Frei zugängliche Kinderbücher in ukrainischer Sprache (Aktualisiert: 15.05.2022)

Der Krieg in der Ukraine verursacht viel Leid. Kinder, die die Situation am wenigsten verstehen können, sind oft besonders betroffen. Eingeschlossen in dunklen Kellern, Bunkern, oft mit fremden Leuten in Notunterkünften oder gestrandet in einem fremden Land, ohne Papa und oft genug auch Mama, dessen Sprache sie nicht verstehen, leiden sie besonders. Kinderbücher können hier Hilfe leisten, durch Anschauen, durch Vorlesen in der eigenen Sprache.

Um so schöner ist es, dass zahlreiche Verlage Kinderbücher in ukrainischer Sprache kostenfrei zum Download anbieten.

Hier zahlreiche Hinweise auf entsprechende Angebote.

Kinderbücher | дитячі книжки






  • Новий: Електронна бібліотека НБУ для дітей, Національна бібліотека України для дітей – Вам будуть доступні оцифровані справжні шедеври дитячої літератури з другої половини XIX століття до першої половини XX століття. – Digitalisate historischer Kinderbücher der Ukrainischen Nationalbibliothek für Kinder






  • У Kubo є кілька україномовних казок, які можна читати вільно (унизу сторінки) (але вимагає одноразової безкоштовної реєстрації)
  • Kubo hat einige ukrainisch-sprachige Märchen, die frei gelesen werden können (am Ende der Seite) (Bedarf aber einer einmaligen, kostenlosen Registrierung)

  • Knigo Go, завантажуйте безкоштовні книги або читайте онлайн українською (без реєстрації та програми)
  • Knigo Go, kostenlose Bücher herunterladen oder online lesen in ukrainischer Sprache (ohne Registrierung und App)











  • Bilingual Picturebooks, Buchpiraten (kostenlose, zweisprachige Bilderbücher deutsch-ukrainisch) (Oberfläche englisch, russisch) (Buch auswählen, Sprachen auswählen, Format festlegen, herunterladen, ggf. ausdrucken)







  • Новий: Der Rossberg-Verlag stellt 2 deutsch-unkrainische Kinderbücher kostenlos zur Verfügung. Das Angebot wurde durch Spenden finanziert.
    • Ласкаво просимо, любі діти – Vera Starker, Matthias Schneider, Herzlich willkommen, liebe Kinder! Rossberg Kids, 978-3-948612-15-3 (2022) (PDF) (Illustr.: Joanna Wilkans
    • Привіт тобіб маленьке Зайченя! – Vera Starker, Matthias Schneider, Hallo, du kleiner Hase! Rossberg Kids, 978-3-948612-16-0 (2022) (PDF) (Illustr.: Karolina Zolubak)

Die Bücher gibt es ab dem 16.05. in den Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn. Außerdem werden die Bücher in den Ankunftszentren von Berlin verteilt.

Hören und Sehen | Слухайте і подивіться




  • Казковому Світі von Storytel – Kostenfreie Hörbücher für Kinder – Ми підготували для Вас цілу скарбницю казок українською мовою.


  • «Абук» СЛУХАЙ УКРАЇНСЬКОЮ – 75 професійно озвучених казок, повістей і збірок віршів – 75 professionell vertonte Märchen, Kurzgeschichten und Gedichte (Play Store | App Store)

  • «Суспільне: казки» – Слухайте найкращі казки народів світу українською мовою – Мовник «Суспільне»- Märchen aus aller Welt


  1. Kinoguru.be bietet herunterladbare kostenlose animierte Filme an.
  2. Івано-Франківська центральна міська дитяча бібліотека – Дивись і слухай
  3. Megogo – Cartoons, Filme und Hörbücher auf ukrainisch
  4. Жили-були – Österreichische Kinderbuchautoren und Opernsänger haben dieses Hörgeschichten eingelesen (auch über verschiedene Plattformen abrufbar)
  5. Жили-були – Read for Peace – Märchen für Kinder – Podcasts (ukrainisch, russisch)
  6. COSMO ukrayinskoyu – WDR
  7. Sendung mit der Maus – Де сонечко сховало свої крильця? Як працює сенсорний екран? Хто наклав кротику на голову? Тут ти знайдеш відповіді українською на цікаві запитання. А також можеш подивитися пригоди мишеняти, слоненяти та качки.
  8. Читання зі Старим Левом – Видавництво Старого Лева, Youtube
  9. Аудіоказки з малюнками українською мовою – Казка.укр, Youtube
  10. RDC dla Ukrainy. Posłuchaj ukraińskich bajek narodowych w interpretacji wybitnych ukraińskich artystów, Polsky Radio RDC (07.03.2022)
  11. Willkommen – MDR-Angebote in ukrainischer Sprache – Ласкаво просимо – Українці в Центральній Німеччині, MDR

Ukrainian TV kostenlos über Zattoo gestreamt

Lernmaterialien


  • Wydawnictwo Dwie Siostry, Матеріали українською – kostenlose Unterrichtsmaterialien des polnischen Verlages


Mehr Lernmaterialien finden Sie hier | Більше навчальних матеріалів можна знайти тут: Empfehlungen für das Lernen von Deutsch als Fremdsprache für Geflüchtete

Lesestoff für Erwachsene

  1. Тарас Шевченко Біографія – Werk des Nationaldichters Taras Schewtschenko – (auf engl.)
  2. УкрЛіб – Digitale Bibliothek der Ukrainischen Literatur – (Googleübersetzung) + Audiokanal (Youtube)
  3. GEL[:B]LAU – DEUTSCH-UKRAINISCHES MAGAZINGEL[:B]LAU – ПЛАТФОРМА ДЛЯ САМОРОЗВИТКУ – erste deutsch-ukrainische Zeitschrift in Europa
  4. ОНЛАЙН БІБЛІОТЕКУ “СВІТЛО НА СХОДІ” – Online Bibliothek “Licht im Osten” – Religiös ausgerichtete Bücher, Zeitschriften, Audio-Bücher und -Zeitschriften in verschiedenen Sprachen zum kostenfreien Download (viel russisch, aber auch ukrainisch) – Релігійні книги, журнали, аудіокниги та журнали різними мовами для безкоштовного скачування – Das Licht im Osten Das Evangelium für die Völker- Russlands, Osteuropas und Zentralasiens
  5. література українською – JavaLibre
  6. Безкоштовні книги – KniGoGo
  7. Українська поезія – Lyrikline
  8. це вільна онлайн-бібліотека україномовної літератури – Чтиво – kostenlose Online-Bibliothek ukrainischsprachiger Literatur (Googleübersetzung)
  9. Електронна бібліотека української літератури – University of Toronto
  10. Слава Україні!, Open Books

Sprach- und Leseförderung für Kinder von Geflüchteten (Neu: Ukraine), Akademie für Leseförderung Niedersachsen (Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek)

Weitere Listen mit frei zugänglichen / kostengünstigen Kinderbüchern


Vorlesetipps

  1. Le­se­start in vie­len Spra­chen – Інформація для батьків – Український / Ukrainisch
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[Infografik] Zur Feier von über 1 Milliarde entliehenen E-Books

Quelle:
Readers have borrowed more than 1 billion digital books through OverDrive #PLA2018, Overdrive’Blogs, 03/2018

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E-Books für Bibliotheken

… manchmal ist es einfach unfair …

Das Video ist dreieinhalb Jahre alt, aber hat sich viel geändert seitdem?

Über “Faire E-Book-Preise für Öffentliche Bibliotheken” gab es bereits vor ca. einem Jahr einen interessanten Beitrag hier im Blog.

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Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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[Bildzitat] Unkommentiert – Entstehungsjahr unbekannt

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[Kurz] Hörempfehlung: Die Onleihe – ein Podcast von Papiergeflüster

Ein sehr schöner, sachlicher Podcast zur Onleihe. Anzuhören bei Papiergeflüster.

Simone Dalbert im Gespräch mit Herrn König von der Würzburger Stadtbibliothek.

Papiergeflüster Podcast Nr. 13 – Die Onleihe

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Quelle: The Wall Street Journal

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Was weiß mein E-Book über mich?

In dem Artikel “Auf in die Zukunft! Was kommt nach der bücherlosen Bibliothek?“, der dieses Jahr in der Zeitschrift Libreas erschien, wurde bereits auf den Internetsoziologen Stephan Humer verwiesen, der darauf aufmerksam machte, dass bei der Nutzung eines E-Books das Leseverhalten überwacht wird. Sind wir bereits gläserne Leser und den Konzernen wie Amazon, Apple und anderen Ebookherstellern hilflos ausgeliefert? Werden sich Verlage und Autoren künftig anhand markierter Textstellen und gelesener Kapitel danach richten, was der Leser für wichtig erachtet und sich dem an den Massengeschmack anbiedern? Kann dadurch der Erfolg eines Autors im Vorhinein gemessen bzw. im Voraus kalkuliert werden?

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Onleihe, Kaufbutton, Bibliotheken

Ich gebe zu, ich habe mich Stunden über diesen Kaufbutton, Onleihe und vor allem über die Bibliotheken aufgeregt. Jetzt ist etwas Zeit vergangen und Argumente sind ausgetauscht worden. Die am Anfang gewählte Überschrift war zu reißerisch und während der Sammlung der Argumente haben sich Fronten verschoben und geklärt. Daher versuche ich das jetzt nochmal in einigen Punkten sachlicher aufzuarbeiten.

Onleihe:
DeFacto tut die Onleihe und DiviBib mit der Einführung des Kaufbutton etwas, was sie als Service und Gewinnmöglichkeit verstehen. Sie sind eine Firma. Sei dahin gestellt, warum nach vielen Jahren keine neuen Lizenzierungsformen möglich sind und ganz sicher liegt das auch an der Struktur der Finanzierung Öffenticher Bibliotheken, die keine Risiko-Bereitschaft zulässt.
Anders als Herr Weinreich in seinem Kommentar schreibt, stellt sich die EKZ für mich in ihrem Auftreten in diesem Fall jedoch weniger als Serviceeinrichtung dar. Es ist vermutlich schwierig, jedesmal eine gelungene Balance zwischen Bibliotheken und ihren Bedürfnissen und Verlagswünschen herzustellen und diesmal haben die Verlage/der Buchhandel ihre Interessen eins zu eins durchgesetzt.

Inwieweit Bibliotheken Schwierigkeiten sehen, wenn es um die Lizenzsierung von E-Books geht, wie sie Herr Ulmer vorgeschlagen hat (2. Absatz des Kommentars), kann ich nur vermuten. Es liegt wohl daran, dass ein festes Budget vorliegt, das keine flexiblen Grenzen erlaubt. An der Stelle sehe ich also deutlich ein (haushalts-)politisches Problem, das je kleiner die Bibliothek ist, um so größer wird. Ob Bibliotheken und Verlage gemeinsame Politik betreiben können bei sehr unterschiedlichen Interessen, ist fraglich. Vielleicht sollte das mal in einer kleinen Bibliothek ausprobiert werden, die mangels Masse (in allen Bereichen) froh ist, wenn sie überhaupt von der Kommune weitergetragen wird. Aber da könnte natürlich ein gut gangbares Ziel sein, die Onleihe ersetzt den/die BibliothekarIn vor Ort. Achtung, hier schlich sich doch gerade wieder ein Hauch von Sarkasmus in eine möglichst sachliche Diskussion ein.

Kaufbutton:
In keinster Weise habe ich behauptet, dass “Onleihe-KundInnen” verpflichtet sind, diesen Kaufbutton zu nutzen. Für so mündig halte ich dann viele unserer NutzerInnen schon, dass sie nicht auf diesen Button klicken, wenn sie ein Buch nur leihen möchten. Vielmehr wird an dieser Stellle ein mit allen Warnschildern versehenes Tor aufgestämmt, dass bisher in Öffentlichen Bibliotheken geschlossen war und was einen Paradigmenwechsel bedeutet, den die teilnehmenden Bibliotheken jetzt eingeläutet haben, ohne ihre KollegInnen in eine notwendige fachliche Diskussion darum mitzunehmen. Das hat wenig mit Mündigkeit von BibliotheksnutzerInnen zu tun, wenn es darum geht, auch einen sicheren Rückzugsraum zu schaffen, wenn der nächste bekannte MedienOnline-Shop sowieso nur einen Klick weit entfernt ist. Und alleine der unsägliche KundInnenbegriff in Bezug auf BibliotheksnutzerInnen lässt mich immer wieder erschauern. Aber diese Diskussion wird andernorts immer wieder erfolglos geführt.

Verbessert dieser Kaufbutton die Situation des Buchhandels, der laut Aussage von Herrn Ulmer sich in seinem Fortbestand durch die Ausleihe von E-Books bedroht sieht? Ich fürchte, von meinem beschränkten Blick auf die Online-Angebote von lokalen Buchhandlungen aus, ändert auch ein Kaufbutton nichts daran, denn die kleinen Buchhandlungen besitzen i.d.R. keinen Online-Shop für E-Books. Was bleibt sind Thalia, E-Book.de usw. Und die kennt jeder E-Book-Leser und braucht dafür nicht die Rausschleuse eines Kaufbuttons.

Bibliotheken:
Was bedeutet die Einführung des Kaufbuttons nun für Bibliotheken?
Zum einen bedeutet es den Abschied von der Bibliothek als nicht-kommerzieller Ort. Dies ist eine Entscheidung, die aus meiner fachlichen Sicht jedoch nicht von wenigen Bibliotheken für alle getroffen werden kann. Umgekehrt könnte natürlich die Diskussion aufkommen, dass jede Bibliothek darüber ja frei entscheiden könnte. Aber das ist eine Illusion. Wer diese Tür aufstößt, muss sich im Klaren sein, dass dadurch auch Zwänge für und auf andere entstehen.

Die Frage ist also: Wollen wir also wirklich etwas aufgeben, was aus meiner Sicht ein wichtiger Bestandteil des Konzepts Bibliothek ist? Wenn sich eine Mehrheit dafür entscheidet und stichhaltige Argumente bringt, dann geht das für die Mehrheit eben okay. Allein mit der Zeit zu gehen ist jedoch keine tragendes Argument. Anachronismen können nämlich einen wunderbaren Charme haben, auch wenn sie sich im Gewand eines E-Books und in einem kommerziellen Umfeld wie dem Internet bewegen. Und es kann auch ein tolles Werbeargument sein, wenn man es richtig einsetzt.
Die Ethische Seite wird in diesem Beitrag bereits ausführlich besprochen, so dass ich hier nicht weiter drauf eingehen muss.

Der mündige Kunde, die mündige Kundin wird eingefangen durch ein engmaschiges Netz an Verführern. Und beliebt sind KundInnen dann, wenn sie Geld in die Kasse spülen. Ihnen wird dann mit ausgesuchter Höflichkeit begegnet. Diejenigen, die über kein Geld verfügen sind KundInnen zweiter Klasse, die geduldet, die aber nicht gehätschelt und gepflegt werden, die es gibt, aber die nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Und gerade für die KundInnen, die sich nicht alles leisten können, haben Bibliotheken einen Auftrag, Zugang zur Information zu schaffen, der nicht durch kommerzielle Interessen erfüllt werden kann. Hier widersprechen sich Aufgabe und neues Angebot erheblich, oder glauben Sie ernsthaft, auf Dauer bleibt es bei einem einzigen “Kaufmich-Button”?

Die Onleihe mit der künstlichen Verknappung von Informationen ist etwas, über das wir reden müssen, das aber momentan ein System darstellt, welches als eine Übergangsstufe und Zwischenlösung zwangsweise notwendig (siehe Punkt 3 im Kommentar) ist. Das dafür verwendete Verfahren (Digital Rights Management) zum Schutz digitaler Verlagserzeugnisse ist ein weiterer Punkt, über den sich Bibliotheken ausschweigen, den sie falsch verstehen und der doch im eigenen Interesse mehr auf die Tagesordnung gehört. Was bedeutet heute die Aufgabe der Bibliothek Zugang zur Information anzubieten, um die BürgerInnen unseres Landes mündig zu machen und zu erhalten? Sicherlich gehört dazu auch der kritische Umgang mit Informationen, Informationsangeboten und Informationsanbietern.

Ganz deutlich nochmal, was durch die Einführung des Kaufbuttons aus meiner Sicht passiert:
Der Buchhandel und vor allem marktstarke Buchhändler werden sich bedroht fühlen, wenn Bibliotheken damit erfolgreich Bücher verkaufen.
Öffentliche Bibliotheken verlassen ihren gesetzlich implizierten Auftrag und bestätigen, dass sie keine wichtige Rolle mehr spielen, wenn es darum geht, jedermann einen Zugang zu Informationen zu ermöglichen, um am Geschehen in der Gesellschaft teilhaben zu können.
Mich stört dieses sichtbar werdende Horrorszenarium, aber mit der Aufgabe des Punktes der Unabhängigkeit von kommerziellen Angeboten verwischen sie die Grenzen zwischen den Angeboten von Verlagen, dem Buchhandel und den Bibliotheken und letztere verlieren ein wichtiges Argument für ihren eigenen Fortbestand.

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