Mitschrift #bibtag22 – Was bleibt? – New Services Podiumsdiskussion

Disclaimer: Dies ist eine Mitschrift. Sie ist weder vollständig noch sind die Informationen von mir zusammengestellt, sondern nur während der folgend genannten Veranstaltung von mir mitgeschrieben und zeitnah ohne Überarbeitung hier veröffentlicht worden.

Die Podiumsdiskussion “Was bleibt? – New Services” wurde sehr gut durch Frank Scholze , DNB moderiert. Auf dem Podium saßen Volker Heller, ZLB Berlin, Charlotte Bauer, UB Leipzig, Stephan Schwering, Zentralbibliothek Düsseldorf und Dr. Jochen Johannsen, UB Siegen.

Begonnen wurde mit einem Versuch , die Begriffe New Services und Dritter digitaler Ort zu definieren.

Was bleibt? – New Services

Scholze
Was versteht man unter New Services?
Unter der Pandemie viele VEränderung – Digitalbeschleuniger, phys. Orte sind z.T. vollständig vollkommen weggebrochen
Macht deutlich, dass wir uns Gedanken über die Weiterentwicklung des Serviceportfolio von Bibliotheken machen müssen. Hat gezeigt, was bleibt, was gebraucht wird.

Dabei Charlotte Bauer (UB Leipzig), Volker Heller (ZLB), J. Johannsen (von UB Siegen nach UB Aachen), Stephan Schwerig (Zentralbibliothek Düsseldorf)

Was heißt New Services

– neu oder nur fokussiert – Nachdenken über den Wesenskern von Bibliotheken

– digitaler dritter Ort – muss auch definiert werden

Volker Heller

  • kann nur aus der eigenen Perspektive beantwortet werden
  • New Services – wie „new“ die denn auch sein mögen, Pandemie haben einigen Services neuen Schub gegeben
  • Medienportfolio – Ausbau der digitalen Medien (E-Books, Filmstreaming, Datenbanken) – wurden aber vorher schon erfolgreich ausgebaut
  • Hardware-Ausleihe (Tablets, E-Book-Reader)
  • Medienkompetenzschulungen zur Befähigung im digitalen Raum teilnehmen zu können <- mehr intensivieren
  • Programmarbeit – wird schon komplizierter – Veranstaltungsarbeit ins digitale übertragen – jetzt muss man evaluieren, was sich bewährt hat. Reichweite, Klicks, im Vergleich zum Analogen und zu anderen Wettbewerbern (wir oft zu schwach, aber keine wirkliche Wahrnehmung – ist das sinnvoll, als Einzeltäter unterwegs zu sein? – mehr zusammentun, was wir gut können und mehr bündeln)
  • Digitaler dritter Ort – jetzt wird es richtig kompliziert. Was ist die Qualität im analogen Raum und was können wir in den digitalen Raum übertragen, und was können wir da, was ist der Mehrwert, was können wir eigentlich)
  • -> Bibliothek Anbieter digitaler Angebote und Moderation, eigene Bibliothekscloud (Infrastruktur) mit allen Haftungsanfragen <- oder sind wir überfordert und können mit professionellen Angeboten nicht mithalten. Sind eher Lotse und Berater?
  • -> Bitte drüber nachdenken und nicht gleich losstürmen. Auf was lässt man sich da ein?
  • Gibt einen Text dazu in der aktuellen BuB

Bauer

  • Theorie okay, aber mit dem Begriff kann man nichts anfangen. Wesenskern auch in Pandemie unverändert. Dienste entsprechen den Bedürfnissen der Benutzer*innen. PUNKT
  • Äußere Bedingungen ändern sich – müssen wir die Formate ändern, um die Nutzer zu erreichen, aber im Grundsatz haben wir das gemacht, was wir immer machen: Uns auf die Nutzer*innen einzustellen
  • Ort in der Pandemie weggefallen, Studierende waren lost und von Printliteratur abgeschnitten <- gute E-Book-Versorgung
  • Man hat sich Gedanken gemacht, wie man neue Formate aufstellen kann in kürzester Zeit, auch um zu zeigen, ohne Bibliotheken geht es nicht. Haben gezeigt, dass man Bibliotheken braucht.
  • Coffee Lectures, Erklärvideos, Bibliotheksführungen online, digitale Schulungen, digitale Ausstellungen – hochspannende Erfahrungen
  • hat digitale Arbeitsweisen vorangetrieben
  • Vieles wird bleiben, z.B. eine digitale Erstführung
  • digitale Schulungen erreicht man mehr
  • Tutorials immer gut zu gebrauchen
  • aber der Ort Bibliothek hat extremst gefehlt
  • der Ort war wichtiger als die Bücher an diesem Ort
  • digitaler dritter Raum ist mit realen Formaten nicht zu ersetzen – das Treffen ist wichtig

Stephan Schwering

  • Dritte Ort in der Pandemie abhandengekommen
  • Kontakt hat gefehlt
  • Click&Collect-Service = Wahrnehmung in der Presse als reine Ausleihstation (fader Beigeschmack)
  • man konnte sich online viel besser darstellen – z.B. Onleihe
  • Dritter digitaler Ort – kostenfreies Digital-Abo in Bibliothek in Düsseldorf – reicht einigen
  • gibt nur Digitalnutzer, denen wir etwas bieten – braucht aber vielleicht Beratung, Kommunikationsort – wird im digitalen nicht so geboten
  • Dritter Ort nicht unbedingt Metaverse, sondern ein Raum für die Community, braucht Kommunikationsarbeit
  • Digitale und Hybride Veranstaltungen – mehr inklusiv, mehr Leute erreichbar (Teilhabe ermöglicht)
  • Social Media wichtig, die Menschen sind dort, haben dort eine Community, waren ein Resilienzfaktor -> hohe Reichweite. Nicht Allheilmittel, aber Teil der Community und dort muss man auch hin
  • Verbindung der beiden Ort (real, digital) ist ein großes Potential – beide Räume sind okay und gleichberechtigt – keinen Zwang zur Analogen Welt erstellen
  • Professionelle Anbieter, die vieles besser können, sollten wir für Kooperationen nutzen
  • Noch zu viele Hürden: viele wollen gleich und sofort und nicht erst kompliziert mit Anmeldung und warten

Jochen Johannsen

  • Wesenskern der Bibliothek = ein Selbstverständnis
  • besonders kennzeichnend, Corona-Schutzverordnungen NRW immer ein Passus für Bibliotheken
  • Kulturgesetzbuch entstanden inkl. Bibliotheken – Bibliotheken in NRW durften immer offen bleiben -> Recht der Bürger auf selbstbestimmte Information, nichtkommerzielle Information, Information ohne Abgabe von Daten <- hier trifft sich die Qualität der Bibliothek von analog und digital: nicht-kommerzieller Ort
  • Selbstbewusstseinsbooster Wir werden gebraucht und können auch darauf antworten
  • New Services ist alter Wein in neuen Schläuchen
  • unterstützen den Forschungsprozess und des Lehrens und Lernens an der Bibliothek <- wir haben unterstützt, wenn es für Lehrende und Lernende deutlich fordernder
  • Die Formate anzupassen war herausfordernd, aber nicht die Inhalte
  • Old Services, die sich immer wieder neu erfinden müssen
  • Auch digitaler dritter Ort ist sehr schwammig – Bibliotheken sind wichtig als Orte der selbstbestimmten Information, egal wo der Raum dafür ist (analog, digital, hybrid) – begriffliche Unschärfen
  • andere lebensweltliche Aspekte fehlen aber oft
  • eher konzentrieren und nicht zu sehr diversifizieren

Scholze

  • New Services, digitaler dritter Ort  sind Diskursanlässe, nicht jedoch scharfe Begrifflichkeiten
  • Wesenskern sind Informationen und ihrer Bereitstellung, darum diverse Angebote angesiedelt

Heller

  • Bibliotheken im Wesenskern geht über Bereitstellung – eher Plattform, über die auch andere ihre Informationen bereitstellen können
  • Wissen ist nicht nur in der Bibliothek, sondern auch in den Köpfen der Community – dafür Räume und Situation anbieten, die einen Austausch ermöglichen
  • geht über den Gatekeeper für Informationen hinaus
  • Es braucht Kooperationen gerade im digitalen. Technische Ressourcen in ÖBs oft nicht gegeben, z.B. Rechenzentren für Betreuung einer Cloud für Bürger*innen
  • Kontakt in gemeinwohlorientierte Starterszene in Berlin gesucht – gemeinsames Wohlwollen gegenüber und daraus können neue Ideen sich entwickeln

Scholze

  • gemeinsame Wissensarbeit ist ein aktueller Wesenskern von Bibliotheken
  • das geht oft nur in Kooperationen – die sind zwar bei WB und ÖBs unterschiedlicher, aber werden breitflächiger

Bauer

  • Kooperationen zwischen Bibliotheken essenziell – Fahnenstange noch lange nicht erreicht
  • Open Source, bessere digitale Infrastrukturen – geht nur in Kooperation und abgestimmter, intensiver Zusammenarbeit
  • Abstimmung kann schwierig sein, muss gerungen werden
  • knappe Ressourcen zusammenwerfen und was machen, z.B. bei FOLIO
  • muss deutlich stärker werden in der Abstimmung und Zusammenarbeit auch bei den Verbünden
  • Pandemie eher kurzfristige Entscheidungen, aber man hat stark aufeinander geschaut. Hier Zusammenarbeit schwierig

Scholze

  • Pandemie war kein Kooperationsbeschleuniger

Schwering

  • Wir sind stark genug für großflächige Kooperationen
  • Wir sind Ort für Wissensaustausch der Bürger*innen und (Konzept)
  • 15 Orte für Kooperationen und Wissensaustausch für Bürger*innen und Gruppen
  • Library Lap – Einladung von Wissensträgern
  • Bürgerinitiativgruppen – Stammtisch, Saatgutbibliothek etc.
  • Standesamtsraum für Trauungen
  • Bibliothek ist der nichtkommerzielle Ort für die Bürgerinnen in Düsseldorf, wo immer was los ist = Ziel

Johannsen

  • Wir machen schon viele Sachen in Kooperation
  • Ziel: Bibliothek eher Themenführerschaft, also Bibliothek der Ort, an den man dabei als erstes denkt
  • Wichtiges Thema neben Publikationsunterstützung ist OPENESS – Offenheit: Zugang, Wissenschaft, zivilisierter offener Umgang mit anderen Meinungen, Austausch -> wichtiger Teil -> z.B. Transfer
  • Bibliotheken spielen unterschiedliche Rolle, manchmal nur beitragend, manchmal führend, manchmal auf Augenhöhe -> dabei Nutzung eigene Expertise als Bibliothek
  • Kooperation oft mit Schwellen(ängsten) verbunden, der überwunden werden kann. Möglichst angstfrei.
  • Wir sind nicht zu schwach, aber manchmal zu differenziert und kleinteilig (wir versuchen manchmal das Problem schon vor der Kooperation zu lösen. Ist aber nicht Teil der Kooperation)
  • Wie ist das Verhältnis von analog und digital nach der Pandemie?

Heller

  • Alles ist richtig und alles nach Situation auch falsch. Digitales erweitert unseren Raum und unsere Möglichkeiten. Mehr Teilhaben, weniger Teilhabe je nach Blickpunkt (Menschen mit Behinderung, Analphabeten, etc.)
  • Müssen Prioritäten setzen und fragen, wo ich die meisten meiner Ziele erreiche, wo der höchste Wirkungsgrat erreichen.
  • Öffentlicher Raum ist knapp, daher abwägen gegen private Nutzung (Hochzeit).
  • Openness bei Angebot für Nutzer*innen müssen gewahrt werden.
  • Zielstellung der Wirkung ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ, wie z.B. die Qualität der Begegnung, des Wissensaustausch. Auch das muss gegeneinander abgewogen werden.

Bauer

  • Wir machen das, was die Nutzenden wollen. Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig der reale Raum ist. Lernorte, Arbeitsbedingungen, passende Arbeitsumgebungen geschaffen und ist ja auch heute wichtig. Schöne Räume, wollen beeindrucken, Atmosphäre.
  • Gleichberechtigtes Nebeneinander von analog und digital in wissenschaftlichen Bibliotheken – für jede Nutzergruppe möglichst passende Umgebung
  • Zielgruppenorientierung – in containerbauweise anpassen an die unterschiedlichen Bedürfnisse.

Scholze

  • Durchdringung von Analog und Digital

Johannsen

  • Special Turn durch Digitalisierung – Digitalisierung bringt veränderte Raumkonzepte mit – Anpassung an die veränderten Möglichkeiten notwendig, z.B. Räume für digitale Vorlesungen – hybride Bedarfen muss man gerecht werden.
  • Der Bau – weniger Bürofläche für Mitarbeiter durch Homeoffice, aber für Nutzer werden andere Räume benötigt für die hybride Vorlesungen, Arbeitsgruppen etc. -> man muss sich über Räume jetzt dringend Gedanken machen

Schwering

  • Es ist nicht entweder oder sondern es ist eine enge Verknüpfung
  • Vor Ort ist es die Atmosphäre, der konkreten Sofortaustausch
  • Müssen uns an den Lebenswirklichkeiten der Nutzer*innen orientieren – Räume für 1-2 Leute, genauso für Gruppen ….
  • Entwicklung App für das Finden von Personen – Spielfreude in Argumented Reality, zu sehen wer lernen will oder Fragen hat oder Austausch anbieten kann

Scholze

  • kurativer Raum und immersiver Raum

Hartmann, SUB Hamburg

  • Anregung zu mehr Diversität in den Panels

Michael Lemke, UB Passau

  • Ein Service der Reservierbarkeit von Arbeitsplätzen ein wichtiger neuer Service
  • Leipzig: eigenes Reservierungssystem entwickelt, ist gut genutzt worden, momentan nicht notwendig, im Hinterkopf, dass es unter Umständen in Prüfungszeiträumen wieder aktivierbar

Johannsen

  • hatten Platzscharf eingesetzt, aber danach nur ein Anmeldesystem mit freier Platzwahl, schon während Pandemie wieder abgeschafft (gab nie ein Mengenproblem) Vermutlich abhängig von der Lage
  • KIT setzt Buchungssystem weiter ein (Raumnot)

Heller,

  • in der Pandemie eingesetzt und sofort ein Konflikt, da Nutzer*innen gar nicht in der Lage waren, einen Platz vorab zu reservieren, z.B. Obdachlose – bestimmter Anteil war vor Ort dann mit Hilfe der Kolleg*innen reservierbar

Schwering,

  • Teilreservierung möglich

Ausl. Kollegin fragt: Was bleibt nicht an Services.

  • Heller: Medienabgabe kontaktlos über Tresensituation fällt wieder weg, andere fallen automatisch weg, z.B. Musikstreaming und phys. Tonträger fallen weg (oder andere Wege)
  • Brauer: mehr Wegfall der Ausschließlichkeit von Services, z.B. digitalen Schulungen, die es aber auch weiter geben wird, Kurzausleihe von Präsenzbeständen wird beibehalten – nur wenige Ausnahmen
  • Schwering: Pandemie Servicebeschleuniger, z.B. Verzicht auf Bargeld und eher bargeldloses Bezahlen
  • Johannsen: Bücherpostversand bei nicht digitalen Medien,Pandemie Informationsangebote nicht mehr vor Ort sondern eher über Chat, Mail, kurzfristige Kontakte

Was bleibt?

  • Fortgesetzte Portfolio-entwicklung in diesem Digitalitätskontinuum und stärkere Durchdringung von digitalem und analogem Raum.
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Bibliotheken in Corona-Zeiten: Home Office – Was sind Ihre/Eure Aufgaben? (aktualisiert: 21.04., 14:16 Uhr // ergänzt: 05.01.2021)

Homeoffice – Was sind Ihre/Eure Aufgaben?
Frage in meine Twitter-Timeline – welche Aufgaben haben Mitarbeiter*innen von WBs übertragen bekommen, wenn sie zwangsweise ins Homeoffice geschickt wurden? (Nicht gemeint ist damit jetzt IT)
Vielleicht können wir uns auch darüber mal austauschen.
Um mich mal über unser bibliothekarisches Denken aufzuregen: Es gibt keine Kategorie “Zeit für Design!”. Jetzt hätten wir doch mal Zeit unsere Oberflächen, Flyer, Wordings anzupassen und richtig
gutes Design für unsere Services zu entwickeln! :)) › gute Idee! Vielleicht sollten wir dann einfach eine Kategorie dazu ergänzen? 🙂 Es braucht dann nur ein paar Kolleg:innen, die sich mit sowas auskennen … 🙂

Allgemeines

  • generell Papierkram und Schriftverkehr
  • Aufgaben abarbeiten, die im Alltag gerne mal liegen geblieben sind

Kommunikation intern

  • persönlichen und Abteilungs-/Team-Mail-Account “besetzt” halten
  • Online-Meetings abhalten (z.B. zur Einführung elektronischer Rechnungen)
  • Tools testen
    • Chat: Mattermost
    • Videoconferencing: Zoom, Jitsi, DFN u.ä.
    • Dateiablage: Cloud-Lösungen

Kommunikation extern

Benutzer-Services

Fortbildung / Selbststudium

Wissensmanagement intern

  • E-Mail-Postfach und Ordner aufräumen (persönliche und Abteilungskennungen)
  • Aktualisierung des Wissensmanagement / der Dokumentation: ergänzen, pflegen, korrigieren für Arbeitsgänge / Daten etc. (internes Wiki, Netzlaufwerke)
  • Twitter-Listen aufräumen/anlegen

Wissensmanagement extern

  • in Wikipedia arbeiten

Erwerbung

  • Ebooks bestellen
  • Semesterapparate prüfen: Können für Printausgaben E-Books erworben werden?
  • Erwerbung über gobi3.com (ergänzt: 05.01.2021)

Formalerschließung

  • (Retro-)Katalogisierung @home, mit mitgenommenen Büchern oder notfalls via kopierten/gescannten Titelblättern und/oder Karteikarten
  • Datenbereinigung im Katalog (z.B. schon lang vorhandene Fehlerlisten abarbeiten)

Sacherschließung

  • Sacherschließung mit RSWK/GND @home, für ebooks auch für Print mithttps://services.eurospider.com/da3/login (ergänzt: 05.01.2021)
  • Systematisierung @home, mit mitgenommenen Büchern oder notfalls via kopierten/gescannten Titelblättern
  • Digitalisate mit Struktur- und Metadaten versehen (Goobi)

Open Access & Elektronisches Publizieren

  • Rechteprüfung für OA-Zweitveröffentlichungen
  • Metadaten für OA-Zweitveröffentlichungen vorbereiten
  • Publikationen in die Universitätsbibliographie eintragen // Repositorium pflegen (normalerweise Eintrag durch Meldung, nun durch Recherche in den Publikationslisten der Mitarbeiter*innen und Professor*innen, wobei Recherche auch durch Hilfskräfte)
  • OA-Anfragen von Wissenschaftlerinnen beantworten

Weiterentwicklung von Projekten / Servcies

Weitere Sammlungen

Empfehlungen für Kolleg*innen, die in der Benutzung arbeiten und keine Katalogisierungs- oder Erwerbungserfahrung haben

  • “Minimalanforderung” “Bitte schauen Sie 2x am Tag in Ihre dienstlichen Mails und regelmäßig auf die Corona-Info-Seite der Uni” — mehr können manche Kolleg:innen halt zu Hause nicht machen.
  • Nutzerkontakt halten und Anfragen beantworten (Email + Ticketsystem sind über Web-Oberflächen zugänglich, dienstliche Telefone werden teilweise auf private Nummern umgeleitet)
  • außerdem Weiterbildung, insbesondere Englisch lernen/üben und Online-Tutorials ansehen (z.B. zu neuer Software, die eh demnächst eingeführt werden sollte)

Schwierig ist es eher bei den Kolleg*innen, die keine eigenen Geräte zuhause haben, keinen PC, keinen Laptop, kein Tablet und v.a. keinen Internetanschluss. Bei fehlenden Geräten (z.B. nur ein privater Laptop, der jetzt von zwei Erwachsenen und zwei Kindern benötigt wird), kann man noch mit dienstlichen Leihgeräten helfen, aber ohne WLAN zuhause wird es echt knifflig. Gibt es da schon Ideen? eduroam@home quasi?

Cool – das sind viele Ideen … 🙂


Disclaimer: Dies sind natürlich nicht alles meine Ideen gewesen, sondern es ist die Archivierung des Etherpads mit den gemeinschaftlich zusammengetragenen Ideen und Anregungen https://yopad.eu/p/wbbibhomeoffice-365days, Stand: 21.04.2020, 10:20 Uhr

neue Stand: 21.04., 14:16 Uhr

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Im folgenden Video handelt es sich um den Lehrfilm „Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview“. Er zeigt anhand beispielhafter Szenarios all die Vorgehensweisen beim Auskunftsinterview, bei der die Schülerin Clarissa auf der Suche nach Informationen für ihre Facharbeit an der Auskunftstheke der Bibliothekarin Nadine begegnet. Der Film soll in der universitärer Lehre, sowie in der bibliothekarischen Aus- und Fortbildung Anwendung finden. Hierzu gibt es auch eine Kurzversion, sowie eine filmische Checkliste.

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Musik: “Sandu” von Hugo ‘Droopy’ Contini ist unter einer Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 International License veröffentlicht

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http://medialiteracylab.de/

Quelle: dbv-Newsletter Nr. 18.2014 (10. Februar)

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