Ein Musikvideo zum World Library and Information Congress 2013 in Singapur

Das “National Library Board of Singapore” (NLB) und der Bibliotheksverband Singapurs (LAS) haben dieses Video für die diesjährige IFLA-Konferenz produziert. Die Musik wurde sogar von einem Bibliothekar der Nationalbibliothek von Singapur komponiert (siehe unten), dessen Blog Rambling Librarian :: Incidental Thoughts of a Singapore Liblogarian sehr empfehlenswert ist.

Bibliothekare und Bibliothekarinnen aller Länder vereinigt euch!

Unter dem folgenden Link können sich Nachzügler und interessierte BibliothekarInnen noch für die Weltkonferenz der IFLA anmelden:

http://conference.ifla.org/ifla79/registration

Komponist: Ivan Chew
Sängerin: Tay Kewei
Projektkoordinator: Hazman Aziz
Videoproduzenten: Lucas Chiam, Paul & Eysham Ali

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Zukunftswerkstatt lädt ein: Eli Neiburger im Februar 2013 in Deutschland

Wenn es Bibliotheken nicht bereits gäbe, würde man ihre Einrichtung heutzutage nicht mehr erlauben.” Eli Neiburger

Das Zitat stammt aus Neiburgers Vortrag “Libraries are screwed”, der in der deutschsprachigen Biblioblogosphäre mehrmas zitiert wurde.

Christoph Deeg verkündete letzten Donnerstag über mehrere Kanäle das diesjährige Weihnachtsgeschenk der Zukunftswerkstatt an die Bibliothekswelt in Deutschland:

“Im Februar 2013 werden wir den US-amerikanischen Bibliotheksexperten Eli Neiburger in Deutschland zu Gast haben.”

Auch dieses Jahr wird es eine Tournee geben. Neiburger ist Associate Director für  IT  und Production an der  Ann Arbor District Library. Sein Forschungsinteresse gilt der Weiterentwicklung von öffentlichen Bibliotheken. Er ist Experte zum Thema Gaming und beschäftigt sich mit möglichen Antworten auf die Frage, wie Gaming die Arbeit von öffentlichen Bibliotheken bereichern kann. In den USA hat sich inzwischen ein sogenannter “National Gaming Day” etabliert. Neben der US-Botschaft (in Berlin) ist auch die Organisation des Gaming-Days Kooperationspartner der Zukunftswerkstatt. Letztere plant den Aufbau einer Deutsch-Amerikanischen Gaming-Liga für Bibliotheken.

Neiburgers Forschungs- und Themenschwerpunkte gilt neben Gaming, noch eBooks und neue Raum- und Veranstaltungskonzepte. Neiburger ist, wie ich bereits am 22. Februar diesen Jahres hier postete,  Preisträger des “Movers and Shakers Awards” 2011 in der Kategorie “Tech Leader”.

An folgenden Orten sind Vorträge mit Eli Neiburger geplant:

Berlin: 11.02.2013
Karlsruhe: 13.02.2013
München: 14.02.2013
Köln: 15.02.2013

Was sicherlich besonders reizvoll ist, wäre Eli Neiburger nach dem offziellen Vorträgen zu treffen und ihm Fragen zu stellen, was im Rahmen eines Restaurantbesuchs ebenso möglich sein wird.

Zusätzlich wird die Zukunftswerkstatt die Vorträge aufzeichnen und sicherlich auf deren Blog  www.zukunftswerkstatt.org posten.

Für all jene, die aus zeitlichen Gründen oder aus Neugier nicht mehr so lange warten wollen bzw. können, poste ich an dieser Stelle einen Vortrag von Neiburger, der vermutlich sogar mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in Deutschland inhaltlich so ähnlich strukturiert sein wird: “Text, Tech, & Teens in This CenturyWeiterlesen

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MOOC, OPCO – E-Learning anders? [Update 01.05.2012]

Einigen Twitter-Menschen und Bloglesern dürfte ein Hash-Tag seit dem 16.04.2012 häufiger begegnen, nämlich #opco12. Dahinter versteckt sich der OpenCourse 2012, eine Online-Weiterbildungsmöglichkeit, die dabei die Trends des Horizon-Reports genauer unter die Lupe nimmt und schaut, inwieweit diese für den E-Learning-Bereich nutzbar sind.

Beim OPCO12 geht es in den ersten beiden Wochen um das Thema “Mobile Apps” – eine Anwendungsorientierte Sicht. Dazu fand letzte Woche eine Online-Vorlesung statt, die sich jederzeit nachholen lässt, da sie aufgezeichnet wurde.

Der OpenCourse ist ein MOOC, d.h. ein Massive Open Online Course.
Monika E. König fasst diese Veranstaltungen wie folgt zusammen:

  • MOOC => Massive Open Online Course
  • kostet nix, frei zugänglich, online
  • Angebot des Veranstalters: Oberthema, Ablaufplan/Taktung, Inhaltsinput (Online Ressourcen), (teilw.) “technische Infrastruktur”
  • Aufgabe der Teilnehmer: Beziehungsaufbau, Weiterverarbeitung des Inputs und dadurch Generierung und Mitaufbau eines sozialen Lernraumes (Inhalte & Beziehung) oder frei nach Downes & Siemens bezogen auf das Tun: ORIENTIEREN -> ORDNEN -> BEITRAGEN -> TEILEN.

Wer es genauer wissen will, dieses Erklärvideo zeigt, was man unter einem “MOOC” versteht:

Für Bibliotheken könnte dies eine neue Form der Informationskompetenzvermittlung ermöglichen. So ließen sich entsprechende Kurse dezentral durch Experten gestalten und begleiten. Angereichert würden diese dann durch die selbst erarbeiteten Beiträge.

Die Beiteiligung am OPCO12 wird bspw. Studierenden im Bereich Softskills in der Informatik für das Modul Bachelor/Master-Studierende und des Lehramts im Bereich Medienkompetenz durch Universität Frankfurt anerkannt und mit ECTS-Punkten bedacht.

Diese Kurse erlauben ein vernetztes Lernen, ein Zusammenfinden von Experten und Laien, einen einfachen Austausch über die gestellten Themen. In einer Art und Weise kann man dabei wohl eine Online-Variante des “Open Space Learnings” sehen, welches durch einen lockeren Lernverband im Netz ermöglicht wird. In eigener Zeiteinteilung werden durch die Lernenden je nach eigener Lernattitüde in einem festgesteckten Zeitraum die Lernziele erarbeitet. Für die Kursleiter bedeutet dies beim Aufwand: einen gewissenen technischen Rahmen zu schaffen, z.B. für Live-Events und einen theoretischen Vorbau zu schaffen (Lese- und Informationsempfehlungen), der sich jedoch im Rahmen hält. Dazu kommt das regelmäßige Screening der Ergebnisse (Blogartikel, Infografiken, Videos etc.). Für die meisten Dinge (zentrale Informations- und Verwaltungsplattform, Veröffentlichung von Ergebnissen) können die Angebote des Social Web (Blog, Twitter, Videoplattformen, Etherpads, Audioboo usw.) hervorragend auch gemeinsam genutzt werden.

Der Gewinn könnte jedoch jeden der Beteiligten überraschen. So wäre das Ergebnis für die Lernenden, dass sie positiv darin bestätigt werden, beim Aneignen von Wissen. Es gibt einen gewissen Zeitdruck, der widerum einen guten Rahmen für die Aneignung von Neuem bildet. Dabei besteht immer die Möglichkeit, sich eigene Lernschwerpunkte zu schaffen. Die Veranstalter gewinnen ebenfalls ein Mehr an positiver Bestätigung, Verbesserung des eigenen Wissens, neue Perspektiven und ggf. wunderbare neue Vermittlungsmittel, die sie bei anders gearteten Weiterbildungskursen und Lehrveranstaltungen nutzen können.

[Update 01.05.2012]
In diesem Video erklärt Dave Cormier, was von den Lernenden erwartet wird und wie sich “normales” Lernen vom Lernen in einem MOOC unterscheidet:

Quellen:

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LIBER Award for Library Innovation 2012 vergeben

The LIBER Award for Library Innovation was instituted by LIBER, with support from Elsevier. It honours the three abstracts which best describe innovative work in the overall theme of the LIBER 2012 Annual Conference “Mobilising the knowledge economy for Europe”

Die Award-Gewinner stehen fest:

  • Justine Haeberli, Daniel Beucke – Open Access Statistics – Services and Standards for Internationally Comparable Usage Statistics
  • Sven Vlaeminck – Data Management in Scholarly Journals and Possible Roles for Libraries – Some Insights from EDaWaX
  • Kathleen Shearer, Birgit Schmidt, Norbert Lossau – Licensing Revisited: Open Access clauses in practice

Herzlichen Glückwunsch den Ausgezeichneten. Die Beiträge sollen im Sommer auf der LIBER annual conference in Tartu gehalten werden. Noch kann man sich dafür anmelden und den Frühbucherrabatt nutzen.

LIBER (Ligue des Bibliothèques Européennes de Recherche – Association of European Research Libraries) ist das größte Netzwerk wissenschaftlicher Bibliotheken in Europa. Zu LIBER zählen mehr als 400 National und Universitätsbibliotheken u.a. Bibliotheken aus mehr als 40 Ländern.

Quelle:
LIBER Award for Library Innovation 2012

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Beiträge zum Bibcamp5 #bkc12 (geupdatet: 03.04.12, 14:35 Uhr)

Die Linksammlung wird wie gewohnt regelmäßig geupdatet.

Dieses Jahr gibt es wieder eine ganze Reihe von Blog- und Bildbeiträgen rund ums Bibcamp (Bibcamp Meets Knowledgecamp 2012).

Im Bibcamp-Wiki gibt es eine Linkliste. Liebe Teilnehmer, bitte nutzt die Möglichkeit, dort Dinge zu ergänzen oder zu korrigieren. Nicht alle Etherpads sind mit Leben gefüllt und benötigen für eine möglichst umfassende Dokumentation noch Inhalte. Gut wäre es, wenn dann nach einer bestimmten Zeit die Inhalte der Etherpads ins Wiki übertragen werden könnten. [Update]

Alle Teilnehmer werden gebeten, den elektronischen Fragebogen in der Nachbereitung der Veranstaltung auszufüllen.

Visualisierung der Twitter-Nachrichten für das #-tag #bkc12:
Archive: #bkc12

Bilder auf Pinterest [Update]

03.04.2012
Dahlhoff, Sandra: #bkc12 Verantwortung abgeben – Teil 2, andraauswestpfahlen [Update]

27.03.2012
Mittrowann, Andreas: “Bib meets Knowledge Camp”: erfolgreich mit über 200 Teilnehmern und Unterstützung der ekz, EKZ [Update] [Sponsor]
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Mein erster Tag auf dem Bibcamp5 #bkc12

Ich spreche vom Bibcamp. Natürlich heißt es Bib meets Knowledge-Camp 2012. Heute früh, eigentlich zu früh für mich Eulchen, bin ich mit einem Kollegen nach Köln gestartet. Ich bekam für das Mitbringen eines zweiten Kaffeebechers einen kostenlosen Kaffee, um munter zu bleiben.

In Essen gab es dann im Zug einen Notarzteinsatz und der eh schon zehn Minuten verspätete Zug hielt auf unbestimmte Zeit. Daher war ein Umstieg in die Regionalbahn notwendig, aus der wir dann zwei Stationen später aber wieder zurück verwiesen wurden.

In Köln bei schönstem Sonnenschein wollten wir unseren Schlüssel für die Pensionszimmer abholen – aber der Roman würde den Rahmen des Blogbeitrags “sprengen”.

Mit einer guten halben Stunde Verspätung sind wir in der FH Köln angekommen. Die Eröffnungsveranstaltung war schon voll im Gange und nach der Anmeldung und der Begrüßung der ersten bekannten Gesichter ging es hin. Jeder der Anwesenden stellte sich vor und beschriebe seine Interessen mit drei #-Tags, die jeder bei Twitter, der twittert, online stellen sollte. Immerhin haben sich knapp 200 Leute innerhalb einer halben Stunde so vorgestellt. Ganz ehrlich, man lauscht da wohl nur auf die Leute, die man unbedingt sehen, sprechen wollte. Das war ein ziemlicher Rausch, der da durch die Massen gingen.

Danach wurde den Sponsoren gedankt und man begann endlich mit der Sessionplanung. Auch dieses Jahr waren wieder jede Menge hochinteressante Themen dabei und es viel schwer, die richtige Session auszuwählen.
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Leseförderseminare durch Bernds Band/N’gowa: “Le livre est mon ami – Das Buch ist mein Freund”

Unter dem Motto „Le livre est mon ami“ initiierten Stefanie Kastner (Goethe-Institut São Paulo) und Dieu-Donné N’zi vom Goethe-Institut Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) Seminare für Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die im Bereich der Leseförderung aktiv sind. In der Zeit vom 27.02. bis zum 02.04.2011 wurden einwöchige Workshops in vier Ländern Westafrikas durchgeführt: in Mali, Burkina Faso, Togo und dem Senegal. Ziel und Inhalt der Seminare waren die Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen zur Konzipierung, Organisation und Durchführung von Leseförder-Aktivitäten und –Veranstaltungen. Die Seminare waren praxisorientiert angelegt, alle Inhalte wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausprobiert und dadurch direkt erlernt. In den Workshops ging es vor allem darum, wie Bücher und Geschichten kreativ zum Leben erweckt werden können durch Musik, Fadenfiguren, Spiele und Basteln. Während der Workshops erarbeiteten die Bibliothekarinnen und Bibliothekare exemplarisch eine Leseförder-Veranstaltung, die zum Abschluss mit Kindern durchgeführt wurde. Alle vier Seminare wurden im Internet und bei Facebook dokumentiert und medial aufgearbeitet.

Anläßlich des diesjährigen Bibliothekar*tages wird Stefanie Kastner nach Deutschland kommen. Die Gruppe “N’gowa” (Märchen, Geschichte in der afrikanischen Sprache Baoulé) besteht aus drei ivorischen Germanisten und Stefanie Kastner. Mit unterschiedlichen Programmen richtet sich das Programm an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, Jugendliche, die Französisch lernen und Erwachsene. Das Ziel von N’gowa ist die Leseförderung und die Vermittlung eines authentischen und aktuellen Afrika-Bildes in Deutschland. In der Zeit vom 22. bis 25. Mai 2012 wird die Gruppe auf dem Bibliothekar*tag sein und könnte zwischen dem 26.5. und 8.6.2012 in Bibliotheken und Schulen auftreten.

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#libcampuk2011

Von John Dolan

Library Camp 2011 took place in Birmingham, England on 8 October – like a spontaneous outburst of thinking and enthusiasm. Though termed an “unconference” it was in fact a well-organised, lightly structured event of 173 participants (2 didn’t make it on the day)!

Jo McCausland (@libraryjmac) was inspired by a Local Government Camp a year earlier to set this up: a good venue; email and twitter announcements; Sponsorship (essential if admission is free and not easy to find at present!). It was fully booked online in 21 hours – yes!

There was a fantastic mix of library and information practitioners from all backgrounds plus people active in related fields like theatre and media. After (yes) everyone introduced themselves (who I am; why I’m here) people “pitched” to lead a session on a subject of their choice.

With 45 minutes for each session across 7 rooms there were 35 discussion groups through the day with multiple additional chances to network and make friends. Everything from the day is on the web.

There will surely be a #libcampuk 2012!

Worth mentioning that after an early humourous reference to cake many – many! – people brought cake to share. Look at the pictures!

Some of the sessions I attended or found the notes and links valuable include the following:

Transition: There is little investment in managing the transition between school and university. Learners are rarely able to transfer skills from one stage in education to the next; how librarians can help teachers and learners provide continuity so each stage in education builds on the previous. This applies to all stages in the education system. Librarians can work with teachers and students at all stages of education, avoiding waste and gaining more. Above all, embed the learning skills into the curriculum; learning skills are not “an extra” they are essential to education: http://intothehobbithole.blogspot.com/2011/10/libcampuk11-session-1-managing.html

Several areas of innovation discussions included Games and Gamification, Mobile apps (maybe more questions than answers but useful links), libraries without buildings, creative commons, open-source software, representing the most incredible opportunity for strategic library cooperation. A session on library philosophy reminds us of the many reasons we are here.

A Special Collections session was interesting. Early in the notes they referred to the fate of special collections as seeming like a private resource for the few. Much of the session was therefore about increasing accessibility. This was a key issue for me and a key purpose of creating the Library of Birmingham: http://www.birmingham.gov.uk/lob. Immense special collections are unknown to most but the expert; but it’s not just about display it is about actively interpreting their relevance in a modern diverse city community and projecting those collections globally.

Several linked and overlapping themes included Partnership, working with Stakeholders, Embedded Librarianship, Social Networking, Information Literacy, Social Change et al. Together these highlighted the centrality of libraries and their potential for other institutions and to the rest of society.

Useful contacts? Notes from most discussions have useful links. Or, follow #uklibchat led by and for library & information students and new librarians. Meets on twitter every Thursday 6 – 8pm. Each week there’s a topic to discuss. Older librarians can contribute on what’s happened before to inform progress or avoid reinventing the wheel.

Links that should be of interest.

John Dolan OBE

E. john@dolan205.force9.co.uk

  1. Twitter. @johnrdolan
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Beiträge zum Bibcamp 4 #bib4 (12.04.2011, 10:38Uhr)

Auch ich schließe mich der Bitte der Organisatoren des Bibcamps 4 an alle Teilnehmer an, die Sessions zu dokumentieren und den Evaluationsfragebogen auszufüllen.

Lambert wies auf die Tweetverteilung zum Bibcamp 3 #bib3 und Bibcamp 4 #bib4 hin. Interessante Daten.

Hier zu finden sind auch erste Bilder von Thomas Hapke. Danke dafür. [Update]

12.04.2011
Christensen, Anne: #bib4: Ergebnisse der Evaluation, Bibcamp + Ergebnisse der Evaluation [Update]

18.03.2011
Trapp, Markus: BibCamp 4 in Hamburg – Meine besuchten Sessions, Text & Blog [Update]

17.03.2011
Hapke, Thomas: Informationskompetenz neu gedacht – Informationskompetenz leicht gemacht?!, Hapke-Blog [Update]

16.03.2010
Plieninger, Jürgen: Der Ertrag einer Tagung kann ganz unterschiedlich sein. Ein best practice-Beispiel, Fobikom-Weblog [Update]

15.03.2010
Thiede, Doreen: BibCamp 4: von Linked Open Data, ViFas und Fachkommunikation, Bibliothekarisch.de [Update]

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Wird Google die Bibliotheken killen?

“Google Kills The Library” hieß die zentrale These des Vortrags von Jens Renner auf dem Bayerischen Bibliothekstag am 17.06.2010 in Augsburg. Er berichtete von den jungen Leuten, die glauben, im Internet alles zu finden. Dazu lieferte er erschreckenden Zahlen. Von 3,8 Milliarden Suchen die bei irgendeinem Anbieter in Deutschland, die gestartet werden, deckt Google 3 Milliarden pro Monat ab. (Aktuelle Zahlen vom Monat Mai 2010 für Suchanfragen USA). Im Grunde genommen gibt es neben Google somit niemanden mehr.

Suchmaschine ist nur ein Angebot eines Mega-Konzerns, welcher Geld verdienen will mit dem, was er anbietet. Da sind Stichworte zu nennen wie PageRank, AdWord, AdSense. Der Unterschied zwischen Organic Listing und Paid Listing ist den Studierenden dabei auch nicht bewußt. Google ist eine der größten Firmen der Welt und ihre Portokasse wächst rasant. Sie beträgt wohl derzeit laut Renner ca. 24,5 Milliarden Dollar, welche wieder in gewinnbringende Produkte investiert werden möchten.

Google selbst zunehmend für eine Rundumversorgung. Die privaten Daten werden mit der Google Desktop Search gefunden, meine Bilder mit Picasa verwaltet und bearbeitet, Nachrichten und Interessen über Google Alerts versorgt, mein Kalender mit Google Calendar verwaltet, kooperative Dokumente (Texte, Excel-Tabellen, etc.) mit Google Docs erstellte, mein Haus mit Google Street View sichtbar gemacht, mein Mail-Inhalte bei GMail ausgewertet, um sie mit pesonalisierter Werbung gleichzuschalten. Mit Google Goggles arbeitet Google gerade daran, die Gesichtserkennung im Handy zu implementieren. Damit wird es einfacher, auch unbeteiligte Dritte von Google verfolgbar gemacht. Mit Google Health werden noch privatere Daten durch Google erfaßt. Google ist auch nicht für sich alleinstehen. Der Konzern hat Kontakte zu den großen Commmunity-Plattformen. Die Frage, wann es den “Gläsernen Menschen” gibt, ist eher nur noch eine der Zeit, nicht mehr der Technik. Für Google sind personalisierte Dienste die Zukunft und dafür muss man viel über die einzelne Person wissen.

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