22.08.2010 | von Dörte Böhner | 1 Kommentar » |
[caption id="" align="aligncenter" width="453" caption="Print-Buch gegen E-Book"][/caption]
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19.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Das Buch ist ein Buch und bietet Informationen. Das E-Book ist ein elektronisches Buch und es bietet Informationen. Das ist momentan der Stand des E-Books, oder? Es ist meist genauso schwarz-weiß wie ein normales Buch, zumal wenn es für die bestehenden E-Book-Reader konzipiert wurde und für wissenschaftliche Belange oder Kinder kein buntes Material hinzugefügt werden musste.
Okay, dann kann ich auch das normale Buch kaufen, wenn ich auf eine Suchfunktion nicht angewiesen bin, oder?
In ihrem Kommentar stellt Börsenblatt-Redakteurin Sandra Schüssel zum E-Book-Roman nun folgende Behauptung auf:
"Multimediales Zusatzmaterial wird ein Grund sein, sich einen Roman als E-Book zuzulegen."
Tatsächlich? Werden wir eine weitere Unterteilung der Bücher finden vom Trabbi bis zum Ferrari? Wird die Entwicklung so verlaufen, Ausgabenvielfalt statt Themenvielfalt? Momentan übertragen die meisten Verlage ihre Bücher doch eins zu eins ins Digitale und noch wird darüber gestritten, ob man das überhaupt tun sollte. Genau diesen Eindruck gewinne ich immer wieder bei den Diskussionen Print versus Elektronisch, besonders wenn es um die Argumente rund ums Urheberrecht geht.
Frau Schüssel sieht nun einige Verlage, die mittlerweile anders an die E-Book-Produktion herangehen und in das Zentrum ihrer Betrachtungen die Frage stellen, was einen echten Mehrwert für den Nutzer bietet. Hier an dieser Stelle verlässt sie dann jedoch ihre Argumentation für den Roman und wechselt eher in den Bereich der wissenschafts- und lernbezogenen Bücher, für die ein vorlesender Fremdsprachentrainer, ein interaktives Quiz bestimmt tolle Ergänzungen sind. Doch wie will man solche Mehrwerte bei Romanen schaffen? Ist das Zögern der Belletristikverlage nicht auch nur ein Zeichen für eine gewisse Ideenlosigkeit? Wie wäre es ...
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17.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
Zukunft ist etwas, das meistens schon da ist, bevor wir damit rechnen. Unsere klassischen Medien haben sich lange schwer damit getan, das Internet als wirklich neues Medium zu begreifen, das ganz eigenen Regeln folgt.
Bernd Sommerfeld, (Online-) Buchhändler in Berlin und Betreuer Informatik-Abteilung der Buchhandlung Lehmanns hat unter dem “Medien für den Leser 3.0 – Gegenwart und Zukunft der E-Books” eine lesenswerte und auch recht umfangreiche Bestandsaufnahme rund ums digitale Buch geschrieben. Den 36-seitigen Text gibt es nun im Rahmen des UPLOAD-Themenschwerpunkts “Das Buch der Zukunft” erstmals als kostenlosen Download.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Evolution der Technologie
Digitale Ästhetik, erweitert
Vorteile der E-Versionen
Lifestyle-Objekt oder Endgerät mit echtem Mehrwert?
Wie werden E-Books konsumiert?
Neuer Player: Apples iPad
Plattformen und Anbieter
Der Kampf um die Leser der Zukunft
Entstehung von digitalen Supermächten
Der gläserne Kunde
Formate und hilfreiche Tools
Formate: Verwirrende Vielfalt
Formatewelt: Neue Probleme für den Nutzer
Tool 1: E-Book-Converter Calibre
Tool 2: EPUB-Dateien bearbeiten mit Sigil
Tool 3: EPUB online lesen mit Bookworm
Tipp: Selbst erstellte E-Books auf dem iPad lesen
Texte selbst veröffentlichen
Die richtige Preisgestaltung
Digitaler Vertrieb
Fazit
Download:
Sommerfeld, Bernd: "Neue Medien für den Leser 3.0" : Gegenwart und Zukunft der E-Books (Format: PDF. Größe: 848 KB) unter einer BY-SA CC-Lizenz
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16.08.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
..., diesesmal aber eher vom E-Book. Dies prophezeien Umberto Eco und Jean-Claude Carrière in ihrem neuen Buch "Die große Zukunft des Buches", erschienen im C. Hanser Verlag, München 2010 für 19,90 Euro. Der Philosoph und der Drehbuchautor glauben, dass das E-Book die gedruckten Bücher nicht ersetzen können als dauerhafter Wissens- und Erkenntnisspeicher? Sind die so gespeicherten Daten zu flüchtig?
Immer mehr Bücher stehen digital zur Verfügung. Ein dramatischer Preiskampf zeigt, dass so langsam der Zukunftsmarkt heiß umkämpft wird. Gerade Fachbücher aber auch zunehmend Belletristik wird auf entsprechenden Lesegeräten oder am PC gelesen. Ist das ein Zeichen dafür, dass das gebundene Buch durchs E-Book verdrängt werden? Carrière prophezeite sogar beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2008 ein Verschwinden der Bücher, wie wir sie kennen, innerhalb der folgenden fünfzehn Jahre.
In ihrem gemeinsamen Buch haben sich der italienische Medienwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph und der französiche Drehbuchautor - beide fast achtzigjährige Buchliebhaber und -sammler (40.000 - 50.000 Bände in ihren Privatbibliotheken) - Gedanken über die Geschichte des Buches, seine Zukunft und ihre Bedeutung für den Zustand unserer Kultur gemacht. Sie sind sich einig, dass das Buch noch eine große Zukunft vor sich hat.
Der französische Journalist Jean-Philippe de Tonnac animierte sie mit seinen Fragen, sich voller Esprit über das Buch als eine Art "Rad des Wissens und des Imaginären" zu unterhalten, welches trotz technologischer Veränderungen in seiner Funktion nicht zu übertreffen sei. Teil des Gespräches war auch die persönliche Beziehung zu ihren Büchern, der damit verbundenen Sammelleidenschaft, ihren Lektürevorlieben und den Zukunftspläne für ihre Bibliotheken, wenn sie sterben.
Mit dem Buch verbunden ist ...
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30.05.2010 | von Dörte Böhner | Keine Kommentare » |
A perspective on all the emotion in the eBook industry by the digital publishing team at Tyndale House Publishers
Quelle:
Meier, Steffen: Viewing the future of publishing, Meier meint...
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26.05.2010 | von Dörte Böhner | 7 Kommentare » |
Wer auf dem Kindle von Amazon liest, sollte drauf achten, dass der Inhalt des Kindle jugendfrei ist, denn Amazon schnüffelt auf seinen Lesegeräten.
Amazon und will Nutzer seines E-Book-Readers künftig vernetzen. Damit das klappt, schaut Amazon ihnen beim Lesen über die Schulter und merkt sich, welche Textpassagen Leser spannend finden.
[caption id="" align="aligncenter" width="177" caption="Big Brother is watching you"][/caption]
Graus, das spricht dagegen, dass ich mir einen Kindle anschaffe. Ich möchte meine Bücher allein lesen. Das ist ewas sehr Privates. Sicherlich unterhalte ich mich über Bücher und empfehle sie weiter: Für alle, die es genau wissen wollen, zur Zeit lese ich:
Morton, Kate: Der verborgene Garten. - Diana Verlag, München, 2010 - Taschenbuch mit der ISBN: 978-3-453-35476
Ich empfehle dieses spannende Buch, weil ich es toll finde, aber eines möchte ich nicht, dass Amazon mir dabei über die Schulter schaut und herausfindet, dass ich mich dabei mit einer Lesegeschwindigkeit von zweimal acht Minuten vorwärts bewege. Soviel dazu...
Also, was hat Amazon vor. Amazon will das Lesen in eine neue Stufe heben und den Leser aus seinem stillen Kämmerlein holen, um ihn mit anderen Lesern zu vernetzen: LESEN 2.0. Zukünftig soll man aus dem Kindle heraus andere mit Textstellen in Twitter oder bei Facebook bombardieren können. Außerdem soll sich jeder Kindle-Nutzer anzeigen lassen können, welche Textstellen durch andere hervorgehoben worden sind. Dazu wird der Kindle "nach Hause telefonieren".
Technisch ist das kein Problem, da alle Kindle-Reader ja sowieso über Internet mit Amazon-Rechnern in den USA verbunden sind und die Gerätesoftware sowieso dafür sorgt, dass der Reader mit ihnen Kontakt aufnimmt. "Big Brother ...
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26.05.2010 | von Dörte Böhner | 6 Kommentare » |
Unser Alltag wird zunehmend von Digitalen Gütern beherrscht, die uns zumeist per Download erreichen, wozu eben auch Software, Musikdateien und E-Books gehören. Doch man muss sich an der Stelle bewusst machen, dass man mit dem Download in der Regel auch einen Vertrag abschließt. Häufig jedoch sind die Regeln, die durch die Allgemeinen Geschäftsbedingen (AGB) der Inhalte-Anbieter aufgestellt werden, anders als die gewohnten für materielle Ware. iRights.info versucht die Online-Nutzer solcher Medien über die Veränderungen in Sachen Recht auf allgemeinverständliche Art zu informieren. Aber auch der kreative Prozess und seine rechtlichen Aspekte werden beachtet, u.a. im von Matthias Spielkamp und seinen Kollegen herausgegebenen P-/E-Book "Urheberrecht im Alltag: Kopieren, bearbeiten, selber machen" (2008), das ist persönlich auch heute noch als Einstieg in die Materie nur empfehlen kann.
E-Book-News hat mit Matthias Spielkamp über Kopierschutz und Digital Rights Management (DRM) in bezug auf das Lesen elektronischer Bücher.
Kopierschutz, DRM und Wasserzeichen
Interview mit Matthias Steinkamp, Teil 1 des Video bei YouTube
Kopierschutz selbst ist ein rotes Tuch bei den Lesern. Eigentlich müsste jeder Autor, der auf Kopierschutz setzt fürchten, dass ihm seine Leser das negativ auslegen. So gesehen haben in den seltensten Fällen die Autoren ein Interesse an
einem technischen Kopierschutz, sondern es sind die Firmen. Der Autor möchte seine Rechte durchsetzen, aber dies in dem bereits bestehenden rechtlichen Rahmen. Meist sind sie jedoch an ihre Verträge gebunden. Dabei Die Verlage gehen mit dem Einsatz von DRM viel weiter als Kopierschutz. Sie können sehr viel detaillierter Rechte abbilden. So kann heute bereits festgelegt werden, auf welchen Geräten die Dateien genutzt und wie ...
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23.02.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Auf der Fortbildungsveranstaltung des VDB-Landesverbands Bayern "An den Schnittstellen von Bestandsentwicklung und Fachereferat: Bestandsaufbau im digitalen Zeitalter", welche am 06.10.2009 an der Unibibliothek Augsburg stattfand, fiel ein Satz. Frau Dr. Ulrike Rothe von der UB Heidelberg meinte in Zusammenhang mit den Erfahrungen der UB zu E-Books:
"Die Erfahrung zeigt zum einem, dass eine bedarfsgerechte Auswahl schwer ist, zum anderen 'schützen' DRM-Maßnahmen das E-Book oft vor Benutzung."
Diesen Satz habe ich gerade heute in den neuen VDB-Mitteilungen 2010/1 auf S. 20 gelesen und das erinnerte mich dann an einen aktuellen Artikel in der TAZ. Dort geht es nicht um E-Books aber um PC-Spiele, ein Angebot, welches gerade öffentliche Bibliotheken besonders attraktiv für eine Benutzergruppe macht, die sonst in Bibliotheken kaum zu finden ist - nämlich Jungen von 10, 12 Jahren aufwärts.
Der Hersteller Ubisoft möchte, dass seine bekannten Spielereihen wie "Die Siedler" oder "Assassin's Creed" nur noch dann spielbar sind, wenn der Nutzer einen permanenten Internet-Zugang besitzt. Mit dieser neuen Kopierschutzstrategie sollen Raubkopien in Zukunft besser verhindert werden. Um das Spiel nutzen zu können, muss es mit einem eigenen Zugang individualisiert werden. In unregelmäßigen Abständen wird dann dieser individualisierte Zugang überprüft werden. Pech, wer im Zug oder Flugzeug spielen wollte.
Sollte zwischendurch der Netzzugang unterbrochen werden, wird auch das Spiel beendet und der Betroffene muss seine Spielesession am letzten Speicherpunkt erneut starten. Zwar kann nun das Spiel komplett auf die Festplatte kopiert und die DVDs entnommen werden, aber wer will schon ständig am Gängelband hängen?
Ubisofts Konkurrent Electronic Arts hatte ebenfalls einen Aktivierungszwang im Netz zu etablieren versucht, ...
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2.02.2010 | von Dörte Böhner | 2 Kommentare » |
Dieser Beitrag bezieht sich als Kommentar zum Blogbeitrag von Wenke Richter des Meine-Verlags: Diskussion: sind E-Books eine eigene Medienform?.
Viele Dinge beim E-Book heute funktionieren nicht, weil sie zu nah am Buch gehalten werden. Wir brauchen im wissenschaftlichen Bereich bestimmte Punkte, die Bücher liefern, auch weiterhin:
Unveränderbarkeit - elektronische Medien lassen sich einfacher und schneller manipulieren/verändern als gedruckte. Derzeitige Sicherungen (Fingerprint usw.) sind derzeit umständlich und selbst für technisch Versiertere - ich zähle mich jetzt mal dazu - nur bedingt nachvollziehbar und einsetzbar.
Zitierbarkeit - ob die sich an Seitenzahlen festmacht, weiß ich nicht, aber ich muss jemandem anderen genau sagen können, in der Version XY an der und der Stelle steht der Beleg für mein Gesagtes. PDF-Dokumente, die diese Möglichkeit bieten (Druckform, unveränderbar), besitzen andere Nachteile.
Lesbarkeit - Texte müssen gut lesbar sein. Bücher haben eine gute Auflösung. Um die Texte jedoch zu vergrößern oder zu verkleinern benötigt man Hilfsgeräte (Lupe, Kopierer). Die elektronischen Texte sollten auf vielen verschiedenen Lesegeräten darstellbar und lesbar sein. Der Vorteil digitaler Texte ist, dass sie in ihrer Schriftgröße anpassbar sind. Ihre skalierbaren Größen kolidieren aber immer wieder mit feststehenden Zeilenumbrüchen und Seitenanzeigen (alles, was auf ein Display passt). Was passiert jedoch mit Bildern?
Randnotizen, Anmerkungen zwischen einzelnen Zeilen, Hervorhebungen mittels Marker sind in im Gedruckten jederzeit möglich (wenn z.B. in Bibliotheksbüchern auch nicht unbedingt gewollt). Diese Möglichkeiten sind bei derzeitigen e-Books nur umständlich oder gar nicht nutzbar. Beim Buch greife ich zum entsprechenden Stift, beim E-Text muss ich erst die Funktion aufrufen, eventuell eine Tastatur bedienen. Hier wird ein unmittelbarer Gedankengang erstmal ...
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