund für das Zeitungssterben. Ihre Lösung ist es, einmal mehr das Urheberrecht zu ändern und festzulegen, dass Dritten ein 24-stündiges Verbot auferlegt wird, über Inhalte aus Zeitungsberichten zu berichten. Google ist schuld. Der Satz könnte langsam zu einer Generalaussage werden, wenn Dinge nicht so laufen wie sie sollen. Diesmal geht es nicht um den Datenschutz wie im Falle vom Deutschlands gehaßt-geliebten Thema bei Google Street-View. Diesmal bedroht Google mit seinem Dienst die Geschäftsmodelle der gedruckten Presse. Darin sich Professor Eric Clemons (Professur für Informationsmanagement an der Wharton School der University of Pennsylvania) und Anwalt Nehal Madhani der Kanlei Kirkland & Ellis in ihrem Beitrag für den Business Insider. Was passiert? Durch Google News kann jeder alle wichtigen Passagen von jedem Artikel der New York Times, der Washington Post und praktisch jedes anderen Nachrichtendienstes praktisch sofort lesen. Not surprisingly, traditional print media publications are dying, and not surprisingly their owners’ online dotcom alternatives are generating far too little revenue to pick up the slack; why pay for any content when the essence of everything is available immediately, and free, elsewhere. Sie haben dann auch ein Lösung parat, wie man das Massensterben der traditionellen Printmedien mit einem gewissen Nachrichtenneuigkeitswert retten kann. Verschärft das US-Copyright! Sie schlagen vor, Zeitungs- und andere journalistischen Inhalten einen besonderen Schutz einzuräumen. Danach sollen keine Teile der Geschichte einer Tageszeitung von einem Online-Aggregator wie Google wiedergegeben werden dürfen. Ausnahmen bestehen für die ...

Katze in der Stadt

23.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Felis Domesticus Occidentalis from Mert Akbal on Vimeo.

[Netzfundstück] Bücherbeschädigung

23.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Während der Recherche zu meinem gestrigen Beitrag bin ich über den Bericht des Hamburger Feuerwehr Historiker e.V.s gestolpert. Darin wird über eine Beschädigung von Büchern berichtet, die bei der 2006 erfolgten "Reaktivierung der Bibliothek" entdeckt wurden. Bei der Erfassung der Bücher des "Blauen Salons" wurden besonders bei älteren Büchern mechanische Verletzungen entdeckt, die aussahen, als hätte jemand kräftig mit dem Hammer auf die Bücher eingedroschen (siehe Screenshot des Beitrags des Hamburger Feuerwehr-Historiker-Vereins):

[Bildzitat] Unkommentiert – 09. August 2010

22.08.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |

[caption id="" align="aligncenter" width="453" caption="Print-Buch gegen E-Book"][/caption]

[Kurz] In eigener Sache – Facebook-Seite

22.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |

Innerhalb sehr kurzer Zeit haben sich 273 Fans für unsere Facebook-Seite gefunden, worüber wir uns sehr freuen. Aus diesem Grund ist es überfällig, den Zugang zu dieser Seite zu vereinfachen. Seit heute kann man die Seite unter http://www.facebook.com/bibliothekarisch aufrufen.